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Netzwoche 11/2020

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30 Service Event-Plus |

30 Service Event-Plus | Impressum KOMBINIEREN SIE JETZT IHREN EVENTEINTRAG (ONLINE UND PRINT) FÜR NUR CHF 860.– UNTER WWW.NETZWOCHE.CH/EVENTS Veeam ON Tour 2020 Datum: 22.06.2020 Zeit: 09.30 – 13.30 Uhr Ort: Online-Event Kontakt: events@veeam.com Veranstalter: Veeam Software Group Anmeldung: go.veeam.com/veeamon-tour-2020-online-dach VeeamOn Tour 2020 – Optimieren Sie Ihre Cloud-Datenstrategie Unsere Roadshow jetzt als virtuelles Format Erfahren Sie bei unserem Online-Event VeeamON Tour 2020 mehr über aktuelle Trends im Bereich Cloud-Datenmanagement und informieren Sie sich in unseren technischen Workshops über neue Produkte und Updates, die Ihren geschäftlichen Erfolg auch über 2020 hinaus sichern. Melden Sie sich jetzt an und freuen Sie sich auf ein abwechslungsreiches Programm: – Überblick über die Neuerungen im Veeam-Produktportfolio, z. B. die NEUE Veeam Availability Suite v10 – Zugriff auf den Live-Stream und On-Demand-Inhalte – Technische Deep-Dive-Sessions zu Trendthemen von Veeam Systems Engineers – Informationen zu den Möglichkeiten der Cloud für eine skalierbare, effiziente Datensicherung – Networking mit anderen IT-Professionals und Branchenexperten Wir halten Sie auf dem Laufenden! Online-Briefing: Der Corona-Impact auf den ICT-Markt Datum: 19.06.2020 Zeit: Ort: Kontakt: Veranstalter: Anmeldung: 10.00 – 11.00 Uhr online Corinne Jost, c.jost@msmag.ch MSM Research AG www.msmag.ch/corona-impact Die Corona-Pandemie hat massive Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung in unserem Land, und der ICT-Markt ist davon nicht ausgeschlossen. So werden Ausgaben gekürzt, Projekte verschoben oder auf Eis gelegt, andere Vorhaben priorisiert vorangetrieben, dies mit unterschiedlichen Folgen auf die einzelnen horizontalen und vertikalen Teilsegmente des gesamten ICT-Marktes. In den letzten Wochen haben wir im Rahmen unserer Studienprojekte Facts & Figures zur aktuellen Entwicklung eingefangen und dazu einen «Special Update Report» erstellt. Am Online-Briefing präsentieren wir die Highlights dieses Reports inklusive einer Einschätzung und Prognose zur Entwicklung des Marktes bis 2021. Gesamtmarktentwicklung – der ökonomische Impact der Pandemie Mögliche Szenarien zur wirtschaftlichen Entwicklung • Aktuelle Herausforderungen der Unternehmen • Einschätzung der Folgen der Corona-Krise aus Sicht der Unternehmen Der Schweizer ICT-Markt – Impact auf ICT-Budgets, Ausgaben, Pläne und Projekte Was jetzt gefragt ist und wer die Verlierer sind • Drei Szenarien zur Entwicklung des Schweizer ICT-Marktes • Ein Update des Forecasts bis 2021, Facts & Figures zum ICT-Markt Schweiz Was jetzt zu tun ist – Lösungsansätze und Gedanken zu Strategien in Krisenzeiten Märkte in der Krise – neue Regeln und Erfolgsfaktoren • Risiken, Gefahren, Chancen & Opportunities für Dienstleister, Provider und Hersteller • Der Impact auf Marketing, Vertrieb & Kommunikation i IMPRESSUM NETZMEDIEN AG Heinrichstrasse 235, CH-8005 Zürich Tel. +41 44 355 63 63 Verlag: info@netzmedien.ch Anzeigen: inserate@netzmedien.ch Pressemitteilungen: desk@netzmedien.ch Sie erreichen alle Mitarbeiter telefonisch unter +41 44 355 63 + jeweilige Endziffern oder per E-Mail: vorname.name@netzmedien.ch CEO & Verleger: Dr. Heinrich Meyer (+31) Verkaufsleitung: Markus Stotz (+34) Verkauf: Colette Mader (+39) Verkauf: Cristina Nogueiro (+33) Verkauf W-CH: Supannika Chavanne Verkaufssupport und Marketing: Andreas Schamberger (+69) Buchhaltung: Christina Frischknecht (+30) Administration: Alessia Schellenberg (+67) Grafik/Layout: Samantha Maurer (+65) Onlineverantwortliche: Julia Ostermann (+35) Redaktion Deutschschweiz Marc Landis, Chefredaktor (+36) Dr. Oliver Schneider, stv. Chefred. Netzwoche (+32) Leslie Haeny, stv. Chefred. CEtoday (+66) Coen Kaat, stv. Chefred. IT-Markt (+64) Susanne Löbe, CvD / Korrektorat Print (+61) Kevin Fischer, Redaktor (+38) René Jaun, Redaktor (+68) Joël Orizet, Redaktor (+68) Colin Wallace, Redaktor (+60) Redaktion Westschweiz Rodolphe Koller, Chefredaktor Yannick Chavanne, Redaktor Steven Wagner, Redaktor Marie-France Porres, Korrektorat Regelmässige Mitarbeit Martin Andenmatten, Rino Borini, Marcel Dobler, André Golliez, Daniel Liebhart, Christopher Müller, Philipp A. Ziegler NETZWOCHE Das Schweizer ICT-Magazin für Business-Entscheider ISSN 1424-2397 Verkaufte Auflage: 5287 Ex. Verbreitete Auflage: 6760 Ex. Druckauflage: 9000 Ex. Erscheinungsweise, Abonnement Die Netzwoche erscheint vierzehntäglich (19 Ausgaben pro Jahr). Jahresabonnement (Schweiz): CHF 139.– / E-Paper: kostenlos Einzelausgabe: CHF 9.– Aboservice E-Mail: info@netzmedien.ch Abonnemente: www.netzwoche.ch/abo ICTJOURNAL Le magazine suisse des technologies de l information pour l’entreprise Verkaufte Auflage: 2567 Ex. | Verbreitete Auflage: 2602 Ex. Druckauflage: 4000 Ex. | www.ictjournal.ch BILDQUELLEN Sofern nicht anders vermerkt, stammen die Bilder von den Herstellern der abgebildeten Produkte oder wurden zur Verfügung gestellt. DRUCK Werner Druck & Medien AG, Basel © 2020 NETZMEDIEN AG Die Wiedergabe von Artikeln, Bildern und Inseraten, auch auszugsweise oder in Ausschnitten, ist nur mit Geneh migung des Verlags erlaubt. Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: Best of Swiss Web GmbH 11 / 2020 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Wild Card 31 Bald wieder in Form? Die Anstrengungen sind enorm, um den grossen technologischen Vorsprung von Tesla einzuholen. Dabei greifen die traditionellen Automobilhersteller auf ein bewährtes Konzept zurück: die Modularität. Ein Konzept, dessen Vorteile und Grenzen wir in der IT bestens kennen. In vielen Fällen lohnt es sich, ein innovatives System auf der grünen Wiese als Ganzes neu und aus einem Guss zu entwickeln. Daniel Liebhart ist Dozent für Informatik an der ZHAW (Züricher Hochschule für Angewandte Wissenschaften), Experte für Enterprise-Architekturen und CTO Ambassador bei Swisscom. Er ist Autor und Coautor verschiedener Fachbücher. Den Beitrag finden Sie auch online www.netzwoche.ch 330 000 E-Autos pro Jahr will VW im Fahrzeugwerk Zwickau von 8000 Mitarbeitenden bauen lassen. 33 verschiedene Modelle sollen es sein, den Anfang macht der ID.3. Zur Eröffnung der neuen Produktionsanlagen im November 2019 sagte der Vorstand E-Mobilität Thomas Ulbrich: «Der ID.3 ist ein Hightech-Auto aus einer Hightech-Fabrik.» Und Konzernvorstand Herbert Diess kündigt an: «Wir stehen vor einem Systemwechsel zur Elektromobilität.» Möglich wird diese Modellvielfalt dank des Modularen Elektrobaukastens (MEB) oder auch modularer E- Antriebs-Baukasten, wie ihn VW nennt. Er wird seit 2015 entwickelt und soll die Basis für die Herstellung von Elektrofahrzeugen im Volumensegment darstellen. Das Prinzip ist einfach: Wiederverwendung möglichst vieler verschiedener Komponenten wie der Batterie, des Antriebs oder der Leistungselektronik, die über standardisierte Schnittstellen zu verschiedensten Fahrzeugen kombiniert werden können. 70 verschiedene Modelle sollen es bis 2028 gemäss Konzernwebsite werden. Das Prinzip selbst ist im Fahrzeugbau nicht neu. Bereits vor 20 Jahren hat VW-Konzernchef Ferdinand Piech den Vorgänger des MEB, den MQB (Modularer Querbaukasten), als modulares, flexibles Fertigungssystem angekündigt. Ziel war bereits damals, eine möglichst grosse Zahl gleicher Teile für verschiedene Modelle und Marken zu fertigen. Bei durchschnittlich 10 000 bis 25 000 Teilen pro Fahrzeug eine kluge Strategie. Zumal die Industrie geprägt ist durch umfangreiche Lieferketten mit sehr vielen spezialisierten Zulieferern. Was für den Massenmarkt gut ist, soll auch im Premiumsegment Wirkung zeigen. Bereits vor zwei Jahren haben Audi und Porsche die «Premium Platform Electric» (PPE) angekündigt, über die der heute gefallene ehemalige Audi-Chef Rupert Stadler sagte: «Wirtschaftlich wie technisch sind wir damit ganz vorn im Wettbewerb.» Bereits im nächsten Jahr soll die Produktion von E-Autos auf dieser Basis erfolgen. Andere Hersteller wie Mercedes (EVA) oder Toyota (e-TNGA) verfolgen mit entsprechenden Modulsystemen dieselbe Strategie. Die Problematik Die Modularität als Prinzip wird damit in der Automobilindustrie zentral und könnte für diese Branche so wichtig werden, wie sie es bereits für die Informatik ist. Wir verstehen unter Modularität, dass Komponenten eines Designs aus leicht austauschbaren, verständlichen und in sich geschlossenen Teilen bestehen sollten. Die Schwierigkeit dabei ist, das richtige Mass zwischen dem Informationsaustausch zwischen Modulen und den Wechselbeziehungen innerhalb eines Moduls zu finden. Beim Bau eines Systems sind wir darin ziemlich erfolgreich. Wenn es jedoch darum geht, eine Vielzahl verschiedener Systeme aus wiederverwendbaren Modulen zusammenzustellen, dann wird es sehr viel schwieriger. Der Grad der Konfektionierung, also der Aufwand für den Zusammenbau und die Konfiguration der Module, ist nach wie vor sehr hoch. Die Wiederverwendbarkeit einzelner Module ist entgegen unserer Erwartungen in den meisten Fällen erschreckend tief. In vielen Fällen lohnt es sich, ein innovatives System auf der grünen Wiese als Ganzes neu und aus einem Guss zu entwickeln. Eine Tatsache, die der traditionellen Automobilindustrie zu denken geben dürfte. www.netzwoche.ch © netzmedien ag 11 / 2020

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