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Netzwoche 09/2016

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10 Business Event

10 Business Event Michael Dells EMC-Show EMC hat an seiner Hausmesse EMC World 2016 neue Produkte und Dienstleistungen vorgestellt. Darunter All-Flash-Arrays zum Kampfpreis für kleine und mittlere Unternehmen. Auch trat Michael Dell als designierter CEO des Mergers von Dell und EMC auf. Autor: Marc Landis Die Fusion von Dell und EMC ist laut Michael Dell der grösste Zusammenschluss zweier IT-Firmen in der Geschichte. Noch-EMC-CEO Joe Tucci (l.) und sein Nachfolger Michael Dell erklärten den Konferenz - teilnehmern die Vorteile der Dell-EMC-Fusion. Die Kosten in der IT müssen runter. Gleichzeitig müssen CIOs in ihren Unternehmen dafür sorgen, dass Ressourcen für die Digitalisierung und für die agile Entwicklung neuer Angebote rund um Mobilität, Social Media und Big Data zur Verfügung stehen. EMC hat nun an seiner Hausmesse EMC World in Las Vegas neue Produkte und Dienstleistungen dafür vorgestellt. Mit den neuen Angeboten sollen IT-Verantwortliche die Transformation von der zweiten zur dritten Plattform schaffen. Um die damit einhergehenden Herausforderungen zu bewältigen, sollen Unternehmen zunächst ihre IT-Infrastrukturen modernisieren. Dabei geht es darum, die «alte» IT weiterhin kostengünstig zu betreiben und gleichzeitig die RZ-Infrastruktur für Social, Mobile, Big Data Analytics, Security und Cloud fit zu machen. Geht es nach EMC, sind Flash, Cloud, Skalierbarkeit und Software-defined die Schlüssel dazu. All-Flash für Midmarket So erweitert EMC sein Flash-Portfolio etwa mit den neuen All-Flash-Arrays der Unity-Familie. Die Unity-Flash-Storage-Systeme zielen auf kleine und mittlere IT-Organisationen ab und sollen sich durch ein besonders attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis auszeichnen. David Goulden, der CEO von EMC Information Infrastructure, nannte einen Preis ab 18 000 US-Dollar für ein All-Flash-Array und 10 000 US-Dollar für die hybride Variante. Unity-Produkte werden in All-Flash-, Hybrid-konvergenten und in software-definierten Konfigurationen angeboten; jede davon soll Kunden einen bezahlbaren Übergang von HDD- auf Flash-Speicher ermöglichen. Mit der Virtustream Storage Cloud startete EMC an seiner Hausmesse eine weltweit verfügbare Cloud-Speicherplattform. Sie soll Resilienz und Leistungsfähigkeit auf Enterprise-Niveau bieten und diese mit der Skalierbarkeit echter Webanwendungen verknüpfen. Virtustream ist seit rund zehn Monaten Mitglied der EMC-Föderation und entwickelte laut EMC in dieser Zeit die IaaS-Plattform für geschäftskritische Infrastrukturen beständig weiter. Inzwischen bietet Virtustream auch eine ganze Reihe von Managed Services für On- und Off-Premise-Implementierungen. Zudem wurde der neueste Release des herstellerübergreifenden Vipr-Controllers vorgestellt. Dieser steht nun in Version 3.0 bereit. Der Controller soll Kunden die Rechenzentrumstransformation erleichtern und den Übergang von herkömmlichen auf cloud-native Umgebungen vereinfachen. Dank Updates soll Vipr jetzt über 50 Speicherplattformen von EMC und anderen Herstellern unterstützen. Keynote von Michael Dell Highlight des ersten Tages an der EMC World war aber der Auftritt von Michael Dell, der die eigentliche Keynote nach Noch-EMC-CEO Joe Tucci hielt. Dell sprach darüber, warum der Merger zwischen EMC und Dell der richtige Schritt gewesen sei. Die Fusion gilt ihm zufolge heute schon als weltweit grösster Zusammenschluss zweier IT-Firmen der Geschichte. Der Zusammenschluss steht im Kontrast zur Aufspaltung von einem IT-Unternehmen in zwei separate Firmen, wie es HP Inc. und Hewlett-Packard Enterprise vor kurzem vormachten. HP dürfte dadurch an Agilität gewonnen haben. Dell und EMC hingegen dürften träger werden. Dennoch nannte Michael Dell HP mehrmals als Beispiel dafür, wie man es eben nicht machen solle. Die beiden HPs hätten mit der Aufspaltung an Momentum und nicht zuletzt Marktanteile verloren, während Dell gleichzeitig ebensolche gewonnen habe. EMC und Dell würden die Stärken ihrer Portfolios kombinieren und es gebe nur wenige Überschneidungen. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode 7944 09 / 2016 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Business Nachgefragt 11 «IT-Themen nehmen im Business eine immer wichtigere Rolle ein» Bechtle hat seiner Hausmesse eine neue Struktur gegeben. Das spiegelt sich auch im Namen wider. Aus Infobit wurde das «Bechtle IT-Forum». Weshalb die Organisation geändert wurde und welche Bedeutung im Namen IT-Forum mitschwingt, erklärt Gerhard Marz, Bereichsvorstand für öffentliche Auftraggeber und Public Business bei Bechtle. Interview: George Sarpong Im Juni organisieren Sie Ihren jährlichen Event. Bislang war dieser unter dem Namen «Infobit» bekannt, weshalb haben Sie den Namen der Veranstaltung nun geändert? Gerhard Marz: Die Namensänderung auf Bechtle IT-Forum lag auf der Hand, denn: ARP, Comsoft direct, Bechtle direct, IT-Services und die Systemhäuser Basel, Bern, Zürich sowie St. Gallen und Suisse Romande treten gemeinsam – unter dem Bechtle-Dach – als Organisatoren auf. Mit diesem geschlossenen Auftritt und dem neuen Eventnamen setzen wir bereits einen Teil unserer Strategie um. Ausserdem haben wir den Inhalt an die veränderten Kundenbedürfnisse angepasst. Somit hat der Besucher jetzt die Möglichkeit, die ganze IT-Wertschöpfungskette von der IT- Strategie über IT-Solutions, Managed Services bis hin zur Beschaffung von Hard- und Software am Event zu erleben. « In den Breakout Sessions zeigen wir auf, wie sich die Digitalisierung in Zukunft entwickeln wird. » Gerhard Marz, Bereichsvorstand, öffentliche Auftraggeber/ Public Business, Bechtle Wodurch unterscheidet sich Ihre neue Messe von der Infobit? Das übergeordnete Konzept mit Ausstellungen, Breakout Sessions und Diskussionen im Plenum behielten wir bei. In den Breakout Sessions werden etwa umfassende IT- Lösungen anhand von Best-Practice-Beispielen aufgezeigt. Der grösste Unterschied liegt in der Themenauswahl und folglich auch bei der Zielgruppenansprache. Mit «Business Transformation» haben wir ein Thema gewählt, mit dem wir ein breiteres Publikum aus IT und Management ansprechen wollen. Schliesslich nehmen IT-Themen eine immer wichtigere Rolle im Business ein. sich Businessrollen verändern oder neu entwickeln. Arbeitnehmer passen sich neuen Arbeitsumfeldern an, Arbeitsprozesse werden optimiert und neue Geschäftsfelder entwickelt. Bechtle begleitet die Kunden mit ihren Services und IT-Lösungen in diesen Transformationsprozess. An wen richtet sich das IT-Forum? Was möchten Sie den Teilnehmern mitgeben? Wir sprechen einerseits IT-Spezialisten an, andererseits Businessentscheider, die von der digitalen Entwicklung betroffen sind. Ausser den Neuheiten, die unsere Partner bei den Ausstellungen präsentieren, sowie praktischen Beispielen zu IT-Lösungen in den Breakout Sessions zeigen wir auf, wie sich die Digitalisierung in Zukunft entwickeln wird. Wie Sie bereits erwähnten, lautet das Motto des Events «Business Transformation». Was verstehen Sie unter diesem Begriff und welche Rolle kann Bechtle in diesem Zusammenhang spielen? Die Digitalisierung wirkt sich stark auf das Business aus. Dazu einige Beispiele: Durch die Digitalisierung werden Welche Stellung haben Ihre Technologiepartner bei dem Event? Durch innovative Produkte unserer Technologiepartner können wir ganzheitliche IT-Lösungen anbieten. Deshalb sind sie uns sehr wichtig. Welchen Vortrag sollte man auf keinen Fall verpassen? Besucher, die mehr über Trends und Chancen der Digitalisierung und über ihre Auswirkung auf das Business erfahren wollen, sollten sich unseren Keynote-Speaker Professor Gunter Dueck nicht entgehen lassen. Sein Vortrag ist nicht nur ein inhaltlicher Leckerbissen, sondern auch spannende und amüsante Unterhaltung. Für Gäste, die mehr über IT- Lösungen erfahren möchten, empfehlen wir eine individuelle Auswahl aus den über 30 Breakout Sessions. i ZUR VERANSTALTUNG Bechtle IT-Forum 2016 Wann: 16. Juni 2016 Zeit: 8.30 – 17.30 Uhr Wo: Mövenpick Hotel Zürich-Regensdorf Info: www.bechtle.ch Artikel online auf www.netzwoche.ch Webcode 8116 www.netzwoche.ch © netzmedien ag 09 / 2016

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