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Netzwoche 05/2017

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46 Last Curiosities

46 Last Curiosities Bild: Fotolia Waren zu dicke Finger schuld? cgr. Im digitalen Finanzhandel gibt es die Bezeichnung «Fat-Finger-Fehler». Diese beschreibt einen Tippfehler auf der Computertastatur, durch den ein Handel ausgelöst wird, der wesentlich höhere Beiträge generiert als beabsichtigt war. So kann es etwa passieren, dass nicht 1000, sondern 10 000 Aktien geordert werden. Auch das Cloud Computing ist vor solchen Tippfehlern nicht gefeit. So verursachte ein Tippfehler eines Mitarbeiters von Amazon Web Services einen stundenlangen Ausfall mehrerer Rechenzentren an der US-Ostküste, wie das Unternehmen nach einer Untersuchung mitteilte. Durch eine falsche Kommandozeile wurde die gesamte Metaverwaltung des AWS-S3-Speichers lahmgelegt. Ein Neustart des Systems war notwendig, was einige Stunden dauerte. Viele hundert AWS-Kunden konnten in dieser Zeit nur beschränkt auf ihre Services zugreifen. Der Schaden soll sich auf über 100 Millionen US-Dollar belaufen. Viel Schotter für einen kleinen Tippfehler. var x = typo; switch(x) { case typo: alert(«You'd like a new job?»); } Quantified Sex cgr. Wer schon dem Fitness-Tracker-Wahn nicht viel abgewinnen konnte, der wird beim «i.Con Smart Condom» von British Condoms wohl nur noch ungläubig den Kopf schütteln. Anders als der Name suggeriert, ist das Gadget eigentlich kein Kondom im eigentlichen Sinn. Vielmehr ist es ein Ring, den «Mann» über sein Glied streifen kann, um die Performance beim Geschlechtsakt zu messen, wie «Der Standard» schreibt. Der Ring messe etwa Geschwindigkeit, Kraft, Zeit und Intervall der Penis-Bewegung. Auch die verbrannten Kalorien werden gemäss Hersteller ermittelt. Um auch Kollegen daran teilhaben zu lassen, können die Daten über eine App geteilt werden. Bald soll das Gadget für rund 70 Franken in den Handel kommen. Merkwürdiges aus dem Web CE- und IT-Welt fördern immer wieder Erstaunliches und Kurioses zutage, das zum Schmunzeln anregt. Die seltsamsten Kurznews immer in der Rubrik «Curiosities». Gute Unterhaltung! Autoren: Christoph Grau und Raphael Knecht Wer braucht schon die Nintendo Switch? rkn. Das Nintendo Entertainment System, kurz NES genannt, erschien vor über 30 Jahren. 2014 kam ein Twitch-Streamer namens The Mexican Runner auf die Idee, sämtliche für das System erhältliche Spiele noch einmal auszugraben und durchzuzocken. Innerhalb von drei Jahren spielte er sich durch die 714 Nostalgie-Titel. Er verbrachte fast 40 Stunden mit Pixel-Billard und spielte über 90 Stunden virtuelles Klavier. Insgesamt verbrachte er über 3000 Stunden mit den NES-Titeln. Er beendete den Gaming-Marathon im Februar dieses Jahres, wie Chip berichtet. Gerade rechtzeitig zum Erscheinen der Nintendo Switch. Ob er wohl in 30 Jahren einen Switch-Marathon beginnen wird? Aus dem Flugzeug in den Knast cgr. Dass ein pöbelnder Fluggast am Flughafen von der Polizei abgeführt werden kann, ist keine grosse News mehr. In China müssen nun auch Smartphone-Nutzer vorsichtig sein, wie Cnet schreibt. Denn dort ist das Nutzen von Smartphones während des ganzen Flugs verboten. Dies erfuhr auch der Autor schon am eigenen Leib. Kaum nahm er das Smartphone für ein kurzes Spiel in die Hand, kam schon die chinesische Stewardess wild gestikulierend angerannt und forderte das Abschalten des Geräts. Es kann noch schlimmer kommen, wie das Beispiel einer Passagierin in China zeigt. Während des Starts telefonierte sie, und sie weigerte sich auch, das Gerät während des Flugs auszuschalten. Das brachte ihr drei Tage Gefängnis ein. Ein anderer Passagier wanderte sogar für fünf Tage in den Bau. Der Autor kam seinerzeit glücklicherweise mit einer Ermahnung davon. Bild: iStock, Freepik Bild: iStock, Freepik Bild: Freepik Drohnenschmaus statt Dosenfutter rkn. Ein ehemaliges Mitglied des britischen Militärs arbeitet an einer essbaren Drohne, wie «Der Standard» berichtet. Nigel Gifford war bereits in der Armee für die Verpflegung der Truppen verantwortlich, eignet sich also ausgezeichnet für diese kulinarisch anspruchsvolle Aufgabe. Der Vorteil der Knabberdrohne sei, dass die Nahrungsbe lieferung wesentlich treffsicherer sei als bisher. Aber Vorsicht: Nicht alle Teile des Flugobjekts können verzehrt werden. Einige sind aus Holz und Karton gefertigt. Diese dienen dann gleich zur Erwärmung des Drohneneintopfs. Bild: Freepik www.netzwoche.ch © netzmedien ag

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