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Netzwoche 10/2018

52 Service Event Plus

52 Service Event Plus KOMBINIEREN SIE JETZT IHREN EVENTEINTRAG (ONLINE UND PRINT) FÜR NUR CHF 860.– UNTER WWW.NETZWOCHE.CH/EVENTS Frühstücks-Briefing Cybersecurity Datum: 04.09.2018 Zeit: 08.45 – 12.00 Uhr Ort: Renaissance Tower Hotel, Zürich Kontakt: Corinne Jost, c.jost@msmag.ch Veranstalter: MSM Research AG Anmeldung: www.msmag.ch/cyberbriefing Die ICT eines Unternehmens ist heute tief in die Prozesse, Organisation, Infrastruktur und Logistik eingebettet, und die Herkulesaufgabe, die Verfügbarkeit sicherzustellen und zu garantieren, fällt der ICT-Security zu. Die komplexe Welt der Vernetzung, der Digitalisierung, die Nutzung externer Clouds und die zunehmende Mobilität bieten viele und laufend neue Angriffsflächen für Cyberkriminelle, Spione und Hacker aller Schattierungen. Hinzu kommen auch die neuen Technologien im Bereich künstliche Intelligenz, welche die Unternehmen nicht nur darin unterstützen werden, Kunden individueller und rascher zu bedienen und richtige Entscheidungen zu treffen, sondern auch Cybercrime-Attacken gefährlicher und zerstörerischer werden lassen. Die ICT-Sicherheit fordert die Unternehmen auf allen Ebenen, ihre Prozesse und Daten vor Bedrohungen von aussen zu schützen. Unsere Experten vermitteln Ihnen am Frühstücks-Briefing Lösungsansätze und Möglichkeiten für einen umfassenden, proaktiven Schutz gegen Bedrohungen und zeigen Ihnen, wie Sie Ihr Unternehmen bestmöglich vor Cyberattacken der nächsten Generation absichern können. Das Briefing ist exklusiv für ICT-Verantwortliche und Business-Manager aus Anwenderunternehmen (Teilnahme kostenlos). Messe für Kommunikations- Infrastruktur Com-Ex Datum: 25. – 27. 09. 2018 Zeit: Ort: Kontakt: Veranstalter: Anmeldung: 09. 00 – 17. 00 Uhr BERNEXPO, Mingerstrasse 6, CH – 3014 Bern info@com-ex.ch TM Kommunikation GmbH und event-ex ag www.com-ex.ch Die Schweizer Fachmesse für Kommunikations-Infrastruktur Com-Ex öffnet nach der erfolgreichen Erstdurchführung im Jahr 2016 zum zweiten Mal ihre Tore. Vom 25. bis 27. September 2018 präsentieren Schweizer Unternehmen Produkte und Dienstleistungen aus dem Bereich der Kommunikations - Infrastruktur. Die Com-Ex richtet sich an Betreiber und Versorger von Datacenter- und LAN-Infrastrukturen, an Betreiber von Kabelnetzen (CATV), an Elektrizitätswerke, Städte und Kommunen, M2M-Kommunikationsdienstleister, Nutzer von Software für die Planung, Verwaltung und Überwachung von Kommunikationsnetzwerken sowie an Anbieter von Lösungen in den Bereichen Smart Metering, Smart City und FTTx. Am Mittwochabend, dem 26. September findet im Zentrum der Messe die Com-Ex Night statt. An der Branchen-Party treffen sich Aussteller und Besucher in ausgelassener Atmosphäre bei Speis, Trank und Musik. Dank der Unterstützung von Sponsoren und des Veranstalters ist die Com-Ex Night für alle Teilnehmenden kostenlos. Sie organisieren Ihren Event. Mit uns erreichen Sie Ihre Teil nehmer. Unser Veranstaltungskalender macht Ihren Event bekannt! Tragen Sie Ihre eigenen Veranstaltungen unkom pliziert online unter www.netzwoche.ch/events in unser Formular ein; wir erfassen den Basis eintrag kostenlos. Mit einem «Event Plus»-Eintrag kombinieren Sie online und Print und werden nie mehr übersehen. Weitere Informationen finden Sie auf www.netzwoche.ch/events Events, Kurse, Seminare, Workshops und andere Termine für die Web- und ICT-Branche. 10 / 2018 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Wild Card 53 Crossfit für den Verkehr Der «Dichtestress» auf unseren Strassen und in unseren Zügen lässt sich objektiv durch Zahlen erklären. Die Kapazitäten unserer Infrastrukturen sind jedoch längst nicht ausgenutzt – das muss sich ändern. Wir bewegen uns schneller, weiter weg und wir verwenden dafür immer mehr Fahrzeuge. Daniel Liebhart ist Dozent für Informatik an der ZHAW (Züricher Hochschule für Angewandte Wissenschaften), Experte für Enterprise-Architekturen und CTO Ambassador bei Swisscom. Er ist Autor und Coautor verschiedener Fachbücher. Artikel online auf www.netzwoche.ch Webcode DPF8_94360 24 850 Kilometer legt jeder von uns im Schnitt jährlich zurück, davon 43 Prozent mit dem eigenen Fahrzeug, 16 Prozent mit öffentlichen Verkehrsmitteln und den Rest mit dem Flugzeug. 90 Minuten «Tagesunterwegszeit» ist dafür notwendig. Das sind die aktuellen Zahlen des Bundesamts für Statistik (BFS) für das Jahr 2015. Dabei ist die Verteilung interessant: Zwei Drittel der zurückgelegten Stecke fallen unter die Kategorie Alltagsmobilität, die in den letzten 15 Jahren um etwas mehr als 5 Prozent zugenommen hat. Wir brauchen jedoch 7 Prozent weniger Zeit dafür. Die Anzahl der zugelassenen Fahrzeuge ist im selben Zeitraum jedoch um 32 Prozent (Individualverkehr) respektive 18 Prozent (ÖV) gestiegen. Das Bild ist klar: Wir bewegen uns schneller, weiter weg und wir verwenden dafür immer mehr Fahrzeuge. Zukunft der Mobilität «Mobilität wird unabhängig von Verkehrsmitteln und Verkehrsträgern als Ganzes gesehen», steht in der Studie «Zukunft Mobilität Schweiz» des Eidgenössische Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) von 2017. Die Umbruchphase unserer Mobilitätssysteme könnte nicht besser beschrieben werden. Notwendig macht dieser Umbruch die Zunahme der Mobilität bei gleichzeitiger Veränderung der demografischen Entwicklung, welche die bestehende Infrastruktur an eine Grenze bringt. Die Schlüsseltechnologie für die Überwindung dieser Grenze ist die IT. «Zukunft Mobilität: Gigatrend Digitalisierung und Megatrends der Mobilität» lautet der Titel eines aktuellen Berichts der HSG. Darin werden nicht nur die Zusammenhänge zwischen den Megatrends Mobilität, Individualisierung, Urbanisierung, Ökologie, Globalisierung, Neues Leben, Neues Arbeiten und Sicherheit sowie der IT beschrieben, sondern auch aufgezeigt, wie die «Bewegungsfreiheit von Individuen» durch autonome Fahrzeuge, Elektromobilität und Sharing verändert wird. Genau diese drei stark IT-geprägten «Untertrends» und deren Einfluss konkretisiert das Positionspapier «Urbane Mobilität 2030» der Beratungsfirma Roland Berger in vier interessanten Szenarien. Dabei werden die beiden Dimensionen Verkehrssystem (von der intelligenten Insellösung zum hochvernetzten Gesamtsystem) und Fahrverhalten (allein oder gemeinsam) gegenübergestellt. Die Namen der Szenarien sprechen für sich und reichen von der «Anarchie» über die «Maximalauslastung» und «vernetzten Individualität» bis hin zur «Hypereffizienz». Crossfit durch IT Während die Entwicklungen im Bereich autonome Fahrzeuge, Elektromobilität und Sharing heute omnipräsent sind, wird der Aspekt der Optimierung der bestehenden Infrastruktur stark unterschätzt. Es reicht einfach nicht aus, zu behaupten, dass das grösste Potenzial in der Auslastung der freien Sitzplätze liege. Selbstverständlich ist bei einer durchschnittlichen Sitzbelegung von 30 Prozent in Autos und Zügen noch Luft nach oben. Die Belegung von Strassen und Schienen ist im Durchschnitt weit kleiner. Darüber hinaus gibt es 27 Prozent Leertonnenkilometer im Gütertransport, 20 bis 30 Prozent Potenzial beim Energieverbrauch des öffentlichen Verkehrs und vieles andere mehr. Von einem integrierten vernetzten Gesamtsystem sind wir noch weit entfernt. Wir sind gefragt, wenn es in den nächsten Jahren um die Breitstellung umfassender Lösungen geht, welche die Möglichkeiten multimodaler autonomer Fahrzeuge in Kombination mit einer intelligenten Infrastruktur nutzen. www.netzwoche.ch © netzmedien ag 10 / 2018

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