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Netzwoche 09/2016

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44 Service Event Plus

44 Service Event Plus KOMBINIEREN SIE JETZT IHREN EVENTEINTRAG (ONLINE UND PRINT) FÜR NUR CHF 860.– UNTER WWW.NETZWOCHE.CH/EVENTS CAS Google Business Professional Datum: 05.06. – 15.09.2016 Zeit: 09.00 – 17.00 Uhr Ort: Basel Kontakt: petra.abt@fhnw.ch Veranstalter: FHNW Institut für Wirtschaftsinformatik Anmeldung: fhnw.ch/iwi/cas-google-business-professional Für die Kundengewinnung und Kundenbindung sind Google-Tools, wie AdWords, Maps, Shopping, Suche und Analytics der Dreh und Angelpunkt. Kaum ein Kauf oder eine Buchung erfolgt ohne den Einsatz von Google. Der richtige Mix dieser Instrumente ist für Unternehmen und Organisationen zentral. Genau dieses Suchmaschinenmarketing im weitesten Sinn steht im Zentrum des Lehrgangs. Gemeinsam mit Google wurde ein umfassendes Programm zusammengestellt, das die Grundkenntnisse vermittelt, zertifiziert und dann auf professionellem Level vertieft. In einem Bootcamp erwerben die Teilnehmenden bei Google die Zertifizierungen. Dieser Zertifikatslehrgang richtet sich an: Führungskräfte und Mitarbeitende in Marketingabteilungen, Webverantwortliche, Führungskräfte und Mitarbeitende in Webagenturen, Berater/innen im Umfeld von Online-Marketing und Kampagnen-Management sowie Geschäftsführer/innen von KMUs. Am Ende des Lehrgangs erhalten Sie das Certificate of Advanced Studies (CAS) der FHNW in Google Business Professional mit 15 ECTS-Punkten. Dieses CAS können Sie an den DAS E-Commerce Manager FHNW anrechnen lassen. Seminar HERMES 5: Grundlagen inkl. Zertifizierung (Foundation) Datum: 17. – 24.06.2016 Zeit: Ort: Kontakt: Veranstalter: Anmeldung: 08.45 – 16.45 Uhr Basel aninna.marti@fhnw.ch FHNW Institut für Wirtschaftsinformatik fhnw.ch/iwi/hermes5 HERMES 5 ist eine Projektmanagementmethode für Projekte in den Bereichen der Informatik, der Entwicklung von Dienstleistungen und Produkten sowie der Anpassung der Geschäftsorganisation. HERMES 5 ist der Standard der Schweizer Bundesverwaltung, vieler Kantone, Gemeinden und Unternehmen. HERMES 5 ist auch für die Privatwirtschaft von Bedeutung: Zunehmend werden in öffentlichen Ausschreibungen HERMES-5-Zertifikate als Eignungsnachweis gefordert. Die Absolventinnen und Absolventen des Seminars: – wissen, wann und warum HERMES 5 eingesetzt wird und sind mit den grundlegenden Inhalten und Hilfsmitteln von HERMES 5 vertraut; – kennen den Methodenaufbau und die verschiedenen Sichten auf ein Projekt; – kennen das Phasenmodell mit den Meilensteinen und Entscheidungsaufgaben; – haben sich mit dem Szenario «Dienstleistung/Produkt» ein vertieftes Verständnis des Zusammenspiels der einzelnen Elemente von HERMES angeeignet; – können ein Projekt mit der HERMES-5-Methode strukturieren, planen und durchführen; – kennen das HERMES-Online-Tool; – verfügen über die Kenntnisse, um die Zertifizierungsprüfung «HERMES 5» zu absolvieren. Der Kurs wendet sich an Projektmitarbeitende, Projektassistierende, Projektleiter/innen, Entscheidungsträger/innen, Auftraggeber/innen und Projektcontroller/innen. Abschluss: FHNW-Teilnahmebestätigung, Sie organisieren Ihren Event. Mit uns erreichen Sie Ihre Teil nehmer. Unser Veranstaltungskalender macht Ihren Event bekannt! Tragen Sie Ihre eigenen Veranstaltungen unkom pliziert online unter www.netzwoche.ch/events ein; der Basis eintrag ist kostenlos. Mit einem «Event Plus»-Eintrag kombinieren Sie online und Print und werden nie mehr übersehen. Weitere Informationen finden Sie auf www.netzwoche.ch/events Events, Kurse, Seminare, Workshops und andere Terminefür die Web- und ICT-Branche. 09 / 2016 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Wild Card 45 Sieben Gründe für «Slack» «Internes Instant Messaging? Brauchen wir nicht!» Das haben über E-Mail auch zuerst alle gesagt. Sieben Gründe, warum Sie heute den nächsten Schritt in der internen Kommunikation machen sollten. « Es ist einfach cooler, wenn man Early Adopter als Late Adopter ist. » Peter Hogenkamp ist CEO des Start-ups Newscron, das die App «Niuws» (http://niu.ws/) für handkuratierte Nachrichten zu Fachthemen mit derzeit 60 Channels betreibt. Der Star des Jahres im Silicon Valley heisst «Slack», gegründet vom Kanadier Stewart Butterfield, der nach dem Fotosharing-Dienst Flickr zum zweiten Mal mit einem «Nebenprojekt» ganz gross rauskommt. Auf den ersten Blick ist Slack ein simples Chat-Tool für interne Kommunikation, wie es schon viele davor gab. Auf den zweiten Blick zeigt es seine enorme Wucht: Der E-Mail-Killer, von dem seit 20 Jahre alle reden, ist zu guter Letzt doch noch gekommen. Ich übertreibe nicht. Seit dem letzten Herbst nutze ich intern in mehreren Organisationen Slack, und wir versenden keine internen E-Mails mehr. Null. Sieben Gründe, warum ich Ihnen Slack ans Herz legen möchte: 1. Sie denken, Ihre Mitarbeiter nutzen bisher brav nur E-Mail? Das denken Sie nur. Ihre Leute haben sich untereinander längst für Direktnachrichten vernetzt via SMS, iMessage, Whatsapp, Facebook Messenger, Skype. Das ist erstens unproduktiv, weil jeder woanders kommuniziert, zweitens ein Alptraum aus Compliance-Sicht. 2. Slack ist Spam-frei. Slack ist nur für die interne Kommunikation, jeder Teilnehmer braucht ein Konto. Was zunächst wie ein Nachteil aussieht, ist ein Vorteil: Alle sind bekannt, niemand kann einen vollmüllen mit Spam-E-Mails. 3. Cut the crap! E-Mails, die mit «Sehr geehrte Damen und Herren» oder «Liebe Kolleginnen und Kollegen» beginnen, dann in mehreren Sätzen die Lage schildern, bevor der Autor zu seiner kurzen Frage kommt, um mit «Beste Grüsse und ein schönes Wochenende» zu enden, sind ein Relikt aus der Briefkultur. Manche mögen es als Verrohung der Sitten verteufeln, aber die Essenz: «Kann der Text so raus? (Link)» sollte eigentlich intern reichen. In Slack schreiben alle so. 4. Flexible Gruppen: Slack-Gruppen können Themen oder Organisationseinheiten folgen. Gleichzeitig ist aber auch in Sekunden ein virtuelles Team zur Diskussion einer Sachfrage formiert. Ist diese gelöst, wird die Konversation archiviert, kann aber jederzeit reaktiviert oder durchsucht werden. Slack unterstützt damit, wie Firmen in Zukunft funktionieren sollten: als Ansammlung von Ad-hoc-Teams. 5. Slack ist offen und wird immer intelligenter. Seit Jahrzehnten werden uns Management Information Systems versprochen, die Firmendaten aggregiert und detailliert zugleich zur Verfügung stellen. Der monolithische Ansatz von SAP und Co. ist aber in den meisten Firmen gescheitert: Man bekommt die Daten schlecht wieder aus dem System heraus. Die Internet-Apps der letzten Jahre setzen dagegen auf das Konzept «Small Pieces loosely joined»: Spezialisierte Systeme können vor allem eine Sache gut und sind über Programmierschnittstellen (APIs) miteinander verbunden. 6. Es ist Slack. Und nicht Lync – pardon, Skype for Business, oder sonstwas. Wer denkt, Skype mache ja eigentlich genau das Gleiche wie Slack, sollte nochmal überlegen. Slack und Skype könnten nicht unterschiedlicher sein, nicht zuletzt aufgrund des enormen Drives, mit dem das Slack-Team bei der Sache ist und im Wochentakt neue Innovationen bringt. Der einzig ernstzunehmende Slack- Konkurrent wäre für mich übrigens der Facebook Messenger, den Mark Zuckerberg sich ganz oben auf die Agenda geschrieben hat – allerdings bisher nicht für den Einsatz innerhalb von Firmen. 7. Heute sind Sie noch vorn. Ich bin überzeugt: Instant Messaging als Enterprise-Anwendung kommt so oder so. Es ist einfach cooler, wenn man Early Adopter als Late Adopter ist. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode 8082 www.netzwoche.ch © netzmedien ag 09 / 2016

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