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Netzwoche 06/2016

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60 Service Event Plus

60 Service Event Plus KoMBInieren Sie jetzt Ihren EventeintrAG (onLIne und Print) für nur CHF 860.– unter www.netzwoche.ch/evenTS CAS Google Business Professional Datum: 05.06. – 15.09.2016 Zeit: 09.00 – 17.00 Uhr Ort: Basel Kontakt: petra.abt@fhnw.ch Veranstalter: FHNW Institut für Wirtschaftsinformatik Anmeldung: fhnw.ch/iwi/cas-google-business-professional Für die Kundengewinnung und Kundenbindung sind Google-Tools, wie AdWords, Maps, Shopping, Suche und Analytics der Dreh und Angelpunkt. Kaum ein Kauf oder eine Buchung erfolgt ohne den Einsatz von Google. Der richtige Mix dieser Instrumente ist für Unternehmen und Organisationen zentral. Genau dieses Suchmaschinenmarketing im weitesten Sinn steht im Zentrum des Lehrgangs. Gemeinsam mit Google wurde ein umfassendes Programm zusammengestellt, das die Grundkenntnisse vermittelt, zertifiziert und dann auf professionellem Level vertieft. In einem Bootcamp erwerben die Teilnehmenden bei Google die Zertifizierungen. Dieser Zertifikatslehrgang richtet sich an: Führungskräfte und Mitarbeitende in Marketingabteilungen, Webverantwortliche, Führungskräfte und Mitarbeitende in Webagenturen, Berater/innen im Umfeld von Online-Marketing und Kampagnen-Management sowie Geschäftsführer/innen von KMUs. Am Ende des Lehrgangs erhalten Sie das Certificate of Advanced Studies (CAS) der FHNW in Google Business Professional mit 15 ECTS-Punkten. Dieses CAS können Sie an den DAS E-Commerce Manager FHNW anrechnen lassen. Seminar HERMES 5: Grundlagen inkl. Zertifizierung (Foundation) Datum: 17. – 24.06.2016 Zeit: Ort: Kontakt: Veranstalter: Anmeldung: 08.45 – 16.45 Uhr Basel aninna.marti@fhnw.ch FHNW Institut für Wirtschaftsinformatik fhnw.ch/iwi/hermes5 HERMES 5 ist eine Projektmanagementmethode für Projekte in den Bereichen der Informatik, der Entwicklung von Dienstleistungen und Produkten sowie der Anpassung der Geschäftsorganisation. HERMES 5 ist der Standard der Schweizer Bundesverwaltung, vieler Kantone, Gemeinden und Unternehmen. HERMES 5 ist auch für die Privatwirtschaft von Bedeutung: Zunehmend werden in öffentlichen Ausschreibungen HERMES-5-Zertifikate als Eignungsnachweis gefordert. Die Absolventinnen und Absolventen des Seminars: – wissen, wann und warum HERMES 5 eingesetzt wird und sind mit den grundlegenden Inhalten und Hilfsmitteln von HERMES 5 vertraut; – kennen den Methodenaufbau und die verschiedenen Sichten auf ein Projekt; – kennen das Phasenmodell mit den Meilensteinen und Entscheidungsaufgaben; – haben sich mit dem Szenario «Dienstleistung/Produkt» ein vertieftes Verständnis des Zusammenspiels der einzelnen Elemente von HERMES angeeignet; – können ein Projekt mit der HERMES-5-Methode strukturieren, planen und durchführen; – kennen das HERMES-Online-Tool; – verfügen über die Kenntnisse, um die Zertifizierungsprüfung «HERMES 5» zu absolvieren. Der Kurs wendet sich an Projektmitarbeitende, Projektassistierende, Projektleiter/innen, Entscheidungsträger/innen, Auftraggeber/innen und Projektcontroller/innen. Abschluss: FHNW-Teilnahmebestätigung, Zertifizierungsprüfung «HERMES 5 Foundation» durch TÜV SÜD. CAS .NET Web & Enterprise Applications Datum: 26.08.2016 – 11.02.2017 Zeit: 09.00 – 17.00 Uhr (Fr./Sa.) Ort: HSR Rapperswil Kontakt: weiterbildung@hsr.ch Veranstalter: HSR Hochschule für Technik Rapperswil Anmeldung: www.hsr.ch/net .NET unterstützt eine Vielzahl von Technologien für die Entwicklung von verteilten Systemen. Sie bestehen aus unterschiedlichsten Komponenten wie zum Beispiel workflowbasierte Services, Webapplikationen, Rich-Clients sowie mobile Applikationen. Die Schwierigkeit für den Entwickler besteht darin, diese Technologien richtig einzusetzen und geeignete Architekturen zu definieren. Die Applikationen sollen stabil laufen, erweiterbar und wartbar bleiben. Neben den technologischen Innovationen haben sich auch die Prozesse in der Softwareentwicklung verändert. Sie sind agiler geworden und werden mit mächtigen Tools effizient unterstützt. Die HSR Hochschule für Technik Rapperswil bietet zusammen mit Lösungsanbietern einen zwanzigtägigen Weiterbildungslehrgang in .NET Enterprise Applications (.NET EA) beziehungsweise .NET Web Applications (.NET WA) an. Der Lehrgang vermittelt umfassende technologische und methodische Kernkompetenzen für den Entwurf und die Realisierung von verteilten Informationssystemen und für die praktische Umsetzung mit Microsoft© .NET Version 4.0 (teilweise 4.5). Er befähigt die Teilnehmenden, .NET-Applikationen in ihrem Unternehmen erfolgreich umzusetzen. Der Lehrgang richtet sich an erfahrene Entwickler mit guten Kenntnissen der OO-SW-Entwicklung, die verteilte Geschäftsanwendungen mit .NET konzipieren und entwickeln möchten. 06 / 2016 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Wild Card 61 Wie man die Digital Proficiency fördert In meiner letzten Wild Card (www.netzwoche.ch, Webcode 6576) schrieb ich darüber, dass vielen Organisationen aufgrund veralteter IT die «Digital Proficiency» fehlt – eine natürliche Vertrautheit der Mitarbeitenden mit Technologie. Heute ein paar Ideen und Beispiele, wie man diese fördern kann. « Die Digital Proficiency zu fördern ist am Ende eine unübertragbare Aufgabe des Top-Managements. » Peter Hogenkamp ist CEO des Start-ups Newscron, das die App «Niuws» (http://niu.ws/) für handkuratierte Nachrichten zu Fachthemen mit derzeit 60 Channels betreibt. Vorab: Ich versuche stets, mir holzschnittartiges Denken zu verbieten. Google = innovativ / Microsoft = altbacken, Apple = schick / Windows = uncool, Cloud = innovativ / interne IT = böse Verhinderer – natürlich ist das zu simpel. Oft ist gar nicht die Software an sich das Problem, sondern nur ihr Alter. Der einfachste Weg wäre also, stets aktuelle Software einzusetzen. Dem steht oft die interne IT-Abteilung entgegen, die drei Argumente ins Feld führt: 1. Kosten. 2. Sicherheit. 3. Datenschutz. Alle drei sind im Prinzip berechtigt. Aber auch brandgefährlich, wo sie systematisch als Killerargument gegen Innovation ins Feld geführt werden. Spätestens hier fällt auf, dass die eingangs genannten Merkmale keineswegs unabhängig voneinander existieren. Wer etwa in der Cloud arbeitet, nutzt automatisch immer aktuelle Software, während der Serverpark im Keller fast zwangsläufig zu langen Update-Zyklen führt. Dabei sind auch Big-Bang-Projekte zur Modernisierung durchaus machbar: Ringier führte 2010 Google Apps statt Exchange/ Outlook ein. Tamedia zog nach dem Insourcing der eigenen IT 2015/16 nach. Dies auch für die angestrebte «Führerschaft im digitalen Markt, was auch die internen Arbeitsweisen und Prozesse betreffe». Auch wenn jeder weiss, dass bei Tamedia vor allem die Kosten entscheiden: Dass auch die interne Arbeitsweise wichtig für die Kultur ist, ist richtig gedacht. Der grösste deutsche Verlag Axel Springer, sehr erfolgreich in diversen digitalen Engagements, gab 2008 bekannt, alle Arbeitsplätze auf Macs migrieren zu wollen. Die Begründung von CEO Mathias Döpfner las sich wie ein Werbespot: «Apple steht für Kreativität, Innovation, Ästhetik und Kompetenz. Die Umstellung ist nicht nur ein technologischer Fortschritt, sondern Beschleuniger der kulturellen Modernisierung im Unternehmen.» Einige Jahre später war dann nicht mehr alles Minne, als Döpfner den Walled Garden von iOS und die Einflussnahme von Apple sogar auf Inhalte beklagte. Keine Liebe hält ewig. Trotzdem war die Botschaft bei den Mitarbeitenden wohl angekommen: Ein neues Arbeitsgerät fällt mehr auf als blumige Worte. Doch es muss nicht immer gleich die Systemumstellung sein, auch mit symbolischem Management lässt sich einiges erreichen: Um zu dokumentieren, wie wichtig die mobile Nutzung sei, sperrte die «New York Times» im Frühling 2015 eine Woche lang ihren Mitarbeitenden den Desktop- Zugang, sodass sie ihre publizierten Artikel nur auf dem Smartphone anschauen konnten. Facebook lancierte letzten Herbst die «2G Tuesday» (müsste hierzulande «EDGE Dienstag» heissen), an denen das mobile Internet so gedrosselt wurde, als hätte man kein 3G oder 4G – wie in einem Entwicklungsland wie Indien. Ziel war es, Facebook benutzerfreundlicher für sehr langsame Verbindungen zu machen. Ähnliche Beispiele aus der Schweiz scheinen rar gesät, ein Rundruf brachte keine nennenswerten zutage. Grosse Umbrüche wie auch überschaubare, symbolhafte Gesten können nur gelingen, wenn in Geschäftsleitung und Verwaltungsrat Personen mit einem fundierten Verständnis für IT sitzen, die die Argumentation der internen Informatik kritisch hinterfragen können. Ist es wirklich nicht möglich, Schritt zu halten mit dem zugegeben schnellen Takt der Consumer-IT? Oder fühlt sich der IT-Leiter einfach nur sicherer, wenn er seine Serverfarm managt wie eh und je? Die Digital Proficiency zu fördern ist am Ende eine unübertragbare Aufgabe des Top-Managements. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode 7268 www.netzwoche.ch © netzmedien ag 06 / 2016

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