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Netzwoche 07/2018

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46 Last Curiosities «

46 Last Curiosities « ‹ › Strampeln fürs Zocken Von A wie Abzocke bis V wie VHS fpo. Nostalgiker müssen heute ein kleines Vermögen in ihre Retro-Liebhaberei investieren. Wie «Der Standard» schreibt, verkauft Saturn in Österreich die letzten VHS-Kassetten, für stolze 18 Euro das Zweierpack mit 240 Minuten Aufnahmezeit. Zur Jahrtausendwende habe ein vergleichbares Tape nun noch etwa 1,50 Euro gekostet. Der Grund für diese massive Preissteigerung ist vermutlich das offizielle Produktionsende der VHS-Kassette vor drei Jahren. Doch sind offenbar immer noch genügend Kassetten im Umlauf. Getreu dem Motto «Geiz ist geil» findet der Kunde nämlich bei Alibaba VHS-Videokassetten für weniger als 1 Dollar pro Stück – und denkt sich: «Ich bin doch nicht blöd!» fpo. Viele Eltern haben Mühe, wenn ihre Kinder in der Freizeit nur am Daddeln sind. Statt draussen zu spielen und sich zu bewegen, lümmeln sie auf dem Sofa herum und spielen Videogames. Der Youtuber und Bastler Jeremy Fielding hat eine Balance zwischen Bewegung und Spass gefunden. Wie «Der Standard» schreibt, verband er eine Rudermaschine mit einer Nintendo Wii. Das Sportgerät ist die einzige Stromquelle für die Konsole – abgesehen von zwei externen Batterien, die aber nur eine Minute lang halten. Die drei Kinder von Fieldings können also nur spielen, wenn sich einer von ihnen aufs Rudergerät setzt. Die Batterien garantieren Strom, wenn sich die Kinder abwechseln, denn Fielding hofft, dass jeder der drei gleich lange am Rudergerät strampelt. Merkwürdiges aus dem Web CE- und IT-Welt fördern immer wieder Erstaunliches und Kurioses zutage, das zum Schmunzeln anregt. Die seltsamsten Kurznews immer in der Rubrik «Curiosities». Gute Unterhaltung! » Verdammte Sch****e! mur. «Unterlassen Sie es, unangemessene Inhalte oder anderes Material (das z. B. Nacktdarstellungen, Brutalität, Pornografie, anstössige Sprache, Gewaltdarstellungen oder kriminelle Handlungen zum Inhalt hat) zu veröffentlichen oder über die Dienste zu teilen.» Das steht in den neuen Nutzungsbedingungen für Skype, Office und Xbox Live, die am 1. Mai in Kraft treten. Wer also bei Rocket League die Kontrolle über den Ball verliert oder in Fifa mal wieder einen Strafstoss in den Himmel ballert, darf beim Onlinegaming schon bald nicht mehr fluchen. Dabei ist doch bekannt, dass Kraftausdrücke emotionale Schmerzen lindern können. Kein Wunder also, dass die neuen Regeln mächtig Staub aufwirbeln. Was soll das eigentlich, Microsoft? Verdammte Sch****e, bitte wieder ändern! Illustrationen: Freepik.com (3); iStock.com (3): jossdim; sabelskaya; Dolimac; NotionPic / shutterstock.com «Snappen» kann so easyjet sein cgr. Eines der grössten Mysterien für die Generation Ü30 ist wohl die App Snapchat. Die Funktionsweisen und Bedienung der App sind für ältere Gehirne nicht geeignet. Dabei kann «snappen» doch so lustig sein, wie ein Pilot von Easyjet unter Beweis stellte. Während eines Flugs von London nach Madrid probierte er im Cockpit gemeinsam mit dem Co-Piloten einige Foto-Filter aus, wie Pressetext berichtet. So platzierten sie etwa eine Eule auf das Instrumentenbrett im Cockpit. Das Flugzeug befand sich bei der Aktion übrigens auf 10 000 Metern Höhe und der Autopilot war eingeschaltet. Den Piloten war wohl langweilig. Wer hätte da nicht auch nach etwas Zerstreuung gesucht? Schliesslich wird die Verantwortung für die Passagiere wirklich überschätzt. Mars-Invasion der NASA-Bienen cgr. Nein, es geht nicht um einen Schokoriegel, sondern um unseren interstellaren Begleiter, den roten Planeten. Bisher weiss die Menschheit nur sehr wenig über ihn. Ein Grund dafür ist, dass wir den Mars bisher nur von Satelliten aus beobachtet haben. Einzig der Mars Rover fuhr schon über den Planeten; das Einsatzgebiet war aber vergleichweise klein. Die NASA will dies nun ändern und plant, einen Schwarm von Drohnen auf den Mars zu schiessen, wie Pressetext berichtet. Diese sollen dann wie Bienen ausschwärmen und den Planeten erkunden. Der Vorteil des Schwarms sei, dass die einzelnen Drohnen sehr leicht seien. Ausserdem liesse sich ein grosses Gebiet schnell erkunden. Auch der Ausfall einer einzelnen Drohne fiele nicht so sehr ins Gewicht. In der zweiten Hälfte des kommenden Jahrzehnts soll die Vision Realität werden. 07 / 2018 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Advertorial Bild: YurolaitsAlbert / iStock.com Zurich Versicherung schafft mit SAS Rundumblick auf den Kunden Unternehmen brauchen eine 360-Grad-Sicht auf den Kunden, um ihn mit relevanten Angeboten zu überzeugen. Die Realität sieht oftmals aber anders aus. Nicht selten fehlt es dafür an einer zentralen Plattform, über die sämtliche Informationen zusammengeführt werden. Der Autor Andreas Heiz, Senior Manager Competence Center Customer Intelligence bei SAS DACH Kunden denken nicht in Kanälen, wenn sie mit Unternehmen kommunizieren. Sie nutzen Website, Callcenter oder Ladengeschäft intuitiv und nach Bedarf. An all diesen Touchpoints werden wertvolle Daten generiert, die Unternehmen zusammenführen und interpretieren müssen, um ein Gesamtbild des Kunden zu schaffen – und damit nicht zuletzt eine optimale Customer Experience. Benötigt wird dafür eine zentrale Entscheidungslogik, die nicht zwischen digitalen und traditionellen Kanälen oder zwischen Marketing, Vertrieb und Service differenziert. Denn nur in einer Gesamtsicht lassen sich Account-Informationen (E-Mail, Social-Media-Profil, Website-Log-in, Mobile, Treuekarte) zusammenführen und sicherstellen, dass man es bei Peter Schmidt wirklich immer mit der gleichen Person zu tun hat. Mehr Daten denn je zuvor Die Herausforderung wächst noch, da angesichts von Entwicklungen wie IoT und Sensordaten immer neue Kommunikationskanäle hinzukommen. So können Geodaten für personalisierte und zeitlich perfekt abgestimmte Angebote genutzt werden (wenn der Inhaber einer Treuekarte zum Beispiel gerade auf den Parkplatz des herausgebenden Supermarktes fährt). Über Beacon-Technologie lässt sich wiederum feststellen, wie sich ein Kunde im Geschäft bewegt. Steht er vor dem Cornflakes-Regal und kann sich nicht entscheiden, kann man ihm per Push-Nachricht mitteilen, dass er 15 Prozent Preisnachlass auf ein bestimmtes Produkt bei einem Kauf innerhalb der nächsten 15 Minuten bekommt. Viele automatisierte Kaufempfehlungen sind bislang nicht wirklich überzeugend – etwa das übliche «Kunden, die dieses Produkt gekauft haben, haben auch xy gekauft». Warum? Der Onlinehändler verwendet für diese Empfehlungen ausschliesslich Daten seiner eigenen Website. Einzelhändler haben dagegen auch Offline-Informationen wie Bon- oder Bewegungsdaten – und damit einen umfassenderen Blick auf den Kunden und eine bessere Entscheidungsbasis. Ein Beispiel: Wenn ein Kunde mit Treuekarte an der Kasse im Supermarkt bezahlt, kann er personalisierte Angebote auf dem Kassenbon ausgedruckt bekommen, die sich an seinem (bisherigen) Online-Shopping-Verhalten orientieren. Gezielte Ansprache der wertvollsten Kunden Die Zurich Versicherung hat sich das Ziel gesetzt, die Kundenbeziehung über die gesamte Zeit des Vertragsverhältnisses zu managen und zu entwickeln. Um dem Kunden die richtige Versicherungslösung und den passenden Service anzubieten und sich dabei auf die profitabelsten Kunden zu konzentrieren, war eine präzise Segmentierung notwendig. Dabei ist die Bestimmung des Kundenwerts keineswegs eindimensional: Kunden mit einer Police beispielsweise können einen geringen Wertbeitrag liefern – gibt es aber Cross-Selling-Potenzial für eine Hausrat- oder eine Lebensversicherung, ist der tatsächliche Wert höher. Um sämtliche Informationen für eine realistische Einschätzung heranzuziehen, war eine Gesamtübersicht auf der Ebene des einzelnen Kunden notwendig. Diese schafft die Versicherung, indem sie eine analytische Plattform mit SAS aufgebaut hat. Zudem werden Daten und Modelle über eine einfache und performante Webapplikation dem Vertrieb und dem Kundenservice zur Verfügung gestellt. Das Kundenwert-Cockpit verschafft Mitarbeitern einen Überblick über jeden einzelnen Kunden – von den Basisdaten über die Cross-Sell-Affinitäten bis hin zur Stornogefahr. Fazit Das «kundenzentrische» Unternehmen ist häufig noch mehr Wunschdenken als Realität. Dabei sind die technologischen Voraussetzungen gegeben, um alle Informationen, die an der Schnittstelle zum Kunden entstehen, zu sammeln und zu analysieren – egal, ob online oder offline. Dennoch ist der «gläserne» Kunde nicht das Ziel. Unternehmen müssen die Informationen, die sie erhalten, analysieren, um zu gewährleisten, dass die Kommunikation mit dem Kunden auch wirklich relevant ist. Denn der Kunde erwartet personalisierte Angebote, die ihm einen Mehrwert bieten, wenn er schon seine Informationen zur Verfügung stellt. Und nur wenn das erforderliche analytische Knowhow vorhanden ist, lassen sich wertvolle Erkenntnisse aus all diesen Kundendaten ziehen. Wie Unternehmen ihre Kundenbindung mit einer konsistenten, passgenauen Botschaft über alle Kanäle hinweg verbessern, zeigt das SAS Forum Switzerland am 30. Mai 2018 in Zürich unter anderem anhand zahlreicher Best- Practices-Vorträge. SAS Richtistrasse 11 CH-8304 Wallisellen Telefon: +41 44 805 74 74 Fax: +41 44 805 74 99 E-Mail: info@sch.sas.com www.sas.com/ch

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