Aufrufe
vor 2 Jahren

Netzwoche 10/2018

26 Web Projects Ihr

26 Web Projects Ihr Webprojekt in der Netzwoche Haben Sie eine Website umgesetzt, ein Redesign vorgenommen oder neue Technologien implementiert? Informieren Sie die Redaktion per E-Mail an desk@netzmedien.ch – mit etwas Glück stellen wir Ihr Webprojekt vor. Wir benötigen folgende Angaben: URL, Datum der Aufschaltung, Kontaktperson, beteiligte Unternehmen (Auftraggeber, Auftragnehmer, Partner) und die genutzten Technologien. Wir freuen uns auf Ihre Eingaben! Autorin: Barbara Camenzind NEUE WEBSITES www.fahrschule.ch Mit Fahrschule.ch bietet CTM Alder Fahrschülern eine interaktive Plattform, um zielgerichtet und «unfallfrei» zum Fahrausweis zu gelangen. Die Lernsoftware will dies erreichen, indem sie zukünftigen Autofahrern die benötigten Informationen auf einen Blick zur Verfügung stellt und sie Schritt für Schritt durch den Prozess führt, wie die Macher der Site schreiben. Auf der Website wird der jeweilige Lernfortschritt abgebildet, Lernthemen werden vom Fahrlehrer direkt bewertet und durchgeführte Lektionen inklusive der geübten Manöver automatisch aufgezeichnet, damit sie später nochmal angesehen werden können. Das Feature der Kosten-Kontrollfunktion überwacht nach zuvor eingestellten Parametern sowohl Zeit als auch Kosten. Dazu gibt es drei Angebotspakete, wie es weiter heisst. www.baloise.ch Auf der Website baloise.ch präsentieren sich die Basler Versicherungen in neuem Design. Die Digitalagentur Aperto schuf einen zentralen Einstieg in die gesamte Produktwelt der Basler Versicherungen. Ein modernerer, klarer Auftritt mit einer neuen Bildwelt, wie die Macher schreiben. Alle Bereiche der Website sollen responsiv sein und auf allen Endgeräten optimal dargestellt werden. Das neue Portal soll die Sites baloise.ch und baloisedirect.ch sowie das Produktangebot von Bank und Versicherung verbinden. Integriert wurde zudem das komplett neu aufgesetzte Kundenportal Mybaloise – ein personalisiertes Onlineportal, auf dem Kunden alle Vertragsdetails sowie umfangreiche Selfservices finden können. Verträge soll man zudem direkt online abschliessen können. Auftraggeber: CTM Alder Auftragnehmer und Partner: Hauptsponsoren/Sponsoring- Partner: Die Basler Versicherungen (Baloise), Seat, TCS, UBS Kooperationspartner: Europcar, McOptic, Salt Technologien: PHP, MySQL, Symfony Online seit: Mai 2018 Auftraggeber: Basler Versicherungen Auftragnehmer: Aperto Technologie: Magnolia CMS Online seit: Mai 2018 www.digicomp.ch Passend zum Jubiläum hat die Weiterbildnerin für digitale Kompetenzen Digicomp einen neuen Internetauftritt lanciert. Mit digicomp.ch lassen sich laut Unternehmen neue Weiterbildungslösungen «erforschen». Die Website soll ausserdem das 40 Jahre alte Versprechen «Digital Competence. Made of People.» verdeutlichen. Die neue Website beinhaltet Angebote an Seminaren, Meet-ups, Online-Lerninhalte und Coachings. Grafisch soll das neue Aushängeschild in Grün und dem in Kleinbuchstaben gehaltenen Schriftzug frischer und ansprechender daherkommen. Ein intuitiv bedienbarer Konfigurator soll den jetzigen und zukünftigen Lernenden ermöglichen, schneller und zielorientierter durch die verschiedenen Ausbildungsangebote zu navigieren. Auftraggeber: Digicomp Academy Auftragnehmer und Partner: Seerow, Branders Group Technologien: PHP, Laravel, Vuejs, Elastic, MySQL Online seit: Mai 2018 10 / 2018 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Web Security 27 Was Sicherheitsexperten derzeit den Schlaf raubt Komisch, spannend und beängstigend. Jede Woche wühlt sich die Redaktion durch Berge von Meldungen zu Cybercrime und IT-Security. Die gefundenen Perlen erscheinen jeweils freitags online. An dieser Stelle eine kleine Auswahl aus den Sammlungen des letzten Monats. Texte und Illustrationen: Coen Kaat is watching you Der Roman «1984» von George Orwell beschreibt eine dystopische Zukunft, in der ein Staat jeden einzelnen Schritt seiner Bürger überwacht. Orwell schrieb das Buch vor knapp 70 Jahren. Die Geschichte gewinnt aber immer mehr an Relevanz. Jüngstes Beispiel: China. In Shanghai und Chongqing testet die Regierung gerade die totale Überwachung. Sie überwacht etwa Kreuzungen mit Video kameras, damit niemand ungesehen bei Rot über die Strasse wandert, wie «SRF Rundschau» berichtet. Die Regierung habe auch auf die Daten privater Firmen Zugriff – darunter auf die des Internetgiganten Alibaba und dessen mobile Bezahllösung Alipay. Das offizielle Ziel: bessere Bürger schaffen. Gutes Verhalten soll belohnt werden, schlechtes geahndet. Die Bürger erhalten sogenannte «Sesame Credits». Diese sind öffentlich einsehbar und reichen von 300 bis 900. Mehr Punkte, mehr Vorteile. Personen mit einem tiefen Kredit hingegen könnten nicht mehr mit dem Zug fahren oder Flüge buchen. Wie der Bericht zeigt, büssen die Bürger ihre Credits aber auch ein, wenn sie nicht der politischen Linie der Kommunistischen Partei Chinas folgen. G Data warnt vor der dunklen Seite ... im Umgang mit Datenpannen Der deutsche Sicherheitsanbieter G Data hat sich für einen Tag einen neuen Slogan gegönnt. Neben dem Logo stand für einmal «Trust in Imperial Sicherheit» statt wie üblich «Trust in German Sicherheit». Nein, es handelte sich dabei nicht um ein Rebranding der deutschen Firma oder um eine neue Marketingkampagne. Der Sicherheitsanbieter feierte damit den 4. Mai. Dann ist nämlich «Star Wars Day». Nicht, weil der erste Film der Science- Fiction-Filmreihe an diesem Tag in die Kinos kam – das war am 25. Mai 1977. Sondern weil das Datum auf Englisch («May the Forth») ähnlich klingt wie der bekannte Wahlspruch aus den Filmen («May the Force be with you»). G Data nutzte den «Star Wars»-Tag, um Tipps für einen besseren Umgang mit Datenpannen zu geben. Denn das Imperium wisse nicht, wie Datensicherheit funktioniere. So sei es etwa nicht sinnvoll, sich ein Beispiel an Darth Vader zu nehmen und die Mitarbeiter zu töten, die schlechte Neuigkeiten überbrächten. Viel besser mache es da Kylo Ren, der zerstöre lediglich seinen Computer. Check Point findet vertrauten Code in fremder Software Die Sicherheitsexperten von Check Point haben einen interessanten Fang gemacht. Sie erhielten eine Kostprobe der nordkoreanischen Anti-Virus-Lösung Silivaccine, wie die Firma mitteilt. Als sich die Experten in den Code der Software vertieften, kam ihnen einiges bekannt vor: Die Entwickler von Silivaccine hatten ganze Code-Blöcke von Trend Micro kopiert. Trend Micro bestätigte, dass die Softwareprobe eine über zehn Jahre alte Version seiner Scan-Engine nutze. Diese sei weit verbreitet und werde in vielen Produkten genutzt. Das Unternehmen betonte, dass es weder in noch mit Nordkorea Geschäfte mache und dass ihre Technologie illegal genutzt werde. Die Entwickler von Silivaccine nahmen allerdings eine bewusste Änderung an Trend Micros Code vor, wie Check Point schreibt. Silivaccines Version des Scan-Moduls ignoriert eine bestimmte Signatur, die sie normalerweise blockieren würde. Worum es sich dabei handelt, kann Check Point zwar nicht sagen. Doch es sei klar, dass das nordkoreanische Regime nicht wolle, dass seine Bürger darüber Bescheid wüssten. www.netzwoche.ch © netzmedien ag 10 / 2018

Archiv