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Netzwoche 10/2017

22 Web Projects Ihr

22 Web Projects Ihr Webprojekt in der Netzwoche Haben Sie eine Website umgesetzt, ein Redesign vorgenommen oder neue Technologien implementiert? Informieren Sie die Redaktion per E-Mail an desk@netzmedien.ch – mit etwas Glück stellen wir Ihr Webprojekt vor. Wir benötigen folgende Angaben: URL, Datum der Aufschaltung, Kontaktperson, beteiligte Unternehmen (Auftraggeber, Auftragnehmer) und die genutzten Technologien. Wir freuen uns auf Ihre Eingaben! Autor: Joël Orizet NEUE WEBSITES www.switched.ch Nutzer können auf Switched.ch die Angebote von über 200 Dienstleistern vergleichen, von Krankenkassen über Versicherungen bis hin zu Steuerberatern. Die Website will jedoch mehr als nur ein Vergleichsportal sein. Switched möchte den Versicherungsnehmern den Wechsel zwischen Anbietern erleichtern. Die Betreiber der Website beantragen bei den Versicherern individuelle Offerten. Anschliessend sollen Nutzer die Angebote vergleichen und in wenigen Schritten ihre Grundversicherung bei einem anderen Anbieter online abschliessen können. Sie könnten auf der Website auch die Leistungen und Prämien ihrer Versicherungen ändern. Bald sollen sie auch individuelle Zusatzversicherungen auf dem Portal vergleichen, anpassen und wechseln können. Auftraggeber: Switched.ch Auftragnehmer: Switched.ch, AWS-Informatik Technologien: Wordpress, Coldfusion, jQuery, Bootstrap, CSS3, HTML5, MySQL Online seit: Februar 2017 www.spitalfinder.ch Der Krankenkassenverband Santésuisse hat den Spitalfinder aufgefrischt. Die Website bietet neue Inhalte, ein neues Design und neue Funktionen. Ein Chatbot soll den Nutzern dabei helfen, das passende Spital einfacher zu finden. Anwender könnten ihre Suche regional eingrenzen oder eine Klinik suchen, die über besonders viel Erfahrung mit bestimmten Krankheitsbildern verfügt. Santésuisse ergänzte die Website um weitere Spitalarten wie Psychiatrien und Rehabilitationskliniken. Anwender können auf der Website die Krankenhäuser anhand verschiedener Kriterien vergleichen. Zu diesem Zweck bündelt der Spitalfinder eine Reihe von Informationen, etwa zur medizinischen Behandlungsqualität oder zur Zufriedenheit der Patienten. www.catch-a-car.ch Catch a Car ist eine Tochtergesellschaft von Mobility. Die Firma betreibt Carsharing in den Städten Basel und Genf. Nutzer registrieren sich auf der Website gegen eine einmalige Gebühr von 25 Franken. Anschliessend können sie Fahrzeuge per Smartphone oder via Website orten und mieten. Der Carsharing-Anbieter rechnet die Kosten minutenweise ab. SBB-Kunden können das Angebot von Catch a Car seit Kurzem auch per Reiseplaner-App von SBB buchen und die Mietfahrzeuge mit dem Swisspass der SBB öffnen. Am Ende der Fahrt stellen die Kunden das Auto auf einem beliebigen öffentlichen Parkplatz ab, für den eine Anwohnerparkkarte gilt. Auftraggeber: Santésuisse Auftragnehmer: Notch Interactive Technologien: MySQL/PHP, Symphony, Angular Online seit: Februar 2017 Auftraggeber: Catch a Car Auftragnehmer: Futureconnection Technologien: Typo3 7.6.18, Realtime-Karte per iframe Online seit: September 2016 10 / 2017 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Technology Aktuell 23 Samsung dringt mit Tizen 4.0 ins IoT vor rkn. Tizen 4.0 soll künftig nicht nur TVs und Smartphones antreiben. Samsungs Betriebssystem werde künftig ein OS für das Internet der Dinge (IoT) sein, erklärte Samsung an seiner Tizen Developer Conference. Der Hersteller gab an seinem Event Details zur neuen Version des IoT-Betriebssystems bekannt. Tizen 4.0 werde eine Entwicklungsumgebung bieten, die auf Modulen verschiedener Gerätetypen basiert. Ausserdem beinhalte die Tizen-Plattform Tizen Real Time (RT). RT eigne sich etwa zur Steuerung von Thermostaten, Waagen und Glühbirnen. Dank der Zusammenarbeit mit Microsoft beinhalte Tizen nun das .Net- und Xamarin-UI-Framework. Somit könnten Entwickler auf C# basierende Anwendungen in Visual Studio programmieren, heisst es weiter. Samsung teilte zudem mit, dass das Unternehmen plane, vermehrt mit Herstellern wie Artik, Broadlink, Commax und Glympse zusammenzuarbeiten. Ziel sei es, das Ökosystem von auf Tizen basierenden IoT-Geräten auszuweiten. Google setzt auf künstliche Intelligenz mur. Google hat seine Entwicklerkonferenz I/O abgehalten. Das wichtigste Thema war künstliche Intelligenz (KI). Der Konzern startete die neue Webplattform Google.ai. Sie soll Vorteile der KI aufzeigen. Google kündigte zudem die zweite Generation seiner Tensor Processing Units fürs Maschinenlernen an. Gmail soll E-Mails nun intelligent beantworten können. Google Assistant ist neu offen für Drittanbieter und für das iPhone verfügbar. Ab Sommer 2017 soll der Assistent ausser English auch Französisch, Deutsch, Portugiesisch und Japanisch verstehen. Partner sind etwa D-Link, LG und iRobot. Laut Google wird es zudem bald möglich sein, mit dem digitalen Assistenten Geld zu verschicken. Google stellte auch neue Funktionen für sein Betriebssystem Android vor. Der Konzern verspricht sich mit Android O eine bessere Akkulaufzeit. Google verbessert zudem die Bluetooth-Kompatibilität. Der Nutzer kann nun wählen, mit welchem Profil (Aptx, Aptx HD, AVRCP) er streamen will. Mit Smart Text Selection soll es Neue Hardware Das Unternehmen stellte an der Konferenz das Artik- 053-Modul vor. Dabei handelt es sich um ein IoT-Chipset. Das 053-Modul hat einen R4-Prozessorkern und 1,4 Megabyte RAM. Auch 8 Megabyte Flash-Speicher und Wi-Fi sind eingebaut. Es sei eine erschwingliche IoT-Lösung mit hoher Leistung und gestärkter Sicherheit. Einsatzbereiche für das Chipset seien Smarthome-Geräte, Gebäudeprodukte, Health-Care-Geräte und die industrielle Automatisierung. Des Weiteren zeigte Samsung das Smartphone Z4. Das Gerät sei optimiert für soziale Medien und habe viele Funktionen mit dem Hauptziel, die Handhabung des Smartphones bequemer und produktiver zu machen. Für Entwickler startete Samsung ein Anreizprogramm. Wer eine App im Tizen Store verkaufe und es damit in die Top 100 schaffe, könne Geldpreise gewinnen, heisst es in der Mitteilung weiter. für Android-Nutzer einfacher werden, Textstellen zu kopieren. Google nutzt auch dafür Machine Learning. Es gibt eine neue Version des Pixel Launchers. Mit ihr ist es möglich, die Form von Icons zu verändern. Android O hat ab Android Support Library 26 zudem eine Cloud- Schnittstelle für Schriftarten, der Downloadable Fonts API. Entwickler müssen Schriftarten so nicht mehr in APK-Dateien packen. Google vereinfachte zudem die Programmierung von Animationen. Es gibt dafür folgende neue APIs und Klassen: Spring Animation, Fling Animation und Physicsbased Animations. Mit Android Go gibt es eine neue Variante von Android. Sie ist optimiert für günstige Low- End-Hardware. Google kündigte zudem Version 2.0 seiner Virtual-Reality-Plattform Daydream an. Sie soll es ermöglichen, im virtuellen Raum gemeinsam Youtube-Videos anzuschauen. Der Google Assistant soll bald auch Deutsch verstehen. WWW.NETZWOCHE.CH Kaloka testet 30-Minuten- Lieferung fpo. Die Schweizerische Post hat für Kunden ihres Onlinemarktplatzes Kaloka ein neues Angebot in petto. Wie die Post mitteilt, testet sie seit Mai den «Speedyshop» mit Lieferung innerhalb von 30 Minuten an einen «My Post 24»-Paketautomaten in der Sihlquai-Passage beim Hauptbahnhof Zürich. Noch diesen Sommer soll das Angebot auch in Bern verfügbar sein. Der Onlinemarktplatz Kaloka dient als Vertriebskanal à la Siroop für lokale Läden in Bern und Zürich. Kaloka gibt es seit etwa einem Jahr. ▸ Webcode DPF8_41843 Partnership on AI gewinnt namhafte Mitglieder rkn. Die Partnership on AI hat neue Partner gewonnen. Unter ihnen sind Schwergewichte wie Intel und Sony, wie der Verband mitteilt. Die Partnership on AI ist eine Gruppe, deren Ziel es sei, die besten Vorgehensweisen bei der Entwicklung von technischen Lösungen für künstliche Intelligenz (KI) zu studieren und zu formulieren. Ein weiteres Ziel sei es, der Öffentlichkeit das Thema KI näherzubringen und deren Einflüsse auf Menschen und die Gesellschaft aufzudecken. ▸ Webcode DPF8_41236 Bund klärt Eltern mit Virtual Reality auf gsa. Das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) will Eltern helfen, ihren Kindern Medienkompetenz beizubringen. Mit Virtual-Reality- Videos lässt das BSV Eltern in virtuelle Welten eintauchen und sie die Erfahrungen der Kinder quasi hautnah erleben, wie es in einer Mitteilung heisst. Die Clips richten sich an Eltern und Grosseltern von 7- bis 12-jährigen Kindern. Derzeit bietet das BSV über die Plattform Jugend und Medien zwei Videos an. ▸ Webcode DPF8_41096 www.netzwoche.ch © netzmedien ag 10 / 2017

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