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Netzwoche 11/2017

46 Last Curiosities

46 Last Curiosities Illustration: iStock/freepik Illustration: iStock/freepik Smartphone-Hülle braut Kaffee mur. Viele Schweizer können auf zwei Dinge nicht verzichten: auf ihr Smartphone und auf Kaffee. Wäre es da nicht genial, wenn man beides kombinieren könnte? Man kann! Und das auf ganz spezielle Weise. Das italienische Unternehmen Mokase verkauft eine Handy­ Hülle, die Kaffee brauen kann. Das Projekt startete auf Kickstarter. Die Hülle gibt es für aus gewählte iPhones, das LG G5 sowie einige Smartphones von Samsung und Huawei. Wie funktioniert das Ganze? In der Hülle stecken ein Lithium-Ionen-Akku und eine Kartusche mit vorgebrühtem Kaffee. Ein paar Klicks in der dazugehörigen App sollen reichen, um 25 Milliliter Kaffee zu erhitzen. Die Kartuschen gibt es nur bei Mokase. Das Unternehmen führt eine eigene Kaffee-Marke namens Mokaromi. Sie bietet die drei Geschmacksrichtungen Classic, Toasted und Arabic. Das Angebot soll ab 1. September verfügbar sein. Die Smartphone-Hülle kostet 49,90 Euro. Bieridee von Guinness fpo. Guinness hat neue Biere kreiert. Um das Flüssig gold bei seinen Kunden bekannt zu machen, bastelte der irische Bierbrauer eine Virtual- Rea lity-Verkostungstour. Wie die Agentur R/GA mitteilt, die an der Entwicklung beteiligt war, können Nutzer in eine massgeschneiderte 360-Grad- Welt eintauchen. Voll mit Bier. Guiness habe diese Welt streng nach wissenschaftlichen Erkenntnissen aus Farben, Formen und Klängen zusammengestellt. So will der Bierbrauer das jeweilige Geschmacksprofil der neuen Biersorten hervorheben. Virtueller Tourguide ist Peter Simpson, Chefbraumeister bei The Guinness Open Gate. Er sagt den Teilnehmern, wann sie an den Bieren riechen und wann sie daran nippen sollen. Ein Becher mit integriertem Chip erkennt die Bewegungen und löst multisensorische Reize aus. Der Effekt: Biergeschmack im Mund, aber ohne negative (oder positive) Effekte. Hauptsache, die Sensoren im Becher lassen den Brechreiz in Ruhe. Merkwürdiges aus dem Web CE- und IT-Welt fördern immer wieder Erstaunliches und Kurioses zutage, das zum Schmunzeln anregt. Die seltsamsten Kurznews immer in der Rubrik «Curiosities». Gute Unterhaltung! Autoren: Christoph Grau, Fabian Pöschl und Marcel Urech Bist Du glücklich, oder was? cgr. Viele Organisationen haben sich das Wohlergehen von Tieren auf die Fahne geschrieben. Forscher der Universität Cambridge in England haben nun Schafe ins Visier genommen, wie «Der Standard» schreibt. Mit einer Software wollen sie erkennen, ob ein Schaf glücklich ist – oder eben nicht. Das Programm analysiert dazu die Mimik des Wolltiers, inklusive Ohrstellung und Kopfhaltung. Die Anwendung soll Landwirten dabei helfen, Krankheiten oder Verletzungen von Tieren frühzeitig zu erkennen. Die Forscher verwendeten für ihre Anwendung Modelle aus der Gesichtsforschung von Menschen. Mithilfe von Maschinenlernen wertet das Programm mehr als 500 Fotos von Schafen in verschiedenen Gemütszuständen aus, wie es weiter heisst. Noch konzentrieren die Forscher ihre Bemühungen auf Schafe, bald könnten aber auch Pferde und Hasen folgen. Kim attackiert Jobs cgr. Nordkorea hat in der letzten Zeit nicht nur mit Raketentests und Atombombenexplosionen Schlagzeilen gemacht. Das Land des glorreichen Führers Kim Jong-un ist nun auch zu einer ICT-Weltmacht aufgestiegen. Die Forscher des Landes stellten einen neuartigen Tablet-Computer vor. Dieser trägt die noch nie zuvor gehörte Typenbezeichnung «IPad». Apple kann dagegen mit seinem lumpigen «iPad» einpacken! Das Tablet hat laut einem Beitrag von Businessinsider einen 1,2-GHz-Prozessor, 1 GB RAM und einen 8 GB Flash-Speicher. Das Beste sind aber die mit dem Tablet mitgelieferten Apps, etwa für Landwirtschaft und Gesundheitswesen. Eine Gesundheits-App soll 1200 Krankheiten erkennen und heilen können, versprechen die Hersteller. Noch ist unklar, wann das Gerät auch in der Schweiz auf den Markt kommt. Auch zum Preis machte der Hersteller noch keine Angaben. Wir warten gespannt auf die Markteinführung! Illustration: fotolia/freepik «Gib mir Deinen Samen!» cgr. Die App «Just a Baby» soll das Finden von Samenspendern revolutionieren. Wie die Macher über Pressetext mitteilen, funktioniert ihre Anwendung ähnlich wie die Dating-App Tinder. Personen, die nach Samenspendern suchen, können durch die Bilder von Spendewilligen Männern swipen. Neben dem Foto finden sich Angaben wie Alter, Beruf und Beziehungs status. Teilnehmende Spender müssen jedoch älter als 17 Jahre sein. Wenn ein Paar auf einen sympathischen Spender trifft, dann kann es über einen Chat mit ihm Kontakt aufnehmen. Sobald beide Parteien zustimmen, übernimmt «Just a Baby» das weitere Vorgehen, wie es heisst. Die Firma sucht nach einer Familienberatung oder Fertilitätskliniken. Auch juristische Services bietet «Just a Baby» an. Die Firma wirbt mit dem Slogan: «Lade dir einfach die ‹Just a Baby›-App herunter, swipe und gründe eine Familie!» Die App gibt es aktuell für Android und iOS. Illustration: iStock/freepik Illustration: shutterstock/freepik 11 / 2017

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