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Netzwoche 07/2018

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2018

2018 DAS GROSSE SCHWEIZER DIGITAL-RANKING cgr. Die Best of Swiss Web Awards 2018 sind vorbei. An der Award Night am 12. April gab es viel Jubel und Freude, als die goldenen Sieger- Bojen vergeben wurden. Zudem wurde am Event Livio Dainese als «Werber des Jahres 2018» ausgezeichnet und das Projekt «Made Visible» erhielt den Goldbach Crossmedia Award. Wie die Branche feierte, sehen Sie ab Seite 27. Nach der Award Night geht auch immer das grosse Rechnen los. Die Rankings der einzelnen Kategorien müssen aktualisiert werden. Was sich in diesem Jahr getan hat, dazu gibt der Artikel ab Seite 22 einen Überblick. In der «Ewigen Bestenliste» gab es auch einige Veränderungen. Unic ist die neue Nummer 3 und überholte Namics. Zudem stiegen einige neue Firmen in die Top 100 ein (Seite 25). Auf Seite 20 findet sich das grosse Schweizer Digital-Ranking. Die grössten Agenturen und Digitaldienstleister der Schweiz sind dort nach Umsatz gelistet. Bei der Erhebung des Digital-Rankings befragten Netzmedien und Best of Swiss Web die Firmen auch nach ihren Befindlichkeiten (Seite 19). Dabei zeigte sich, dass sich das Selbstverständnis in der Branche wandelt. Immer mehr Unternehmen sehen sich als Digitalagentur oder Softwareentwickler, nicht mehr als Webagentur. Die Befragten beschäftigen 2018 vor allem die digitale Transformation und der Fachkräftemangel. Stark an Bedeutung gewann zudem die schwierigere Auftragslage und auch der Margendruck macht den Befragten zu schaffen. 07 / 2018 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Best of Swiss Web Umfrage 19 Was die Digitalbranche beschäftigt Alljährlich befragen Netzmedien und Best of Swiss Web die Schweizer Web- und Digitaldienstleister nach ihren Top-Themen des Jahres. Die digitale Transformation wird weiter an Fahrt aufnehmen. Auch der Dauerbrenner Fachkräftemangel beschäftigt weiterhin die Branche. Autor: Christoph Grau UNSER UNTERNEHMEN POSITIONIERT SICH HAUPTSÄCHLICH ALS ... DIE TOP-THEMEN DIESES JAHRES 50 40 30 20 10 0 Full-Service- Webagentur Full-Service- Digitalagentur* Full-Service- Werbeagentur 2016 2017 2018 Softwareentwickler, Technologieprovider Veränderung Rang 2018 Rang 2017 Thema Prozentzahl 2018 Veränderung (Prozentpunkte) = 1 1 Digitale Transformation 66,3 % + 6,7 = 2 2 Recuiting, Fachkräftemangel 49,5 % + 4,0 ↗ 3 5 Auftragslage 40,0 % + 4,7 ↘ 4 3 Mobile 39,0 % - 3,5 ↗ 5 7 Marge 37,9 % + 9,6 * erst seit 2017 in der Umfrage erhoben | Quelle: Umfrage Netzmedien Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_88590 111 Firmen haben an der Umfrage zum Netzwoche-Digital-Ranking teilgenommen. Darin befragt die Redaktion alljährlich die Web- und Digitalbranche nach der allgemeinen Stimmung und den Prioritäten für das laufende Jahr. Auffällig ist, dass sich das Selbstbild der Branche in den vergangenen drei Jahren stark gewandelt hat. Die Mehrheit der befragten Firmen, rund 30 Prozent, bezeichnete sich in der Umfrage als Full-Service-Digitalagentur. An zweiter Stelle mit 18 Prozent folgt die Selbstbezeichnung als Softwareentwickler und Technologieprovider. Nur 15 Prozent der befragten Firmen sehen sich noch als Full-Service-Webagentur und 7 Prozent als Full-Service- Werbeagentur. Bei der letztjährigen Umfrage bezeichneten sich noch 27 Prozent der Firmen als Full-Service-Webagentur und nur 22,5 Prozent als Full-Service-Digitalagentur. Damit betrachten sich also viel mehr Firmen nun als Digitalagentur und auch als Softwareentwickler. Schon daran zeigt sich, dass sich die Branche nicht mehr nur um das Web alleine dreht, sondern das grössere Feld der Digitalisierung zunehmend in den Blick nimmt. Wo 2018 der Schuh drückt Das Top-Thema 2018 für die Befragten ist die digitale Transformation. Schon in den Vorjahren stand dieses ganz an der Spitze. In diesem Jahr wird das Thema gemäss der Umfrage noch wichtiger werden. Zwei Drittel aller Firmen nannten die digitale Transformation als eine Top-Prioriät, dies ist ein Zuwachs von rund 7 Prozentpunkten. An zweiter Stelle der Prioritätenliste findet sich erneut der Fachkräftemangel. Dieses Thema zeigt einen leichten Bedeutungszuwachs von 4 Prozentpunkten auf annähernd 50 Prozent. Jedes zweite Unternehmen hat demnach Schwierigkeiten, die nötigen Fachkräfte zu finden. Vom fünften auf den dritten Platz der Prioritätenliste kletterte die Auftragslage. 40 Prozent der befragten Firmen gaben an, Schwierigkeiten in diesem Bereich zu haben. Dies entspricht einem Anstieg von 4,7 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr. Auch bei der Marge machen sich die Firmen mehr Sorgen. 38 Prozent nannten den Punkt, der sich nun auf Rang 5 findet. Der Anstieg lag bei deutlichen 10 Prozentpunkten. Weniger Bedeutung messen die befragten Firmen dem Thema «Mobile» bei (minus 3,5 Prozentpunkte). Das einstige Hype-Thema findet sich nun auf Rang 4. 2016 war es für jedes zweite Unternehmen ein wichtiges Thema, aktuell finden dies nur noch 39 Prozent wichtig. Weniger bedeutend ist auch das Thema Big Data und Analytics. Etwas mehr als ein Viertel nannte diesen Punkt als Priorität, dies entspricht einem Rückgang von 7 Prozentpunkten. Die diesjährige Umfrage konzentrierte sich stärker auf neue Technologien. So wurde erstmals nach Themen wie Blockchain oder künstlicher Intelligenz gefragt. Es zeigte sich, dass diese Technologien durchaus schon ein Thema sind. Jedes vierte Unternehmen nannte Blockchain als eine ihrer Prioritäten; die künstliche Intelligenz nannte sogar jede dritte Firma. An Bedeutung gewann auch das Thema Virtual und Augmented Reality. Für jedes dritte Unternehmen ist dies 2018 wichtig, das sind 4,5 Prozentpunkte mehr als noch im Vorjahr. www.netzwoche.ch © netzmedien ag 07 / 2018

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