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Netzwoche 08/2017

WWW.NETZWOCHE.CH Die SBB

WWW.NETZWOCHE.CH Die SBB frischen ihre Website auf jor. Die SBB haben ihre Website neu gestaltet. Abgesehen von einem optimierten Fahrplan führte das Unternehmen Responsive Design ein. Der Internetauftritt passt sich nun automatisch an die verschiedenen Displaygrössen an, wie das Unternehmen mitteilt. Die SBB bauen ihren Online-Fahrplan in den nächsten Monaten aus, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Das Verkehrsunternehmen werde im Laufe des Jahres auch einen neu gestalteten Webshop aufschalten. ▸ Webcode DPF8_35621 Armeechef lanciert Debatte über Cyberangriff dkl. «Die Armee ist in der Lage, einen Cyberangriff durchzuführen», sagte der Schweizer Armeechef Philippe Rebord gemäss der NZZ an einer Medienveranstaltung im Saal Baranof in Bern. Für einen elektronischen Angriff gebe es derzeit aber keine Rechtsgrundlage, fügte Rebord an. Trotzdem sei ein Angriff auch ein Akt der Verteidigung. Gemäss NZZ wollte Rebord damit betonen, dass die Armee der elektronischen Kriegsführung mächtig sei und einen hohen Stellenwert beimesse. ▸ Webcode DPF8_35936 Amazon öffnet Alexas KI für Drittentwickler mur. Amazon nutzt für seine Sprachassistentin Alexa eine künstliche Intelligenz (KI) namens Lex. Für Entwickler gibt es diese nun als Managed Service, um Sprache und Text zu verarbeiten. Etwa für das Internet der Dinge, Web-Apps oder Chat-Dienste. Wer Lex mit Sätzen füttert, kann die Technologie trainieren. Die KI authentifiziert laut Amazon Nutzer und skaliert automatisch. Sie verstehe sich mit Lambda, Amazons Lösung für serverlose Anwendungen. ▸ Webcode DPF8_37023 Wie Apps von der Bildfläche verschwinden Jakub Samochowiec, Senior Researcher am GDI, eröffnete den Smama-Event. 24 Web Aktuell Framework-Wirrwarr und Javascript-Müdigkeit – so gehen Schweizer Agenturen damit um mur. Die Redaktion hat bei Schweizer Agenturen nachgefragt, was sie am meisten beschäftigt. Der erste Teil der Umfrage hatte Trends in der Webentwicklung thematisiert. Im zweiten Teil ging es nun um die Kurzlebigkeit von Frameworks und den Schub hin zu Frontend-Technologien. Auch Javascript Fatigue ist ein Thema. «Frontend rules the web» Welche Herausforderungen gibt es für Entwickler? «IT-Sicherheit, die Integration von Lösungen in Drittsysteme und das Thema UI/UX», heisst es vonseiten Notch Interactive. Namics-CEO Jürg Stuker sagt: «Frontend rules the web. Der Trend zu Frontend-Technologien bleibt ungebremst.» Das stellt auch Hinderling Volkart fest: «Viel Logik wird neu im Frontend erledigt und nicht mehr nur im Backend.» jor. Apps werden von der Benutzeroberfläche verschwinden. Plattformen wie Google, Amazon und Facebook verdrängen die Programme, die das Smartphone smart werden liessen. Indessen konkurrieren solche Plattformen zunehmend um die Aufmerksamkeit ihrer Nutzer. Aus der Konkurrenz zwischen den Anbietern könnte sogar ein Monopol entstehen. Dies prognostizierte Jakub Samochowiec, Senior Researcher am Gottlieb Duttweiler Institut (GDI). Er skizzierte dieses Szenario am Event «Mobile Day 1», den der Schweizer Verband für Mobile-Wirtschaft Smama am GDI in Rüschlikon organisierte. Apps werden aus dem Alltag verschwinden Am Beispiel von Sprach-Interfaces wie Alexa und Siri zeigte Samochowiec auf, wie einzelne Applikationen aus dem Alltag verschwinden. «Der Nutzer interessiert sich nicht für Apps, sondern für Informationen», sagte der Referent. Statt einen Sprachassistenten dazu aufzufordern, eine bestimmte Wetter-App zu öffnen, würden Nutzer vielmehr direkt nach dem Wetter fragen. Die Plattform hinter dem Sprach-Interface bündle die einzelnen Apps zu Containern und bringe die Inhalte direkt zum Nutzer. Die Apps würden aus dem Sichtfeld des Nutzers verschwinden, meinte Samochowiec. Auch die Entwicklung im Bereich Augmented Reality könnte das Geschäft mit den Apps untergraben. «Wer eine Datenbrille trägt, wird kaum einzelne Apps öffnen», sagte Samochowiec. Nutzer werden die Auswahl an Informationen, welche die Brillen anzeigen, nicht anhand von Apps, sondern aufgrund persönlicher Interessen anpassen, wie der Forscher zu verstehen gab. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_36126 Das erlaube neue, hochinteraktive Lösungen, die kaum noch Einschränkungen mit sich brächten. Problematisch ist laut Netcetera die Kurzlebigkeit der Frameworks. Weil die Agenturen diese in businesskritischen Projekten einsetzen. Auch Liip stellt das fest. Entwickler müssten ständig Neues lernen – Stichwort Javascript Fatigue. Das betreffe nicht nur Frameworks wie AngularJS oder React, sondern auch die Art, wie Code generiert werde. Fast bei jedem Projektstart sei ein neues Buildtool (Grunt, Gulp, Webpack, Rollup) State of the Art. Das erschwere das initiale Projekt-Set-up. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_37276 08 / 2017 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Web Projects 25 Ihr Webprojekt in der Netzwoche Haben Sie eine Website umgesetzt, ein Redesign vorgenommen oder neue Technologien implementiert? Informieren Sie die Redaktion per E-Mail an desk@netzmedien.ch – mit etwas Glück stellen wir Ihr Webprojekt vor. Wir benötigen folgende Angaben: URL, Datum der Aufschaltung, Kontaktperson, beteiligte Unternehmen (Auftraggeber, Auftragnehmer) und die genutzten Technologien. Wir freuen uns auf Ihre Eingaben! Autor: Joël Orizet NEUE WEBSITES www.bell.ch/de/bell-code-1869 Der Fleischverarbeiter Bell hat ein Online-Handbuch namens «Bell Code 1869» herausgebracht. Die Website bietet Tipps für die Lagerung und Verarbeitung von Fleischprodukten. Nutzer finden dort Tabellen und Grafiken zu Garmethoden, idealen Kerntemperaturen sowie Informationen zu Hygiene und Nachhaltigkeit. Herzstück ist ein Bereich mit Grundlagen der Fleischkunde. Konsumenten könnten dort mehr über die Herkunft von Filet und Entrecôte erfahren. Zu jedem Stück Fleisch finden sie Angaben zu Schnittarten und zu Methoden der Zubereitung, vom Kochen über das Pökeln bis hin zum Räuchern. Bell zeigt auch Beispiele für sogenannte «Nose to Tail»- Stücke. Dahinter steht die Idee, dass Fleischliebhaber möglichst viele Teile eines Tieres verwerten. Auftraggeber: Bell Schweiz, Basel Auftragnehmer: Olai Interactive Technologien: VEO CMS 2.0, Symfony 3, Doctrine ORM, Elementbasiertes Caching, Webpack, Gulp, Stylus, Bootstrap 4, GSAP Online seit: März 2017 www.pickwings.ch Pickwings will das Transportgeschäft digitalisieren. Das Start-up aus Baar vermittelt Transportaufträge in Echtzeit. An Lastwagenfahrer in der Nähe von Versendern sowie an Privatpersonen. Versender könnten auf der Website Sendungen ab einem Gewicht von 31,5 Kilogramm in Auftrag geben. Für jeden Auftrag berechnet Pickwings einen flexiblen Preis, der je nach Transportressourcen in den Regionen variiert. Auftraggeber sollen jederzeit und metergenau einsehen können, wo ihre Ware ist. Transporteure könnten mit dem Angebot ihre Fahrzeuge besser auslasten. Indem weniger Lastwagen leer fahren, soll die Plattform auch die Umweltbelastung senken. Pickwings will zudem Aufgaben wie die Leergutkontrolle und das Schadenmanagement vereinfachen. Auftraggeber: Pickwings Auftragnehmer: Pickwings Technologien: Django, Python, Scala, Swift, Java, FOP, HTML5, CSS3, PostgresSQL, Javascript Online seit: Februar 2017 www.mytdh.ch Das Kinderhilfswerk «Terre des hommes» hat eine neue Spendenplattform aufgeschaltet. Auf der Website Mytdh.ch können Interessierte eigene Hilfskampagnen starten oder bestehende Projekte von anderen Nutzern fördern. Wer eine Kampagne lanciert, wählt ein bestimmtes Anliegen wie etwa «Nothilfe in Syrien» oder «Kinderschutzprojekte». Nutzer legen die Dauer ihrer Kampagne und einen Geldbetrag fest. Erreichen die Spendengelder diesen Betrag, gilt das Ziel der Kampagne als erreicht. Anwender können ihre Kampagnen mit Kommentaren, Fotos oder Videos ausgestalten und ihren Bekanntenkreis über soziale Medien um Unterstützung bitten. Die Hilfsorganisation garantiert, dass sie die Spenden nach den Wünschen einsetzt, welche die Nutzer in ihren Kampagnen bestimmen. Auftraggeber: Terre des hommes – Kinderhilfe Auftragnehmer: Wide Agency Technologien: Drupal / Microsoft Dynamics CRM Online seit: Dezember 2016 www.netzwoche.ch © netzmedien ag 08 / 2017

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