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Netzwoche 13/2016

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22 People Live « Wir

22 People Live « Wir haben kurze Entscheidungswege und können schnell viel bewegen. » Lothar Heintel, CIO, Sympany lisierung heisst für uns aber nicht, einfach Kosten zu senken, sondern es ist ein kundenorientierter Prozess. Kunden erwarten heute, sich einfach und schnell mit uns über verschiedene Kanäle in Verbindung setzen zu können. Welche Bereiche haben Sie ausgelagert? Wir wollen in den Bereichen eine hohe Tiefe an Eigenfertigung erreichen, wo wir entweder einen Wettbewerbsvorteil kreieren können oder einen Kundennutzen. Auslagern würden wir hingegen Commoditys wie Serverbetreuung, Firstund Second-Level-Support. Wir machen dafür jedes Jahr einen Kostenvergleich im Bereich Infrastruktur einerseits mit anderen Versicherern, aber auch mit Providern wie Swisscom. Aber im Moment können wir das selbst noch am günstigsten erbringen. Was würden Sie nicht auslagern? Wo wir uns abheben können, wollen wir die IT selbst betreiben. Das ist etwa Business Intelligence. Bei Themen, die sehr nahe am Business sind. Diese wollen wir nicht aus der Hand geben. Welche Pläne verfolgen Sie in diesem Bereich? Uns geht es um die Analyse von Daten aus verschiedenen Quellen. Das ist für uns jetzt noch kein Big Data, wenn man das etwa vergleicht mit den grossen Datenmengen einer Supermarktkette wie Migros. Was bedeutet Big Data für Sie? Big Data ist für uns Mittel zum Zweck, um noch besser für unsere Kundinnen und Kunden da sein zu können. Wir wollen die Daten, die wir von unseren Kunden haben, zusammenführen, um unseren Service zu verbessern. Das können wir aber erst, wenn etwa auf einen Blick ersichtlich ist, wie der Kunde mit uns am häufigsten kommuniziert. Oder welche Services der Kunde bei uns bezieht. Auf diese Weise können wir Kunden alle Fragen gleich beantworten. Diese Themen stehen im Bereich Data Warehousing derzeit ganz oben auf der Agenda. Was gefällt Ihnen besonders gut an Ihrer Arbeit? Wir haben kurze Entscheidungswege. Man kann schnell viel bewegen. Was mir sehr gut gefällt ist, dass wir das Mindset und die Fähigkeiten der Mitarbeiter in den letzten Jahren stark weiterentwickeln konnten, ausgerichtet auf die künftigen Anforderungen der Digitalisierung. Wir sparten einerseits Kosten und weiteten dennoch unsere Services aus. Wir verzeichnen ein, auch im Vergleich zur Branche, sehr hohes Commitment unserer Mitarbeiter. So macht die Arbeit Spass. 13 / 2016 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Web Aktuell 23 Das ist der neue Webauftritt der «Netzwoche» mur. Die Netzmedien haben für die Produktion ihrer Online- und Printinhalte auf eine neue Software umgestellt und eine Migration ihres CMS vorgenommen. Redaktion und Produktion setzen jetzt für die Erstellung der Printmagazine auf Woodwings Content Station. Auch die Website der Netzwoche ist neu: Sie basiert nun auf der Onlineplattform NP8, die auf Drupal aufbaut. Das Churer Unternehmen Somedia Production und die Zürcher Firma MD Systems Miro Dietiker setzten netzwoche.ch in Zusammenarbeit mit den Netzmedien um. Der Verlag plant, in den kommenden Monaten auch it-markt.ch, cetoday.ch und ictjournal.ch von Sitecore auf NP8 zu migrieren. Netzwoche.ch erscheint zudem in neuem Design. Es ist responsive und skaliert für diverse Geräte und Bildschirmgrössen. So wurde etwa die Navigation erheblich vereinfacht. Das Team hat die Usability der Website erheblich verbessert. Die Print- und Onlinesysteme sind nun eng miteinander verknüpft. Der Verlag erhofft sich dadurch eine Vereinfachung von Abläufen und Prozessen, wovon auch die Leser profitieren werden. Wir freuen uns über Feedback und kon struktive Kritik und wünschen viel Spass beim Erkunden unserer neuen Website. Artikel online auf www.netzwoche.ch Webcode DPF8_798 Android bei Entwicklern so beliebt wie nie mur. Vision Mobile hat zwischen April und Mai Entwickler im Web befragt. Der Marktforscher erhielt über 16 500 Antworten aus 145 Ländern. Laut der Studie ist Android bei Entwicklern so beliebt wie noch nie, iOS verliert hingegen leicht an Bedeutung. 79 Prozent der Befragten gaben an, dass Android für sie eine grosse Wichtigkeit hat. Über Apples iOS machten nur 52 Prozent diese Aussage. Für 47 Prozent der professionellen Entwickler ist Android die primäre Entwicklungsplattform. Ein halbes Jahr vor der Umfrage lag der Wert noch bei 40 Prozent. Bei iOS gibt es einen gegenteiligen Trend: Nur 31 Prozent der Entwickler nutzen das Apple-Betriebssystem als primäre Entwicklungsplattform. 6 Monate vor der aktuellen Umfrage von Vision Mobile waren es noch 39 Prozent. Laut Studie programmieren 80 Prozent der Entwickler, die für ihre Arbeit bezahlt werden, für die Android-Plattform. Android liegt vor allem in Afrika, Südasien, Südamerika und im Mittleren Osten vor iOS, zum Teil über 20 Prozentpunkte. In Westeuropa und in Nordamerika liegen die beiden Plattformen etwa gleich auf. Die Studie macht auch Aussagen zur Windows-Plattform. Rund 34 Prozent der Befragten entwickeln ihre Software auch für Windows 8 oder Windows 10. Der Vorteil von Microsoft auf dem Desktop sei die Win32 API. Obwohl es mittlerweile bessere Alternativen wie C# und .Net gebe, setzen viele App-Entwickler unverändert auf C/C++. C# im Aufwind Auch Server-Code schreiben 13 Prozent der Entwickler in C/C++. 36 Prozent der Befragten nutzen auf Servern C#, fast 17 Prozent PHP und rund 15 Prozent Java. Dass rund 36 Prozent der Win32-Entwickler ihre Serveranwendungen mit C# programmieren, könnte mit der Verfügbarkeit solcher Angebote auf Azure zu tun haben. Wer auf Nutzer von Linux oder MacOS abzielt, verwendet hingegen kaum C# für Serveranwendungen. Bei den Linux-First-Entwicklern sind es gerade einmal 2 Prozent, bei den Mac-First-Entwicklern 3 Prozent. 22 Prozent der Linux-Entwickler und 5 Prozent der Mac-Entwickler setzen auf C/C++. 26 Prozent der Mac-Entwickler bevorzugen PHP, bei Linux sind es 13 Prozent. 24 Prozent der Linux-Entwickler und 18 Prozent der Mac-Entwickler nutzen Java. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode ZXKVUYQZ WWW.NETZWOCHE.CH Lücke in Linux macht Websites angreifbar mur. Forscher der University of California und des Army Research Laboratory haben eine neue Lücke im Linux- Kernel ab Version 3.6 aufgedeckt. Sie ermöglicht es unter anderem, TCP-Verbindungen zu beeinträchtigen und Fremdinhalte in Websites einzuschleusen. Dazu müssen die Angreifer mindestens die IP-Adresse des Zielcomputers kennen. Die Forscher zeigten die Lücke am 25. Usenix Security Symposium. Im neuesten Linux-Kernel 4.7 ist die Lücke schon behoben. Für einige aktuelle Linux-Distributionen gibt es bereits Updates. ▸ Webcode PTJZS572 Google entwickelt ein neues Betriebssystem mur. Google hat Code für ein bisher unbekanntes Betriebssystem veröffentlicht: Die Eigenentwicklung Fuchsia basiert weder auf Android noch auf ChromeOS und läuft mit einem Kernel namens Magenta. Dieser ist eine Weiterentwicklung des Little Kernels, der unter der freien MIT-Lizenz steht. Der Little Kernel ist auf Embedded-Systeme ausgerichtet. Wofür Google sein neues Betriebssystem letztlich einsetzt, ist aber noch unklar. ▸ Webcode DPF8_943 Münchner Gericht verurteilt Schweizer Sharehoster gcr. Das Landgericht I in München hat den Sharehoster Uploaded.net verurteilt. Der Filehosting-Dienst der Schweizer Firma Cyando muss sich wegen Urheberrechtsverletzungen auf seiner Plattform verantworten und Schadenersatz zahlen, wie Golem schreibt. Das Urteil bestätige, dass ein Sharehoster zu Schadenersatz verpflichtet ist, wenn er das Hochladen und die Verbreitung von urheberrechtlich geschützten Inhalten fördert, heisst es weiter. ▸ Webcode JDT9QHNH www.netzwoche.ch © netzmedien ag 13 / 2016

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