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Netzwoche 10/2018

24 People Live « Mit

24 People Live « Mit dem Mate 10 werden wir weitere B2B-Projekte umsetzen. Im Gerät sind sämtliche Mobile-Device-Management- Plattformen integriert. » Daniel Meier, Vice President, Consumer Business Group, Huawei Schweiz den Geschäftsbeziehungen, die wir zu den Carriern unterhalten. Sie sind nun seit ziemlich genau sechs Jahren bei Huawei Schweiz. Wie hat sich das Unternehmen hierzulande und auch international in diesem Zeitraum entwickelt? Als ich bei Huawei in der Consumer Business Group angefangen habe, war ich der einzige Mitarbeiter in meiner Abteilung. Huawei Schweiz beschäftigte damals im Mai 2012 total rund 70 Mitarbeitende. Heute sind es über 300. Und in meiner Consumer Business Group sind wir mittlerweile 16 Personen und durch den Erfolg mit den Smartphones im Consumer-Markt auch so etwas wie das Gesicht des Unternehmens geworden. Haben Sie damals schon daran geglaubt, dass Huawei in der Schweiz einmal so gross werden könnte und zu den Top-3-Smartphone-Brands zählen würde? Wenn man sich Huawei als Unternehmen ansieht, dann bemerkt man schnell den Willen und die Kraft, die da drinsteckt. Der bedingungslose Drang, vorwärtszugehen, ist sehr beeindruckend. Ich merkte damals schnell, dass die das ernst meinen und ich glaubte sofort daran, dass wir es schaffen würden. Aber mit dem dritten Platz werden wir uns nicht zufriedengeben. Wir wollen die Nummer eins werden. Weltweit oder in der Schweiz? Weltweit und in der Schweiz. Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass das geschehen wird. Wie hat sich das Geschäft im vergangenen Jahr entwickelt und welchen Geschäftsgang erwarten Sie bis Ende des Jahres? Wir geben für die einzelnen Länder keine Umsatzzahlen bekannt. Nur so viel: Der Smartphone-Umsatz in der Schweiz hat im vergangenen Jahr um über 30 Prozent zugelegt. Und auch 2018 ging der Anstieg weiter. Der Umsatz stieg im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahresquartal um 100 Prozent. Und vom P20 Pro verkauften wir 450 Prozent mehr als im selben Zeitraum nach dem Marktstart des P10. i ZUR PERSON Daniel Meier hat eine Lehre als Bahnbetriebsdisponent bei den SBB gemacht und Weiterbildungen zum eidg. dipl. Verkaufskoordinator und eidg. dipl. Verkaufs leiter abgeschlossen. Seine Telekom-Karriere begann im Jahr 2000 beim General importeur von Samsung-Mobiltelefonen Samtel als Senior Product Manager. 2007 wechselte er zur neu gegründeten Schweizer Samsung-Niederlassung als Key Account Manager. Nach Stationen bei LG als Sales- und Marketing-Manager und bei HTC als Sales Manager begann sein Engagement bei Huawei, wo er seit 2012 als Vice President das Consumer Business verantwortet. Zu seinen Hobbys zählt Meier das Reisen und das Musizieren. Er ist verheiratet und hat eine Tochter. 10 / 2018 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Web Aktuell 25 Niederländische Digitalagentur kauft Yourposition VBZ bietet Gratis-WLAN-Zugang Kunden können an manchen Zürcher Haltestellen über WLAN surfen. mur. Das niederländische Unternehmen Dept hat die Zürcher Online-Marketingagentur Yourposition zu 100 Prozent übernommen. Debt kaufte zudem die Kölner Firma Factor-A. Wie teuer die Übernahmen waren, kommunizierten die Beteiligten nicht. Dept hat seinen Hauptsitz in Amsterdam. Mit den 53 Mitarbeitern von Yourposition wächst die Agentur auf rund 900 Mitarbeiter an. Sie macht laut eigenen Angaben einen Umsatz von über 100 Millionen Euro und hat auch Büros in Dänemark, Deutschland, Grossbritannien, Irland, den Niederlanden, den USA und Spanien. «Als Teil von Dept können wir unsere Kunden noch besser bei ihrem Digital-Geschäft unterstützen», sagt Yourposition-CEO Beat Muttenzer. Yourposition gibt es seit 2003. Das Unternehmen bietet Marketinglösungen an und ist auf Advertising, Content-Marketing, Suchmaschinenoptimierung und Strategieberatung spezialisiert. «Der Schweizer Markt als Standort vieler internationaler Firmen, stärkt unsere Position im internationalen Markt», sagt Dept-Gründer Paul Manuel. Darüber hinaus sei Yourpositions Erfahrung in den Bereichen Digitalmarketing, Datenmanagement und Einzelhandel für das E-Commerce-Angebot von Dept sehr wertvoll. «Yourposition feiert dieses Jahr 15-jähriges Jubiläum», sagt Lukas Stuber, Gründer der Digitalagentur. «Bereits Anfang des Jahres haben wir unsere neue strategische Ausrichtung lanciert und fokussieren unsere Dienstleistungen zukünftig auf skalierbare Marketinglösungen für E-Commerce-Kunden.» Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_94319 bca. Am 15. Mai ist ein Pilotprojekt der Verkehrsbetriebe Zürich VBZ gestartet. Fahrgäste und Passanten können laut VBZ im Umkreis der Haltestellen Albisriederplatz, Hardplatz, Hardbrücke, Schiffbau und Escher-Wyss-Platz im Internet surfen. Um sich einzuloggen, müsse lediglich der WLAN-Empfang aktiviert und das Netz @VBZ ausgewählt werden. Die Landingpage zeige die nächsten Abfahrtszeiten an den betreffenden Haltestellen, Störungsmeldungen, den Online-Fahrplan, das Stadtmagazin «vbzonline.ch» sowie die VBZ-Stellenbörse an. Die Nutzerdaten sollen in einer Cloud von Skyfii gespeichert werden, heisst es vonseiten der VBZ. Dadurch sei die Datensicherheit gemäss der neuen Datenschutz- Grundverordnung gewährleistet. Die VBZ arbeitete für das Projekt mit ihrer Vermarkterin von Werbeflächen Clear Channel sowie dem Stadtzürcher Elektrizitätswerk (EWZ) zusammen. Die stadtinternen Kosten von EWZ und VBZ für die Hard- und Software, Erschliessung, Abonnemente und Kommunikation belaufen sich laut VBZ auf etwa 50 000 Franken. Ziel der Pilotphase sei es, Erkenntnisse zur technischen Machbarkeit und zum Nutzungsverhalten zu gewinnen. Das Kriterium für eine Fortsetzung sei dann erfüllt, wenn Nutzern ein klarer Mehrwert geboten werden könne. Die Kundenreaktionen sei daher essenziell. Sollte die Testphase bis zum 13. Juli erfolgreich verlaufen, wollen die VBZ das Angebot auf weitere Haltestellen ausweiten. Wie die VBZ auf Anfrage der NZZ mitteilen, sollen auch anonymisierte Daten zum Umsteigeverhalten der Fahrgäste erhoben werden. Diese würden später an die interne Marktforschung weitergegeben, um gegebenenfalls die fahrplanmässigen Anschlüsse zu optimieren. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_92695 WWW.NETZWOCHE.CH Fairtiq wagt den Schritt nach Österreich bca. Die Schweizer Ticket-App Fairtiq soll ab September in Österreich eingesetzt werden, heisst es auf der Voralberger Website des Österreichischer Rundfunks ORF. Der Einsatz in Österreich sei ein Novum, schreibt Fairtiq. Die App sei zwar im Ausland schon getestet, aber noch nicht offiziell eingesetzt worden. Die App kann seit Anfang März auf dem ganzen SBB-Streckennetz der Schweiz genutzt werden. Schon vor der schweizweiten Einführung sei Fairtiq die grösste Ticket-Erfassungs-App des Landes gewesen, schreibt das Unternehmen. ▸ Webcode DPF8_93145 Run my Accounts setzt auf Windata-Service bca. Das Treuhand-Unternehmen Run my Accounts kooperiert künftig mit dem deutschen Anbieter von Softwarelösungen im elektronischen Zahlungsverkehr Windata. Das Unternehmen bereite über die sogenannte EBICS- Schnittstelle Zahlungen auf und stelle sie anschliessend ihren Kunden bereit. Die Zahlungsaufträge könnten die Kunden etwa über eine Mobile-App per Fingerabdruck direkt beim kontoführenden Kreditinstitut genehmigen. ▸ Webcode DPF8_92078 Bundesrat stellt Weichen für seine Datenpolitik jor. Mehr öffentlich zugängliche Daten: Der Bundesrat will in seiner Datenpolitik mit Open Government Data einen Schwerpunkt bilden, wie das Bakom mitteilt. Nach Fortschritten bei Bundesverwaltung und bundesnahen Unternehmen in Sachen freien Zugang auf Datensammlungen dürfte nun die Wissenschaft an der Reihe sein: Der Bundesrat will prüfen, welche Grundlagen es braucht, um Daten aus der Forschung einfacher öffentlich zugänglich zu machen. ▸ Webcode DPF8_91933 www.netzwoche.ch © netzmedien ag 10 / 2018

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