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Netzwoche 05/2016

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54 Last Curiosities

54 Last Curiosities Saufen für den Frieden Shit happens – wortwörtlich Derzeit fürchten sich Sicherheitsexperten vor Hackerattacken auf AKWs. Cyber-Terroristen könnten auf diese Weise einen Supergau aus lösen. Ein Vorfall in den USA hat jedoch bewiesen, dass aus den Lüften eine viel grössere Gefahr droht. Im vergangenen Dezember musste ein Kraftwerk in den USA eine Notfallabschaltung einleiten, nachdem ein Transformator von einem weissen, biologischen Projektil getroffen wurde. Der Übeltäter: ein grosser Vogel, der seine Notdurft verrichtete, wie «The Register» berichtet. Der Missetäter konnte noch nicht eindeutig identifiziert werden. Dass es sich um ein grosses Exemplar handelte, schliessen die Forensiker lediglich aus der Grösse des Häufchens. Die Studentenverbindung AB Glanzenburger will ihren Beitrag für den Frieden leisten. Einfach auf der Strasse Geld sammeln, schien den Studenten zu wenig originell. Daher starteten sie die Crowdfunding-Kampagne «Saufen für den Frieden». Auf der gleichnamigen Website können Unterstützer bis Anfang Juni spenden. 30 Franken entsprechen einer Stange Bier, 100 Franken einer Mass. Wird das Ziel von 10 000 Franken oder mehr erreicht, wollen die Studenten an einem Abend mindestens 100 Liter Bier trinken. Den gesammelten Betrag will die Studentenverbindung vollumfänglich dem Schweizerischen Roten Kreuz spenden. Merkwürdiges aus dem Web CE- und IT-Welt fördern immer wieder Erstaunliches und Kurioses zutage, das zum Schmunzeln anregt. Die seltsamsten Kurznews immer in der Rubrik «Curiosities». Gute Unterhaltung! Autor: George Sarpong Im Gespräch mit der «jungen Joko» Sexpuppen sind wohl schon bald nicht mehr nur «Püppchen». Wie die Firma True Companion ankündigt, wird sich ihre Puppe namens Roxxxy Fakten merken und mit dem menschlichen Gegenüber unterhalten können. Die «Dame» beherrscht mehrere Themen. Aussergewöhnlich: Auch über Fussball oder über den aktuellen Aktienkurs weiss sie Bescheid. Der wichtigste Wortschatz von Roxxxy dürfte aber wohl im Dirty Talk zuhause sein. Die smarte Puppe kann fünf verschiedene Persönlichkeiten annehmen, wie «der Standard» berichtet. Zur Wahl stehen unter anderem die «frigide Farrah», die sich ziert, oder die «junge Joko», die «darauf wartet, dass ihr etwas beigebracht wird», wie es heisst. Händchenhalten etwa. Andere Persönlichkeiten von Roxxxy sollen deutlich verruchter sein. Sicherheit mit Handtuch ausgetrickst Die Sicherheitskonferenz RSA in den USA ist eine der grössten Veranstaltungen ihrer Art. Man könnte davon ausgehen, dass die Sicherheitsmassnahmen sehr hoch sind. Dies war aber nicht der Fall, bewies Hacker Jerry Gablin. Wie «The Register» schreibt, hätte er allein mit einem stinknormalen Hotelhandtuch die Sicherheitskontrolle überwinden können. Schwachstelle war der RFID-Chip im Konferenz-Badge, der einen unsicheren Mifare Ultralight C-Chip verwendete. Gablin gelang es, die Informationen seiner Zugangskarte auf ein Handtuch zu spielen. Denn Hotels verwenden eben diese Chips, um Gegenstände zu inventarisieren. Theoretisch hätte Gablin seine Zugangsberechtigung beliebig häufig vervielfältigen oder allein mit dem Handtuch um die Hüften geschwungen zur Konferenz gehen können. Freie Fahrt für freie Affen Für was Affen alles herhalten müssen. Einige wurden als Astronauten ins All geschossen. Neuerdings werden sie auf langsamere Gefährte gesetzt: Rollstühle. Wie die «Salzburger Nachrichten» schreiben, haben Affen in einem Versuch Rollstühle mit Gedankenkraft gesteuert. Das Experiment diente der Entwicklung für eine drahtlose Gehirn-Computer-Schnittstelle. Dafür implantierten Wissenschaftler der Duke University Medical School im US-Bundesstaat North Carolina den Affen Elektroden ins Gehirn. Das erste Fahrziel war eine Schale mit Trauben. Bis die Elektroden bei gelähmten Menschen eingesetzt werden können, dürfte noch etwas Zeit vergehen. Patienten müssten das Risiko gut abwägen. Ihnen drohen etwa Vernarbungen der Hirnrinde. Das kann epileptische Anfälle auslösen.

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