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Netzwoche 1/2019

54 Last Curiosities

54 Last Curiosities Streit um ein Organ fpo. Apple hat den Zorn von Meeresbiologen auf sich gezogen. Wie «Futurezone» schreibt, kritisieren die Forscher des Monterey Bay Aquarium den iPhone-Hersteller auf Twitter für das Aussehen des Tintenfisch-Emojis. Sie monieren, dass die Darstellung des Weichtiers nicht korrekt sei. So sei der Sipho falsch platziert. Mit dem Organ saugen die Tintenfische Frischwasser an und scheiden exkrementhaltiges Wasser aus. Bei Gefahr fliehen sie etwa, indem sie ruckartig Wasser durch den Siphon ausstossen. In der Realität befindet sich der Sipho unterhalb beziehungsweise hinter dem Kopf. Apple brachte ihn aber direkt am Kopf an, weshalb er an eine Nase erinnert, was auch die Bio logen bemängeln. Die Debatte dürfte den intelligenten Kopffüssern herzlich egal sein, doch die Forscher können hoffen. Apple reagierte zwar noch nicht auf die Kritik, in ähnlichen Fällen haben sie aber bereits Änderungen etwa am Bagel-Emoji vorgenommen. Wie, das war gar nicht Putin? osc. Sechs Jahre lang hat ein Twitter-User unter dem Pseudonym «@putinRF_eng» Kurznachrichten verbreitet – und nicht wenige meinten, es handle sich dabei um offizielle Verlautbarungen des russischen Präsidenten Wladimir Putin. @putinRF_eng hatte zuletzt fast 1 Million Follower; Medien wie die «Washington Post» oder «Business Insider» beriefen sich darauf. Nun habe Twitter aber «stichhaltige Beweise von russischen Offiziellen» erhalten, dass der Account den russischen Präsidenten lediglich imitiere, schreibt «Der Standard». Da dies aber den Richtlinien des Kurznachrichten-Dienstes widerspreche, sei der Account kurzerhand gelöscht worden. Wer hinter dem Fake-Putin gesteckt habe und warum er jahrelang unbemerkt geblieben sei, sei unbekannt. Der echte Putin ziehe sein Festnetztelefon angeblich Twitter vor. Merkwürdiges aus dem Web CE- und IT-Welt fördern immer wieder Erstaunliches und Kurioses zutage, das zum Schmunzeln anregt. Die seltsamsten Kurznews immer in der Rubrik «Curiosities». Gute Unterhaltung! Androide waren gestern, Bühne frei für Plantdroide kfi. Okay, zugegeben: eigentlich geht es hier nicht um Androide, sondern um Cyborgs, also Hybride von Lebewesen und Maschinen. Menschen mit motorisierten Prothesen gelten heute schon als Cyborgs. Nun findet sich laut «Heise» auch der erste Hybrid in der Pflanzenwelt: Das MIT hat einer Topfpflanze Räder verpasst, die aktiv werden, sobald die Elektroden bestimmte elektrische Impulse in der Pflanze wahrnehmen. Das befähigt das Kraut, selbstständig auf eine Lichtquelle zuzurollen. Möglicherweise wird man in Zukunft ausser Katzen auch ausgestossene Cyborg-Topfpflanzen bei sich aufnehmen müssen, während grössere Plantdroide Litterer verprügeln. Die Robo-Ente im Wasserklosett jor. Er sieht aus wie ein schnabelloser Donald Duck aus Plastik und Metall: «Giddel» ist ein Roboter, gebaut, um Menschen die Drecksarbeit abzunehmen. Sein Lebensraum ist die Toilette. Dort dreht er seine Runden, reinigt mit einer ausfahrbaren Bürste den Rand, die Ablage, und den Abflussbereich der Kloschüssel. Optional auch mit Reinigungsmittel, wie «Der Standard» berichtet. Bei seiner Arbeit soll Giddel, von der Bürste abgesehen, sauber bleiben. Hersteller Altan Robotech bietet den Haushaltshelfer derzeit im US-Store von Amazon an. Kostenpunkt: 500 US-Dollar. Illustrationen: iStock (7): Farbentek; bgblue, johnnylemonseed, tarras79, Bigmouse108, PrettyVectors, PrettyVectors IT-Grüsse aus Pjöngjang osc. In einer Welt, die sich immer stärker digitalisiert, ist Nordkorea ein Exot. Gemäss dem gängigen Bild ist das Land gegen alle Einflüsse von aussen abgeschottet, steckt in einer stalinistischen Planwirtschaft fest und ist technisch hoffnungslos rückständig. Zumindest Letzteres scheint sich rasch zu ändern, wie «Golem» berichtet. Nordkorea habe in den letzten Jahren bei den IT-Kenntnissen starke Fortschritte gemacht. Das Land sei auf dem Weg, ein wichtiges Offshore-Zentrum für Programmierung zu werden. Firmen aus der ganzen Welt lassen Code in Nordkorea entwickeln – trotz Sanktionen der Vereinten Nationen, wie «Golem» schreibt. Programmieren fürs Ausland werde allmählich zu einem attraktiven Geschäftsmodell für das diktatorisch regierte Land. Ein Beispiel dafür, das IT weder vor Grenzen noch vor politischen Systemen haltmacht. 01 / 2019 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Advertorial «Dank der Dokumentenmanagement-Lösung von Ricoh habe ich weltweit die Möglichkeit, auf unsere Rechnungen zuzugreifen und diese freizugeben.» Philipp Staub, CEO, paoluzzo ag 20 % Beschleunigung beim Rechnungs durchlauf Mobile Rechnungsfreigabe – jederzeit und an jedem Ort Digitalisierung und Freigabe von Kreditorenrechnungen mit der Dokumentenmanagement-Lösung von Ricoh. Innovation in Präzision Die paoluzzo ag mit Sitz in Nidau ist in der Medizinaltechnik tätig. Ein hochmoderner Maschinenpark und umfassendes Know-how machen die paoluzzo ag zu einem kompetenten Partner für mechanische Präzisionsteile der Medizinaltechnik. Mit einem Team von 30 qualifizierten Facharbeitern werden nach Kundenwunsch komplexe Teile und kleinere Baugruppen in höchster Qualität und mit Termingarantie in einem Dreischichtenbetrieb produziert. Internationale Mobilität Der Geschäftsführer von paoluzzo ist regelmässig in Südostasien unterwegs. In diesen Zeiten kam es bei Eingangsrechnungen häufig zu Zahlungsverzug, da die Rechnungen nicht einfach freigegeben werden konnten. Der papierbasierte Prozess war aufgrund der globalen Tätigkeit ein Problem. Eine neue Lösung musste her, die kosten- und zeiteffizienter ist und zudem auch das Image bei den Geschäftspartnern verbessert. Die Hauptanforderung der paoluzzo ag war es daher, einen mobilen Zugang zur Rechnungsfreigabe für das Management zu erhalten. Zudem musste die Anbindung des externen Treuhandbüros berücksichtigt und im Prozess sichergestellt werden. Effizient und zuverlässig mit DMS Dank der cloudbasierten Dokumentenmanagement-Lösung (DMS) von Ricoh können Eingangsrechnungen nun in kürzester Zeit geprüft und bearbeitet werden. Der digitalisierte Prozess und abteilungsbezogene Arbeitslisten ermöglichen einen schnellen, unkomplizierten Ablauf. Durch die Einbindung eines Ricoh-Multifunktionsgeräts können Eingangsrechnungen direkt beim Posteingang digitalisiert und in den Freigabeprozess geladen werden. Die integrierte E-Mail-Benachrichtigung sorgt für einen schnellen Rechnungslauf und die Einhaltung von Fristen. Sowohl die Anbindung des externen Treuhandbüros wie auch der Zugriff von unterwegs oder von Heimarbeitsplätzen werden durch das neue System unterstützt. Die hohen Standards bei der Verschlüsselung der Kommunikation zwischen Anwender und Cloud- System sowie der Dokumente gewährleistet die gewünschte Sicherheit. Digitale Transformation realisiert Durch die Digitalisierung konnte mehr Transparenz geschaffen und der Prozess verschlankt werden. Mussten vorher Papierdokumente durch das Unternehmen zur Rechnungsfreigabe laufen, geschieht dies heute digital. Das Management hat aufgrund seines mobilen Zugriffs die Möglichkeit, Rechnungen von überall zu prüfen und freizugeben – auch dann, wenn man sich gerade wieder in Südostasien aufhält. Ein weiterer Vorteil ist der Wegfall des postalischen Versands von Rechnungen an das Treuhandbüro, die zur Zahlung freigegeben wurden. Die vollständige digitale Transformation bei der Bearbeitung von Lieferantenrechnungen ist bei paoluzzo damit realisiert. Ricoh Schweiz AG Hertistrasse 2 CH-8304 Wallisellen Tel. 0844 360 360 info@ricoh.ch www.ricoh.ch

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