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Netzwoche 08/2016

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18 People Live « Für

18 People Live « Für Grosskunden bieten wir durchaus Dienstleistungen auf höherer Ebene an. » Frank Boller, CEO von Green.ch Was würde passieren, wenn die grossen Player im Markt, Amazon, Google oder Microsoft, ein Rechenzentrum in der Schweiz eröffnen? Grundsätzlich würde uns das freuen. Besonders, wenn sie zu uns ins Rechenzentrum kommen. Ansonsten denke ich, dass Konkurrenz den Markt belebt. Ich habe keine Angst, dass wir dadurch unsere Existenzberechtigung verlieren würden. Unser Modell, das sich ja von den grossen Anbietern unterscheidet, hätte auch in so einer Zukunft Chancen. Wie das? Der Schweizer Kunde schätzt nicht nur, zu wissen, wer hinter einem Angebot steht und wo die Daten liegen. Er schätzt auch die Greifbarkeit unserer Leute. Bei uns stehen Menschen hinter den Produkten. Menschen mit Gesichtern und Namen. AWS ist nur eine Website. Sonst weiss der Kunde nichts über das Unternehmen. Mitte Februar hat Equinix Schweiz eine direkte Anbindung zu Microsofts Azure-Cloud angekündigt. Ist das ein Thema für Green? Das haben wir im Moment so nicht vorgesehen. Technisch können wir das, wenn es nötig ist. In Einzelfällen haben wir das auch schon gemacht. Wir planen dafür ein Businessportal, über das Kunden ihre eigenen Systeme einbinden können. Dadurch erreichen sie dann einen höheren Automatisierungsgrad, wenn sie unsere Cloud benutzen. Sie erwähnen immer wieder Ihre Cloud. Franz Grüter sagte letztes Jahr, dass Sie eigentlich nicht mehr als Server und Betriebssystem bieten. Wer mehr will, muss sich einen Integrator suchen oder selbst Hand anlegen. Hat sich daran etwas geändert? Unser Cloud-Produkt ist ein Standardprodukt, das ein Kunde relativ einfach buchen und beziehen kann. Es ist stark auf kleinere und mittlere Kunden ausgelegt, die ihre Leistungen aus der Public Cloud beziehen. Das ist ein gutes Modell, das gut skaliert. Für Grosskunden bieten wir durchaus Dienstleistungen auf höherer Ebene an. Etwa den Betrieb eines Betriebssystems oder einer Datenbank. Plattform-as-a-Service? Genau. Aber das machen wir nur gezielt in ausgewählten Grosskundensituationen. Wieso nur in Einzelfällen? Weil uns die Zusammenarbeit mit dem Fachhandel wichtig ist. Wir wollen in dem Segment nicht mit unseren Partnern, die sehr häufig auch System integratoren sind, konkurrieren. 08 / 2016 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Best of Swiss Web Unterrubrik 19 2016 Die ewige Bestenliste von Best of Swiss Web gsa. Die Publikation der ewigen Bestenliste von Best of Swiss Web zählt zu den Höhepunkten des Jahres. Wer nach der Publikation in den sozialen Netzwerken unterwegs ist, liest umgehend die Meldungen der Agenturen. «Die ewige Bestenliste von Best of Swiss Web hat eine neue Nummer eins», twitterte ein Webdienstleister. Leider war diese Information falsch. Ein Datenfehler führte zu falschen Ergebnissen. Deshalb publizieren wir auf Seite 22 die korrekte ewige Bestenliste von Best of Swiss Web. Ausserdem wurde der Report zur Liste überarbeitet (ab Seite 23). Die überarbeitete Liste zeigt, die neue Königin der Agenturen ist die alte: Hinderling Volkart. Die Agentur, die letztes Jahr mit dem Relaunch der Website der Fluglinie Swiss Master of Swiss Web wurde, führt auch dieses Jahr die Rangliste an. Doch der Punkteabstand auf die Verfolgerin, Jung von Matt Limmat, wurde kleiner. Die Punktedifferenz schmolz von 21 Zählern im Vorjahr auf 3,5 Zähler dieses Jahr. Dieses Jahr holte die Agentur Unic den Master-Titel von Best of Swiss Web, gemeinsam mit der Schweizerischen Post. Mit dem Sieg stabilisierte die Agentur ihren vierten Platz im Ranking der ewigen Bestenliste von Best of Swiss Web hinter Webdienstleister Namics. Mit dem Sieg beim diesjährigen Best of Swiss Web Award verbesserte sich Unic um 26 Punkte auf 157,5 Punkte. Auch in den hinteren Rängen gab es Verschiebungen. Ausserdem schafften es gleich mehrere Neueinsteiger auf die Liste der besten Schweizer Webagenturen. www.netzwoche.ch © netzmedien ag 08 / 2016

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