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Netzwoche 1/2019

42 Products Neuheiten

42 Products Neuheiten WWW.NETZWOCHE.CH Samsungs Bixby spricht jetzt Deutsch lha. Bei Siri und Alexa klappt es bereits und auch Samsung- Nutzer können mit ihrem Gerät jetzt Deutsch sprechen. Denn Samsung hat eine deutsche Version des Sprachassistenten Bixby herausgebracht. Bisher könne das Update allerdings erst auf dem Galaxy Note 9 installiert werden, berichtet «Golem.de». Wann die deutsche Bixby-Version für andere Samsung-Geräte verfügbar sein werde, sei noch nicht bekannt. ▸ Webcode DPF8_119798 Schweizerdeutsches Sprach-Interface kfi. Das Schweizer Softwareunternehmen Spitch hat zusammen mit dem Schweizer Bankensoftwarehersteller Avaloq eine Stimm- und Sprach erkennungslösung entwickelt. Sie soll eine Person am Telefon anhand des gesprochenen Namens identifizieren und dann deren Identität anhand ihrer Stimme verifizieren können, wie die Unternehmen schreiben. Zudem soll das Sprach-Interface in der Lage sein, auch Schweizer Dialekte während des Gesprächs in Textdaten zu übersetzen. Die Lösung sei einsatzbereit und stünde Avaloq-Kunden auf «Avaloq Software Exchange» bald zur Verfügung. ▸ Webcode DPF8_119788 BenQ bringt Baby-Beamer fpo. BenQ hat einen neuen Mini-LED-Projektor vorgestellt. Wie der Hersteller mitteilt, misst das Modell GV1 15,5 Zentimeter in der Höhe und 8 Zentimeter im Durchmesser. Der Beamer ist für den mobilen Betrieb mit einem Akku ausgestattet. Ausserdem bietet er kabellosen Zugang zur Contentquelle mit WLAN-, Bluetoothund USB-C-Verbindung sowie Airplay- und Miracast-Unterstützung. ▸ Webcode DPF8_119338 KI gegen Buchhaltungs-Chaos rko, osc. Das Start-up Parashift aus Sissach hat eine SaaS- Plattform für die Verwaltung von Buchhaltungsbelegen auf Basis von künstlicher Intelligenz (KI) entwickelt. Die Cloud-Lösung wurde für mittelständische Unternehmen (bis zu 500 Mitarbeiter) entwickelt und unterstützt den gesamten Prozess der Dokumentenverarbeitung im Rechnungswesen: Versand gescannter Dokumente (oder einfach nur mit einem Smartphone fotografiert), Extraktion relevanter Informationen (unabhängig von der Dokumentenqualität), Tools zur Konfiguration von Workflows je nach Art des identifizierten Dokuments und Integration in die Buchhaltungslösung des Unternehmens. Alain Veuve, CEO und Gründer von Parashift, betont die Benutzerfreundlichkeit der Plattform, die «so einfach zu bedienen ist wie Facebook». Nach einem Beta-Release Anfang 2019 soll im März eine erste kommerzielle Version veröffentlicht werden. Ausser einer fortschrittlichen Automatisierung, die den eca. Marktforscher von IDC haben Statistiken zum kombinierten Gerätemarkt von Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) veröffentlicht. Der Markt sei gegenüber dem dritten Quartal 2018 um 9 Prozent gewachsen. Der Marktanteil der VR-Headsets mache nun 97 Prozent des Gesamtmarktes aus. Durch Rabatte auf existierende Produkte seien die Verkaufszahlen gestiegen. Weltweit seien 1,9 Millionen VR-Einheiten allein im dritten Quartal 2018 ausgeliefert worden, was einen Anstieg von 8 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. manuellen Aufwand der Buchhaltung minimiert, bietet Parashift auch eine Flatrate von 590 Franken pro Monat. Während auf die Parashift-Plattform noch bis zum Frühjahr gewartet werden muss, bietet das Start-up bereits seit mehreren Monaten drei APIs auf Basis derselben künstlichen Intelligenz an. Die APIs, die insbesondere für Softwarehersteller (RPA, ERP) oder BPO-Dienstleister entwickelt wurden, reichen von Basis-Extraktion mit einer Genauigkeit von 99,4 Prozent für Rechnungen bis hin zur 100-Prozentigen Verarbeitung aller Belege, deren Daten mit dem Plan des Anwenderunternehmens synchronisiert sind. «Extraktion von Daten aus Belegen ist eine relativ einfache Aufgabe, aber die Entwicklung von Algorithmen, um diese Genauigkeit zu erreichen, ist viel komplexer», ergänzt Veuve. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_119541 Der VR-Markt ist endlich erwachsen Bild: leungchopan / Fotolia.com Bei den an Smartphones gekoppelten VR-Lösungen hätten die Verkäufe von Samsungs Gear VR um 59 Prozent abgenommen – weil die neuen Phones des koreanischen Herstellers mit der aktuellen Version des VR-Headsets inkompatibel seien, schreibt IDC. Entsprechende Lösungen von Google und Alcatel hätten auch bedeutend Marktanteile verloren. Verkäufe von Standalone-Headsets sind dagegen um 429 Prozent gewachsen und machen nun 21 Prozent des VR-Headset-Marktes aus, wie es weiter heisst. Facebook und Xiaomi verkauften gemeinsam nahezu 250 000 Headsets weltweit. Kabelgebundene VR-Headsets hätten zum zweiten Mal in der Geschichte die 1-Million-Marke überschritten. Sony habe rund 463 000 Einheiten des PSVR-Headsets geliefert, gefolgt von Oculus mit 300 000 und HTC mit 230 000 Einheiten. Oculus stehe jedoch als Top-Verkäufer mit einem Anteil von 26 Prozent am gesamten VR-Markt da. Alle Oculus-Verkäufe im Quartal zusammen beliefen sich auf 491 000 Einheiten – ohne die Verkäufe der Xiaomi Mi VR. IDC sieht die Zukunft positiv. «Der Markt erlangt einen neuen Reifegrad. Firmen trennen sich von unrealistischen Erwartungen um ein explosives Marktwachstum», sagt Tom Mainelli, Program Vice President Devices and Augmented and Virtual Reality bei IDC. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_119477 01 / 2019 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

XXXXXXXXXXX XXXXXXXXXXXX 43 Besucherströme fluteten die CES 2019 schon am Eröffnungstag. Das war die CES 2019 Selbstfahrende Autos, künstliche Intelligenz, 8k-TVs und viele Gadgets. Die CES 2019 bot zahlreiche Highlights. Eine Übersicht. Autor: Fabian Pöschl An der Consumer Electronics Show (CES) 2019 in Las Vegas sind vom 8. bis 11. Januar die aktuellen Techniktrends vorgestellt worden. Die erste Fachmesse für Consumer Electronics im Jahr ist seit über 50 Jahren ein fester Bestandteil der Branche. Dieses Jahr zählte die Messe rund 4400 Aussteller, die längst nicht mehr nur aus der CE- Branche, sondern zunehmend auch aus artverwandten Bereichen wie der Automobilindustrie kommen. Die CES ist auch eine Automesse So wird die CES auch zunehmend zur Automesse mit fast allen bekannten Vertretern der Zunft. Es geht dabei aber nicht um PS, sondern um Vernetzung und autonomes Fahren. Mercedes zeigte etwa seinen neuen CLA. Der Hersteller verbesserte laut eigenen Angaben die Sprachsteuerung der Coupé-Limousine und koppelte sie neu mit einer Smartwatch von Garmin. Durch den in die Uhr integrierten Pulsmesser weiss das Auto etwa, wie ausgeruht der Fahrer ist und stellt sich darauf ein. Der chinesische Hersteller Byton verbaute ein 48-Zoll-Display ins Armaturenbrett seines Elektromodells M-Byte, das Ende des Jahres in Serienproduktion gehen soll. Zahlreiche Aussteller wie Bosch oder Mercedes zeigten selbstfahrende Autos. Sogar selbstfahrende Koffer gab es zu sehen. Forwardx Robotics präsentierte den smarten Koffer Ovis, der seinem Besitzer automatisch folgt. Laut Medienberichten tummelte sich in Las Vegas so viel künstliche Intelligenz, dass es zu einem Unfall kam. Ein Tesla soll einen menschenähnlichen Roboter am Strassenrand vor den Messehallen angefahren und schwer beschädigt haben. Futuristisch ging es bei Hyundai zu, der Hersteller zeigte sein Konzept «Elevate». Das Fahrzeug, das an einen Mars Rover erinnert, kann mit seinen vier Rädern nicht nur rollen, sondern auch klettern. Lamborghini spannte mit dem Massage-Spezialisten Bodyfriend zusammen und zeigte einen luxuriösen Massagestuhl im Stil des Aventador Roadsters. Fun Fact: Zum Start ertönt ein Motorgrollen. Weniger Motorengeräusche gab es am Stand des Motorradherstellers Harley-Davidson zu hören, der sein erstes Elektro-Motorrad vorstellte. Apple ist zwar an Messen notorisch abwesend. Doch gaben mehrere Hersteller an der CES bekannt, dass ihre Fernseher künftig Inhalte von der iTunes-Plattform abspielen können. Meilenstein für CE-Markt Natürlich kam an der CES auch die klassische Consumer Electronics nicht zu kurz. Der weltweite CE-Markt inklusive Smartphones setzte übrigens im vergangenen Jahr laut Marktforscher GfK erstmals über eine Billion Euro um. Der Trend gehe dabei in fast allen Kategorien zu benutzerfreundlichen und vernetzten Premiumprodukten. Im TV-Bereich sorgte etwa Hersteller LG mit der Präsentation seines OLED-TVs «Signature OLED TV R» für Aufmerksamkeit. Der 65-Zoll-TV lässt sich per Knopfdruck wie ein motorisierter Sonnenstoren komplett aufrollen und verschwindet in einer Basis, in die ein 4.2-Soundsystem mit 100 Watt Ausgangsleistung integriert ist. Über Preis und Verfügbarkeit ist noch nichts bekannt. Der südkoreanische Hersteller präsentierte eine Menge solcher flexiblen Bildschirme: Auf 260 konkaven, konvexen und flachen OLED-Screens zeigte LG Naturschauspiele wie einen Wasserfall auf einer Fläche von 6 x 20 Metern. 8k, OLED Master Panel und Apple als Zaungast Ausser den flexiblen Displays liegen auch 8k-TVs im Trend. LG, Samsung, Sharp, Sony und andere Hersteller zeigten Fernseher mit der vierfachen Auflösung von 4k-Displays. Zwar gibt es noch kaum 8k-Inhalte, aber Upscaler in den www.netzwoche.ch © netzmedien ag 01 / 2019

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