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Netzwoche 06/2018

60 Service Event Plus

60 Service Event Plus KOMBINIEREN SIE JETZT IHREN EVENTEINTRAG (ONLINE UND PRINT) FÜR NUR CHF 860.– UNTER WWW.NETZWOCHE.CH/EVENTS conhIT 2018 Datum: 17. – 19.04.2018 Zeit: Ort: Kontakt: 08.00 – 18.00 Uhr Messegelände Berlin (Berlin ExpoCenter City) Heidi Schmieding, Fair Team Schmieding + Co. info@fairteam.ch Veranstalter: Bundesverband Gesundheits-IT – bvitg e. V. Organisation: Messe Berlin GmbH Anmeldung: www.fairteam.ch/conhit Die Healthcare-IT-Branche trifft sich an der conhIT vom 17. bis 19. April in Berlin. Die conhIT ist eine Kom bination aus Messe, Kongress, Akademie und Networking. Mehr als 500 Aussteller und 10 000 Fachbesucher treffen sich in Kürze an Europas führender Veranstaltung im Bereich der Gesundheits-IT. Aus der Schweiz werden 32 Unternehmen als Aussteller an der conhIT präsent sein. Dies mit eigenen Ständen oder als Mitaussteller im grossen Swiss Pavillon oder in der «StartUP/ Mobile health Zone» der Messe. Am Dienstag, 17.4. um 16.30 Uhr, und Mittwoch, 18.4. um 15.30 Uhr, sind Fachbesucher nach Anmeldung unter unten stehender E-Mail-Adresse zum moderierten Standrundgang am Schweizer Pavillon eingeladen. Auch in diesem Jahr werden zahlreiche Fachbesucher aus der Schweiz erwartet, darunter viele CIOs aus Spitälern und Heimen und Pflegedienstleitungen. Im vergangenen Jahr kamen 39 Prozent der internationalen Teilnehmer aus der Schweiz und waren damit die grösste Gruppe unter den ausländischen Gästen. Informationen zum Schweizer Pavillon und günstige conhIT-Tickets im Schweizer Vorverkauf gibt’s bei der Offiziellen Messe Berlin Repräsentanz Schweiz & Liechtenstein, Fair Team Schmieding + Co. in Basel, Tel.: +41 61 281 91 95, info@fairteam.ch, www.fairteam.ch/conhit Konferenz – 360 Grad ICT-Impulse Datum: 26.06.2018 Zeit: 08.30 – 16.45 Uhr Ort: Zürich Kontakt: Corinne Jost, c.jost@msmag.ch Veranstalter: MSM Research AG Anmeldung: www.msmag.ch/360 Die digitale Transformation in ihrer ganzen Bandbreite fordert alle Branchen gleichermassen heraus. Der Einsatz von neuen Technologien wie beispielsweise künstliche Intelligenz, digitale Assistenten, Internet of Things oder Blockchain wird bisherige, traditionelle Businessmodelle, Prozesse, Strategien und Denkweisen drastisch verändern. An unserer Konferenz gehen wir folgenden Fragen nach: – Welche Themen sollten ICT-Verantwortliche besonders auf dem Radar haben? – Welche Technologien werden sich durchsetzen? – Wie wird dies Ihr Business und den ICT-Betrieb verändern? – Welche Chancen und Opportunitys ergeben sich durch die neuen Themen und Technologien für Ihr Unternehmen? – Wie kann die Sicherheit mit Blick auf die ganze Welle an neuen Technologien, die auf uns zurollt, gewährleistet werden? Lassen Sie sich einen Tag lang von Experten im Rahmen einer 360-Grad-Perspektive über den aktuellen und künftigen Einfluss der wichtigsten Technologien und Themen auf die ICT und das Business informieren. Knüpfen Sie Kontakte, diskutieren Sie mit Referenten und Experten an den Themen-Tischen und sammeln Sie wertvolle Impulse und Entscheidungsgrundlagen für Ihre Arbeit. Sie organisieren Ihren Event. Mit uns erreichen Sie Ihre Teil nehmer. Unser Veranstaltungskalender macht Ihren Event bekannt! Tragen Sie Ihre eigenen Veranstaltungen unkom pliziert online unter www.netzwoche.ch/events in unser Formular ein; wir erfassen den Basis eintrag kostenlos. Mit einem «Event Plus»-Eintrag kombinieren Sie online und Print und werden nie mehr übersehen. Weitere Informationen finden Sie auf www.netzwoche.ch/events Events, Kurse, Seminare, Workshops und andere Termine für die Web- und ICT-Branche. 06 / 2018 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Wild Card 61 Die Champions League der Hacker hackt nicht! «Warum ein Software-Hack, wenn es via Hardware doch einfacher geht?» – lautet wohl die aktuelle Frage bei der Cyberkriminalität. Einen Software-Hack aufzudecken, ist unwahrscheinlich und mit grossen Aufwänden und Know-how verbunden. Wie steht es aber um die fixen Hintertüren, die in Hardware verbaut sind? Und wo steht die Schweiz in Sachen Schutz vor diesen systematischen Manipulationen? « Gerade beim Schutz der Landesverteidigung, bei zivilen und kritischen Infrastrukturen ist es fünf vor zwölf! » Marcel Dobler, Präsident ICT-Switzerland und FDP-Nationalrat Artikel online auf www.netzwoche.ch Webcode DPF8_86681 Die Schweiz kann sich den aktuellen Cyberrisiken nicht entziehen und muss für folgende Probleme Lösungen finden: Erstens, dass das Hacken nicht so effektiv ist, wie einen Hack zu verbauen. Diese Hacks sind noch schwieriger zu entdecken und können nicht bloss per Update gelöst werden, da sie fix verbaut sind. Zweitens haben Hersteller meist nicht die gesamte Produktion im Blick, was bedeutet, dass etwa Zulieferer von Einzelteilen die Hardware manipulieren können. Drittens kann man sich nur mit hohem Aufwand vor Manipulationen auf einem Chip schützen; das Zauberwort heisst Reverse Engineering. Nur, wer macht das? Viertens haben weder die Schweiz noch Europa weltweit eine Relevanz in der Chipherstellung. Und nicht zuletzt ist das Bewusstsein für diese Gefahr aktuell inexistent! Es wird nicht gehackt, es wird via Hardware manipuliert Die Hardware zu manipulieren ist clever und schlagkräftig. Ein Hardware-Hack kann aber nur verbaut werden, wenn kriminelle Energie, Einfluss, Machtpolitik, grosse Geldmengen und Know-how vorhanden sind. Deshalb gilt die Vermutung, dass solch bewusste Hardwareanpassungen meist staatlich beeinflusst sind. Früher hatte man Spione, heute manipuliert man Computerchips und kann damit Geräte zerstören oder ganze Systeme sabotieren. Vor einigen Tagen konnte man von Unterstellungen gegenüber Hua wei (China) lesen, bewusst Hardwareanpassungen vorzunehmen. Bereits gibt es Länder wie die USA, die gewisse Hersteller nicht mehr berücksichtigen. Ein chinesischer Chip in einer Atomraketenabschussanlage wird vermieden. Swisscom arbeitet mit Huawei zusammen. Natürlich gilt die Unschuldsvermutung. Doch, hat die Schweiz nicht ein Interesse daran, dass die Komponenten, die in ihren sehr kritischen Infrastrukturen (Atomkraftwerke, Landesversorgung, Landessicherheit) verbaut werden, sicher sind? Herausforderungen Supply Chain Security und Reverse Engineering Für Hersteller ist es fast unmöglich, die ganze Wertschöpfungskette im Blick zu haben und zu schützen. Komponenten, die von Dritten hergestellt werden, können nur schlecht überprüft werden. Auch bei Transport und Wartung durch Dritte besteht die Gefahr, dass ein Hack verbaut wird. Denn, mit manipulierter Hardware erzielt der Angreifer relativ einfach den grössten Erfolg und wird höchstwahrscheinlich nicht erwischt. Einzige Möglichkeit, das Verbrechen im Zaum zu halten, ist Reverse Engineering. Dabei wird das Produkt in seine Einzelteile zerlegt und die Funktionalitäten werden rückwärts analysiert. Dabei ist klar: Alles, was nicht der Funktion entspricht, ist manipuliert. Kommission «Cyber Security» übernimmt den schweizweiten Lead Gerade beim Schutz der Landesverteidigung, bei zivilen und kritischen Infrastrukturen ist es fünf vor zwölf! Die Schweiz braucht in diesem Bereich dringend mehr Kooperation und Schlagkraft. Deshalb will die von ICT-Switzerland neu gegründete Kommission «Cyber Security» schweiz weit den Lead übernehmen. Die Kommission ist breit abgestützt durch Wirtschaft, Verwaltung, Verbände und Wissenschaft. Sie bündelt Kompetenzen in der Erkennung und Abwehr von Cyberrisiken. Es ist noch nicht zwölf ... Jetzt muss sich die Schweiz aber für die Zukunft rüsten! www.netzwoche.ch © netzmedien ag 06 / 2018

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