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Netzwoche 1/2019

44 Products Messe

44 Products Messe Fernsehern können Abhilfe schaffen. Des Weiteren stellte Samsung mit «Micro-LED» eine Bildschirmtechnologie vor, die LED- und OLED-Panels den Rang ablaufen soll. Die Bildschirme bestehen aus mikroskopisch kleinen Leuchtdioden, von denen jedes einzelne die Darstellung eines Pixels übernimmt. Damit werde Helligkeit, Kontrast, Farbdarstellung, Effizienz und Lebensdauer jeder anderen Technologie übertroffen. Zudem gebe es bei den Micro- LED-Schirmen keine Einbrenneffekte. Panasonic zeigte den neuen OLED-TV GZC2004. Das diesjährige 4k-Flaggschiff des Herstellers bietet ein Master Panel, Dolby-Atmos-Lautsprecher mit Technics-Engine, einen neuen Prozessor und ist darüber hinaus der erste TV, der sämtliche HDR-Standards unterstützt. Preis und Erscheinungstermin für Panasonics neues Highlight sind noch nicht bekannt. Samsung kündigte an der Messe an, dass seine aktuellen Fernseher smarter werden sollen und sich über die digitalen Assistenten Google Assistant und Alexa von Amazon steuern lassen. Sprachassistenten waren wie schon 2018 ein grosses Thema. Immer mehr Hersteller führen kompatible Geräte in ihrem Sortiment. Apple ist zwar an Messen notorisch abwesend. Doch gaben mehrere Hersteller an der CES bekannt, dass ihre Fernseher künftig Inhalte von der iTunes-Plattform abspielen können. Nicht nur bei TVs, auch bei Smartphones ist das flexible Display ein Trend; Hersteller wie Royole oder Samsung stellten entsprechende Geräte vor. Intel schafft 10-Nanometer-Durchbruch Auch die virtuelle Realität war wieder ein Messethema. Facebook zeigte die neue kabellose VR-Brille Oculus Quest für den Einsteigerbereich zum Preis von rund 400 US- Dollar. HTC knüpfte neue Partnerschaften mit Mozilla, Amazon Web Services und Fidelity Investments, um seinen auf B2B ausgelegten VR-Geschäftsbereich mehr Gewicht zu verleihen. Dell verpasste Mobile Connect neue Features. Nun ermögliche es die Software etwa, das eigene Smartphone mit in die virtuelle Realität zu nehmen und damit in Gaming-Welten zu texten, zu telefonieren und Apps zu verwenden. Computertechnik ist seit jeher ein wichtiger Bestandteil der CES. Intel kündigte nun den Durchbruch bei der 10-Nanometer-Massenfertigung an, nachdem es diesen immer wieder hatte verschieben müssen. Der Chiphersteller verlautbarte, dass dieses Jahr Computer mit 10- Nanometer-Prozessoren von Intel auf den Markt kommen sollen. IBM lancierte ein integriertes Quantencomputer-System für Wissenschaftler und Unternehmen: «IBM Q System One». An der Messe zeigte das Unternehmen eine Nachbildung des 20-Qubit-Systems. AMD-CEO Lisa Su kündigte in ihrer CES-Keynote die neue Grafikkarte Radeon VII an, die vergleichbar mit der Nvidia Geforce RTX 2080, aber mit einem Preis von rund 700 US-Dollar deutlich günstiger sei. An der CES sind traditionell zahlreiche Gadgets zu sehen, von denen es einige nicht auf den Markt schaffen dürften. Das trifft wohl nicht auf den smarten Futternapf «Mookkie» des italienischen Unternehmens Volta zu. Er erhielt einen Innovationspreis des CES-Veranstalters CTA in der Kategorie Smarthome. Der Futternapf ist mit einer Gesichtserkennung ausgestattet. Damit öffnet sich die Schalenklappe nur dann, wenn sie das Tier erkennt, sodass dieses allein von den Knabbereien profitieren kann. Nicht nur bei TVs, auch bei Smartphones ist das flexible Display ein Trend. I.P. Park, Präsident und CTO von LG, hielt eine Keynote. Hier probiert ein Besucher ein neues Mixed-Reality-Headset aus. News-Konferenz von Toyota am zweiten Medien-Tag. 01 / 2019 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Management & Career Aktuell 45 SBB investieren 10 Millionen, um soziale Folgen der Digitalisierung abzufedern lha. Gemeinsam mit ihren Sozialpartnern haben die SBB einen Digitalisierungsfonds gegründet. Es handle sich dabei um den schweizweit ersten Fonds dieser Art, schreiben die Schweizerischen Bundesbahnen in einer Mitteilung. Die SBB speisen den Fonds, an dem sich auch die Gewerkschaften und Verbände SEV, Transfair, KVöV und VSLF beteiligen, mit 10 Millionen Franken. Zweck des Digitalisierungsfonds sei es, Studien und Projekte zu lancieren, welche die unternehmerischen lba. Am St. Galler New Work Forum Anfang Januar hat die zukünftige Beziehung zwischen Menschen und Computern im Zentrum gestanden. Dazu stellte das New Work Panel der Fachhochschule St. Gallen eine Studie vor. Die Studienteilnehmer äusserten sich zu Chancen und Risiken, die sie mit der Digitalisierung des Arbeitsplatzes verbinden. Die Hälfte der Befragten sieht vor allem negative Aspekte. Viele fürchten einen zunehmenden Leistungsdruck. Sie erwarten auch eine Routinisierung der Arbeit und kompliziertere Regeln. Zwar ist die Mehrheit der Skeptiker über 46 Jahre alt, aber auch jüngere Arbeitnehmer äussern Bedenken. Sie sehen eine grosse Gefahr darin, dass Menschen durch Maschinen ersetzt werden könnten. Nur wenige glauben, dass diese sie entlasten und sie dadurch stärker mit Kunden und Arbeitskollegen interagierten könnten. Auch in den Geschäftsleitungen gibt es viele kritische Stimmen. Chancen und Herausforderungen für die Arbeitsplätze und Arbeitswelt bei den SBB analysierten. Ausserdem soll der Fonds Weiterentwicklungsprogramme für Berufsgruppen finanzieren, deren Bereiche sich aufgrund der Digitalisierung stark verändern. Der Fonds werde auch einen Diskussionsraum für Best Practices & Lessons Learned aus bisherigen Erfahrungen bieten, heisst es in der Mitteilung weiter. «Wir befinden uns in einem digitalen Wandel, der Chancen und Risiken für die SBB, ihre Arbeitsplätze und unsere Mitarbeitenden birgt. Wir gehen diesen digitalen Wandel unternehmerisch und sozialpartnerschaftlich an und blicken dabei weit über den Horizont des neuen Gesamtarbeitsvertrags hinaus», sagt SBB-CEO Andreas Meyer zum neuen Fonds. Für die am Fonds beteiligten Personalverbände und Gewerkschaften stehen die Mitarbeiter im Fokus: «Neue dezentrale und flexible Arbeitsformen lösen Ängste aus. Die Personalverbände wollen deshalb sicherstellen, dass die Mitarbeitenden auch in der neuen digitalen Arbeitswelt einen dem GAV gleichwertigen sozialen Schutz erhalten», äussert sich SEV-Präsident Giorgio Tuti. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_117536 Die Hälfte der Mitarbeiter steht der Digitalisierung skeptisch gegenüber Als Chance der Digitalisierung nennt die Studie die zunehmende Flexibilität. Viele Befragte erwarten eine stärkere örtliche und zeitliche Unabhängigkeit im Arbeitsalltag. Das Fazit der Studie lautet, dass aufgrund der überwiegenden Skepsis eine offene und ehrliche Kommunikation zum Thema Digitalisierung notwendig sei. Dazu sei insbesondere ein neues Führungsverhalten in Unternehmen wichtig, das Vertrauen vermittle und Bedenken ernst nehme. Eine Möglichkeit, mit der Digitalisierung am Arbeitsplatz warm zu werden, sei der Privatbereich. Hier bewegten sich viele Menschen bereits in einem stark digitalisierten Umfeld. Dieses im Privaten gewonnene Vertrauen gilt es nun, in die digitale Arbeitswelt mitzunehmen. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_121219 WWW.NETZWOCHE.CH HR Campus bietet selbstgebaute Assistentin kfi. HR Campus hat einen Chatbot auf den Markt gebracht. Das Programm heisst "Sophie" und ist zusammen mit dem Start-up Rhyno Solutions entwickelt worden. Sophie soll HR-Prozesse effizienter gestalten und steht Mitarbeitern in einem Messagingdienst ihrer Wahl zur Verfügung. ▸ Webcode DPF8_119720 Doodle mit neuem Feature lha. Der Online-Terminplaner Doodle hat mit Doodle 1:1 ein neues Feature integriert. Das Feature erlaube es, Meetings für zwei Personen in zwei Schritten zu buchen. Wie Doodle erklärt, wird erst die eigene Verfügbarkeit ausgewählt und anschliessend an den zweiten Meeting-Teilnehmer versendet. Wählt dieser die für sich passende Option aus, ist der Termin bestätigt und Doodle 1:1 trägt ihn automatisch in die Kalender beider Teilnehmer ein. ▸ Webcode DPF8_118109 ZHAW bildet Security- Spezialisten aus lha. Die ZHAW hat das IT- Weiterbildungsangebot um einen Kurs in angewandter IT- Sicherheit erweitert. Ziele des CAS Angewandte IT-Sicherheit sind unter anderem die Erkennung und Beurteilung von Risiken und das Entwerfen und Umsetzen von technischen Sicherheitskonzepten. ▸ Webcode DPF8_117953 HR Campus lanciert SAP- Lösung für externe Mitarbeiter osc. HR Campus bietet neu eine Lösung zur Verwaltung von externen Mitarbeitern und Dienstleistungen an. Das System stammt von SAP und nennt sich Fieldglass. HR Campus will damit sein Beratungsangebot auf externe Arbeitskräfte ausdehnen. ▸ Webcode DPF8_121577 www.netzwoche.ch © netzmedien ag 01 / 2019

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