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Netzwoche 06/2018

62 Last Curiosities Das

62 Last Curiosities Das Smartphone für den grössten Führer von heute cgr. Der grosse Führer Kim Jong-un kann sein iPhone nun wegschmeissen. Denn die grossartigen Ingenieure Nordkoreas entwickelten für den unschlagbaren General das neue Smartphone Arirang 171. Es hat eine unerreichte Bildschirmgrösse von 5,5 Zoll und protzt mit einer 4k-Auflösung. Zudem verfügt das Gerät über eine 13-Megapixel-Haupt- und 8-Megapixel-Frontkamera, wie die Presseagentur der Demokratischen Volksrepublik Nordkorea mitteilt. Auch beim Betriebssystem liessen sich die Macher nicht lumpen. Das beste Android aller Zeiten, die Version Android 7.1.1 – auch als «Nougat» bekannt – steht dem Nutzer zur Verfügung. Wer jedoch glaubt, wie etwa «Der Standard» aus Österreich, das Gerät sei nur eine billige Kopie des chinesischen iPhone-Klones Ulefone Gemini Pro, der wird die Härte der nordkoreanischen Kohlebergwerke zu spüren bekommen. «These Boots are made for Charging» cgr. In den letzten Jahren haben Smartphones enorme Fortschritte gemacht. Bei der Akkuleistung gab es jedoch nur kleine Verbesserungen. In der Regel muss ein Smartphone-Akku bei normaler Nutzung alle ein bis höchstens zwei Tage wieder geladen werden. Um hier Abhilfe zu schaffen, wollen Forscher der University of California in Santa Barbara die Bewegungsenergie nutzen, um Strom für Sensoren oder auch Smartphones zu produzieren. Sie bedienen sich dazu einer sogenannten Wimshurst-Maschine. Dazu verwenden sie Quecksilber in Öl, das durch einen engen Kanal fliesst. Dabei werde eine Leistung von 4 Nanowatt erzeugt, wie «Heise Online» schreibt. Eine solche Wimshurst-Maschine wollen die Forscher nun in einem Schuh verbauen, um damit das Smartphone des Trägers beim Gehen aufzuladen. Merkwürdiges aus dem Web CE- und IT-Welt fördern immer wieder Erstaunliches und Kurioses zutage, das zum Schmunzeln anregt. Die seltsamsten Kurznews immer in der Rubrik «Curiosities». Gute Unterhaltung! Gratis-Pornos für Bitsch fpo. Die Pornowebseite Pornhub hat sich eine spezielle Marketing-Aktion ausgedacht. Bewohner von Ortschaften mit eindeutig zweideutigem Namen erhalten lebenslang einen kostenlosen Zugang zum Premium-Bereich der Site. Sogenannte «Premium Places» sind etwa die deutsche Ortschaft Petting oder das niederländische Rectum wie auch die Walliser Gemeinde Bitsch. Damit wollen die Betreiber von Pornhub offenbar die Bewohner der Orte trösten, die sich wohl schon viele Sprüche anhören mussten. In einem Video zur Kampagne sagt ein Sprecher: «Wir zeigen den Leuten, dass man sich nicht dafür schämen muss, hier zu leben.» Diskriminiert fühlen sich die rund 1000 Bewohner von Bitsch aufgrund des Namens aber nicht, wie Gemeindepräsident Edgar Kuonen gegenüber dem «Tagesanzeiger» sagte. «In unserem Sprachgebrauch wird dieses Schimpfwort nämlich nicht wirklich benutzt.» BITSCH PREMIUM PLACE Einmal Tod und Gehirn-Back-up bitte! osc. Die US-Firma Nectome hat sich eine Dienstleistung aus dem IT-Gruselkabinett ausgedacht. Wie «Heise Online» berichtet, will das Unternehmen menschliche Gehirne so haargenau digitalisieren können, dass sich diese eines Tages auf einem Computer simulieren lassen. Der Besitzer des Denkorgans könnte so virtuell zum Leben erweckt werden. Der Haken an der Sache: Für das zerebrale Back-up muss das Gehirn möglichst frisch unter den Scanner geschoben werden. Das digitale Abbild der grauen Zellen ist für den Menschen also zwingend tödlich. Trotzdem gibt es für das Angebot schon eine Warteliste, wie Heise schreibt. 25 Interessierte hätten 10 000 US-Dollar bezahlt, um ihr Gehirn im Fall einer tödlichen Erkrankung konservieren zu lassen. Illustrationen: Fotolia (5): shockfactor.de; frrlbt; littleartvector; matiasdelcarmine; Snopek / Freepik (2) / Business Dubai_Flaticon.com Hightech auf dem Bauernhof fpo. In China hat vieles XXL-Dimensionen angenommen. Chinesische Bauernhöfe könnten laut dem chinesischen Farmbetreiber Tequ bereits in zwei Jahren bis zu zehn Millionen Schweinen halten. Für die effiziente automatisierte Schweinezucht arbeitet Tequ mit künstlicher Intelligenz und greift dabei auf die Hilfe der Cloud-Sparte von Alibaba zurück. Wie das Magazin «Quartz» schreibt, wirken Scanner und Sensoren in den riesigen Schweinefarmen. Die künstliche Intelligenz unterscheidet die Tiere mittels Markierungen und Gesichtsscannern, mittels Spracherkennung analysiert sie die Laute, um Hinweise auf mögliche Erkrankungen zu erhalten. So schreitet China nicht nur bei der Überwachung der Menschen, sondern auch seiner Schweine voran. 06 / 2018

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH AN UNSERE GEWINNER! GOLD Kampagne: MADE VISIBLE® Auftraggeber: Touring Club Schweiz (TCS) Agentur: Farner Consulting SILBER Kampagne: #zuteuer? – Denner mach was! Auftraggeber: Denner Agentur: Rod Kommunikation BRONZE Kampagne: Schweizer Pärke – «Kleine Weltwunder» Auftraggeber: Bundesamt für Umwelt BAFU Agentur: Metzger Rottmann Bürge Partner GOLDBACH CROSSMEDIA AWARD

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