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Netzwoche 11/2020

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06 Business Aktuell

06 Business Aktuell Swisscom nennt Pannen-Grund Erfolgreich digitalisieren. Mit Garantie! Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch jor. Swisscom hat die Ursache für die Störung im Mobilfunknetz festgestellt. «In der Nacht auf den 26. Mai wurden Kunden auf neue Systeme migriert», teilte Mediensprecherin Sabrina Hubacher auf Anfrage mit. Grund waren Erneuerungsarbeiten auf einem Mobilfunksystem. Ein unerwartetes Softwareverhalten von Netzwerkgeräten habe zu einer Überlast bei der Mobiltelefonie (VoLTE) geführt – deswegen hätten die Services drei Stunden lang nicht zur Verfügung gestanden. Warum dauerte die Störung drei Stunden? «Wir arbeiteten unter Einbezug von internationalen Lieferanten mit höchster Priorität an der Analyse, Lokalisierung und Behebung des Fehlers. Die Komplexität dieser Störung war sehr hoch. Swisscom bedauert diese Störung ausserordentlich.» Es handelt sich um die bereits vierte grössere Panne im Swisscom-Netz seit Anfang des Jahres. Die Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen (KVF) des Nationalrates will der Pannenserie nun auf den Grund gehen. In der nächsten Sitzung Ende Juni lädt die Kommission die Swisscom-Spitze zu einer Anhörung ein. Facebook-VR für Unternehmen Extended Enterprise Software Die neue digitale Collaboration zwischen Mitarbeitenden, Unternehmen und Systemen www.opacc.ch 11 / 2020 Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch ych/osc. Die vor einem Jahr eingeführte und seit September im Beta-Stadium befindliche Plattform Oculus for Business steht nun allen interessierten Unternehmen zur Verfügung. Mit dieser Plattform, die auf dem Virtual-Reality- Headset Oculus Quest basiert, stellt die Facebook-Tochterfirma Oculus Geräte, eine Software-Suite, Konfigurations- und Management-Tools sowie professionellen Support zur Verfügung, um umfangreiche VR-Implementierungen zu erleichtern. Oculus for Business umfasst ein Partnerprogramm für Wiederverkäufer und Entwickler von Geschäftsanwendungen. «Vom Gastgewerbe bis zum Gesundheitswesen und darüber hinaus haben wir mehr als 400 unabhängige Anbieter und Lieferanten, die an massgeschneiderten Lösungen für Kunden weltweit arbeiten. Durch die direkte Zusammenarbeit mit diesen Teams können wir helfen, ihre Geschäfte auszubauen und das Unternehmens-Ökosystem zu entwickeln, um der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden» schreibt Oculus. Laut einer aktuellen Studie von IDC nimmt die Nachfrage nach Virtual-Reality-Lösungen im B2B-Umfeld zu. Im Jahr 2019 erreichten die Ausgaben für Hardware, Software und Dienstleistungen in diesem Segment 4,5 Milliarden US-Dollar. Im Jahr 2020 sollen sich die Investitionen auf 7,1 Milliarden Dollar und 2023 auf fast 30 Milliarden Dollar belaufen. www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Business Aktuell 07 WWW.NETZWOCHE.CH Bild: Franz Pfluegl / Fotolia IT-Entscheider stellen die Weichen neu Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch rko/rja. In vielen Branchen hat die IT in den vergangenen Monaten den Fortgang der Geschäfte ermöglicht. Gemäss den Ergebnissen einer IMD-Umfrage sind die digital reiferen Unternehmen besser mit der Situation zurechtgekommen. Viele sind sich einig, dass die digitale Transformation auch der Schlüssel zu dem sein wird, was vor uns liegt. Viele Arbeitnehmer machten in diesem Frühling ihre ersten Erfahrungen im Homeoffice – mit unterschiedlichem Grad an Zufriedenheit und Produktivität. Vielen bot sich zudem die Gelegenheit, sich erstmals intensiv mit E- Commerce und digitalen Kontaktkanälen auseinanderzusetzen. Diese eilig gemachten Erfahrungen dürften ihre Spuren hinterlassen haben und der Einführung digitaler Werkzeuge zugute kommen. Während künftig zweifellos noch mehr digitalisiert wird, zeichnet sich ein Umfeld voller Unsicherheit ab. Erstens dürfte sich die Aufhebung der Einschränkungsmassnahmen auf die Kapazitätsplanung für das Personal auswirken, sowohl intern als auch bei den Zulieferern und in der gesamten Lieferkette, insbesondere wenn diese international ist. Zweitens werden sich die von den Kunden bevorzugten Angebote und Konsummuster ändern und möglicherweise nicht mehr den gewohnten Mustern entsprechen. Schliesslich wird die Ungewissheit über die Dynamik des Aufschwungs in den einzelnen Sektoren und Ländern die Finanzplanung erschweren, mit Folgen für Kosten und Investitionen. Auf diese Transformationsprojekte kommt es an Informationstechnologien können helfen, mit den aktuellen Herausforderungen umzugehen. Die neuen digitalen Prioritäten der Unternehmen werden jedoch die IT-Agenda durcheinanderbringen. Auf der Kostenseite werden Projekte wahrscheinlich eingefroren oder aufgegeben werden. Was nicht diesem Schicksal zum Opfer fällt, dürfte umgestaltet oder ersetzt werden. Umgekehrt werden Initiativen an Bedeutung gewinnen, entweder weil sie sich mit unmittelbaren Problemen befassen (Arbeitnehmerschutz, nachhaltige und sichere Telearbeit, E-Commerce und kontaktlose Verkaufsstellen), oder weil es darum geht, die Fähigkeiten zu entwickeln, die für das entstehende unsichere Umfeld erforderlich sind. Drei technische Bereiche, die mehrere Vorteile vereinen, dürften von dieser Neuorientierung besonders profitieren: ·· Daten, Analytik, KI: Eine stärker digitalisierte Welt wird zwangsläufig mehr Daten produzieren. Von der Erfahrung der Mitarbeiter über jene der Kunden bis hin zur Lieferkette werden sie dazu beitragen, die Entscheidungsträger zu leiten und die Unsicherheit auf dem Markt und in der Umwelt zu verringern. Zudem dürften Algorithmen an die neue Situation angepasst werden und künftig ganz neue Angebote entstehen. ·· Cloud und IT-as-a-Service: Unternehmen haben in den letzten Wochen festgestellt, dass der Einsatz von Cloud-Lösungen die Abläufe bei der Homeoffice-Arbeit vereinfacht. Neben der Ausfallsicherheit ermöglichen die Cloud und die verwalteten Dienste auch den Einsatz von IT-Spezialisten an anderen Standorten und die Finanzierung von Kapazitäten, die so nah wie möglich am schwankenden Bedarf liegen. ·· Automatisierung und Selfservice: Prozessautomatisierung und Selfservice ermöglichen Abläufe mit reduzierten Kapazitäten und steigern die Effizienz, auch in der IT. In den vergangenen Monaten konnte man vor allem im Gesundheitsbereich beobachten, wie Roboter, RPAs oder Chatbots das Personal entlasten und schützen. Würth ITensis: Cloud & IoT in, Infrastruktur out rja. Würth ITensis richtet seine Geschäftstätigkeit neu aus. «Die neue Würth ITensis trennt sich gänzlich vom herkömmlichen IT-Infrastrukturgeschäft und positioniert sich als Beratungsunternehmen und Integrator für Cloud- und IoT-Lösungen», heisst es in einer Mitteilung. Im Vordergrund solle nicht mehr Technologie stehen, sondern der Faktor Mensch. «Die Veränderung wurde von uns bereits vor drei Jahren gestartet», bestätigt Unternehmens-CEO John Fisher auf Anfrage. Bund will Schweiz vor Cyberrisiken schützen rja. An seiner Sitzung vom 27. Mai hat der Bundesrat die Pläne zum Ausbau des Schutzes vor Cyberrisiken der Schweiz konkretisiert. Wie es in einer Mitteilung heisst, hat er dazu eine Verordnung verabschiedet, die auf den 1. Juli in Kraft treten wird. Er wolle damit «den Forderungen aus Wirtschaft und Politik nach einem starken Kompetenzzentrum mit einer klaren Struktur und mehr Zentralisierung gerecht werden». Die Verordnung regelt Struktur, Aufgaben sowie Kompetenzen der beteiligten Behörden. SAP lanciert neues Onlineportal für Kunden osc. SAP hat sein neues Onlineportal «SAP for Me» aus der Betaphase entlassen. Das Portal stehe mit erweiterten Funktionen für Produkte, Systeme, Nutzungsrechte und Nutzungsarten weltweit zur Verfügung, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung. Mit «SAP for Me» sollen Kunden eine personalisierte Übersicht über ihr gesamtes Produktportfolio erhalten. Das neue Portal dient nach Angaben von SAP als zentrales Repository, das Benutzern eine auf ihre Rolle und Interessen zugeschnittene Sicht auf relevante Informationen und Interaktionen gibt. www.netzwoche.ch © netzmedien ag 11 / 2020

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