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Netzwoche 12/2020

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56 Focus 20 Jahre

56 Focus 20 Jahre Netzwoche Eine Zeitreise durch die Schweizer Telekom-Welt Wie hat sich der Telekom-Markt in den vergangenen 20 Jahren entwickelt? Telekom-Experte Ralf Beyeler vom unabhängigen Online-Vergleichsdienst Moneyland.ch nimmt die Leser mit auf eine Zeitreise. DER AUTOR Ralf Beyeler Telekom- Experte, Moneyland.ch Einige Entwicklungen sind fortlaufend passiert. So haben die Anbieter die Geschwindigkeit für das Surfen im Internet von Zeit zu Zeit massiv erhöht. Vor 20 Jahren nutzten die meisten Kunden das Internet noch mit einer Geschwindigkeit von nur 0,05 MBit/s. Heute sind Angebote von 100 MBit/s weit verbreitet, von einigen Anbietern gibt es gar Angebote mit theoretisch bis zu 10 000 MBit/s. Möglich war die Erhöhung der Geschwindigkeit mit der Einführung von neuen Technologien. Regelmässig haben die Telekomanbieter neue Technologien eingeführt. Für das Internet zuhause ermöglichten Glasfaserleitungen den gros sen Sprung. Und im Mobilfunknetz führten die Netzbetreiber in den letzten Jahren GRPS und EDGE (beide 2G), UMTS (3G), LTE (4G) und inzwischen 5G ein. Nachfolgend die Highlights der Telekombranche der letzten 20 Jahre. 2000: Internet nur nach dem Einwählen Wer sich heute ins Jahr 2000 zurückbeamen würde, würde staunen: Überall Nokia-Handys mit kleinen Schwarz- Weiss-Bildschirmen, auf denen junge Menschen auf einer Zifferntastatur SMS verschicken. Zur Abwechslung spielen die Nutzer noch das Snake-Spiel. Den Alleskönner Smartphone gibt es vor 20 Jahren noch nicht. Im Jahr 2000 wählen sich die Privatkunden meist manuell ins Internet ein. Um im Internet surfen zu können, ist es notwendig, mit einem Modem eine Telefonverbindung zu seinem Internetprovider aufzubauen. Das Geräusch des Einwählvorgangs wird damals als nervig empfunden, heute ist der «Sound of Dial-up Internet» auf Youtube Kult. Beim Surfen wird jede Minute berechnet und der Telefonanschluss kann nicht gleichzeitig zum Telefonieren gebraucht werden. Internet auf dem Handy ist im Jahr 2000 zwar bereits möglich, wird aber kaum genutzt. Das ständige Internet kommt Bereits im Jahr 1999 gibt es bei Cablecom – heute bekannt unter dem Namen UPC – Kabelinternet zum monatlichen Pauschalpreis. Die Verbindung zum Internet ist dabei ständig vorhanden. Im Oktober 2000 startet dann auch Swisscom ein vergleichbares ADSL-Angebot, wenn vorerst auch ausschliesslich in sieben grösseren Schweizer Städten. In den folgenden Jahren wechseln dann viele Kunden auf Kabelinternet und ADSL-Angebote. 2005: Migros und Coop mischen den Markt auf Im Herbst 2005 steigen Migros und Coop in den Schweizer Telekommunikationsmarkt ein. Die Preise für Prepaid- Gespräche sind in diesem Jahr massiv gesunken. Gab es bis 2005 Mobilfunkangebote nur von den drei grossen Telekomanbietern Swisscom, Sunrise und Salt, beginnt 2005 die Vermarktung von Angeboten unter anderen Markennamen. Neben Migros und Coop wird auch Yallo lanciert. 2006: Swisscom bietet neu auch TV-Abos an Im November 2006 bietet Swisscom erstmals ein TV-Abo an. Das Digital-TV-Angebot mischt den Schweizer Markt mit einem technologisch überlegenen Angebot auf. Heute ist Swisscom Marktführer bei den TV-Abos. Bereits ein paar Monate vorher startete der TV- Streamingdienst Zattoo. Heute sind solche Streaming- An gebote von verschiedenen Anbietern in der Schweiz etabliert. Eine der wichtigsten Revolutionen im weltweiten Telekommunikationsmarkt überhaupt war die Lancierung des iPhones im Jahr 2007 durch Apple. 2007: Das iPhone revolutioniert den Telekommarkt Eine der wichtigsten Revolutionen im weltweiten Telekommunikationsmarkt überhaupt war die Lancierung des iPhones im Jahr 2007 durch Apple. In der Schweiz offiziell erst ab Sommer 2008 verkauft, decken sich bereits vor Verkaufsstart tausende Schweizer mit Geräten aus den USA ein. Zahlreiche Hersteller bringen als Reaktion Smartphones auf den Markt. Die Smartphones sind digitale Alleskönner, die heute aus dem Alltag der Schweizer nicht mehr wegzudenken sind. Mit dem Smartphone erhalten erstmals viele Kunden auch unterwegs einen ständigen Internetzugang. Lesen Sie weiter auf Seite 58 12 / 2020 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Wir gratulieren der Netzwoche zum 20-jährigen Jubiläum. CLOUD- UND IT-SERVICES MIT COMMITMENT EveryWare ist mit über 3000 Businesskunden der führende Schweizer IT-Service-Provider mit eigenen Cloud-, Netzwerk- und Datacenter-Plattformen im Grossraum Zürich. 100 Mitarbeitende unterstützen Unternehmen mit Cloud, Hosting, Managed IT-Services bis hin zu komplettem IT-Outsourcing. Kundenspezifische Private, Public und Hybrid Cloud-Lösungen werden mit einer über 20-jährigen Expertise in Konzeption, Aufbau und Betrieb ge schäfts kritischer Plattformen sowie mit breitem Technologie- und Engineering-Know-how umgesetzt. Als Trusted Partner erfüllen wir hohe Kundenansprüche hinsichtlich Performance, Verfügbarkeit und Sicherheit: EveryWare wendet erfolgreich die FINMA-Vorgaben für Bankenoutsourcing (RS 2018/3) an und ist nach ISAE 3000 Typ 2 sowie ISO 27001 zertifiziert. www.everyware.ch

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