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Netzwoche 10/2018

44 Management & Career

44 Management & Career Aktuell WWW.NETZWOCHE.CH Innosuisse fördert ICT- Projekte cgr. Innosuisse, die ehemalige Kommission für Innovation und Technologie (KTI), hat ihren Jahresbericht 2017 vorgelegt. Darin legt die Förderinstitution Rechenschaft ab und schlüsselt alle Ausgaben penibel aus. Insgesamt vergab Innosuisse 203,2 Millionen Franken an Fördergeldern, dies sind 23 Millionen Franken weniger als im Vorjahr. Der Wert liegt in etwa auf dem Stand von 2015, wie dem Bericht zu entnehmen ist. ▸ Webcode DPF8_91863 Nestlé streicht 500 IT- Stellen in der Schweiz jor. Nestlé will bis zu 500 Stellen in seiner Schweizer IT streichen. Hierzulande beschäftigt der Nahrungsmittelkonzern derzeit 700 IT-Mitarbeiter. Der Abbau soll über die kommenden 18 Monate hinweg erfolgen, wie Nestlé mitteilt. Das Unternehmen werde seine globale IT jedoch nach wie vor von Vevey aus steuern, sagt ein Pressesprecher des Unternehmens auf Anfrage des «ICTjournal». Auch Filippo Catalano, der das Amt des CIO von Nestlé Anfang des Jahres übernahm, werde weiterhin am Hauptsitz des Unternehmens arbeiten. ▸ Webcode DPF8_94448 Glenfis bildet Datenschutz-Helden aus jor. Glenfis veranstaltet ein Seminar, das eine Grundausbildung zum Data Protection Officer bieten soll. Die Teilnehmer sollen unter anderem verstehen, wie sie die Anforderungen der europäischen Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) in einer Organisation umsetzen können, wie Glenfis auf Xing mitteilt. Der Kurs dauert drei Tage und findet erstmals vom 29. bis zum 31. August statt. Der nächste Starttermin ist am 17. Oktober. ▸ Webcode DPF8_94421 Mehr ICT-Professoren für ETH und EPFL cgr. Der ETH-Rat hat Mitte Mai 15 neue Professoren berufen, darunter vier aus dem ICT-Bereich, wie es in einer Mitteilung heisst. Olga Fink wird Assistenzprofessorin für Intelligente Instandhaltungssysteme an der ETH Zürich. Sie kommt von der ZHAW, wo sie Gruppenleiterin war. Fink forscht zu intelligenten Wartungsprozessen, um damit Energieund Transportsysteme zu verbessern. Unter anderem erhielt sie für ihre Forschung eine Förderprofessur vom Schweizerischen Nationalfonds. Otmar Hilliges stieg vom Tenure-Track-Assistenzprofessor zum ausserordentlichen Professor für Informatik an der ETH Zürich auf. Hilliges beschäftigt sich in seiner Forschung mit Mensch-Maschinen-Interaktionen, maschinellem Sehen und Lernen. Er arbeitet an Algorithmen, die menschliche Interaktionen interpretieren sollen. Für diese Arbeit erhielt er unter anderem einen ERC Starting Grant. Er baute das Forschungsgebiet Human Computer Interaction an der ETH Zürich massgeblich auf. Andreas Burg wird an der ETH Lausanne ausserordentlichen Professor für Elektrotechnik und Elektronik. Zuvor war er dort als Tenure-Track-Assistenzprofessor tätig. In seiner Forschung geht es um mikroelektronische Schaltkreise. Zudem arbeitet er an Algorithmen, um die Zahl der Schaltkreise für die drahtlose Kommunikation zu reduzieren. Vivek Subramanian kommt als ordentlicher Professor für Mikrotechnik an die ETH Lausanne. Aktuell ist er ordentlicher Professor an der University of California, Berkeley, USA, und Adjunct Professor an der Sunchon National University in Südkorea. Mit seiner Forschung zu additiven Fertigungsprozessen will er Breitband-Elektronik realisieren. Zudem verkündete Lino Guzzella, Präsident der ETH Zürich, seinen Verzicht auf eine zweite Amtszeit. Noch bis zum 31. Dezember wird er die Hochschule leiten. Danach wechselt er zurück als Professur für Thermotronik am Departement Maschinenbau und Verfahrenstechnik, wie die ETH Zürich mitteilt. Guzzella war seit 2015 im Amt. Das sind die Top-Arbeitgeber in der Schweiz cgr. Im jährlichen Arbeitgeber-Ranking von Great Place to Work haben erneut viele ICT-Unternehmen gepunktet. Die Sieger wurden nach den drei Kategorien «Grosse Unternehmen» (mehr als 250 Mitarbeitende), «Mittelgros se Unternehmen» (50-249 Mitarbeitende) und «Kleine Unternehmen» (20-49 Mitarbeitende) unterteilt. In allen drei Kategorien finden sich Firmen aus der ICT an der Spitze. Topfirma bei den Grossunternehmen ist Cisco. Auf den folgenden Plätzen sind: ·· Ikea ·· McDonalds ·· SAP ·· DHL Nicht mehr im Ranking vertreten ist Seriensieger Google. Das Unternehmen bewarb sich dieses Jahr nicht, was eine Voraussetzung für eine Platzierung im Ranking ist. Auch die Nummer zwei und drei des Vorjahres, Sensirion und Die ETH Zürich erhält zwei neue Professoren im ICT-Bereich. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_93045 Hilti Aktiengesellschaft, sind nicht mehr vertreten. Die mit Abstand meisten Teilnehmer gab es in der Kategorie «Mittelgrosse Unternehmen». Auf dem Podest sind gleich drei Topfirmen. Die Nummer eins ist dieses Jahr UMB, gefolgt von der AWK Group und Scout24 Schweiz. Weitere ICT-Firmen platzierten sich unter den Top 15: ·· Rang 6: Jobcloud ·· Rang 8: Red Hat ·· Rang 10: Q-Perior ·· Rang 12: Webrepublic Bei den kleinen Firmen siegte wie schon im Vorjahr Rackspace. Auf dem zweiten Platz landete neu die Biotech- Firma Mundipharma Medical. Platz drei geht erneut an SAS Institute. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_92702 10 / 2018 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

In Kooperation mit Swiss-ICT Event SPECIAL45 Digitale Werkzeuge fürs Salär- Benchmarking Die Publikationen «Berufe der ICT» oder «Saläre der ICT» werden ganz selbstverständlich mit dem Branchenverband Swiss-ICT in Verbindung gebracht. Die Produkte, die lange Zeit als gedruckte Publikationen bekannt waren, werden Schritt für Schritt zu digitalen Werkzeugen. Die Publikation «Berufe der ICT» hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zur wichtigen Arbeitsgrundlage für HR-Verantwortliche, Personalvermittler, Berufsberater, Prüfungsorganisationen, für Stellenbeschriebe und Ausbildungsgänge entwickelt. Ebenso wichtig ist das Standardwerk für Salärvergleiche und die Karriereplanung. Jetzt macht «Berufe der ICT» den nächsten wichtigen Schritt und wird im laufenden Jahr in einem neuartigen Onlineportal veröffentlicht sowie gratis für alle zugänglich gemacht. «Es ist unser Beitrag zur Entwicklung der Branche und eine Selbstverständlichkeit, dieses Wissen einer möglichst breiten Öffentlichkeit ohne Zugangshürden verfügbar zu machen», sagt Swiss-ICT-Präsident Thomas Flatt zur Entwicklung des neuen Portals. In weiteren Schritten werden Dienste rund um ICT-Berufe, ICT-JOBS VON HEUTE UND MORGEN Swiss-ICT knüpft an die letztjährige Veranstaltung «ICT-Berufe im Wandel» an und wagt im Rahmen einer Nachmittagsveranstaltung am 27. Juni in OIZ in Zürich einen Blick in die Kristallkugel. ab 13.00 Uhr – Türöffnung & Empfang 13.50 bis 14.05 Uhr Wie sichern Sie sich im hart umkämpften ICT-Arbeitsmarkt Wettbewerbsvorteile? | Stephan Schmid, Swiss-ICT, Projektleiter «Saläre der ICT» und «Berufe der ICT» 14.05 bis 14.55 Uhr Digitale Arbeitswelt: Vieles anders und doch gleich? | Dr. Nadine Bienefeld-Seall, ETH Zürich 14.50 bis 15.30 Uhr Die Zukunft der Arbeit: Macht der Mensch sich überflüssig? Petra Schmidhalter, Work Smart Coach, Swisscom | Kaneswaran Thilakshan, Swisscom | Michael Sternecker, Starmind 15.30 bis 16.00 Uhr – Pause & Networking 16.00 bis 16.55 Uhr Megatrends 2018/2038 Georges T. Roos, Zukunftsforscher 16.55 bis 17.45 Uhr Podium: ICT-Jobs heute und morgen. www.swissict-arbeitswelten.ch Artikel online: netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_94049 Karrierechancen und sich verändernde Berufsfelder in der ICT- Branche hinzugefügt. Neue Onlineauswertungen Auch die Publikation «Saläre der ICT» gibt HR-Verantwortlichen in der diesjährigen Ausgabe der Studie neue Instrumente in die Hand. Die bereits seit über 20 Jahren durchgeführte Salärstudie entwickelte sich zu einem Produkt mit hohem Informationsgehalt sowie sofortiger Verfügbarkeit der Informationen durch One Click Delivery. Das Stichwort heisst «Onlineauswertung». Mit einem neu geschaffenen Werkzeug ermöglicht der Verband die Erstellung individueller Abfragen, basierend auf bis zu acht verschiedenen Fragekategorien, die der Kunde nach eigenem Bedarf auswählen und kombinieren kann. Die Auswertungen werden als PDF-Datei direkt zum Download zur Verfügung gestellt. Teilnehmer der Studie können die Abfrage-Ergebnisse auch in Form einer Exceldatei herunterladen. Studienteilnehmer gaben Einblick Um bessere Rückschlüsse zu erhalten, wie die Teilnehmer der Salärstudie die Resultate auch nutzen, führten wir im vergangenen Jahr ausführliche Interviews. Dabei wurde deutlich, dass die Salärstudie neben anderen angewandten Methoden und Quellen ein wichtiges Instrument für die Unternehmen ist. Sie schätzen die Stabilität und Verlässlichkeit der Daten der Salärstudie von Swiss- ICT ebenso wie Arbeitnehmende. Die veröffentlichten Daten dieses für alle Marktteilnehmer relevanten Instruments wird grundsätzlich als qualitativ hoch eingestuft. Sehr positiv wird von teilnehmenden Unternehmen immer wieder gesehen, dass die stringent angewandte Zuordnung der Funktionen auf die Benchmarkprofile eine klare Transparenz und hohe Nachvollziehbarkeit ergibt. Für die jährlichen Lohnrunden von Anwender- wie Anbieterunternehmen sind die Ergebnisse der Swiss-ICT-Salärstudie ein fester Bestandteil der Bewertung von anzustrebenden Salärentwicklungen. Dabei liegt der Hauptfokus auf dem Jobprofil und den anzuwendenden Kompetenzstufen. Alter, Branche und Region sind spannend, um die Daten, den Markt und die Entwicklungen zu verstehen, und können zum Teil auch einen Einfluss auf strategische Entscheidungen haben. Im Rahmen der Veranstaltung «ICT-Jobs von heute und morgen» werden wir auf diese Befragung ausführlicher eingehen. DER AUTOR Stephan Schmid Projektleiter «Berufe der ICT» und «Saläre der ICT» Swiss-ICT www.netzwoche.ch © netzmedien ag 10 / 2018

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