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Netzwoche 11/2019

24 Web Aktuell

24 Web Aktuell WWW.NETZWOCHE.CH Webrepublic kooperiert mit chinesischem Giganten lha. Webrepublic hat sich mit dem chinesischen Unternehmen Tencent zusammengetan. Die Digitalagentur sei die erste von Tencent zertifizierte Agentur aus der DACH-Region, teilt Webrepublic mit. Tencent ist Betreiber der Onlineplattform Wechat. Durch die Partnerschaft erhalte Webrepublic bevorzugten Zugang zur Wechat-Welt. Mit der Onlineplattform soll man beinahe alles können. Beispielsweise Zahlungen und Einkäufe erledigen, Flüge und Arzttermine buchen und gamen. Ikea gibt Amazon einen Korb osc. Ikea hat sich gegen eine Vertriebspartnerschaft mit Amazon entschieden. Zwar wolle das schwedische Möbelhaus den Onlinehandel weiter ankurbeln, dies jedoch auf der eigenen Plattform, wie Heise.de schreibt. Dies soll Ikea-Vorstandschef Jesper Brodin in einem Interview mit der FAZ bekannt gegeben haben. Das schwedische Möbelhaus Ikea will seine Vertriebskanäle und digitalen Strategien erweitern. Dabei wollte sich der Händler auch auf Onlinemarktplätzen wie Amazon und Alibaba präsentieren. SBB, Salt und Sunrise testen Gratisinternet mur. Kunden von Salt und Sunrise können nun testweise in 44 Intercity-Neigezügen auf den Linien IC 5 (Genf nach St. Gallen, via Lausanne, Biel und Zürich) und IC 51 (Basel nach Biel) gratis im Web surfen. Für die Registrierung sei einzig die Angabe der Mobiltelefonnummer nötig, teilen die SBB mit. Der Test soll mehrere Monate dauern. Um «SBB Freesurf» zu nutzen, benötigen Zugreisende die gleichnamige App. Das Unternehmen will diese laut Mitteilung später in die SBB-App integrieren. Man sei zudem in Gesprächen mit Swisscom, schreiben die SBB weiter. Elon Musk schiesst Breitband-Internet ins All cka. SpaceX, das private Raumfahrtunternehmen des Paypal-Gründers Elon Musk, hat 60 Satelliten erfolgreich in den Weltraum befördert. Die Satelliten sind vom Weltraumhafen Cape Canaveral in Florida aus gestartet, wie SpaceX mitteilt. Die 60 Satelliten sind nur der Anfang. SpaceX beabsichtigt, ein globales Netzwerk von mehreren tausend Satelliten zu kreieren. Mit diesen will das Unternehmen insbesondere auch in den bislang noch nicht erschlossenen Regionen ein kostengünstiges Breitband-Internet anbieten. Etwa eine Stunde nach dem Launch der Falcon-9-Rakete wurden die Satelliten auf einer Höhe von 440 Kilometern freigesetzt. Aus eigener Kraft kletterten die Satelliten anschliessend auf ihre Betriebshöhe von 550 Kilometern. Die Satelliten wiegen jeweils rund 227 Kilogramm. Sie verfügen über mehrere Antennen mit hohem Durchsatz, ein einzelnes Solarpanel sowie einen Hallantrieb – eine Form von Ionentriebwerk. Die Satelliten können zudem Objekte im Orbit – wie etwa Weltraumschrott – selbstständig orten und diesen ausweichen. Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch Weltraumschrott wird zum Problem Hat ein Satellit das Ende seines Lebenszyklus erreicht, sollen beim Wiedereintritt in die Atmosphäre 95 Prozent der Komponenten verglühen. Dies sei mehr als die jetzigen Sicherheitsvorschriften verlangten, schreibt SpaceX. Künftige SpaceX beabsichtigt, ein globales Netzwerk von mehreren tausend Satelliten zu schaffen. Bild: SpaceX Modelle sollen jedoch komplett verglühen. Die Fähigkeit, auszuweichen sowie das nahezu vollständige Verglühen sind wichtige Massnahmen. Gemäss Zahlen der NASA wird der Orbit um die Erde herum langsam dicht besiedelt. Die Behörde verfolgt derzeit 500 000 Objekte, die um die Erde kreisen. Eine Kollision wäre fatal für jeden Satelliten. So viele Schweizer nutzen Apps von Banken mur. Der Marktforscher Kantar hat für Mastercard eine Studie durchgeführt und dabei 1004 Personen aus der Schweiz zur Nutzung von Banken-Apps befragt. 26 Prozent der Befragten nutzen digitale Banking-Lösungen mindestens ein Mal in der Woche. Für diese Angebote sei Sicherheit das wichtigste Kriterium, sagten 67 Prozent der Befragten. Zeitersparnis und einfache Nutzung Über sechs von zehn Schweizern nutzen Apps von klassischen Banken, 14 Prozent Apps reiner Digitalbanken. Diese sind in der Schweiz im Aufwind. 39 Prozent der befragten Personen aus der Schweiz können sich vorstellen, zu Digitalbanken zu wechseln. In Europa sind es 54 Prozent. Für 66 Prozent ist Zeitersparnis der grösste Vorteil der digitalen Banking-Angebote, für 62 Prozent ist es die einfache Nutzung. Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch Was sich Schweizer von Banken-Apps wünschen Was würden Schweizer Kunden an den Banken ändern? 27 Prozent fordern, dass sie ihre Dienste in der Bedienung vereinfachen und überall verfügbar machen, 26 Prozent wollen eine Echtzeit-Kostenkontrolle und 19 Prozent mehr Flexibilität. 78 Prozent der befragten Personen aus der Schweiz sagten, dass Banken die erste Anlaufstelle für vertrauenswürdige Informationen seien – wenn es etwa um die Frage geht, wie man sein Geld verwalten soll. Kantar führte die Studie zwischen dem 30. April und 8. Mai durch. Der Marktforscher befragte insgesamt 11 014 Personen aus den Ländern Bulgarien, Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Italien, den Niederlanden, Polen, der Schweiz, Spanien, Russland und Ungarn. 11 / 2019 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Web App-Projects 25 Ihr App-Projekt in der Netzwoche Haben Sie eine App umgesetzt, ein Redesign vorgenommen oder neue Technologien implementiert? Informieren Sie die Redaktion per E-Mail an desk@netzmedien.ch – mit etwas Glück stellen wir Ihr App-Projekt vor. Wir benötigen folgende Angaben: Name der App, Datum der Aufschaltung, Kontaktperson, beteiligte Unternehmen (Auftraggeber, Auftragnehmer) und die genutzten Technologien. Wir freuen uns auf Ihre Eingaben! Autor: Marcel Urech NEUE APPS Via Die Schweiz erhebt auf gewisse Fahrzeugarten mit über 3,5 Tonnen Gesamtgewicht eine pauschale Schwerverkehrsabgabe, die vor allem schwere Wohnmobile und Reisecars betrifft. Die Fahrer ausländischer Fahrzeuge mussten dafür bis jetzt Papierformulare ausfüllen. Die Abgabe konnten sie zudem nur an dafür vorgesehenen Grenzübergängen und nur teilweise ausserhalb der Bürozeiten abrechnen. Mit der App Via der Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV) soll sich das nun ändern. Sie erlaubt es laut der EZV, die Schwerverkehrsabgabe in wenigen digitalen Schritten abzuwickeln. Noow Swisscom TV hat eine Galerie mit 100 Werken von 30 Künstlern eröffnet. Ein Blockchain-basiertes System garantiere die Eigentumsrechte für Käufer und vollziehe die Auszahlungen an Künstler. Swisscom kooperiert für das Angebot mit dem Zuger Start-up Dloop. Es entstand als Spin-off aus dem Swisscom-internen Innovationsprogramm Kickbox. Das Unternehmen steuert die App Noow bei, die nun auf Swisscom TV verfügbar ist. Sie mache digitale Kunst zum Sammelobjekt und schaffe damit einen Wert, sagt Dloop-CEO Tom Rieder. Die Zertifizierung der Kunstwerke laufe über Smart Contracts auf ECR-721-Basis, die auf Ethereum basieren. Volt Vontobel hat sein Wealth-Management-Angebot für vermögende Kunden um die App Volt ergänzt. Kunden sollen mit ihr in aktiv verwaltete Finanzanlagen investieren und das persönliche Portfolio individuell mitgestalten können. Die App informiere Kunden über Marktereignisse, neue Anlagethemen und Veränderungen im Portfolio. Die Volt zugrundeliegende Plattform bietet Vontobel auch anderen Finanzdienstleistern an. Raiffeisen Schweiz werde sie für eine eigene digitale Vermögensverwaltungslösung nutzen, die auch Schweizer Retail-Kunden mit kleineren Vermögen anvisiere und im Frühling 2020 starten soll. Auftraggeber Eidgenössische Zollverwaltung Auftragnehmer TI&M Technologien React-Native, Bitrise, Java Spring Boot, Cloudfoundry Betriebssysteme Android, iOS Online seit Mai 2019 Auftraggeber Dloop Auftragnehmer und Partner Dloop, Fincons, Swisscom Technologien Node.js Microservices, Feathers.js Framework, RabbitMQ, GraphQL API, MongoDB Data Storage, Typescript, React, Apollo, Websockets, Webpack, Blockchain: Ethereum ERC 721, Solidity Betriebssysteme Android, Swisscom TV Online seit Mai 2019 (Swisscom TV) Auftraggeber Vontobel Auftragnehmer Vontobel Technologien Ionic, Spring Boot, Openshift Betriebssysteme Android, iOS Online seit April 2019 www.netzwoche.ch © netzmedien ag 11 / 2019

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