Aufrufe
vor 2 Jahren

Netzwoche 11/2017

14 Business

14 Business Titelgeschichte «Die Schweiz ist beim Thema Smart Citys eine Spätzünderin» Das Thema Smart City ist in der Schweiz angekommen. An Messen und Konferenzen schwärmen Referenten von den Chancen der digitalen Transformation Schweizer Städte. Doch wie weit ist die Schweiz tatsächlich? Edy Portmann, Förderprofessor an der Universität Bern und Spezialist für Smart-City-Projekte, ordnet ein. Interview: George Sarpong « Städte sind gezwungen, sich mit ICT-Lösungen zu beschäftigen. » Edy Portmann, Förderprofessor, Uni Bern Wo steht die Schweiz beim Thema Smart Citys im internationalen Vergleich? Edy Portmann: Die Schweiz ist bei diesem Thema eher eine Spätzünderin und kommt erst jetzt langsam in die Gänge. Singapur, zum Vergleich, hat das Potenzial schon vor Jahren erkannt und belegt deshalb in vielen Studien jeweils einen Podestplatz. Die Ironie daran ist, dass sich Singapur bis vor Kurzem hierzu noch an der Schweiz orientierte. Neben Singapur werden häufig auch europäische Städte wie Amsterdam oder Wien als die smartesten Citys gehandelt – und zu denen kann die Schweiz durchaus aufrücken. Welche Stadt ist die smarteste der Schweiz? Das ist schwer zu beantworten, da jede Stadt ihre eigene, auf sie zugeschnittene Strategie entwickeln und implementieren muss. Was die zuvor erwähnten topplatzierten Städte aber gemeinsam haben, ist die Funktion eines Smart-City-CIOs. Es ist sicherlich von Vorteil, wenn sich eine Person oder eine Verwaltungsstelle als Fahnenträgerin für das Thema engagiert, so wie es etwa in St. Gallen oder Zürich der Fall ist. Sind Smart-City-Projekte nicht zu klein gedacht? Bräuchten wir nicht viel eher Smart-Kantonoder Smart-Region-Projekte? Sie haben Recht: Smart-City-Projekte rechnen sich am besten für sogenannte Mega-Citys – also Städte mit mehr als 10 Millionen Einwohnern. Wenn man dies nun auf die Schweiz überträgt, kann man sich diese im Jahr 2045 als eine grossflächige Mega-City, mit viel integriertem Grün- und Erholungsraum, vorstellen. Laut BFS-Schätzungen wird die Schweizer Bevölkerung nämlich in ungefähr 30 Jahren auf 10 Millionen angewachsen sein. Deshalb konzentrieren wir uns in unserer transdisziplinären Forschung bereits jetzt ausser auf Smart Citys auch auf smarte Regionen wie etwa der Hauptstadtregion Schweiz. Wo verorten Sie die grössten Herausforderungen? Immer mehr Städte und Gemeinden implementieren Strategien, um smart zu werden, oft fehlt es ihnen aber an holistischem Denken. Häufig werden etwa Energie-, Gouvernment- und Mobilitätsthemen in den Vordergrund gestellt und andere wie Bildung, Gesundheit und Gebäude dabei vernachlässigt. Vielfach scheitern indes «zu grosse» Projekte am Budget, was durch besseren Einbezug der Bürger umgangen werden könnte. Gemeinsam mit den Bürgern kann nämlich die Rolle der Stadt überdacht werden. Welches Marktpotenzial sehen Sie im Bereich Smart City in der Schweiz für die ICT-Branche? Getrieben von Trends wie dem demografischem Wandel, der Ressourcenknappheit und dem Klimawandel wächst der Markt für smarte Lösungen überall exorbitant. Städte müssen sich gezwungenermassen mit ICT-Lösungen beschäftigen. Laut einer aktuellen Schätzung des Beratungshauses Roland Berger wird sich der weltweite Markt bis 2023 wohl auf ungefähr 28 Milliarden Dollar verdoppeln. Darin wird sich dann sicherlich auch die eine oder andere Schweizer ICT-Firma mit einem Smart-City-Angebot finden. Wo sehen Sie momentan das grösste wirtschaftliche Potenzial für Schweizer Kommunen im Bereich Smart City? Die Pfeiler von Smart Citys sind Effizienzsteigerung, Nachhaltigkeit und Resilienz. Mittels gezieltem ICT-Einsatz können Entscheider in Städten Ersteres relativ einfach angehen und Kosten sparen. Durch Einbezug der Bevölkerung kann die Nachhaltigkeit und, darauf bauend, auch die Resilienz solcher Projekte angegangen werden. Dies führt im Endeffekt zu effizienteren, technisch fortschritt licheren, grüneren und sozial inklusiveren Kommunen. Generell sollte jedoch nicht der «Return on Investment» sondern besser das «Risk of not Investing» im Vordergrund stehen. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_45165 11 / 2017 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Advertorial Sicherheitsplattform der nächsten Generation Cyber-Bedrohungen werden komplexer, häufiger und raffinierter. Nur eine umfassende Sicherheitslösung mit nativ integrierten Funktionen für alle Bereiche ermöglicht eine effiziente Bedrohungsabwehr. Mit der Version 8 lanciert Palo Alto Networks mehr als 70 Neuerungen Cyberkriminelle greifen auf immer raffiniertere Tools zum Diebstahl von Daten und zum Stören des IT-Betriebs zurück. Automatisierte Angriffsmethoden erlauben es, Attacken in hoher Kadenz zu fahren – die Sicherheitsteams kommen mit der Erkennung und Abwehr kaum nach. Herkömmliche Sicherheitsprodukte mit punktueller Funktionalität, die oft sogar manuelles Eingreifen erfordern, können komplexe Angriffe nicht zeitgerecht erkennen und blockieren. Eine nativ integrierte Sicherheitsplattform, bei der alle Funktionen aufeinander abgestimmt und durch Automation verknüpft sind, vermag bedeutend mehr auszurichten. Die Next- Generation-Security-Plattformen von Palo Alto Networks bieten mit der neuesten Version 8 noch umfassendere Fähigkeiten, um den aktuellen und künftigen Bedrohungen erfolgreich zu begegnen. Multi-Method Threat Prevention Um Malware zu erkennen, lassen Sicherheitstools den potenziellen Schadcode oft in einer geschützten Sandbox «detonieren». Doch Angreifer haben raffinierte Ausweichmethoden entwickelt, um dieses üblicherweise mit standardisierten virtuellen Umgebungen umgesetzte Sandboxing zu umgehen. Palo Alto Networks wartet nun mit einer vollständig benutzerdefinierten Hypervisor-Umgebung auf und kann durch «Bare-Metal- Analyse» direkt auf der Hardware auch Malware erkennen, die jede virtuelle Umgebung erkennt und sich dann als harmlos ausgibt. Eine zweite Neuerung: Mit automatisierten Command- und Control- Signaturen können gegnerische «Phone- Home»-Versuche blockiert werden. Credential Theft Prevention Die meisten Sicherheitsverletzungen basieren auf dem Diebstahl von Anmeldeinformationen wie User-ID und Passwort. Angreifer können mit gestohlenen Login-Daten tief in die Systeme eindringen. Version 8 macht damit gleich dreifach Schluss: Phishing-Seiten werden automatisch identifiziert und blockiert. Wenn ein User dennoch Anmeldedaten an eine solche Seite sendet, wird auch dies erkannt und verhindert. Und selbst wenn ein Angreifer über gestohlene Credentials verfügt, hindert ihn die richtlinienbasierte Multi-Faktor-Authentifizierung daran, sich im Netz zu bewegen. Cloud Security Unternehmen lagern vermehrt Daten und Anwendungen in die Cloud aus. Version 8 bietet erweiterte Sicherheit für Public und Private Clouds: So können die gleichen Sicherheitsmassnahmen wie in physischen Umgebungen auf Azure, AWS und Co. angewendet werden. Zudem wurde die sichere und transparente Nutzung von SaaS-Diensten wie Dropbox und Salesforce stark verbessert. Neu werden zum Beispiel OneNote und Slack unterstützt, und der Schutz vor Datenverlust (DLP) unterstützt jetzt auch Inhalte in Deutsch und Japanisch. Die virtuellen Firewalls der VM-Reihe mit Durchsatzraten von bis zu 16 Gbit/s bringen die Next-Generation- Features von PAN in die Cloud. Management at Scale Dank der PAN-Version 8 erhalten Administratoren ferner schnellere und genauere Informationen in der gewohnten Umgebung: So stellt die Security-Management-Lösung Panorama, Teil der Palo- Alto-Networks-Plattform, nun auch Informationen aus der Endpoint-Protection- Lösung Traps sowie erweiterte Firewall- Logs bereit, arbeitet vielfach schneller und ermöglicht automatisierte Aktionen, etwa um die Firewall zeitnah mit Updates zu aktualisieren. Neue Hardware Die Hardware-Firewalls von PAN werden noch leistungsfähiger. Die PA-5200- Serie umfasst drei Modelle mit bis zu 72 Gbit/s App-ID- und 30 Gbit/s Threat-Prevention- Performance – im Vergleich zu anderen Herstellern ein deutlich besseres Verhältnis zwischen «rohem» Durchsatz und Leistung bei der Bedrohungsabwehr. Die kleinere PA-800-Reihe leistet Durchsatzraten von bis zu 1,9 Gbit/s beziehungsweise 780 Mbit/s. Und das Einstiegsmodell PA-220 stellt die volle Funktionalität von PAN-OS in einem kleinen Desktopgehäuse bereit – ideal für Zweigstellen und kleinere Unternehmen. Palo Alto Networks Version 8: die Highlights ·· Nativ integrierte Sicherheitsplattformen der nächsten Generation ·· Stoppen von Sandbox-Ausweichmethoden und Prävention von «Phone-Home»-Versuchen ·· Management-Lösung Panorama stellt neu Log-Daten aus Endpoint-Lösung Traps dar ·· Open-Source-Tool MineMeld und Threat-Intelligence-Service Autofocus von PAN arbeiten zur Bedrohungsabwehr eng zusammen ·· Erweiterte Sicherheit für öffentliche und private Clouds ·· Neue Funktionen für die sichere SaaS-Nutzung ·· Neue Firewall-Modelle (Hardware und virtuell) mit gesteigerter Leistung BOLL Engineering AG Jurastrasse 58 5430 Wettingen Tel. 056 437 60 60 info@boll.ch www.boll.ch | www.boll.ch/info/PAN-8-DE

Archiv