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Netzwoche 12/2020

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88 Service

88 Service Simap-Meldungen | Events In Kooperation mit DIE SIMAP-MELDUNGEN DER SCHWEIZER IT-, TELEKOM- UND CE-BRANCHE. MEHR SIMAP-MELDUNGEN AUF NETZWOCHE.CH Amt für Landwirtschaft und Natur entscheidet sich für Brim Group Zuschlag 1139851: Wartung / Weiterentwicklung GELAN / Neuentwicklung Agrarinformationssystem. Publiziert am 11.6.2020. Amt für Landwirtschaft und Natur. Ausschreibung vom 6.1.2020. Offenes Verfahren. Ausschreibung gemäss GATT/WTO-Abkommen, resp. Staatsvertrag. Auftraggeber: Kanton. Auftragsort: Amt für Landwirtschaft und Natur, Wildhainweg 9, 3012 Bern. Vergabe: Zuschlag an BRIM Group AG. Worblentalstrasse 30, 3063 Ittigen. Preis: 17 714 435 CHF. Details: 3 Offerten eingegangen. Evaluationsdauer: 156 Tage. Gegen die Zuschlagsverfügung vom 14. Mai 2020 wurde keine Beschwerde eingereicht. Gegen die vorliegende Publikation kann kein Rechtsmittel ergriffen werden. Bau- und Verkehrsdepartement des Kantons Basel-Stadt entscheidet sich für Dormakaba Zuschlag 1138995: Betreibungs- und Konkursamt BS Mieterausbau, Zutrittskontrolle. Publiziert am 6.6.2020. Bau- und Verkehrsdepartement des Kantons Basel-Stadt Städtebau & Architektur - Hochbauamt. Freihändiges Verfahren. Ausschreibung gemäss GATT/WTO-Abkommen, resp. Staatsvertrag. Auftraggeber: Kanton. Auftragsort: Bauund Verkehrsdepartement des Kantons Basel-Stadt Städtebau & Architektur - Hochbauamt, Münsterplatz 11, 4001 Basel. Vergabe: Zuschlag an dormakaba Schweiz AG. Hofwisenstrasse 24, 8153 Rümlang. Preis: 98 776 CHF. Begründung: Direktvergabe gestützt auf §19 f BeG (Kompatibilität). Details: Rekurse sind innerhalb von zehn Tagen, von der Veröffentlichung im Kantonsblatt Basel-Stadt an gerechnet, an das Verwaltungsgericht Basel-Stadt, Bäumleingasse 1, 4051 Basel, zu richten. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angefochtene Verfügung ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Bernmobil entscheidet sich für LTG Switzerland Zuschlag 1138691: Beschaffung Kundeninformationssytem (Abfahrtsmonitore) für die Fahrgastinformation. Publiziert am 5.6.2020. BERNMOBIL. Freihändiges Verfahren. keine GATT/WTO-Ausschreibung. Auftraggeber: Träger kantonaler Aufgaben. Auftragsort: BERNMOBIL, Eigerplatz 3, 3000 Bern. Vergabe: Zuschlag an LTG Switzerland GmbH. Industriestrasse 149, 9200 Gossau. Preis: 139 410 CHF. Begründung: Die vorliegende Ausschreibung wurde im Einladungsverfahren durchgeführt. Von 4 angefragten Unternehmerinnen wurden 3 Angebote eingereicht. Das Angebot der gewählten Anbieterin ist das wirtschaftlich günstigste Angebot im Sinne Art. 30 ÖBV. Grundlage für die Bewertung bilden die in der Ausschreibungsunterlage festgehaltenen Zuschlagskriterien. Details: Gegen diese Verfügung kann gemäss Artikel 14 des Gesetzes über das öffentliche Beschaffungswesen (BSG 731.2; ÖBG) innert 10 Tagen seit Eröffnung schriftlich Beschwerde beim Regierungsstatthalteramt Bern-Mittelland, Poststrasse 25, 3071 Ostermundigen erhoben werden. Eine allfällige Beschwerde muss einen Antrag, die Angaben von Tatsachen und Beweismitteln, eine Begründung sowie eine Unterschrift enthalten. Die angefochtene Verfügung und greifbare Beweismittel sind beizulegen. Einer allfälligen Beschwerde kommt keine aufschiebende Wirkung zu (Art. 14 Abs. 3 ÖBG). BLS entscheidet sich für Garaio Zuschlag 1139985: Technologiepartnerschaft SharePoint und AgilePoint. Lot Nr 1: SharePoint Dienstleistung. Publiziert am 11.6.2020. BLS AG. Ausschreibung vom 10.1.2020. Offenes Verfahren. Ausschreibung gemäss GATT/WTO-Abkommen, resp. Staatsvertrag. Auftraggeber: Dezentrale Bundesverwaltung / öffentlich rechtliche Organisationen. Auftragsort: BLS AG, Genfergasse 11, 3001 Bern. Vergabe: Zuschlag an Garaio AG. Laupenstrasse 45, 3008 Bern. Preis: 1 499 989 CHF. Begründung: Das Angebot vom Zuschlagsempfänger erzielte bei den Zuschlagskriterien insgesamt das beste Ergebnis. Details: 3 Offerten eingegangen. Lot Nr.1. Lot Beschreibung: SharePoint Dienstleistung. Evaluationsdauer: 152 Tage. Gegen diese Publikation kann gemäss Art. 30 BöB innert 20 Tagen seit Eröffnung schriftlich Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht, Postfach, 9023 St. Gallen, erhoben werden. Die Beschwerde ist im Doppel einzureichen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel sowie die Unterschrift der beschwerdeführenden Person oder ihrer Vertretung zu enthalten. Eine Kopie der vorliegenden Publikation und vorhandene Beweismittel sind beizulegen. Bundesamt für Bevölkerungsschutz entscheidet sich für Kilchenmann Zuschlag 1138421: Matrix-KVM-Switch-Lösung. Publiziert am 4.6.2020. Bundesamt für Bevölkerungsschutz BABS Nationale Alarmzentrale. Ausschreibung vom 3.12.2019. Offenes Verfahren. Ausschreibung gemäss GATT/WTO-Abkommen, resp. Staatsvertrag. Auftraggeber: Bund (Zentrale Bundesverwaltung). Auftragsort: Bundesamt für Bevölkerungsschutz BABS Nationale Alarmzentrale, Guisanplatz 1B, 3003 Bern / Berne. Vergabe: Zuschlag an Kilchenmann AG. Bernstrasse 95, 3122 Kehrsatz. Preisspanne der eingegangenen Angebote von 1 150 661 bis 1 202 644 CHF. Begründung: Die Anbieterin Kilchenmann AG hat ihr Angebot formal korrekt und vollständig eingegeben und sie verfügt über die erforderlichen Qualifikationen. Die Offerte der Anbieterin stellt unter Berücksichtigung aller Zuschlagskriterien, das wirtschaftlich günstigste Angebot dar. Details: 2 Offerten eingegangen. Bemerkungen zum Preis (Ziifer 3.2). - Grundauftrag zum Preis von CHF 377 875.55. - Optionen im Wert von CHF 772 786.40. Alle Preisangaben exkl. Mehrwertsteuer. Evaluationsdauer: 183 Tage. Gegen diese Publikation kann gemäss Art. 30 BöB innert 20 Tagen seit Eröffnung schriftlich Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht, Postfach, 9023 St. Gallen, erhoben werden. Die Beschwerde ist im Doppel einzureichen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel sowie die Unterschrift der beschwerdeführenden Person oder ihrer Vertretung zu enthalten. Eine Kopie der vorliegenden Publikation und vorhandene Beweismittel sind beizulegen. KOMBINIEREN SIE JETZT IHREN EVENTEINTRAG (ONLINE UND PRINT) FÜR NUR CHF 860.– UNTER WWW.NETZWOCHE.CH/EVENTS Frühstücks-Briefing ICT-Security 2020 and beyond Datum: 11.09.2020 In den vergangenen Jahren lagen die Budgets für ICT-Security mehrheitlich über der durchschnittlichen Aufstockung für andere ICT-Themen, doch auf Gelder ohne Ende können die Verantwortlichen auch für Sicherheitsbelange nicht zugreifen. Neue Konzepte sind gefragt, denn in vielen Unternehmen fehlen oft die Fachspezialisten, respektive es mangelt an Expertenwissen. Alternative Wege zur Sicherung der ICT im Unternehmen bieten externe Spezialisten, Dienstleister und Managed Security Service Provider (MSSP). Zeit: Ort: Kontakt: Veranstalter: Anmeldung: 08.45 – 11.30 Uhr Radisson BLU, Zürich-Flughafen Corinne Jost, c.jost@msmag.ch MSM Research AG https://www.msmag.ch/sec Am Frühstücks-Briefing gehen wir unter anderem folgenden Fragen nach: – Wie präsentiert sich die aktuelle Bedrohungslage und wo liegen die neuen Gefahrenquellen? – Wie steht es mit der Sicherheit im Bereich IoT, Netze, Cloud und Mobilität? – Wie können Datenlecks im Voraus erkannt und verstanden werden? – Wie steht es mit Managed Security Services: Welche Keydriver und Benefits, resp. Hürden gibt es? Ist die Unternehmens-IT damit sicherer, wie geht man entsprechende Projekte an? Über diese und weitere Themen informieren Sie die Experten kurz und kompakt an unserem Briefing. Nutzen Sie unsere Event-Plattform für die Diskussion aktueller Fragen rund um das Thema ICT-Security mit Teilnehmern und Referenten. Die Teilnahme ist für ICT- und Security-Verantwortliche sowie Fachbereichsleiter aus Anwenderunternehmen kostenlos. 12 / 2020 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Wild Card 89 Vorsorge: Digital, what else! Banking ist oftmals sperrig, papierlastig und wenig auf Kundenbedürfnisse ausgerichtet. Das gilt auch beim wichtigen Thema der privaten Vorsorge. Fintech und technologische Möglichkeiten demokratisieren gerade den Säule-3a-Markt. Soll das Geld auf dem Konto «chillen» und brachliegen oder soll aus deinem Geld Vermögen werden? Rino Borini ist Gründer von Financialmedia und der Digital-Finance-Plattform «Finance 2.0». Er ist auch Dozent & Studiengangsleiter der CAS-Lehrgänge «Digital Finance» und «Digital Insurance» an der HWZ Zürich. Zudem ist Borini Verwaltungsrat bei Descartes Finance. Covid-19 verändert die Welt: weniger Globalisierung, mehr Digitalisierung – und mehr Schulden. Schätzungen zufolge werden die Staatsschulden in der westlichen Welt – jeweils im Verhältnis zum BIP – bis 2021 um 15 bis 25 Prozentpunkte steigen. Der Schuldenturm wird so hoch sein wie nie zuvor. Auch die Schweiz bleibt nicht verschont: Fast über Nacht schnellte der Schuldenberg der Eidgenossenschaft um mindestens 30 Milliarden Franken in die Höhe. Die Coronapandemie hat die Schuldenbremsen weggespült und der Effort der letzten zwölf Jahre – Abbau von 30 Milliarden Schulden – ist weggeschmolzen. Mit tiefen Zinsen werden die Zentralbanken rund um den Erdball die Finanzrepression weiterführen. Zudem rechnet der Markt damit, dass die Leitzinsen lange Zeit auf dem derzeitigen Niveau verharren, was letztlich einer Enteignung der Sparer gleichkommt. Anleger – und das sind wir alle – müssen sich der neuen Ausgangslage anpassen. Das einfachste Vorgehen ist aus dem Volksmund bekannt: «Spare in der Zeit, so hast du in der Not.» Auf diesem Prinzip basiert die private Vorsorge, die noch nie so wichtig war wie heute. Die Altersrenten aus der AHV und der Pensionskasse reichen in den wenigsten Fällen, um den gewohnten Lebensstandard aufrechtzuerhalten. Sicheres Verlustgeschäft Um Vorsorgelücken im Alter zu vermeiden, sollten Herr und Frau Schweizer daher in die 3. Säule einzahlen. Doch nur jeder zweite Schweizer tut dies! Damit nicht genug: Drei von vier Säule-3a-Sparern setzen auf das Kontosparen, deren Renditen mehr oder weniger bei null liegen. Rechnet man die Teuerung hinzu, gleicht das Säule-3a- Sparen einem sicheren Verlustgeschäft. Hinzu kommt, dass viele Sparer weder ihre 3a-Lösung mit Konkurrenzangeboten vergleichen noch den aktuellen Zins auf ihrem 3a-Konto kennen. Das Problem der Konsumenten ist, dass sie den heutigen Nutzen höher bewerten als einen abstrakten Nutzen in der Zukunft. Soll das Geld auf dem Konto «chillen» und regelrecht brachliegen oder soll aus Geld Vermögen werden? Hier kommt der Zinseszins-Effekt zum Tragen. Dieser kommt zustande, wenn die Erträge einer Geldanlage bei der Auszahlung nicht abgezogen, sondern wieder zur Anlage addiert werden. Die exponentielle Wirkung des Zinseszinses entfaltet sich vor allem über lange Sparzeiträume, wie das bei Vorsorgegeldern der Fall ist. Das grösste Ertragspotenzial liegt also im Wertpapiersparen. Digital, what else Es war noch nie so einfach wie heute, das Vorsorgegeld langfristig und kosteneffizient anzulegen. Ob Gross- oder Kleinanleger, alle haben dieselben Chancen. Dank Technologie wird ein teurer und intransparenter Markt demokratisiert. Das haben mehrere Fintechs entdeckt und greifen den 123-Milliarden-Franken-Markt an. Auch eine Handvoll etablierter Finanzinstitute hat die Zeichen der Zeit erkannt: Sie bieten Zugang zu erstklassigen Anlagestrategien und das zu bedeutend tieferen Kosten, als was bisherige Vorsorge-Wertpapierlösungen kosten. Nur mit Wertpapiersparen wird die Vorsorge das bieten können, was sie verspricht: den Lebensstandard im Alter zu sichern. Und die digitale Ära bringt kundenfreundliche und kosteneffiziente Dienste auf den Markt. Jetzt muss man nur noch wollen. Die Kolumne finden Sie auch online www.netzwoche.ch www.netzwoche.ch © netzmedien ag 12 / 2020

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