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Netzwoche 09/2016

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24 People Live Wie sieht

24 People Live Wie sieht es in der Security aus? Für uns geht Security Hand in Hand mit Smart Data/Analytics. Beide Bereiche helfen uns, Datenqualität und Datensicherheit sukzessive zu optimieren. Zum einen müssen wir die Daten unserer Kunden schützen. Analytik-Vorhaben sind stete Herausforderungen im Bereich der Datensicherheit und des Datenschutzes. Zum anderen spielt aber auch die Datenqualität eine wichtige Rolle. Die analytischen Schlussfolgerungen sind nur so gut wie die Basisdaten. Daher müssen diese sehr gut aufbereitet sein. Inwieweit war die IT-Integration der Nationale Suisse Auslöser für Digitalisierungsprojekte? Vor der Fusion rechneten sich gewisse Automatisierungsschritte für Helvetia alleine nicht. Die manuelle Datenverarbeitung war in manchen Bereichen schlicht kostengünstiger. Heute ist die Situation eine völlig andere. Durch den Zusammenschluss erhöhten sich die Anzahl der Kunden und die Grösse der Datenbestände. Dadurch rechnet es sich für uns, verschiedene Prozesse automatisch abzuarbeiten. « Einige Applikationen stammen teilweise noch aus den 1980er-Jahren und wurden laufend weiterentwickelt. Diese komplexen Systeme können wir nicht einfach über Nacht abstellen und ausmustern. » Armin Suter, Leiter IT, Helvetia Schweiz nigen Jahren in der IT gespart wurde, erhalten wir heute die Mittel, um die Digitalisierung der Geschäftsprozesse voranzutreiben. Mit welchen Digitalisierungsprojekten befasst sich die Helvetia? Wir verfolgen insbesondere Projekte in drei Stossrichtungen: Online, Smart Data/Analytics und Automation. Im Onlinebereich entwickeln wir Selfservice-Lösungen für unsere Kunden und Vertriebspartner. Von der Offerte bis zum Abschluss, der Policenverwaltung und Schadensmeldung wollen wir möglichst alles digital abbilden. Unsere Angebote entwickeln wir im Responsive Design, damit sie auch auf Mobile Devices attraktiv und einfach zu bedienen sind. Wie sieht es im Bereich Smart Data/Analytics aus? Wir wollen Datenanalysen für verschiedene Felder nutzen. Hierzu zählen etwa das Pricing und die Betrugserkennung. Insbesondere hier sehen wir viel Potenzial für Analytiklösungen. Wir kooperieren hierfür mit verschiedenen Partnern, und das immer häufiger. Die Kooperation mit externen Partnern hilft uns, Geschwindigkeit, Kapazität, Top- Know-how und Skalierbarkeit zu erreichen. Nutzen Sie hierfür Cloud-Architekturen? Wir arbeiten mit einem hybriden Cloud-System. Wir nutzen intensiv unsere Private-Cloud-Umgebung mit einem hohen Virtualisierungsgrad. Diese ergänzen wir vereinzelt mit SaaS-Lösungen aus der Public Cloud. Eine grosse Herausforderung ist der Schutz der Daten in der Public Cloud. Leider bieten die grossen Provider in der Schweiz keine eigenen Datacenter an. Wir können die Personendaten aber nicht im Ausland speichern. Deshalb können wir nicht den schnellen Weg gehen, den wir aus technischer Sicht gerne beschreiten würden. Aber es gibt doch auch vergleichbare Angebote in der Schweiz? Diese existieren zwar, nur sind sie finanziell unattraktiver und weniger weit entwickelt. Ich möchte kein Bashing betreiben, aber die Schweizer Anbieter können noch nicht mit Microsoft, Google oder AWS mithalten. Die operieren mit ganz anderen Skaleneffekten und bieten daher äusserst attraktive Preisstrukturen an. Ich gehe aber davon aus, dass sich die Schweizer Anbieter weiter etablieren werden und dadurch in Zukunft ähnlich attraktive Skaleneffekte erzielen können. Wie sehen Ihre weiteren Ziele für dieses Jahr aus? Zentral ist für mich die Entwicklung einer neuen IT-Strategie. Wir haben im März unsere Unternehmensstrategie Helvetia 20.20 vorgestellt, die unter anderem die Stärken der Digitalisierung nutzt. Darauf bauen wir unsere IT- Strategie der kommenden Jahre auf. Hinzu kommt die Überarbeitung unserer IT-Architektur. Wir wollen eine Architektur schaffen, die sich bewährt und sich flexibel genug zeigt, um auch auf künftige und unvorhergesehene Anforderungen reagieren zu können. 09 / 2016 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Web Aktuell 25 Unternehmen vernachlässigen Update-Management cgr. Im 22. Halbjahresbericht informiert die Melde- und Analysestelle Informationssicherung (Melani) über die grössten Sicherheitsprobleme im zweiten Halbjahr 2015. Das Schwerpunktthema des Berichts ist der Umgang mit Sicherheitslücken und DDoS-Angriffen. Problematisch sei, dass immer mehr Geräte mit dem Internet verbunden seien, deren Software aber oft nicht automatisch auf den neuesten Stand gebracht werde. Als Beispiel nennt Melani das Betriebssystem Android. Google müsse Updates über die Hersteller der Geräte ausliefern. Bis diese von den Herstellern getestet seien, vergehe oft viel Zeit. Apple könne hingegen seine Updates direkt ausliefern. Ausnutzung menschlicher Schwächen In der zweiten Jahreshälfte 2015 registrierte Melani mehr DDoS-Angriffe auf Schweizer Websites. Diese Angriffe waren sowohl Mittel zum Zweck, dienten aber auch dazu, Schadprogramme zu verbreiten, wie es weiter heisst. DDoS-Angriffe sind zudem vermehrt auch ein Werkzeug für Erpressungen. Bei den Angriffen setzen die Cyberkriminellen verstärkt auch auf den Faktor Mensch. Mit gefälschten Identitäten, gehackten E-Mail-Accounts und anderen Methoden versuchen die Kriminellen, an sensible Informationen wie Passwörter und Kontoinformationen zu gelangen. Im Sommer des vergangenen Jahres schaltete Melani hierzu die Seite antiphishing.ch auf. Bis zum Jahresende meldeten Nutzer darüber 2500 Phishing-Seiten. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode 7902 E-Commerce-Champion 2016 gekürt cka. Im Zürcher Kaufleuten sind am 11. Mai die Swiss E- Commerce Awards verliehen worden. Die Veranstalter Der E-Commerce-Champion 2016 heisst Exlibris. i DAS SIND DIE GEWINNER DER SWISS E-COMMERCE AWARDS 2016: Swiss E-Commerce-Champion: Exlibris mit www.exlibris.ch Sieger in den Hauptkategorien: B2B-Onlineshops: Kaiser und Kraft Europa mit www.kaiserkraft.ch B2C – Fashion & Accessoires: Zalando mit www.zalando.ch B2C – Lifestyle & Hobby: Invit Travel mit www.weekend4two.ch B2C – Home & Living: Hornbach Baumarkt Schweiz mit www.hornbach.ch B2C – Electronics & Media: Media Markt E-Commerce mit shop.mediamarkt.ch B2C – Body & Taste: Farmy mit www.farmy.ch kürten die besten Onlineshops in 14 Kategorien. Die wichtigste Auszeichnung, der E-Commerce-Champion, ging an Exlibris.ch, wie Carpathia mitteilt. Letztes Jahr ging der Award an Deindeal.ch. Gross abstauben konnten auch die Onlineshops Zalando und Aboutyou. Zalando sicherte sich zwei Auszeichnungen, Aboutyou sogar drei. Der Start-up- Award ging an Kleiderberg.ch. Der Preis für junge Unternehmen ist mit 5000 Franken dotiert. Insgesamt verlieh die Jury 14 Auszeichnungen in 6 Haupt- und 4 Spezialkategorien. Dazu kamen 3 Spezialpreise sowie der E-Commerce-Champion. Die Jury wählte die Gewinner aus über 165 Bewerbungen aus. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode 8087 Sieger in den Spezialkategorien: Mobile Commerce: Zalando mit www.zalando.ch Curation, Social- und Content-Commerce: Aboutyou mit www.aboutyou.ch Omni-Channel & Logistics: Exlibris mit www.exlibris.ch Newcomer Award: Victorinox mit www.victorinox.com/ch/de Sieger der Spezialpreise: Best Feature Award: Aboutyou mit dem Personal-Feed auf www.aboutyou.ch SHEcommerce-Spezialpreis: Aboutyou mit www.aboutyou.ch Start-up-Award: Kleiderberg.ch mit www.kleiderberg.ch WWW.NETZWOCHE.CH Graubünden gewinnt Award cgr. Die Touristenregion Graubünden hat zum zweiten Mal den «eTourismus-Award» gewonnen. Auf dem zweiten Platz landete Basel, gefolgt von der Stadt Zürich, wie die Veranstalter mitteilten. Der in Lugano vergebene Preis zeichnet die «Online-Personalisierung und -Kundeninteraktion» aus. Hinter dem Preis stehen die Fachhochschule Westschweiz, die Hochschule Luzern, der Verband Schweizer Tourismusmanager und die Online-Marketing-Agentur Globonet. ▸ Webcode 8054 Chrome löst Internet Explorer ab tjo. Der Google-Browser Chrome ist erstmals beliebter als der Internet Explorer von Microsoft, wie die neuesten Zahlen des Web-Beobachters Net Market Share zeigen. Die neue Nummer eins kam im April auf einen Marktanteil von 41,7 Prozent. Der Internet Explorer rutschte im April mit einem Marktanteil von 41,3 Prozent auf den zweiten Rang ab. Firefox mit rund 11 Prozent und Safari mit zirka 5 Prozent Marktanteil landeten auf dem dritten respektive vierten Platz. ▸ Webcode 7951 Nettoshop trennt sich von Hybris gsa. Die Agentur und Anbieterin von E-Commerce-Lösungen Mysign hat den Onlinehändler Nettoshop.ch als Kunden gewonnen. Für den Relaunch seiner Website setzt Nettoshop auch auf die Plattform des Softwareanbieters, Mysign Shop Enterprise, wie es in einer Mitteilung heisst. Damit löst Mysign Hybris ab. Nettoshop ist Teil der Coop- Gruppe. So wie der Elektronikfachhandel Fust, der seit 2014 die Mysign-Lösung für seinen Onlineshop nutzt. ▸ Webcode 7948 www.netzwoche.ch © netzmedien ag 09 / 2016

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