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Netzwoche 09/2016

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28 Ecknauer+Schoch ASW

28 Ecknauer+Schoch ASW Technology Aktuell Das Team Sensoc der ETH Zürich hat den zweiten Platz beim «Be.Project Award» gewonnen. Mit den smarten Socken lassen sich Fussfehlbildungen erkennen. version internet Silber für smarte Socken ABACUS Business Software goes mobile ABACUS bringt Bewegung in Ihr Business. Apps für Smart phones und iPads infor mieren Sie schneller und machen Sie und Ihre Mitarbeiter effizienter und flexibler. > Unterwegs Leistungen, Spesen, Stunden erfassen, Rapporte ausfüllen, Adressen und Projekt daten bearbeiten und sofort mit der Software in Ihrem Unternehmen synchro nisieren > Überall und jederzeit Stammdaten und Standardauswertungen einsehen www.abacus.ch cgr. Das Beratungsunternehmen Bearingpoint hat den «Be. Project Award» vergeben. Am Finaltag am 4. Mai in Berlin waren insgesamt neun Teams von deutschen, österreichischen und Schweizer Hochschulen zugegen. Unter dem Thema «Go Digital» präsentierten sie ihre Ideen, wie Bearingpoint mitteilt. Der erste Preis ging an das Team «Eyescan» von der Hochschule Mannheim. Es entwickelte eine App, die körperlich eingeschränkte Personen beim Bedienen von Smartphones unterstützt. Die Frontkamera erfasst die Augenbewegung der Nutzer und ermöglicht damit die Steuerung des Geräts. Der erste Preis ist mit 8000 Euro dotiert. Zweiter Platz für ETH-Team Der zweite Preis ging an die ETH Zürich. Das Team Sensoc erhielt ein Preisgeld von 3000 Euro. Das Projekt der Gruppe richtet sich an Menschen mit Fussfehlstellungen, unter denen 70 Prozent der EU-Bürger leiden. Mit der Hilfe eines Sensornetzes in den «smarte Socken» können diese Erkrankungen entdeckt werden. Dazu wird der Druck auf die Sohle erfasst. Der normale Gang verrate mögliche Probleme. Mittels eines Bluetooth-Chips werden die Daten auf das Smartphone oder Tablet des Arztes übermittelt. Dieser kann die Daten dann analysieren und Behandlungsmethoden entwickeln. Den dritten Platz belegte das Team Lumind von der FH Düsseldorf. Dieses entwickelte ein Assistenzsystem für Diabetiker. Alle Gewinner erhalten ausser der finanziellen Unterstützung auch noch ein Jahr Beratung durch Bearingpoint. Die «smarten Socken» erfassen beim Gehen den Druck auf der Sohle und verraten mögliche Probleme. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode 8067 30./31. August 2016 09 / 2016 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Technology Event 29 «Extreme CRM» in Warschau: Das Fachtreffen der CRM-Spezialisten Mitte April hat sich in Warschau das Who’s who der Softwareexperten für Microsofts CRM-Software getroffen. Was sich ausser den offiziellen Ankündigungen zur Strategie und den Produkten im CRM-Umfeld abzeichnete, waren neue, grosse Schritte im Bereich der Automation mit selbstlernenden Algorithmen als Teil der digitalen Transformation. Microsoft Dynamics CRM wird in Zukunft noch stärker an Azure und Office 365 angebunden. i DER AUTOR Dominik Schürmann Projektleiter, IOZ EXTREME CRM Die Fachmesse «Extreme CRM» widmet sich dem Thema Kundenbeziehungsmanagement und legt den Fokus auf Lösungen mit Dynamics CRM und verwandten Produkten. Der Event wird zweimal jährlich durchgeführt: im Frühjahr in Europa und im Herbst in den USA. Diesmal war Polens Hauptstadt Warschau Veranstaltungsort und somit Treffpunkt für mehrere hundert Consultants, Entwickler, Sales-Spezialisten und Führungspersönlichkeiten aus über 90 Ländern. Im April hat es die CRM-Spezialisten nach Warschau gezogen. Microsoft gewährte an der europäischen Ausgabe der «Extreme CRM» tiefe Einblicke in die Produkt- und Marktstrategie für Dynamics CRM. Dynamics ist heute mehr als nur ein Service-Tool Das Hauptaugenmerk galt den versteckten Potenzialen für KMUs. Dank den Cloud-Lösungen von Microsoft werden leistungsfähige Systeme selbst für kleinere Firmen erschwinglich und helfen den Betrieben, die Sales Productivity zu steigern und somit effizienter arbeiten zu können. Der General Manager von Microsoft Dynamics CRM, Jujhar Singh, verkündete in seiner Keynote die Neuheiten für das erste Update von Dynamics CRM 2016. Mit Spannung zu erwarten sind neue Funktionalitäten für Mitarbeitende an der Front, in den Bereichen Field & Project Services sowie diverse Optimierungen an den bestehenden Produkten. Ausser den präsentierten Produktneuheiten wurde allerdings auch deutlich, dass die Cloud-first- und Mobilefirst-Strategie von Microsoft konsequent beibehalten wird und sich diese auch auf die Entwicklungsrichtung von Dynamics CRM und den verwandten Produkten auswirkt. Microsoft Dynamics CRM ist laut Singh inzwischen mehr als nur ein Tool für Service, Marketing und Vertrieb. Singh führte «Field & Project Service» sowie «Social» als neue integrale Bestandteile auf. Wettbewerbsvorteil: Microsoft Cloud Ecosystem Microsoft Dynamics CRM wird in Zukunft noch stärker an Azure und Office 365 angebunden, greift somit auf die Cortana-Intelligenz zu und verfügt über Internet-of-Things- Konnektoren. Singh fasste die neue Welt von Dynamics CRM unter den Schlagworten Personalized, Proactive und Predictive zusammen. In Zukunft soll Dynamics CRM noch vielmehr Unterstützung bei der Automatisierung von Vorgängen und Prozessen bieten und noch nahtloser mit anderen Microsoft-Tools zusammenarbeiten. Die Besucher der «Extreme CRM» konnten in Experten- Sessions hautnah miterleben, wie es etwa dank Microsoft Azure Machine Learning möglich wurde, dass das System für das Verkaufspersonal eine Strategie zur Kundenpflege vorschlug. Damit entstehen wiederum zahlreiche Möglichkeiten, wie theoretische CRM-Konzepte mithilfe eines Tools realisiert und zum Anwender gebracht werden können. Des Weiteren soll es möglich werden, dass Dynamics CRM eingehende Anfragen dank Auto Intent Analysis automatisch einordnen kann. Dadurch kann Dynamics CRM die Anfragen nicht nur an die richtigen Stellen weiterleiten, sondern auch automatisch Textvorschläge für Antworten bereitstellen und relevante Dokumente vorbereiten. Digitale Transformation vergrössert Lücke Unter diesem Aspekt der Fortschrittlichkeit ist es nachvollziehbar, dass Microsoft bei den Ratings von Gartner und Co. ausgezeichnet bewertet wird. Microsoft schaffte es in den letzten Jahren, mit Azure, Office 365 und Dynamics CRM ein Ecosystem aufzubauen, dass von der Infrastruktur, über Plattformen bis hin zu Lösungen als Service reicht. Im Zuge der digitalen Transformation wird der Gap zwischen den Technologie-Leadern und den Unternehmen mit konservativen IT-Strategie immer grös ser – entsprechend schwieriger wird es, den Zug nicht zu verpassen und im Wettbewerb mithalten zu können. Jujhar Singh, General Manager von Microsoft Dynamics CRM, zeigte die Neuheiten für die CRM-Lösung. www.netzwoche.ch © netzmedien ag 09 / 2016

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