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Netzwoche 12/2020

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46 Focus 20 Jahre

46 Focus 20 Jahre Netzwoche Software schaut nie zurück Zwischen dem Jahr 2000 und heute hat sich Business-Software stark gewandelt. Ökosysteme, Open Source und die Cloud haben ihre Spuren hinterlassen. Und der nächste Evolutionsschritt kündigt sich bereits an. Bild: Adeolu Eletu / Unsplash DER AUTOR Ted Schadler Vice President & Principal Analyst, Forrester Beim Thema Business-Software wiederholt sich die Geschichte vielleicht nicht, aber sie wird sich sicherlich reimen. Die ABAP-Programmiersprache und die Suiten-Architektur von SAP, die in einem Unternehmensrechenzentrum läuft, hat sich zu einem allgegenwärtigen Javascript- und Software-Ökosystem entwickelt, das in der Cloud läuft. Das Open-Source-Softwaremodell von Day Software ist zum Taktgeber für Microservice-Architekturen und Business- Komponenten geworden. Drei nachhaltige und sich selbst verstärkende Trends prägen die Vergangenheit und die Zukunft des Marktes für Unternehmenssoftware – von der Zeit vor der Lancierung der «Netzwoche» bis in die noch unsichere, aber zwangsläufig softwaregesteuerte Zukunft: Wirkungsbereich, Offenheit, Ökosysteme. Software isst die Welt Die ersten Business-Software-Anwendungen von SAP und anderen Herstellern halfen Unternehmen, ihre Buchhaltung zu führen. Bis zum Jahr 2000 hatte sich die Unternehmenssoftware auf Enterprise Resource Planning, Customer Relationship Management, Human Capital Management, Enterprise Content Management und andere Bereiche ausgeweitet. In den vergangenen 20 Jahren hat sich der Wirkungsbereich der Software stark ausgedehnt: vom Unternehmen auf die Endverbraucher, von Rechenzentren auf Milliarden von Geräten, von Core Business Suites auf alle Facetten von Leben und Geschäftsalltag. Auch in der Zukunft wird sich diese Ausbreitung fortsetzen, da die nun in der Cloud gehostete Unternehmenssoftware ihre Tentakel der Automatisierung fraktalartig in jeden Winkel des Lebens und Geschäftsalltags ausdehnt. Dies ist unvermeidlich, denn nur mit Software und künstlicher Intelligenz (KI) können Unternehmen die Kosten in den Griff bekommen und den Mehrwert erhöhen, den sie ihren Kunden liefern wollen. Offenheit formt die Cloud Im Jahr 2000 war Open-Source-Software noch ein alternativer Lebensstil und nur manchmal das Zentrum eines riesigen Ökosystems. Aber Open Source war bereits in die Grundlagen des Internets eingebettet. Und während SAP den API-Trend zur Integration seiner ERP-Suite eingeleitet haben mag, setzen heute Salesforce, Workday, Box, Adobe, Amazon, Microsoft und alle SaaS-Anbieter auf offene Schnittstellen. Die Cloud mit offenen APIs und Microservices ist so zur massgeblichen Architektur von Unternehmenssoftware geworden. Warum ist das passiert? Weil die Cloud Unternehmen in die Lage versetzt, die Einzelteile zur Differenzierung des eigenen Geschäfts schnell zusammenzufügen und ihre Pläne dann rasch umzusetzen. Innovation durch Ökosysteme definiert die Zukunft Im Jahr 2000 bildeten sich noch Ökosysteme um Unternehmenssoftware-Suites von SAP, Oracle, Microsoft und anderen. Heute allerdings haben sich Ökosysteme um offene Cloud-Architekturen herum gebildet. Diese Architekturen ermöglichen es jedem Teilnehmer, seine Rolle in der Wertschöpfungskette kontinuierlich zu verbessern. Das Ökosystem wird immer intelligenter und leistungsfähiger – KI im grossen Massstab, Geschäftsplattformen, Infrastruktur, die sich von selbst verbessert – um nur einige Beispiele zu nennen. Kluge CIOs – und versierte Entwickler auf der ganzen Welt – nutzen diesen kontinuierlichen Strom von Innovationen, um ihr Ökosystem auf ein gemeinsames Ziel auszurichten: Jeden Mitarbeiter, jedes Produkt, jeden Prozess und jeden Kunden mit Software zu unterstützen. Was kommt als Nächstes? Software wird auch die Softwareindustrie neu erfinden. Die Erzeugung von Code, die Automatisierung von Tests und die kontinuierliche Bereitstellung neuer Versionen werden von der Software selbst übernommen. Für CIOs heisst das: Halten Sie sich fest, denn die Zukunft wird wild und verrückt sein. Den Beitrag finden Sie auch online www.netzwoche.ch 12 / 2020 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Advertorial Die Verantwortung der Führungskräfte im «New Normal» Im Hin- und Rückblick auf die Pandemie kommt der Führungsstärke eine entscheidende Rolle zu, um unsere Volkswirtschaften wieder in Gang zu bringen und unsere Mitarbeitenden zu schützen. Auch die Technologie wird einen wesentlichen Beitrag leisten, um Unternehmen unter die Arme zu greifen, fundierte Entscheidungen zu treffen, klar zu kommunizieren und gleichzeitig die Bedürfnisse der Kunden in den Vordergrund zu stellen. Der Autor Michael Nösges, Area Vice President, Salesforce Switzerland Wir haben gesehen, dass Technologie den Unternehmen nicht nur dabei hilft, sich in Krisenzeiten anzupassen und zu transformieren, sondern auch ihre Fähigkeiten verbessert, sich für ihre Mitarbeitenden und Anspruchsgruppen einzusetzen. In Zukunft ist es daher umso wichtiger, dass wir uns weiterhin um Benachteiligte kümmern und dass wir auf unserem Weg in die neue Normalität Ungleichheitslücken in den Organisationen sowie in der Gesellschaft schliessen können. Es liegt nun an der Führungsebene, während dieser Phase Vertrauen gegen innen und gegen aussen zu schaffen sowie die Mitarbeitenden auf die neue Situation und möglicherweise neue Jobs, die aus diesem Wandel hervorgehen, optimal vorzubereiten. Schritt für Schritt Wir bei Salesforce betrachten diese Krise in drei verschiedenen Phasen: zunächst die Reaktion auf die Krise, zweitens die Erholung und Rückkehr zur Arbeit sowie drittens die Chancen der «neuen Normalität» zu ergreifen. In jeder Phase konzentrieren wir uns wiederum auf drei Bereiche: die Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeitenden, die Unterstützung der Kunden bei der Bewältigung dieser Krise und die Unterstützung unserer Communitys auf der ganzen Welt. Während in der ersten Phase sozusagen ein schnelles Lichterlöschen erforderlich war, ist in der zweiten Phase – bei der Rückkehr in die Büros, Geschäfte und an die anderen öffentlichen Orte – ein langsames Hochdimmen angebracht. Die Führungskräfte benötigen dazu eine Technologie, die eine 360-Grad-Sicht auf die Bereitschaft zur Rückkehr zur Arbeit über Standorte, Mitarbeitenden und Besucher hinweg erlaubt und datengestützte Entscheidungen ermöglicht. Aus diesem Grund haben wir Work.com ins Leben gerufen – eine Reihe von Lösungen und Ressourcen, darunter ein Steuerungszentrum, um Unternehmen und Communitys bei der sicheren und verantwortungsbewussten Wiedereröffnung und beim Hochfahren der Tätigkeiten zu unterstützen. Von der Auftragsverfolgung bis hin zur Beurteilung des Wohlbefindens der Mitarbeitenden und zum Schichtmanagement werden damit Organisationen in jedem Sektor in der Lage sein, aktuelle und künftige Herausforderungen zu bewältigen. Die neue Normalität öffnet neue Türen, erfordert aber gleichzeitig die Bereitschaft, sich zu verändern und in digitale Weiterbildung zu investieren. Aus diesem Grunde sind weltweit mehr denn je Individuen bestrebt, sich von zuhause aus neu zu qualifizieren und weiterzubilden. Auf unserer kostenlosen Online-Lernplattform Trailhead haben wir seit März einen Anstieg von 25 % an Registrierungen und einen Anstieg des Datenverkehrs zu Trailhead- LIVE-Inhalten von 307 % verzeichnet. Visualisierung Work.com, Command Center. Sichere Rückkehr zur Arbeit und Gestaltung einer besseren neuen Welt In der Phase der Rückkehr sollen in erster Linie zweckdienliche physische und digitale Arbeitsplatzpraktiken gewährleistet sein und neue Gesundheits- und Sicherheitsvorschriften eingehalten werden – so weit, so gut. Hinzu kommen aber vermehrt Forderungen nach einer Umgestaltung von gesamten Geschäftsmodellen und einer Neudefinition von Arbeitsweisen und -philosophien, die zum grossen digitalen Wandel beitragen, der durch diese Pandemie beschleunigt wird. Work.com kann hier unterstützen und mit den verschiedenen integrierten Funktionen einerseits die nötigen Lern- und Ausbildungstools für die sich verändernde digitale Wirtschaft zur Verfügung stellen, andererseits den Mitarbeitenden sowie den Arbeitgebern eine umfassende Übersicht über die aktuelle Situation innerhalb und ausserhalb ihrer Organisation liefern. So können beispielsweise Kundenanfragen, die Weiterbildung der Angestellten oder die Implementierung neuer (Schutz-) Massnahmen optimal und einfach gehandhabt werden. Durch werteorientierte Führung und den konsequenten Einsatz von zukunftsgerichteter Technologie können Chancen für Wachstum und Fortschritt in der neuen Normalität positiv genutzt und ergriffen werden. Salesforce ist bereit und hilft Schweizer Unternehmen, eine bessere neue Welt zu gestalten. Salesforce.com Sàrl. Ernst-Nobs-Platz 1 8004 Zürich www.salesforce.com/de

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