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Netzwoche 05/2017

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44 Service Event Plus KOMBINIEREN SIE JETZT IHREN EVENTEINTRAG (ONLINE UND PRINT) FÜR NUR CHF 860.– UNTER WWW.NETZWOCHE.CH/EVENTS Sichere und hochverfügbare Netze Datum: 31.03.2017 Zeit: 08.45 – 12.00 Uhr Ort: Radisson BLU, Zürich-Flughafen Kontakt: briefing@msmag.ch Veranstalter: MSM Research AG Anmeldung: www.msmag.ch Das Business verändert sich rasant – und mit ihm auch die Anforderungen an die ICT und Vernetzung. Themen wie Internet of Things, Industrie 4.0, Cloud oder die Mobilität bieten grosse Chancen für das Business, stellen aber auch hohe Anforderungen an die ICT und die Vernetzung des Unternehmens sowie der gesamten Wertschöpfungsketten. Das Netzwerk wird zum entscheidenden Lebensnerv des Unternehmens, immer mehr Geräte werden miteinander vernetzt, müssen konfiguriert, überwacht und verwaltet werden. Die allumfassende Vernetzung stellt erhöhte Anforderungen an die Sicherheit, insbesondere bei Netzwerken mit veralteter Architektur. – Wie kann ein sicheres, stabiles und hochverfügbares Netzwerk gewährleistet werden? – Wie werden Flexibilität und Agilität sichergestellt? – Wie sollte das moderne Netzwerk aussehen, um den steigenden Businessanforderungen in der digitalen Transformation zu genügen? Lassen Sie sich am Briefing von Experten kurz und kompetent zu möglichen Lösungsansätzen und Entscheidungsgrundlagen inspirieren und informieren Sie sich, wie Sie Ihr Netzwerk für die kommenden Challenges in der digitalisierten Welt fit machen und sicher gestalten können. Das Briefing richtet sich an ICT-Verantwortliche sowie Business-Manager und ist für Teilnehmer aus Anwenderunternehmen kostenlos. MAS Software Engineering Datum: 04.04.2017 – 30.09.2019 Zeit: 17.15 – 21.50 Uhr (Di./Do.) Ort: HSR, Hochschule für Technik Rapperswil Kontakt: weiterbildung@hsr.ch Veranstalter: HSR, Hochschule für Technik Rapperswil Anmeldung: www.hsr.ch/mas-se Das berufsbegleitende Masterstudium MAS in Software Engineering FHO geht weit über einen «Fresh-up» hinaus: Sie erlernen aktuelle Grundlagen und wenden moderne «State-of-the-Art»-Technologien an. Nach dem Abschluss bearbeiten Sie kompetent Softwareprojekte von der Inception- bis in die Transition-Phase. Das Ausbildungsprogramm wird von Fachleuten aus der Hochschule und der Wirtschaft zusammengestellt. Besonderer Wert wird auf den systematischen und ziel gerichteten Einsatz von Software-Engineering- Methoden und -Technologien in Theorie und Praxis gelegt, wie sie zum Beispiel bei der Entwicklung von komplexen Internetapplikationen und anderen ver teilten Applikationen zum Einsatz kommen. Der Masterstudiengang richtet sich an Hochschulabsolventinnen und -absolventen, die in der Softwareentwicklung tätig sind. Zugelassen werden auch ausgewiesene Berufspraktiker mit mehrjähriger Berufserfahrung. Nach drei CAS-Kursen mit Vorlesungen, Übungen und Projektarbeiten wird das erworbene Wissen im Anschluss in einer Master arbeit umfassend angewandt. Der Unterricht findet jeweils dienstags und donnerstags als Abendveranstaltung statt. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten Sie den Titel Master of Advanced Studies in Software Engineering. Profis haben nie ausgelernt. Informieren Sie sich jetzt! Exklusive Datacenter-Führung mit Apéro riche 12. April 2017 Datum: 12.04.2017 Zeit: Ort: Veranstalter: Anmeldung: 17.00 – 20.00 Uhr Interxion (Schweiz) AG, Sägereistrasse 35, 8152 Glattbrugg Interxion (Schweiz) AG goo.gl/iA65ZX Anlässlich der Erweiterung unseres Datacenters laden wir Sie gerne zum Networking-Apéro ins Rechenzentrum Interxion in Glattbrugg ein. Das lockere Get-together ist die beste Gelegenheit, sich über unser VDC (Virtual Datacenter) und Co-Location Datacenter zu informieren, weitere Kontakte zu knüpfen und sich in entspannter Atmosphäre auszutauschen. Interessierte können bei einer Führung einen exklusiven Blick hinter die Kulissen des Datacenters werfen. Entdecken Sie die spannende Infrastruktur des Datacenters, angefangen beim mehrstufigen Sicherheitskonzept und der redundant abgesicherten Stromversorgung über die Kühlung und die Brandschutz-Anlage bis hin zu den Connectivity-Anbindungen. Programm 1 7.00 Uhr ........ Eintreffen bei Interxion 1 7. 1 5 Uhr ........ Führung durchs Datacenter, Besichtigung Infrastruktur 18.00 Uhr ........ Kurzreferat Datacenter – anschl. Apéro riche, bei schönem Wetter auf der Terrasse 20.00 Uhr (ca.) .... Ende der Veranstaltung Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Zwingend: Zur Teilnahme nehmen Sie bitte Ihren Personalausweis (Pass oder ID) mit. 05 / 2017 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Wild Card 45 Von Norwegen lernen, heisst siegen lernen Vor Kurzem hat ein Amt in Norwegen entschieden, die Rentenabrechnungen nur noch elektronisch zu versenden. Der Verband der norwegischen Pensionäre wehrt sich zwar noch gegen diese Zwangsdigitalisierung, die Geschichte ist aber ein interessantes Lehrbeispiel für den Lauf der Digitalisierung. «Neue digitale Dienste starten in der Regel im Hybridbetrieb und kosten nicht weniger, sondern zunächst mal mehr Geld.» Christof Zogg ist Director Digital Business bei den SBB Artikel online auf www.netzwoche.ch Webcode DPF8_31466 Nein, es geht nicht um die nordische Ski-WM in Lahti, die kürzlich stattfand und an der die Norweger wieder einmal den Medaillenspiegel und die 36-jährige Marit Bjørgen nach einer Saison Babypause all ihre Konkurrentinnen nach Belieben dominiert haben. (Genau genommen geht’s nicht mal ums Siegen, sondern bloss ums Sparen, aber was macht man nicht alles für einen knackigen Kolumnentitel). Es geht um einen kürzlich in der NZZ erschienen Artikel mit dem Titel «Norwegens Rentner auf den Barrikaden». Hybrid ist aller Digitalisierung Anfang Darin war zu lesen, dass das norwegische Arbeits- und Wohlfahrtsamt eben entschieden hatte, die Rentenabrechnungen künftig nur noch elektronisch zu versenden. Der Interessenverband der norwegischen Rentner wehrt sich aktuell zwar noch gegen die Zwangsdigitalisierung (dialektischerweise mit tausenden analogen Protestkarten), und der finale Entscheid von Arbeitsministerin Anniken Hauglie steht noch aus. Dennoch handelt es sich bereits jetzt um eine sehr interessante Geschichte, welche die Quintessenz aller Digitalisierungsbemühungen beschreibt: Neue digitale Dienstleistungen und Prozesse starten in der Regel im Hybridbetrieb mit den alten, analogen Systemen und kosten so nicht weniger, sondern zunächst mal mehr Geld. Die richtigen Einsparungseffekte entstehen erst dann, wenn nur noch das digitale System weiterbetrieben werden muss. Natürlich spart der norwegische Staat mit jeder nicht mehr auf Papier versandten Rentenabrechnung bereits 6 Franken, richtig sparen lässt sich aber erst mit dem mutigen Entscheid, gar keine Totholz-Reports mehr zu verschicken. Das ist der Lauf der Digitalisierung. Die Einführung von E-Voting als weiteres Beispiel spart in ihrer Hybridphase netto keinen Steuerfranken, weil erst die fälschungssichere Abstimmungslösung entwickelt werden muss und die Auflage des Abstimmungsbüchleins und des Versandportos erst allmählich sinkt. Flä… Flä… Flätrate für alle Inländer! Doch der Lauf der Digitalisierung ist kein Naturgesetz, und in der Schweiz könnte viel getan werden, um die digitalen Effizienzsteigerungsschätze schneller und vor allem flächendeckend zu heben. Stellen Sie sich etwa vor, der Bundesrat und die öffentliche Verwaltung müssten sich weniger um Details wie höhere Zölle für Gewürzfleisch kümmern (hat da jemand «Bü-Bü-Bündnerfleisch» gesagt?), sondern legten sich mit aller Kraft ihrer Macht ins Zeug, die Basis für eine Schweizer Volldigitalisierung zu schaffen. Starten könnte man damit, dass das Bakom in der Grundversorgungskonzession vorschreibt, dass jedes Telekommunikationsunternehmen jedem Inländer einen Basisinternetzugang gratis anzubieten hat (2 Mbit/s dürften fürs Erste reichen). Ob dieser Dienst staatlich subventioniert werden müsste oder sich für Swisscom und Co. bereits aufgrund des Upselling-Potenzials rechnen würde, bliebe zu diskutieren. Ergänzt mit einem öffentlich erreichbaren Angebot an Webterminals (junge Menschen sagen dazu Apple Store), könnten auch jene Zielgruppen erreicht werden, die sich privat keine digitalen Devices anschaffen wollen oder leisten können. Ich weiss, der Mensch ist ein Gewohnheitstier, und Zwangsdigitalisierung ist kein schönes Wort – aber müssen wir nicht alle manchmal ein wenig zum Glück gezwungen werden? www.netzwoche.ch © netzmedien ag 05 / 2017

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