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Netzwoche 10/2018

42 Products Neuheiten

42 Products Neuheiten WWW.NETZWOCHE.CH Microsoft zeigt Surface Hub mit 4k-Auflösung cka. Microsoft hat den Nachfolger des interaktiven Whiteboards Surface Hub vorgestellt. Das neue Modell verfügt über einen 4k-Multi- Touch-Display mit einer Bildschirmdiagonalen von 50,5 Zoll und soll deutlich kleiner sein als sein Vorgänger. Dieses war in den Grössen 84 und 55 Zoll erhältlich. Das Surface Hub 2 soll stattdessen mit anderen Features punkten. So lassen sich etwa bis zu vier Whiteboards kombinieren und gemeinsam verwenden, wie der Hersteller schreibt. ▸ Webcode DPF8_92697 Boston Dynamics will Hunde- Roboter verkaufen aza. Boston Dynamics will erstmals einen Roboter verkaufen, gab das Unternehmen bekannt. Konkret soll der 30 Kilogramm schwere «Spotmini» in den Handel kommen, ein Preis sei noch nicht bekannt. Boston Dynamics enthüllte den Spotmini vergangenes Jahr als kleinere Variante des Spot-Roboters. Bis Ende dieses Jahres sollen 100 Spotmini-Roboter für den Handel produziert werden. ▸ Webcode DPF8_92207 AOC stellt Monitor mit USB-C vor osc. Der Monitorhersteller AOC hat einen Monitor angekündigt, der sich durch seine Portabilität auszeichnen soll. Laut Mitteilung besitzt der «I1601FWUX» ein 15,6-Zoll- Panel mit 1920x1080 Pixeln. Im Lieferumfang sei ein Ständer enthalten, mit dem sich das Display im Porträt- oder Landschaftsmodus betreiben lasse und das auch als Smart Cover diene. AOC bewirbt vor allem den USB-C-Anschluss des Monitors. Über diesen lasse sich das Gerät nicht nur mit Bilddaten, sondern zugleich auch mit Strom versorgen. ▸ Webcode DPF8_92562 Mobile-HD-Sicherheitskamera von Netgear bca. Netgear hat die Kamera «Arlo Go» präsentiert. Die mit dem Innovationspreis der CES prämierte Kamera soll laut Mitteilung die erste kabellose Sicherheitsvideolösung sein, die über das Mobilfunknetz läuft. Arlo Go soll somit fast überall vollkommen autark sein und ohne externe Stromversorgung oder WLAN-Verbindung funktionieren. Sofern eine Mobilfunkverbindung vorhanden sei, sei eine Videoüberwachung über das Netz von jedem beliebigen Mobilfunk-Provider im Inland oder über Roaming im Ausland gewährleistet. HD-Sicherheitskamera «Arlo Go». Dank einer IP65-Zertifizierung soll Arlo Go widrigen Umweltbedingungen standhalten können. Mit einem wiederaufladbaren Akku im reinen Alarmierungsmodus halte die Sicherheitskamera bis zu drei Monate durch, wirbt Netgear. Wer auf die Akkuladung verzichten möchte, könne die Kamera auch über ein zusätzlich erhältliches Solarpanel kontinuierlich mit Strom versorgen. Netgear verspricht weiter, dass die Einrichtung von Arlo Go sowie die Implementierung in eine bestehende Überwachungsumgebung mit anderen Arlo-Kameras schnell und einfach sei. Gemäss Mitteilung bietet Arlo Go sieben Tage kostenlosen Cloud-Speicher an, um aufgezeichnete Videos ansehen zu können. Mit dem PIR-Bewegungssensor soll man nahezu in Echtzeit über ein Objekt im Sichtfeld der Kamera benachrichtigt werden. Zwei-Wege-Audio soll das Hören und Sprechen durch die Kamera ermöglichen. Die RGB-IR-Nachtsichttechnologie liefere ein klares Bild in der Dunkelheit, wirbt Netgear. Die Kamera ist im Fachhandel zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 439 Franken erhältlich. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_92316 Mondaine präsentiert Smartwatch Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_93323 bca. Mondaine hat eine Weiterentwicklung seiner Smartwatch «Helvetica Regular» präsentiert. Drei Jahre nach Markteinführung der ersten Smartwatch stellte das Unternehmen sein neuestes Produkt mit weiterentwickelter Technologie vor. Dem klassischen Uhrendesign will der Schweizer Uhrenhersteller treu bleiben. Für sein neues Uhrenmodell arbeitete Mondaine erneut mit dem Genfer Unternehmen MTT zusammen. Auf Nachfrage heisst es vonseiten Mondaine, dass die smarte Uhr neu alle Funktionen anhand von Buchstaben rund um das Zifferblatt anzeige. Zudem sei das neue Modell in vier verschiedenen Ausführungen erhältlich. Zu den Standardfunktionen der Smartwatch gehören laut Mitteilung unter anderem der Empfang von Anrufund E-Mail-Benachrichtigungen, die Aufzeichnung und Überwachung von Aktivitäten tagsüber sowie die nächtliche Schlafüberwachung. «Get-Active»-Alarme sollen einen aktiveren Lebensstil fördern. Die «Dynamic-Coaching»-Funktion soll dem Nutzer nützliche Gesundheitstipps geben. Die Smartwatch könne über die App «MMT-365» mit iOS- oder Android- Smartphones verbunden und synchronisiert werden. Die vier Ausführungen der Mondaine-Helvetica-Regular-Smartwatch seien in der Schweiz zu einem Preis von 480 Franken erhältlich. Die Mondaine- Helvetica-Regular- Smartwatch. 10 / 2018 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Products Nachgefragt 43 Speicher von HPE geben Admins jetzt auch Ratschläge HPE hat neue Nimble-Storage-Systeme vorgestellt. Künstliche Intelligenz soll Administratoren bei der Wartung unterstützen. Serge Bourgnon, Country Sales and Presales Manager Hybrid IT von HPE, gibt einen Einblick in die Möglichkeiten und die weiteren Pläne des Unternehmens. Autor: Christoph Grau HPE hat sein Speicherportfolio rund um die kürzlich zugekaufte Marke Nimble Storage aufgefrischt. Ausser auf technische Innovationen setzt HPE vor allem auch auf Verbesserungen durch künstliche Intelligenz (KI), wie Serge Bourgnon, Country Sales and Presales Manager Hybrid IT von HPE, sagt. HPE wolle damit die Art und Weise der Support-Experience für Kunden verbessern. Heute müssten sich Kunden an den First- und Second-Level- Support wenden, damit sie schliesslich beim Experten landen, wenn es um komplexe Probleme mit dem Speicher gehe. Dadurch gehe viel Zeit verloren. Mit Infosight löse HPE dieses Problem. Laut Bourgnon ist diese Lösung die «KI für das Rechenzentrum». Infosight werte laufend Sensordaten im Rechenzentrum aus und schlage bei Anomalien Alarm. Mit den von der KI gesammelten Informationen könne dann gleich der Third-Level- Support angegangen werden, alle anderen Level entfielen. «Das spart viel Zeit», sagt Bourgnon. Predictive Support neu eingeführt HPE Infosight sei inzwischen bei über 30 000 Installationen weltweit im Einsatz. Dabei würden 86 Prozent der Störungen schon vor dem Auftreten erkannt. «Predictive Maintenance» sei ein integraler Bestandteil der KI um HPE Infosight. 54 Prozent der Probleme im Rechenzentrum beträfen nicht primär den Speicher. Oft seien Treiber, falsche Konfigurationen oder Umsysteme für Störungen verantwortlich. Solche Probleme würden von HPE Infosight erkannt, sagt Bourgnon. Danach gebe die KI dem Admin Ratschläge, wie das Problem behoben werden könnte, etwa über ein Update oder den Umbau der Speicherarchitektur. Die Ratschläge beschränkten sich dabei nicht nur auf die Systeme von HPE selbst, sondern bezögen auch die Umsysteme mit ein, betont Bourgnon. Durch solche Vorschläge würden die Administratoren entlastet, und die Fehlerrate sinke. Eine von HPE in Auftrag gegebene Studie zeige, dass durch Infosight bis zu 79 Prozent Opex eingespart und 85 Prozent weniger Zeit aufgewendet werden müsse, um Probleme zu lösen. HPE Infosight soll künftig auf allen Systemen von HPE eingesetzt werden können, nicht nur auf denen von Nimble Storage, so Bourgnon. Die Vision von HPE sei es, ein «selbstreparierendes und selbstwartendes Rechenzentrum» zu schaffen, sagt Bourgnon. Mit der Erweiterung der KI von HPE Infosight sei das Unternehmen diesem Ziel einen wesentlichen Schritt näher gekommen. Seiner Einschätzung nach könnte der Mensch in den nächsten zwei bis drei Jahren im Rechenzentrum in vielen Bereichen überflüssig werden. Mehr Skalierbarkeit für die Nimble-Speicher Ausser den Anpassungen bei der KI wurde auch das Portfolio von Nimble Storage komplett überarbeitet. Neu stehen im All-Flash-Bereich die Modelle AF20(Q), AF40, AF60 und AF80 zur Verfügung; und im Hybrid-Umfeld HF20(H), HF40 und HF60. Sie zeichnen sich laut Bourgnon vor allem durch die hohe Skalierbarkeit aus. Bei der All-Flash- Version beginnt das Speichervolumen bei 6 TB, bei Hybrid-Flash bei 11 TB. Unternehmen könnten also klein anfangen und auf bis zu 20 Petabyte hochskalieren, sagt Bourgnon. Zudem versprich HPE eine deutliche Steigerung bei der Geschwindigkeit. Erreicht werde dies durch den Einsatz neuester Intel-Prozessor-Technologie. Gleichzeitig seien die Systeme auf die kommende Technologie-Welle mit NVMe- und SCM (Storage Class Memory) vorbereitet. Damit ist laut Bourgnon ein Investitionsschutz gegeben. Die neuen Nimble-Storage-Lösungen von HPE sind seit dem 7. Mai 2018 in der Schweiz verfügbar. Die Preise beginnen ab 30 000 Franken. « Unsere Vision ist es, ein selbstreparierendes und selbstwartendes Rechenzentrum zu schaffen. » Serge Bourgnon, Country Sales and Presales Manager Hybrid IT, HPE HPE Nimble Storage Adaptive Flash Array. www.netzwoche.ch © netzmedien ag 10 / 2018

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