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Netzwoche 1/2019

08 Business Aktuell

08 Business Aktuell WWW.NETZWOCHE.CH Coop Mobile wechselt ins Swisscom-Netz lba. Coop Mobile hat die Zusammenarbeit mit Salt beendet und ist eine Kooperation mit Swisscom eingegangen. Den gleichen Schritt machte bereits UPC vor einem Jahr. Grund für den Wechsel sind laut «Blick» «unterschiedliche Vorstellungen über die Weiterentwicklung der Partnerschaft». Die jüngst publizierte Medienmitteilung der Coop-Gruppe zeichnet ein positives Bild vom Geschäftsjahr 2018. Dank eines Wachstums von 5 Prozent erhöhte sich der Umsatz auf 30,7 Milliarden Franken. Der klassische Detailhandel trug am meisten zum Umsatz bei. Besonders stark wuchs aber der Onlinehandel. ▸ Webcode DPF8_120877 Abraxas krempelt Geschäftsleitung um lha. Der Anbieter für IT-Lösungen Abraxas krempelt seine Organisation um. Per Ende Jahr treten Martin Senn, Leiter Operations & Engineering, und Marcel Oberer, Leiter des Bereichs Steuerlösungen, aus der Geschäftsleitung zurück, wie das Unternehmen mitteilt. Ausserdem erhalten mehrere Unternehmensbereiche eine neue Leitung. ▸ Webcode DPF8_120147 Neujahrsblues bei Samsung, Apple und LG lba. China ist ein wichtiger Absatzmarkt für alle Tech-Unternehmen. Und wie Reuters berichtet, hatte Samsung im letzten Quartal 2018 Mühe auf dem chinesischen Markt. Dies hat unterschiedliche Gründe. Der chinesische Markt für Smartphones zeigt sich gesättigt. Abgesehen von Samsung hat es auch Apple nicht leicht mit dem Absatz seiner iPhones. Viel wichtiger für Samsung ist laut Reuters jedoch der Verkauf von Chips, da die Marktanteile bei Smartphones in China bei unter einem Prozent liegen. Doch sinken auch die Verkäufe von ebensolchen Chips bei Samsung. Reuters schreibt von erwarteten Einbussen von 3,7 Prozent im Chip-Geschäft; im vierten Quartal 2018 sollen die Einnahmen mit Mikro- Chips um 10 Prozent gesunken sein. Die Publikation der definitiven Zahlen seitens Samsung steht noch aus. Marktforscher Refinitiv prognostiziert jedoch bereits Verluste von 12 Prozent, womit Samsung noch auf einen Profit von 11,85 Millionen US-Dollar im letzten Quartal 2018 käme. Vielleicht trägt das auf März angekündigte faltbare Galaxy F dazu bei, dass der Start ins neue Jahr für Samsung wieder besser ausfällt. Abgesehen von Samsung haben es auch Apple und LG nicht leicht, ihre Smartphones an die Kunden zu bringen. So verlief auch bei der Konkurrenz das Weihnachtsgeschäft nicht nach Wunsch. LG und Apple warnten ebenfalls vor Umsatzeinbrüchen. «Inside Handy» schreibt von 7 Prozent Gewinneinbussen bei LG, Apple hat gemäss Heise die Prognose von maximal 93 Milliarden US-Dollar Umsatz auf 84 Milliarden nach unten korrigiert. Die Elektronik branche steht im neuen Jahr also vor einigen Herausforderungen. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_120716 Am 24. Januar erscheint das ICT-Jahrbuch Bild : samxmeg / iStock.com Digitec Galaxus verpasst die Umsatzmilliarde knapp osc. Digitec Galaxus hat Zahlen für das Geschäftsjahr 2018 vorgelegt. Die Migros- Tochter erzielte einen Plattformumsatz von 992 Millionen Franken, wie es in einer Mitteilung heisst. Dies sei eine Steigerung von 15 Prozent und der höchste Jahresumsatz in der Unternehmensgeschichte. 2017 betrug der Umsatz 861, 2016 725 Millionen Franken. Sowohl der Elektronikhändler Digitec als auch das Online-Warenhaus Galaxus seien 2018 zweistellig gewachsen. ▸ Webcode DPF8_120853 osc. Pünktlich zur alljährlichen ICT-Networking-Party am 24. Januar in Bern erscheint die 16. Auflage des ICT-Jahrbuchs. Die Publikation blickt auf die Entwicklungen des vergangenen Jahres zurück und stellt Trends, Menschen und Themen vor, die IT-Entscheider 2019 im Auge behalten sollten. Highlights des Jahrbuchs sind etwa Interviews mit ·· Ueli Maurer, Bundespräsident 2019 und Vorsteher des Eidgenössischen Finanzdepartements ·· Marianne Wildi, CEO, Hypothekarbank Lenzburg ·· Valérie Vuillerat, Mitbegründerin, Witty Works ·· James Larus, Dekan der School of Computer and Communication Sciences der EPFL Zudem findet sich im Jahrbuch ein umfassender Rückblick auf das ICT-Jahr 2018. Ausser den wichtigsten Ereignissen sind auch die Sieger des Jahres verzeichnet, etwa diejenigen der Best of Swiss Web, Best of Swiss Apps und Digital Economy Awards. Der Swiss Software Industry Survey gibt einen Einblick in die Erwartungen der Schweizer Softwarebranche für das Jahr 2019. Zudem prognostiziert Philipp Ziegler, Geschäftsführer von MSM Research, wie sich die Schweizer ICT-Branche entwickeln wird. Das Jahrbuch kostet 48 Franken und kann über netzwoche.ch/ shop bestellt werden. 01 / 2019 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Business Aktuell 09 Start-up-Schmiede Schweiz schwächelt osc. Die Online-Firmengründungsplattform «Startups.ch» hat zu den Firmengründungen des Jahres 2018 Bilanz gezogen. 2018 habe das Schweizer Handelsregister 43 220 neu eingetragene Unternehmen gezählt. Damit sei der Rekord vom Vorjahr (43 416) knapp verfehlt worden, heisst es in einer Mitteilung. Für die Zunahme an Firmen sorge vor allem das Zuger Crypto Valley. Nach wie vor habe der international hervorragende Ruf von Zug als Krypto-Standort 2018 zahlreiche Jungunternehmer aus der ganzen Welt angelockt. Der Kanton habe 15,7 Prozent mehr Neueinträge als 2017 verzeichnet. Start-up-Zenit wohl erreicht Wie sehr sich Zug abhebe, zeige sich im Vergleich mit Zürich, heisst es weiter. Dort würden zwar anteilmässig die meisten Unternehmen gegründet. In puncto Wachstum Die Cebit 2019 ist abgesagt lha. Aufgrund rückläufiger Flächenbuchungen ist die Cebit 2019 abgesagt worden. Wie die Deutsche Messe mitteilt, sollen die industrienahen Digitalthemen der Cebit in die Hannover Messe verlegt werden. Für die übrigen Themenfelder wolle man Fachveranstaltungen entwickeln, die sich gezielt an Entscheider ausgewählter Branchen richten. «Die deutsche Wirtschaft hat in den vergangenen Jahren immer wieder über die thematische Überschneidung von Hannover Messe und Cebit diskutiert. Wir werden daher die Themen überführen, die inhaltlich zur klaren Ausrichtung der Hannover Messe passen», sagt Jochen Köckler, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Messe. Ausserdem wolle man in den nächsten Wochen mit dem Digital-Markt prüfen, welche Cebit-Themen Potenzial für Fachmessen aufwiesen. Gemeinsam mit der Cebit verliess auch der Deutsche- Messe-Vorstand Oliver Frese das Unternehmen. Seit dem 31. Dezember ist der zuletzt für die Cebit verantwortliche Frese nicht mehr Vorstandsmitglied. Neustart missglückt Die Cebit 2018 habe nur noch halb so viele Besucher angezogen wie im Vorjahr, teilten die Veranstalter im Juni mit. 120 000 Besucher kamen an den fünf Messetagen in Hannover. Dies war fast eine Halbierung im Vergleich zu 2017, als noch mehr als 200 000 Personen die Messe besuchten. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_117788 hinke Zürich dem Nachbarskanton Zug aber deutlich hinterher. Die Zahl der Neueinträge sei hier um 2 Prozent gesunken. Laut Michele Blasucci, Gründer und CEO von Start - ups.ch, sei die Spitze der Start-up-Gründungen erreicht. In der Westschweiz zeige sich dies bereits. Hier habe sich das Wachstum 2018 deutlich verlangsamt. Im Unterschied zu den Vorjahren seien 2018 kaum mehr französische Unternehmer in die Romandie geströmt. In Genf sei die Zahl der Neueintragungen nur um 0,9 Prozent gestiegen, im Kanton Waadt sei sie um 0,3 Prozent zurückgegangen. Generell sei festzustellen, dass es immer weniger ausländische Unternehmer in die Schweiz zieht, so Blasucci. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_120709 Seitdem die Messe 1986 eigenständig ist, kamen noch nie so wenige Besucher zur einstigen IT-Leitmesse. Mit einem neuen Termin und einem neuen Konzept wollte die Messe eigentlich zu alter Stärke zurückfinden. Trotz des Besucherschwunds bezeichneten die Veranstalter die neue Cebit als «vollen Erfolg». «Mit dem Mut zur radikalen Transformation hat das Team die Basis für die Zukunft gelegt. Die neue Cebit hat Business mit Festival verbunden. Die beteiligten Unternehmen sind von dem neuen Konzept überzeugt. Wir freuen uns auf die nächste Ausgabe der Cebit im Juni 2019», hatte sich Heiko Meyer, Vorsitzender des Cebit-Messeausschusses und Geschäftsführer von HPE Deutschland, noch nach der Messe geäussert. WWW.NETZWOCHE.CH DXC kauft Zuger Softwareschmiede Luxoft kfi. Der US-amerikanische IT- Dienstleister DXC Technology wird das Schweizer Softwareunternehmen Luxoft kaufen. Damit will die amerikanische Firma ihre digitalen Angebote auf die Finanz- und Autobranche ausweiten, wie Reuters schreibt. Der Deal sei DXC Technology 2 Milliarden US- Dollar wert. Die Unternehmen wollen das Geschäft im Juni 2019 beschliessen. Während der Verhandlungen soll Credit Suisse das Schweizer Softwareunternehmen finanziell beraten haben. ▸ Webcode DPF8_120689 BIT findet keinen IBM- Mainframe-Partner lha. Im Zuge seines Outsourcing-Programms hat das Bundesamt für Informatik (BIT) der Swisscom zwei Zuschläge zugesprochen. Im Februar 2018 schrieb das BIT insgesamt drei Zuschläge aus. An Swisscom gingen die Zuschläge für die Lose «Content Delivery Services / CMS» und «Software-Paketierung». Die Leistungen würden in den kommenden Monaten an Swisscom übergeben, teilt der Bundesrat mit. Der Zuschlag für das Los «IBM-Mainframe» sei nicht vergeben worden, da keine Firma die Anforderungen erfüllt habe. ▸ Webcode DPF8_120609 Hypi Lenzburg will über die Region hinauswachsen osc. Die Hypothekarbank Lenzburg hat auf den 1. Januar 2019 die digitalen Bankgeschäfte gestärkt. Wie das Unternehmen mitteilt, beruft es zwei Bereichsleiter in die Geschäftsleitung und baut die Unternehmensstruktur von vier auf sechs Geschäftsbereiche aus. Die Bank wolle damit sowohl im Onlinebanking wie auch überregional wachsen. Am neuen Standort in Zürich will sie Finstar mit Fokus auf Open Banking weiterentwickeln. ▸ Webcode DPF8_120576 www.netzwoche.ch © netzmedien ag 01 / 2019

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