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Netzwoche 1/2019

52 Service

52 Service Simap-Meldungen In Kooperation mit KOMBINIEREN SIE JETZT IHREN EVENTEINTRAG (ONLINE UND PRINT) FÜR NUR CHF 860.– UNTER WWW.NETZWOCHE.CH/EVENTS Enterprise Content Management / Document Management Solutions Datum: 26.02.2019 Zeit: Ort: Kontakt: Veranstalter: Anmeldung: 08.45 – 12.45 Uhr Radisson BLU, Zürich-Flughafen Corinne Jost, c.jost@msmag.ch MSM Research AG www.msmag.ch/ecm Rationelle und schnellere Abläufe im Bereich der Geschäftsprozesse, der Umgang mit der Flut an Informationen und die Gewährleistung eines jederzeit sicheren Zugriffs auf Daten und Dokumente stellen heute grosse Anforderungen an die Verantwortlichen eines Unternehmens. An unserem Frühstücks-Briefing rund um Enterprise Content Management (ECM) und Document Management Solutions (DMS) erfahren Sie, wie Sie effiziente, digitalisierte und rechtssichere Dokumentenprozesse im Unternehmen realisieren können. Nutzen Sie das geballte Wissen unserer Experten und sammeln Sie wertvolle Impulse und Entscheidungsgrundlagen für Ihre Arbeit im Bereich ECM/DMS. Themen: – Highlights aus der neuen Studie: Der Schweizer Markt für ECM/DMS – Die Bedeutung von ECM-/DMS-Systemen zur Unterstützung der Information Governance – Eine solide Wissensbasis ist die Grundlage für fundierte Entscheidungen – Evolution und Trends im Prozessmanagement – Mit ECM/DMS die Prozesse fest im Griff – Das «Digitale Dossier» – warum kompliziert, wenn es auch einfach geht? – Intelligentes Informationsmanagement – ECM/DMS und Blockchain – nur ein Hype oder Game Changer? Die Teilnahme ist kostenlos für ICT-Verantwortliche und Fachbereichsleiter aus Anwenderunternehmen. NATIONALE VERANSTALTUNGEN 24.01.2019 bis 24.01.2019 ICT-Networking-Party Bern www.ict-networkingparty.ch 05.03.2019 bis 08.03.2019 Infosocietydays Bern www.infosocietydays.ch 11.03.2019 bis 15.03.2019 Informatiktage 2019 Intermezzo Zürich www.informatiktage.ch 21.03.2019 bis 21.03.2019 KMU Swiss Forum Baden www.kmuswiss.ch 27.03.2019 bis 27.03 2019 Summit Zug Zug www.cvsummit.ch 27.03.2019 bis 28.03.2019 X.Days Interlaken www.nzz-xdays.com 28.03.2019 bis 28.03.2019 Silicon Valley meets Switzerland Zürich www.siliconvalleymeetsswitzerland.com 04.04.2019 bis 05.04.2019 SACM Annual Conference St. Gallen www.sgkm.ch 05.04.2019 bis 07.04.2019 Hack Winterthur Winterthur www.hackwinterthur.ch 17.04.2019 bis 17.04.2019 Best of Swiss Web Zürich www.bestofswissweb.ch INTERNATIONALE VERANSTALTUNGEN 05.02.2019 bis 08.02.2019 ISE Integrated Systems Europe Amsterdam (NL) www.iseurope.org 19.02.2019 bis 21.02.2019 EuroCIS Düsseldorf (D) www.eurocis.com 25.02.2019 bis 28.02.2019 Mobile World Congress Barcelona (E) www.mwcbarcelona.com 12.03.2019 bis 13.03.2019 Data Centre World London (GB) www.datacentreworld.com 01.04.2019 bis 04.04.2019 Inside Self-Storage World Expo Las Vegas (USA) www.issworldexpo.com 01.04.2019 bis 05.04.2019 Hannover Messe Hannover (D) www.hannovermesse.de 11.04.2019 bis 11.04.2019 Future Thinking Flörsheim am Main (D) www.future-thinking.de 06.05.2019 bis 09.05.2019 IS-U EVU Prozess & IT Tage Berlin (D) www.evu-prozess-it.iqpc.de 04.06.2019 bis 06.06.2019 Anga Com Köln (D) www.angacom.de 04.06.2019 bis 06.06.2019 Aachener ERP-Tage Aachen (D) www.erp-tage.de 01 / 2019 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Wild Card 53 Ein Quantensprung: Get ready for Business! Jetzt ist er da: der erste kommerziell auf dem Markt verfügbare universelle Quantencomputer. Der IBM Q System One. Er stellt einen Meilenstein in der Entwicklung der nächsten Rechnergeneration dar. Andere Systeme werden folgen. Machen wir uns bereit für deren Einsatz. « Bisher waren die Entwicklung und der Einsatz von Algorithmen auf die Wissenschaft beschränkt. Das soll sich dank des IBM Q System One nun ändern. » Daniel Liebhart ist Dozent für Informatik an der ZHAW (Züricher Hochschule für Angewandte Wissenschaften), Experte für Enterprise-Architekturen und CTO Ambassador bei Swisscom. Er ist Autor und Co-Autor verschiedener Fachbücher. Artikel online auf www.netzwoche.ch Webcode DPF8_121379 «Es ist wahrscheinlich, dass wir im Zeitraum von zwei bis fünf Jahren Unternehmen sehen werden, die echte kommerzielle (Quantum-Computing-)Anwendungen einsetzen werden». Das sagte Gini Rometty, CEO von IBM, in einem Interview anlässlich der Ankündigung des IBM Q System One an der Consumer Electronic Show 2019 in Las Vegas. Bereits in ihrer Eröffnungsrede hatte sie auf den bevorstehenden technologischen Sprung und seine Implikationen auf die Arbeitswelt der Zukunft hingewiesen. Der universelle Quantencomputer sei eine der neuen Basistechnologien, die diese Entwicklungen beschleunigen würden. Der erste dieser Rechner wurde in Italien zusammengebaut und steht heute im Thomas J. Watson Research Center in den USA. Er ist seit November 2018 als Knoten in der Cloud des IBM Q Networks im Einsatz. Trotz der Tatsache, dass er lediglich über eine Leistung von 20 Qubits verfügt, hat die Maschine den Platzbedarf eines Kleintransporters. Über den Preis ist noch nichts bekannt. Die Konkurrenzfirma D- Wave, die Spezialsysteme baut, die quantenmechanische Eigenschaften verwenden, um Optimierungen zu berechnen, vertreibt ihre Rechner im Preissegment zwischen 10 bis 15 Millionen US-Dollar. Ein neues Zeitalter «Ein neues Zeitalter bricht an», meinte Christoph Krachten, ein etablierter deutscher Online-TV-Produzent auf seinem Kanal «Clixoom Science & Fiction». Damit spricht er auf die Tatsache an, dass sich das Basiselement eines Quantencomputers der Qubits stark vom Basiselement jedes konventionellen Computers unterscheidet. Während ein Bit lediglich zwei Zustände darstellen kann, ist es einem Qubit möglich, sehr viele Zustände gleichzeitig darzustellen. «Deshalb rechnen sie (die Qubits) nicht 1+2=3, sondern: x+y=z mit allen möglichen Ergebnissen gleichzeitig», erklärt Krachten. Tatsächlich können Quantencomputer mit einer sehr viel höheren Informationsdichte arbeiten und damit sehr viel effizienter eine Vielzahl von Aufgabenstellungen lösen. Schlüsseltechnologie von morgen Die ursprüngliche Idee für einen Quantencomputer stammt von Physik-Nobelpreisträger Richard Feynmann aus dem Jahr 1982. Er stellte fest, dass sich klassische Turingmaschinen – also unsere konventionellen Computer – nicht für die Simulation quantenmechanischer Systeme eignen. Was angesichts der Tatsache, dass die Quantenphysik die Grundlage für das umfassende Verständnis von Eigenschaften und Vorgängen in der Materie darstellt, eine erhebliche Einschränkung ist. Aus diesem Grund schlug Feynmann vor, einen Quantencomputer zu bauen. Drei Jahre später entwickelte der Physiker David Deutsch das theoretische Modell einer Quanten-Turingmaschine, die künftig Probleme lösen kann, die wir bisher mit konventioneller Computertechnologie kaum oder nur mit sehr gros sem Aufwand lösen konnten. In den letzten Dekaden ist eine Vielzahl von Algorithmen entwickelt worden, die allesamt die Vorteile der Quantenmechanik bei der Berechnung nutzen. Heute sind mehr als 60 verschiedene Algorithmen-Typen bekannt, die auf der Website «Quantum Algorithm Zoo» des NIST beschrieben werden. Bisher waren die Entwicklung und der Einsatz dieser Algorithmen auf die Wissenschaft beschränkt. Das soll sich dank des IBM Q System One nun ändern. Die kommerziellen Einsatzgebiete sind vielfältig und reichen vom Netzwerkdesign über umfangreiche Markt-, Verkehrsund Risikosimulationen bis hin zur Materialentwicklung und zur künstlichen Intelligenz. Da kommt Vielversprechendes auf uns zu! www.netzwoche.ch © netzmedien ag 01 / 2019

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