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Netzwoche 09/2020

20 Best of Swiss Web

20 Best of Swiss Web Goldbach Crossmedia Award – Jury Goldbach Crossmedia Award: die Jury Der Goldbach Crossmedia Award wird in diesem Jahr bereits zum 16. Mal von der Goldbach Group vergeben. 14 Juroren haben die für den Goldbach Crossmedia Award 2020 eingereichten Projekte begutachtet. Darunter sind Vertreter von Kreativ- und Mediaagenturen sowie Werbeauftraggebern. Autor: Oliver Schneider Jurypräsident: Marco Taborelli, Marco Taborelli Consulting i BEST OF SWISS WEB VERSCHIEBT AWARD- NIGHT Best of Swiss Web hat die Award-Night verschoben. Noch gelten die Einschränkungen, die für grössere Veranstaltungen erlassen wurden. Am 27. Mai wird der Bundesrat die weiteren Schritte der Lockerung bekannt geben. Die Award-Night von Best of Swiss Web findet deshalb neu am Donnerstag, 22. Oktober 2020 ab 18 Uhr in der Samsung Hall Zürich statt – Türöffnung ist um 17 Uhr.i Jan Alther, Philips Pam Hügli, Serviceplan Suisse Jens Brecht, Omnicom Media Group Schweiz Marc Isler, Brack.ch Christoph Bürge, Metzger Rottmann Bürge Partner Dennis Lück, Jung von Matt/Limmat Karin Estermann, Inhalt & Form Werbeagentur Benjamin Moser, Mediacom Switzerland Simon Flatt, Coop Genossenschaft Giovanni Porcelli, Volvo Car Switzerland Caspar Heuss, Wirz Communications Thorsten Schapmann, Beiersdorf Sarah Hiltebrand, Die Antwort Dominique Zingg, Feldschlösschen Getränke DIGITALE TRANSFORMATION DER IT Die Kolumne finden Sie auch online www.netzwoche.ch Wie viel Geld gibt Ihr Unternehmen für die IT aus, nur um den Laden am Laufen zu halten? Wie viel des IT-Budgets fliessen in Service- und Wartungsverträge, Lifecycle-Projekte, Betrieb und Support, ohne dass etwas Neues für das Business geschaffen wurde? Wie viel des Budgets steht für echte Innovationen und die dringend anstehende digitale Transformation tatsächlich zur Verfügung? Dieser sogenannte KTLO-Faktor (Keep-The-Light-On) steht in vielen Organisationen bei 70:30 oder gar 80:20. 70 bis 80 Prozent des IT-Budgets gehen also flöten, nur um das Bestehende irgendwie aufrechtzuerhalten. Da bleibt nicht gerade viel übrig, um Neues zu kreieren. Dass Betrieb und Unterhalt der IT aufwändig sind und in Projekten oft unterschätzt werden, ist eine Binsenweisheit. Warum IT-Infrastrukturen und Applikationen nach der bereits kostspieligen Beschaffung noch jahrelang in den Projekten solch hohe Folgekosten binden, ist für das Business schwer verdaubare Kost. Mehr noch: Sobald Probleme im produktiven Betrieb auftreten und fehlgeschlagene Änderungen gefixt werden müssen, stehen Projekte still, weil der Betrieb nun mal vorgeht. Der Budgetmechanismus in IT-Organisationen sieht nicht mehr Geld vor, nur weil es für Reparaturen anstelle Innovationen ausgegeben wird. Dann werden Projekte halt verschoben. Einen Return on Investment für diese Gelder lässt sich nur mit viel Fantasie vermitteln. Aus Sicht der IT spielt es vielleicht keine Rolle, wofür das Geld ausgegeben wird. Der Lohn bleibt gleich – ob am KTLO oder an innovativen Projekten gearbeitet wird. Und KTLO-Gelder werden in der Regel auch nicht hinterfragt, weil niemand wagt, den Strom in der Fabrik einfach abzustellen und den Betrieb zu gefährden. Die heldenhaften Einsätze, um IT-Feuer in Unzeiten zu löschen, werden zwar allseits geschätzt – wenn auch nur kurzzeitig. Wenn die IT-Organisation aber nur noch zur Selbsterhaltung bestimmt ist, muss man sich nicht wundern, dass sie als zu reaktiv, inkonsistent, inkompetent und unzuverlässig wahrgenommen wird. Aber für Unternehmen, die sich erneuern müssen, ist dies ein unhaltbarer Zustand. IT-Organisationen müssen ihre IT-Verteidigungsstrategie über Bord werfen und ein völlig neues Betriebsmodell ins Auge fassen. Es muss erlaubt werden, bestehende Legacy-Systeme und deren Wertbeitrag im Unternehmen zu hinterfragen. Altlasten müssen abgeschrieben werden können, egal wie hoch diese noch in den Büchern stehen. Nur wenn es gelingt, den echten Mehrwert jeder einzelnen Investition transparent zu machen, hat sie eine Budget-Berechtigung. IT-Organisationen müssen alles dransetzen, den KTLO-Faktor umzudrehen auf mindestens 30:70. Nur so kann sie die ersehnte Agilität entfalten und sich verändernde Geschäftsanforderungen aktiv mitgestalten. Ist der KTLO- Faktor auf Ihrem Dashboard? Martin Andenmatten Gründer und Geschäftsführer, Glenfis 09 / 2020 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Web Web-Projects 21 Ihr Webprojekt in der Netzwoche Haben Sie eine Website umgesetzt, ein Redesign vorgenommen oder neue Technologien implementiert? Informieren Sie die Redaktion per E-Mail an desk@netzmedien.ch – mit etwas Glück stellen wir Ihr Webprojekt vor. Wir benötigen folgende Angaben: URL, Datum der Aufschaltung, Kontaktperson, beteiligte Unternehmen (Auftraggeber, Auftragnehmer, Partner) und die genutzten Technologien. Wir freuen uns auf Ihre Eingaben! Autor: René Jaun NEUE WEBSITES www.covidtracker.ch Auf Covidtracker.ch entsteht eine geografische Karte der Covid-19- Verbreitung in der Schweiz. Die zugrundeliegenden Daten kommen direkt von der Bevölkerung – jeder ist aufgerufen, mitzumachen, und je mehr mitmachen, desto präziser wird die Karte. Dazu trägt der Websitebesucher seinen Wohnort und Angaben zu möglichen Symptomen ein. Die Angaben werden anonym erfasst, erlauben aber eine lokal differenzierte Aussage über mögliche Infektionsherde. Ein solches Instrument habe es in der Schweiz noch nicht gegeben, heisst es in der Mitteilung, die zum Start der Seite im März verschickt wurde. Bei genügender Beteiligung könnten auf der Karte mögliche Covid19- Hotspots wie jene in Verbier und im Vallée de Joux erkannt werden, bevor sie ausser Kontrolle geraten. www.inclousiv.ch Inclousiv.ch ist eine Austausch- und Informationsplattform rund um die psychische Gesundheit. Das Angebot lief seit November 2019 in einem geschlossenen Testbetrieb. Anlässlich der Coronapandemie machen die Betreiber – namentlich die Stiftung Pro Mente Sana und die Berner Fachhochschule (BFH) – die Website mit leicht abgeänderten Inhalten nun öffentlich zugänglich. Man wolle damit einen «weiteren Beitrag zur Stärkung der psychischen Gesundheit der Schweizer Bevölkerung» leisten, schreiben die Macher in einer Mitteilung. Die Website bietet ein Austauschforum und regelmässige Live-Videochats mit Fachpersonen und Betroffenen. Zudem gibt es Onlinekurse, etwa zum Thema Achtsamkeit. Es finden sich auch Fachbeiträge, Tipps und Hinweise auf weitere Medien über psychische Gesundheit. www.belocalhero.com Die Plattform Belocalhero.com will lokalen Unternehmen helfen, in der Coronakrise sichtbarer zu werden. Betriebe tragen sich und ihre Angebote auf einer digitalen Karte selbst ein. Für Kunden und Unterstützer bietet die Karte dann die Möglichkeit, gezielt lokale Geschäfte zu finden. Diese liefern Artikel teilweise zum Kunden nach Hause oder bieten Gutscheine an, die sich einlösen lassen, sobald das Geschäft wieder regulär geöffnet ist. Die angezeigten Unternehmen lassen sich auf Wunsch nach Kategorien, Lieferart oder Bezahlmethode filtern. Der Kontakt zu den Geschäften läuft dann über deren eigene Website, Mail-Adresse oder Telefonnummer. Auftraggeber Kanton Bern, Jan von Overbeck & ETH Zürich Auftragnehmer und Partner Milliways, Nine Internet Solutions, Astina & ETH Biomedical Informatics Lab Technologien Plain HTML, CSS & JavaScript, Java, NodeJS auf Ubuntu-Cloud-Server Online seit März 2020 Auftraggeber Stiftung Pro Mente Sana & Berner Fachhochschule Gesundheit Auftragnehmer und Partner Giessform – Atelier für Kommunikationsdesig und Stiftung Sanitas Technologien Wordpress 5.4, Hosting von Hoststar (LAMP-Stack, HTTP/2, NVMe-Speicher) Online seit März 2020 Auftraggeber Modeso, Co-co-co und Cooperative suisse Auftragnehmer Modeso, Co-co-co und Coopera tivesuisse Technologien Wordpress, Angular & Google Javascript APIs Online seit März 2020 www.netzwoche.ch © netzmedien ag 09 / 2020

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