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Netzwoche 08/2016

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44 Service Event Plus

44 Service Event Plus KoMBInieren Sie jetzt Ihren EventeinTRAg (onLIne und Print) für nUR CHF 860.– unter www.netzwoche.ch/evenTS CAS E-Commerce und Online-Marketing Datum: 27.09. – 06.12.2016 Zeit: 08.45 – 17.00 Uhr Ort: Basel Kontakt: petra.abt@fhnw.ch Veranstalter: FHNW Institut für Wirtschaftsinformatik Anmeldung: www.fhnw.ch/iwi/cas-online-marketing Das Internet als Umsatzmaschine! Im Jahr 2000 entwickelten wir an der FHNW den ersten Lehrgang der Schweiz für «E-Commerce & Online-Marketing» , damals noch als Nachdiplomkurs. Seit langem führen wir diese anerkannte Ausbildung zwei Mal jährlich durch. Das Besondere: Sie setzen das Fachwissen gleich in ein echtes Konzept um! Die hohe Praxisorientierung und der intensive Austausch mit den Experten wird sehr geschätzt. Im Zertifikatslehrgang E-Commerce und Online-Marketing setzen Sie sich fundiert und zielorientiert mit den Möglichkeiten des Internets für die Kundengewinnung und -bindung auseinander. Sie lernen, wie Sie mit innovativen Weblösungen und professionellem Online-Marketing die Bekanntheit eines Unternehmens erhöhen und neue Kundengruppen und Märkte erschliessen können. Strategien, Konzepte und der Online- Marketing-Mix werden anhand eines Projektes eins zu eins umgesetzt. Sie schliessen mit dem Zertifikat «Certificate of Advanced Studies» ab. 15 ECTS Punkte sind zudem Ihr Karrierebaustein für einen Diplom- oder Masterabschluss. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, sich als Consultant für einen rechtskonformen Webshop (www.e-comtrust.ch) zertifizieren zu lassen. Der Kurs wendet sich an Fachkräfte aus Marketing und IT, die sich im E-Commerce weiterbilden wollen. Neben E-Business-Profis sind auch heutige und zukünftige Webshop-Verantwortliche angesprochen. Auch für Unternehmensberater im E-Business öffnen sich neue Türen. CAS Information Security & Risk Management (CISSP/BSI) Datum: 28.09. – 08.12.2016 Zeit: Ort: Kontakt: Veranstalter: Anmeldung: 08.45 – 16.50 Uhr Basel annina.marti@fhnw.ch FHNW Institut für Wirtschaftsinformatik www.fhnw.ch/iwi/cas-information-security Informationssicherheit ist im Zeitalter der stets verfügbaren Internetzugänge zu einem Top-Thema in den Unternehmen geworden. Im CAS Information Security & Risk Management (CISSP/BSI) lernen die Teilnehmenden die ganze Bandbreite von Informationssicherheit und Risk Management kennen. Es geht um Risikoanalysen, Risikomanagement, Business-Continuity-Pläne und Notfallkonzepte für den Ernstfall. Der «Certified Information System Security Professional» ist ein Weiterbildungsstandard auf dem Gebiet der Informationssicherheit. Er gilt international. Absolvierende des CAS sind auf diese Prüfung bestens vorbereitet. Die Daten des Kurses sind auf die CISSP-Prüfungsdaten abgestimmt. Neuerdings ist auch die Zertifizierung des BSI zum IT-Sicherheitsbeauftragten in der öffentlichen Verwaltung Teil der Ausbildung. Die Hochschule für Wirtschaft FHNW ist die einzige Ausbilderin in der Schweiz, bei der sich Studierende vom BSI zertifizieren lassen können. Der Kurs wendet sich an IT-Fachkräfte, die sich optimal auf die CISSP-Prüfung vorbereiten wollen. Sind Sie verantwortlich für E-Business-Projekte oder beraten Unternehmen in diesem Bereich? Dann sind auch Sie angesprochen. Mit diesem Kurs erweitern Sie ihre Kompetenzen. Sie sind fähig, Sicherheitssysteme zu beurteilen und einzuführen. Zusätzlich eignen Sie sich Kenntnisse im Managementbereich an. Sie schliessen mit dem Zertifikat «Certificate of Advanced Studies» (15 ECTS-Punkte) ab – Ihr Karrierebaustein für einen Diplom- oder Masterabschluss. Sie organisieren Ihren Event. Mit uns erreichen Sie Ihre Teil nehmer. Unser Veranstaltungskalender macht Ihren Event bekannt! Tragen Sie Ihre eigenen Veranstaltungen unkom pliziert online unter www.netzwoche.ch/events ein; der Basis eintrag ist kostenlos. Mit einem «Event Plus»-Eintrag kombinieren Sie online und Print und werden nie mehr übersehen. Weitere Informationen finden Sie auf www.netzwoche.ch/events Events, Kurse, Seminare, Workshops und andere Terminefür die Web- und ICT-Branche. 08 / 2016 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Wild Card 45 Drei Engel für Alan, oder weshalb der Turing-Test sein Comeback feiert Im März erstürmt die Softwarwe «AlphaGo» eine weitere Bastion menschlicher Denk-Vorherrschaft und schlägt den langjährigen Go-Champion Lee Sedol. Ein guter Anlass, sich Gedanken zu natürlicher und künstlicher Intelligenz zu machen. Und die entsprechenden digitalen Hausaufgaben anzupacken. «Wenn der Mann zum Mädchen wird: Selbst die Modellierung einfacher menschlicher Fähigkeiten fällt Softwaresystemen schwer.» Christof Zogg ist Director Digital Business bei den SBB. Bis dato waren die Trockennasenaffen, repräsentiert durch die Art Homo sapiens, auf der Weltrangliste des Brettspiels Go unter sich. Seit diesem Jahr gesellt sich unter die natürlichen Intelligenzen auch eine künstliche – die von Google übernommene Software «AlphaGo». Das Computerprogramm schlug dieses Jahr in einem viel beachteten Turnier im März den langjährigen Champion Lee Sedol aus Südkorea mit 4:1. Damit fällt nach 1997, als in New York der von IBM entwickelte Schachcomputer Deep Blue den amtierenden Schachweltmeister Gary Kasparov enttrohnt hatte, eine weitere Bastion menschlicher Denk-Vorherrschaft. Intelligent ist, was den Menschen täuscht Wäre das Thema dieser Kolumne künstliche Intelligenz im engeren Sinne, so müssten wir an dieser Stelle nun diskutieren, was denn an «AlphaGo» überhaupt intelligent ist. Denn einige Module, wie die umfassenden Bibliotheken an Spielzügen menschlicher Grossmeister, sind etwa gleich intelligent wie ein Telefonbuch. Wirklich intelligent sind nur wenige Module wie die selbstlernenden Algorithmen, die ein System mit jedem Spiel stärker werden lassen. Doch im Alltag braucht es keine akademische Definition, sondern bloss den Turing-Test: Eine Software wird dann als intelligent wahrgenommen, wenn sie der Benutzer nicht als solche erkennt, was quasi humanoide kognitive Fertigkeiten voraussetzt. Doch selbst die Modellierung vermeintlich einfacher menschlicher Fähigkeiten fällt Softwaresystemen immer noch schwer. Davon kann sich jeder überzeugen, der mit einigen der öffentlichen Exemplare aus Microsofts Bot Framework herumexperimentiert. So erkannte der «Caption Bot» in meiner sich vor einem gemalten Tiger duckenden Person ein «kleines Mädchen vor einem Spiegel stehend». Der «HowOldRobot» schätzte das Alter von Vera Dillier auf zarte 51 Lenze (zugegeben, ihr wahres Alter zu erraten, ist auch für einen menschlichen Betrachter eine unlösbare Aufgabe). Und der «Chat Bot» schliesslich plauderte anfänglich unverfänglich drauf los, entglitt aber, in unredlicher Absicht mit subversiven Dialogen gefüttert, in Hitler bejahende, rassistische Statements ab. Hey Siri, bald bin ich wirklich beeindruckt! Doch es gibt ausser den Nischenanwendungen Schach und Go auch neue Anwendungsbereiche, in denen Software ihre Anwender im Sinne Turings positiv zu überraschen vermag: Die Rede ist von den digitalen Assistentinnen Siri (Apple), Cortana (Microsoft), Alexa (Amazon) und Google Now (Hey Google, wie wär’s in Ergänzung der drei Engel mit Charlie?), die sprachgesteuert einfache Webabfragen («Wie alt ist Bill Clinton?»), Kalendereinträge («Erinnere mich daran, morgen Milch zu kaufen!») und Kommunikationsaufgaben («Gratuliere meiner Mutter per SMS zum Geburtstag!») übernehmen können. Dabei stehen für mich zwei Dinge fest: Die Entwicklung intelligenter Helferlein steht erst am Anfang und wird stark an Bedeutung gewinnen. Das Rennen um die Vorherrschaft der generischen, digitalen Assistenten werden die Plattformanbieter unter sich ausmachen. Wo für hiesige Anbieter eine attraktive Nische bleibt, ist bei fachspezifischen digitalen Assistenen. Im Fall der SBB ist das der Artikel online auf www.netzwoche.ch Webcode 7777 persönliche digitale Reisebegleiter, den wir aktuell entwickeln. Und in Ihrer Branche? www.netzwoche.ch © netzmedien ag 08 / 2016

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