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Netzwoche 07/2017

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52 Service Event Plus

52 Service Event Plus KOMBINIEREN SIE JETZT IHREN EVENTEINTRAG (ONLINE UND PRINT) FÜR NUR CHF 860.– UNTER WWW.NETZWOCHE.CH/EVENTS ICT-Betrieb & Cloud – Strategie 2.0 Datum: 12.05.2017 Zeit: 08.45 – 12.30 Uhr Ort: Radisson BLU, Zürich-Flughafen Kontakt: briefing@msmag.ch Veranstalter: MSM Research AG Anmeldung: www.msmag.ch Das heutige Business wird sich durch die rasanten Entwicklungen in den Bereichen Mobilität, Digitalisierung oder Analytics grundlegend verändern und dem ICT-Betrieb eine hohe Flexibilität und Anpassungsfähigkeit abverlangen. Um den hohen und sich rasch ändernden Anforderungen der Märkte und Kundensegmente gerecht zu werden, bietet sich heute eine ganze Palette an unterschiedlichsten Sourcing-Optionen für die Gestaltung des ICT-Betriebs: Eigenes Rechenzentren, Colocation- und Housing-Services, Managed Services, Private, Public oder Multi Cloud - oder ein Mix der unterschiedlichsten Modelle. Die Zielsetzungen neuer Betriebsmodelle zeigen immer in die gleiche Richtung: hin zu einer skalierbaren, agilen, hochverfügbaren, aber auch finanzierbaren und sicheren ICT. Wie lassen sich diese Anforderungen im oben genannten Kontext erfüllen, welche unterschiedlichen Optionen stehen zur Verfügung? Lassen Sie sich von unseren Experten zu möglichen Lösungsansätzen inspirieren und erfahren Sie: – wie Sie Ihren ICT-Betrieb auf die zukünftigen Herausforderungen vorbereiten und gestalten können; – welches Betriebsmodell flexibel genug ist, den steigenden Businessanforderungen zu genügen; – wie Sie unter Berücksichtigung der Kosten das passende Sourcing-Modell finden und wo die Cloud grundsätzlich sinnvoll ist; – wie Sie einen Mix aus verschiedenen Modellen sicher betreiben können und welches die Schlüsselkriterien für deren Wahl sind. Nach dem Briefing findet eine Besichtigung der Einsatzleitzentrale Stadt Zürich im Operation Center 1 statt. Die Teilnahme ist für ICT-Verantwortliche / CxOs aus Anwenderunternehmen kostenlos. CAS Mobile Application Development Datum: 22.09. – 09.12.2017 Zeit: 09.00 – 17.00 Uhr (Fr./Sa.) Ort: HSR Rapperswil Kontakt: cas-mobile@hsr.ch Werden Sie Expertin oder Experte für Mobile Software Engineering mit Swift, Android, Xamarin und Cordova. Die HSR Hochschule für Technik Rapperswil bietet mit diesem neuen topaktuellen berufsbegleitenden Zertifikatslehrgang die Möglichkeit, die Fachkompetenz in der gesamten Breite der mobilen Technologien, Methoden und Prozessen anzueignen. Dies umfasst alle relevante Cross-Plattformen und native Technologien, Architekturen und Designs mobiler Anwendungen, Best Practices, Testing, Deployment, Mobile Security sowie Prozessaspekte für Mobile-App-Projekte. Veranstalter: Anmeldung: HSR Hochschule für Technik Rapperswil www.hsr.ch/cas-mobile Angesprochen sind erfahrene Softwareentwickler oder -architekten, die sich verstärkt im Bereich mobile Applikationen betätigen wollen. Zudem richtet sich der Lehrgang an Projektleiter mit sehr starkem technischem Flair. Sehr gute Programmiererfahrung in mehreren gängigen Sprachen wird vorausgesetzt. Zugelassen sind Fachpersonen mit Hochschulabschluss in Informatik oder einschlägiger langjähriger Berufserfahrung als Softwareingenieur. Das Nachdiplomstudium wird modular angeboten. Es kann komplett (CAS) oder in Teilen (einzelne Module) gebucht werden. Der Unterricht und die betreuten Übungen finden verteilt auf drei Monate, jeweils Freitag und Samstag ganztags, an der HSR statt. Profis haben nie ausgelernt. Informieren Sie sich jetzt! Sie organisieren Ihren Event. Mit uns erreichen Sie Ihre Teil nehmer. Unser Veranstaltungskalender macht Ihren Event bekannt! Tragen Sie Ihre eigenen Veranstaltungen unkom pliziert online unter www.netzwoche.ch/ events ein; der Basis eintrag ist kostenlos. Mit einem «Event Plus»-Eintrag kombinieren Sie online und Print und werden nie mehr übersehen. Weitere Informationen finden Sie auf www.netzwoche.ch/events Events, Kurse, Seminare, Workshops und andere Termine für die Web- und ICT-Branche. 07 / 2017 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Wild Card 53 Fenster zum Licht Im Juni dieses Jahres erhält der «Erfinder des Web» den IT-Nobelpreis. Der Zeitpunkt ist gut gewählt, da sich die Web technologie mehr und mehr in die Breite entwickelt und Innovatives sichtbar macht. « Die Webtechnologien haben sich zum selbstverständlichen Bestandteil der IT entwickelt. » Daniel Liebhart ist Dozent für Informatik an der ZHAW (Züricher Hochschule für Angewandte Wissenschaften), Experte für Enterprise-Architekturen und Solution Manager der Trivadis AG. Artikel online auf www.netzwoche.ch Webcode DPF8_35700 Am 24. Juni ist es so weit: Tim Berners-Lee wird der ACM A.M. Turing Award überreicht. Es handelt sich dabei um den bedeutendsten Preis unserer Branche, der vom Verband Association for Computing Machinery (ACM) verliehen wird und mit 1 Million US-Dollar dotiert ist. In der Pressemitteilung vom 4. April schreibt die ACM, dass vier Innovationen notwendig waren, um die aus dem Jahr 1945 von Vannevar Bush stammende Vision der vernetzten Darstellung von Information Realität werden zu lassen. Es handelt sich dabei um die drei Standards URI, HTTP und HTML und als zentrale Innovation den Webbrowser. Die erste Website der Welt – www.cern.ch – ging 1991 online. Von der Innovation … Lange Zeit war die Webtechnologie das Flaggschiff der IT- Innovation. Websysteme unterschieden sich grundlegend von anderen Informationssystemen, was die Adaptionsrate neuer Techniken und die Lebensdauer betrifft. Und das aus gutem Grund. Die Entwicklung vom Medium über die Verbreitung von Informationen bis hin zur heutigen hochinteraktiven globalen Plattform war nur dank einer Vielzahl von Innovationen überhaupt in so kurzer Zeit möglich. Tim O’Reilly brachte dies in seinem 2005 veröffentlichten Aufsatz «What Is Web 2.0» auf den Punkt und nahm den Charakter der nachfolgenden Entwicklung vorweg. Was folgte war eine Explosion neuer Techniken, Anwendungen, Plattformen und Programmiersprachen, die es in webbasierte Lösungen umzusetzen galt und die von experimentierfreudigen und dynamischen Unternehmen adaptiert wurden. Diese Technologien haben darüber hinaus die traditionelle Unternehmens-IT stark beeinflusst. Sollte eine in die Jahre gekommene Anwendung modernisiert oder eine Anwendungslandschaft integriert werden, so wurden in praktisch allen Fällen Webtechnologien eingesetzt. Von Screen-Scraping über Webservices bis hin zur Ablösung bestehender User Interfaces durch eine Web GUI – nur eine Weblösung war eine gute und zeitgemässe Lösung. … zum Fenster für innovative Technologien Heute hat sich die Webtechnologie zum selbstverständlichen Bestandteil der IT entwickelt. Studiengänge wie Web Engineering und Web Project Management machen dies deutlich. Darüber hinaus etablieren sich ursprünglich aus dem Web stammende Vorgehensmethoden wie Agile und DevOps im Alltag der betrieblichen Informatik. Die breite Palette der qualitativ hochstehenden Lösungen, die dieses Jahr im Rahmen der Preisverleihung des «Best of Swiss Web Award» ausgezeichnet wurden, unterstreichen die Tatsache, dass Websysteme längst gestandene und auf bewährten Technologien gebaute IT-Systeme geworden sind. Diese Entwicklung hat jedoch Konsequenzen. Die Basis von Weblösungen wurde solider, und die grundlegenden Techniken sind seit Jahren bekannt. In diesem Sinne sind Webtechnologien nicht mehr innovativ, sie können als etabliert angesehen werden. Sie stehen auch nicht auf jeder Trendliste der Analysten zuoberst. Aber sie werden zunehmend dazu benutzt, andere innovative Technologien wie etwa das Internet der Dinge, Big Data, Bots oder Maschine Learning sichtbar zu machen. Das wiederum bietet ungeahnte neue Möglichkeiten, die es zu nutzen gilt. www.netzwoche.ch © netzmedien ag 07 / 2017

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