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Netzwoche 12/2020

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50 Focus 20 Jahre

50 Focus 20 Jahre Netzwoche Bild: NicoElNino / iStock Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch Anbieter sind sich einig, dass ihre Kunden heute anspruchsvoller sind als in der Vergangenheit. Zum einen erwarten sie ganz konkrete Verbesserungen und neue Funktionen, etwa: ·· Unterstützung mobiler Geräte ·· Durchgängigkeit von Daten, Systemen und Prozessen ·· Hochverfügbarkeit ·· Skalierbarkeit ·· Selfservice-Funktionen ·· Intuitive Bedienung trotz Komplexität ·· Automatisierung und intelligente Werkzeuge ·· Schnellere Time-to-Market ·· Remote-Zugriff auf Firmendaten ·· Funktionen zur Datenanalyse ·· Collaboration-Features ·· Offenheit für andere Lösungen und Anbieter Zum anderen stellen die Hersteller von Business-Software aber auch fest, dass es heute um mehr geht, als nur ein gutes Produkt abzuliefern. Oracle müsse beispielsweise heute nicht nur auf die Technologie fokussieren, sondern auch in der Lage sein, Bedürfnisse seiner Kunden zu erkennen und ihnen bei der digitalen Transformation zu helfen, schreibt das US-Unternehmen. Diesen Trend spüren auch Schweizer Anbieter. Der Kunde erwarte Fachkompetenz, Nähe und massgeschneiderte Lösungen, sagt Zeno Hug. Eine «Hyper-Inflation der Anforderungen» nimmt Bussmann wahr. Die Kundenwünsche umfassten heute nicht mehr nur «Functions and Features», sondern das Zukunftspotenzial der eingesetzten Plattform als Ganzes. Alte Sorgen und neue Aufgaben Die Komplexität der Anwendungen steigt, gleichzeitig wollen Kunden einfachere Lösungen aus einem Guss. Wie lässt sich dieser Spagat meistern? Welche Herausforderungen kommen auf die Branche zu? Die Antworten auf diese Fragen hängen stark mit dem Produkt zusammen. Einen gemeinsamen Nenner gibt es allerdings. Unternehmen verfügen heute dank der Digitalisierung über wachsende Datenberge – etwa über Kunden, die Produktion oder ihre Mitarbeitenden. Diese Daten lassen sich in der Theorie nutzen, doch restriktive Datenschutzbestimmungen und Sicherheitsrisiken stellen hier oftmals ein Problem dar, wie Oracle, Abraxas und BSI schreiben. SAP sieht die Gefahr, dass Europa im Wettbewerb um künstliche Intelligenz abgehängt wird. Für LeanBI besteht die Herausforderung darin, flexibel und innovativ zu bleiben. Opacc ortet Probleme auch bei den Kunden. Diese setzten oftmals gewachsene Systeme aus unterschiedlichen Anwendungen ein, die über Schnittstellen miteinander kommunizierten. Diese Systemlandschaften zusammen- und aktuell zu halten werde immer aufwändiger. Laut Kendox stehen Softwareanbieter heute vor der Aufgabe, ihre Produkte cloud-fit zu machen, an die Ökosysteme grosser Hersteller anzudocken und den As-a-Service- Vertrieb in ihre Geschäftsmodelle zu integrieren. Wegbereiter der Transformation Über dem ganzen Thema Business-Software – das macht die Umfrage deutlich – schwebt im Jahr 2020 und wohl auch darüber hinaus das Thema digitale Transformation. Sie kommt bei den Produkten selbst ins Spiel, die neue, digitale Geschäftsmodelle ermöglichen und möglichst viele Prozesse, Partner und Daten integrieren sollen. Aber auch die Anbieter sind gefragt, Wege zur digitalen Transformation aufzuzeigen. «Heute erwarten die Kunden mehr», schreibt Opacc-CEO Bussmann. «Sie möchten neue Ansätze kennenlernen und sind immer mehr auch daran interessiert, an anderer Stelle erfundene Lösungen zu übernehmen.» Sei das im E-Business, im digitalen Marketing, bei der Internationalisierung oder bei der Verschmelzung von Prozessen und Daten über die Unternehmensgrenzen hinweg. Auch Abacus hat auf die Frage, was Business-Software heute leisten muss, eine klare Antwort. «Sie muss die vollständige Digitalisierung sämtlicher Unternehmensprozesse sowohl inhouse wie auch firmenübergreifend ermöglichen», schreibt Riedener. Während die Software selbst also immer häufiger beim Hersteller läuft, lösen sich die Grenzen zwischen ERP, CRM & Co. allmählich auf. Einzelne Produkte treten gegenüber Plattformen und Gesamtlösungen in den Hintergrund. Die grossen Anbieter mit ihren Cloud-Services und die technologische Entwicklung geben hier den Takt vor. Kunden und kleinere Softwarefirmen werden quasi mitgezogen – ob sie es wollen oder nicht. 12 / 2020 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

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