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Netzwoche 08/2016

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24 Web Aktuell

24 Web Aktuell www.netzwoche.ch Alltäglicher Datendiebstahl cka. Im neuen Internet Security Threat Report hat sich Symantec mit den jüngsten Entwicklungen im Bereich IT- Security beschäftigt. Darin schreibt das Unternehmen, dass es im vergangenen Jahr mehr als 430 Millionen neue Malware-Bedrohungen gefunden habe. Im Vergleich zum Vorjahr sei die Zahl um 36 Prozent gestiegen. Das Interessante sei jedoch nicht der Zuwachs, sondern die Gleichgültigkeit, mit der man diese Zahlen betrachte. Cybercrime ist zum Alltag geworden, wie Symantec schreibt. ▸ Webcode 7680 Migros.ch neu gelauncht gcr. Die Website der Migros hat einen Relaunch erfahren. Die Agentur Aperto leitete die Umsetzung des Projekts. Migros.ch bietet ein neues Design, einheitliche User-Experience auf allen Endgeräten sowie neue Funktionen, wie das Unternehmen mitteilt. Den Nutzern stehen verschiedene Optionen zur Verfügung, wie etwa die Verwaltung des persönliche Kundenkontos oder die Erstellung von Einkaufslisten. Ausserdem wurden das Design und die Gliederung der Website neu gestaltet. ▸ Webcode 7556 So funktioniert Siroops offener Marktplatz cgr. Das Sortiment von Brack.ch ist jetzt auch über den Online-Marktplatz von Siroop.ch erhältlich. Für das Joint-Venture von Swisscom und Coop ist es der erste grosse Handelspartner. Noch befindet sich das Projekt in einer Beta-Phase. Erst im zweiten Quartal dieses Jahres soll das Portal mit Screenshot von Siroop.ch. iGroove nimmt an Microsofts Förder programm teil einer grossangelegten Werbekampagne lanciert werden. Insgesamt umfasst das auf Siroop zugängliche Sortiment von Brack.ch 80 000 Artikel, wie das Unternehmen mitteilt. Für beide Seiten sei die Zusammenarbeit eine Win-win-Situation. Siroop profitiere vom Zuwachs durch einen grossen Schweizer Anbieter. Brack.ch erhöhe im Gegenzug seine Reichweite. Konkurrenz bisher kein Problem Prinzipiell kann sich jeder Händler dem Marktplatz von Siroop anschliessen. Die Aufnahme ist kostenlos, wie das Unternehmen auf Anfrage mitteilt. Siroop selbst finanziert sich durch Kommissionen. Die Grösse eines Händlers spiele keine Rolle, betont das Unternehmen. Zurzeit seien 63 Händler auf dem Marktplatz registriert. Da die Plattform offen ist, treffen hier auch direkte Konkurrenten aufeinander. Dessen seien sich die Betreiber bewusst – es sei ein essenzieller Teil des Konzepts. Bisher habe es noch keine Probleme zwischen Händlern mit gleichem Sortiment gegeben. «So haben sich etwa viele unserer kleinen Händler eine Nische geschaffen, auf die sie spezialisiert sind. Oder sie bieten Produkte an, die grosse Händler so nicht im Angebot haben», teilen die Betreiber mit. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode 7793 Wenig markentreue onlinekunden cwi. Der Anbieter für Online- Marketing und Vertriebslösungen Tradedoubler hat eine Studie zum Online-Verbraucherverhalten möglicher Kunden veröffentlicht. Dafür befragte das Unternehmen 4493 Konsumenten im Alter zwischen 16 und 64 Jahren in neun europäischen Ländern – darunter auch in der Schweiz. 71 Prozent der Befragten fühlten sich nur wenigen Marken verbunden. Ausserdem sei für 54 Prozent das Onlineangebot zu gross. ▸ Webcode 7557 gcr. Das Musikportal iGroove hat sich die Teilnahme am Microsoft Ventures Accelerator in Berlin gesichert. Microsoft organisiert seit 2013 das Aufbauprogramm mit dem Ziel, Start-ups mit Potenzial zu unterstützen, wie es auf der Website des Unternehmens heisst. iGroove stach 500 Mitbewerber aus Nach einem viermonatigen Training in Technologie, Design, Business Development, Marketing und Human Resources können die Unternehmen ihr Geschäftsmodell vor Investoren präsentieren, wie es weiter heisst. Microsoft führt das Programm weltweit in mehreren Städten durch. Um teilnehmen zu können, müssen die Unternehmen im Vorfeld eine Prüfung bestehen, wie Startupticker berichtet. iGroove habe sich gegen 500 Mitbewerber durchgesetzt. Artikel online auf www.netzwoche.ch Webcode 7646 Geschäftsidee überzeugt Der Erfolg von iGroove bei Microsoft ist laut Startupticker auf deren Geschäftsidee für die Musikbranche zurückzuführen. Das Unternehmen aus Lachen in Schwyz bietet den Künstlern einen Anteil von 92 Prozent an den Einnahmen. Zum Vergleich: Apple Music soll laut Businessinsider die Einnahmen zu etwa 70 Prozent vergüten. Bei iGroove sei eine Bezahlung per SMS ohne Registrierung oder Kreditkarte möglich, schreibt Startupticker weiter. Ausserdem können die Käufer abgesehen von einem Mindestbetrag selbst entscheiden, wie viel sie den Künstlern bezahlen wollen. Das Musikportal wurde 2013 gegründet und ist seit Frühjahr 2015 aktiv. Inzwischen vertritt es bereits über 4000 Interpreten. Der Umsatz von iGroove wuchs 2015 im Jahresvergleich um 1500 Prozent, heisst es auf Startupticker weiter. 08 / 2016 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Bild: iStock SPECIAL Business-Software- Studie 2016 In Kooperation mit der FHNW Business-Software – ein Erfolgsfaktor in Schweizer KMUs? cgr. Durch den stetig zunehmenden Wettbewerbs- und Kostendruck kommen auch KMUs immer weniger um den Einsatz von Business-Software herum. Die Business-Software-Studie der Fachhochschule Nordwestschweiz zeigt dabei deutliche Unterschiede zwischen sehr kleinen und grossen KMUs auf. Je kleiner ein Unternehmen ist, desto seltener setzt es Business-Software ein. Dafür sind die kleineren Firmen zufriedener mit denen von ihnen verwendeten Lösungen. In den letzten Jahren registrierten die Forscher zudem einen Anstieg bei der Verwendung von SaaS-Lösungen. Solche Cloud-Produkte werden sowohl von kleinen wie auch grossen Unternehmen gleich häufig benutzt. Dabei ist den Unternehmen aber wichtig, dass der Dienst in der Schweiz betrieben wird. Tendenziell sind jüngere Personen gegenüber Cloud-Diensten offener eingestellt als ältere Unternehmensentscheider. Die Studie zeigt zudem auf, dass Schweizer Unternehmen die Vorteile von Business-Software für ihren Geschäftsalltag erkannt haben. Forschungspartner Projektpartner www.netzwoche.ch © netzmedien ag 08 / 2016

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