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Netzwoche 13/2016

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40 Products Neuheiten

40 Products Neuheiten WWW.NETZWOCHE.CH Cisco unterstützt Skype for Business gcr. Cisco hat seine Videokonferenzlösungen für Skype for Business geöffnet. Die neue Technologie nennt Cisco «Meeting Server». Damit können sich Personen in Videoräumen von Cisco mit Kontakten verbinden, die Skype for Business nutzen. Aber auch eine Verbindung mit anderen Konkurrenzgeräten wie von Polycom oder Avaya sei möglich. Die Technologie übernahm Cisco vom Start-up Acano, das es Anfang des Jahres aufkaufte. ▸ Webcode DPF8_1025 Aduno bringt Anypay für Kleinbetriebe cgr. Die Aduno-Gruppe hat eine neue mobile Bezahllösung angekündigt: Aduno Anypay. Wie das Unternehmen mitteilt, richtet sich Anypay vor allem an kleine Geschäfte, die Kartenzahlungen über Handys oder Tablets abwickeln wollen. Die Lösung setzt sich aus einer App für Android oder iOS sowie einem Kartenlesegerät zusammen. Für das Lesegerät verlangt Anduno einmalig 99 Franken Anschaffungsgebühr. Der Service erfordert keine monatlichen Abo-Gebühren oder eine Mindestvertragslaufzeit. ▸ Webcode DPF8_932 Anzeige IT Services und Managed Print Services – IT Services und Managed alles aus Print einer Services Hand! – alles IT Services aus einer Hand! und Managed Print Services – alles aus einer Hand! Mit dem Smartphone Arbeitszeiten erfassen gsa. Business-Apps für das Smartphone werden im Rahmen von Business-Software-Lösungen immer wichtiger. Sie unterstützen die mobile und ortsunabhängige Nutzung von Unternehmensdaten und erlauben mit ihren umfangreichen Funktionen den Unternehmen durch die Digitalisierung von Geschäftsprozessen eine markante Steigerung der Effizienz. Ein Beispiel für eine Smartphone-App ist Abaclik, die in Kombination mit der Abacus-Business-Software eingesetzt werden kann. Damit lassen sich Leistungen, Spesen und Informationen bequem erfassen und verwalten. Die Daten werden sozusagen nahtlos in der Abacus-Business-Software weiter verarbeitet. Eine Funktion für den sogenannten Employee-Self-Service (ESS) ermöglicht Firmenmitarbeitern den direkten Zugriff auf ihre eigenen Personaldaten. Zudem unterstützt die Mobillösung die automatische Arbeitszeiterfassung und das Visieren von Kreditorenrechnungen von unterwegs. Smartphone wird zur Stempeluhr Arbeitgeber sind gemäss Arbeitsgesetz verpflichtet, Arbeitszeiten und Pausen der Mitarbeiter zu dokumentieren. Mit Abaclik kann das auf Wunsch automatisch erfolgen. Mithilfe der RFID-, Barcode- oder Geofencing-Technik ist die App in der Lage, den Zeitpunkt zu erfassen, an dem ein Mitarbeiter ein Gebäude betritt oder verlässt. Innerhalb eines Hauses lassen sich mehrere Erfassungszonen einrichten. Die App zeichnet auf, wann und wie lange sich jemand in einem Teilbereich eines Gebäudes oder in einer bestimmten Abteilung aufhält. Diese Funktion lässt sich über das Smartphone jederzeit deaktivieren. Es werden keine Daten automatisch synchronisiert, denn der Mitarbeiter entscheidet allein, welche Informationen weitergeleitet und synchronisiert werden sollen. Damit sind die Vorgaben des Datenschutzes und die Privatsphäre garantiert. Alternativ ist auch die manuelle Erfassung von Arbeits- und Pausenzeiten möglich. Die erfassten Arbeitszeiten können in der Abacus-Business-Software anschlies send direkt weiterverarbeitet werden. Somit sind Arbeitgeber jederzeit in der Lage, bei Bedarf die durch die App erfassten Daten, an eine externe Kontrollinstanz wie etwa dem Arbeitsinspektorat vorzulegen. Employee-Self-Service Der Employee-Self-Service (ESS) ermöglicht es Arbeitgebern und -nehmern gleichermassen, zeit- und ortsunabhängig über ein Smartphone auf Personaldaten der Abacus-Business-Software zuzugreifen und sie zu bewirtschaften. Damit können Mitarbeiter jederzeit ihre persönlichen Angaben wie etwa ihre Adresse und ihren Zivilstand selbstständig ändern oder ihre Ansprüche auf Kinderzulagen deklarieren. Trifft eine Meldung über eine Mutation ein, kann die dafür verantwortliche Person sie entweder bewilligen oder ablehnen. Die App erlaubt es auch, die eigene Lohnabrechnung oder den Lohnausweis anzuzeigen. Der physische Versand von Lohnabrechnungen erübrigt sich damit. Weitere Funktionen dienen dem Beantragen von Ferien oder dem Melden von Absenzen wegen Militär, Unfällen oder Krankheiten. Zusätzlich gibt es auch einen Genehmigungsprozess für Geschäftsreisen und ihre anschliessende Verwaltung auf dem Smartphone mit Spesenerfassung inklusive dem Abbild der Originalspesenquittung. Damit sich auch von unterwegs Kreditorenrechnungen prüfen und zur Zahlung freigegeben lassen, kann der elektronische Rechnungsprüfungsprozess auch über das Smartphone durchgeführt werden. Fazit Mit Smartphone-Apps wie Abaclik wird das Smartphone zur eigentlichen Drehscheibe für den Informationsaustausch zwischen Mitarbeitern und Unternehmen. Die Smartphone-App Abaclik macht das Handy zur Informationsdrehscheibe zwischen Mitarbeitern und ihrem Unternehmen. www.graphax.ch www.graphax.ch 13 / 2016 www.netzwoche.ch © netzmedien ag www.graphax.ch

Management & Career Studie 41 Nachfrage nach ICT-Fachkräften stabilisiert sich Im aktuellen Fachkräfteindex des Recruiting-Unternehmens Hays zeigen sich im Quartalsvergleich kaum Veränderungen. Einzig Webentwickler waren im dritten Quartal deutlich weniger gefragt. Die Nachfrage stabilisierte sich auf durchschnittlichem Niveau. Höchstwerte aus dem Jahr 2014 bleiben unerreicht. Autor: Christoph Grau NACHFRAGE NACH SKILLS 250 225 200 175 150 125 100 75 50 Referenzwert: Quartal 1/2011 = 100 Veränderung: relativ zu dem Referenzwert in Quartal 1/2011 Q1 Q1 Q2 Q3 Q4 Q1 Q2 Q3 Q4 Q1 Q2 Q3 Q4 Q1 Q2 Q3 Anwendungsentwickler IT Support IT-Berater Netzwerkadministrator Projektleiter SAP-Berater Webentwickler 11 2013 2014 2015 2016 Quelle: Hays Hays hat seinen Fachkräfteindex für die Schweizer IT- Branche vorgelegt. Im zweiten Quartal des laufenden Jahres zeigte sich über alle Bereiche hinweg eine konstante Nachfrage nach IT-Spezialisten. Der Indexwert stagnierte bei 133 Punkten. Damit veränderte sich der Wert seit inzwischen drei Quartalen kaum. Dennoch liegt der Höchstwert von rund 175 Punkten aus dem zweiten Quartal 2014 noch in weiter Ferne. Laut Timo Kranz, Consultant Permanent im Bereich IT-Skills bei Hays, hat sich die Lage nach dem Frankenschock wieder stabilisiert, wie er in einem Gespräch sagte. Der Index bewege sich in etwa auf dem Niveau von 2013. Insgesamt sei sogar ein leicht positiver Trend auszumachen. Für das zweite Halbjahr dieses Jahres rechnet Kranz wieder mit einer Belebung. «Die Nachfrage nach IT-Spezialisten wird weiterhin steigen und zwar in einem ähnlichen Masse, wie wir es seit Mitte 2015 erleben», zeigte er sich überzeugt. Viel Bewegung bei Webentwicklern Eine deutliche Auf- und Abwärtsbewegung zeigte sich im Berufsfeld der Webentwickler. Im zweiten Quartal stieg der Indexwert von 148 auf 181 Punkte. In diesem Quartal brach er hingegen wieder auf 144 Punkte ein. Kranz erklärt die Entwicklung damit, dass viele Unternehmen in diesem Jahr wieder mehr in Webtechnologien investierten. Gerade der Aufbau mobiler Lösungen sei sehr gefragt. Kranz warnt jedoch davor, den Einbruch im zweiten Quartal überzubewerten. Der gleitende Trend für Webentwickler zeige weiterhin klar nach oben, betonte er. Auch könnten Unklarheiten bei Jobausschreibungen zu solchen Ausschlägen führen. Etwa wenn eine Position als UI/UX- Designer ausgeschrieben sei, in Wirklichkeit aber ein Webentwickler gesucht werde. Projektleiter bleiben gefragt Die stetig hohe Nachfrage nach Projektleitern zeigt zudem, dass Unternehmen verstärkt IT-Projekte starten, wie Kranz betont. In den letzten Jahren hätten viele Firmen die Modernisierung ihrer IT «verschlafen» und hätten nun gros sen Nachholbedarf, sagte er. «Es gilt, Applikationen web- und mobilefähig zu machen und die Infrastruktur effizienter aufzustellen», hob Kranz hervor. Aber auch Investitionen in Zukunftsprojekte seien vermehrt zu beobachten, womit sich die konstante Nachfrage nach Projektleitern erklären liesse. Kaum Veränderungen gab es in den Berufsfeldern Anwendungsentwicklung, IT-Support und SAP-Berater. Die Nachfrage nach IT-Beratern sank um 5 Indexpunkte auf einen Wert von 133. Generell zeigt der Trend für Berater seit Mitte 2014 fast konstant nach unten. Folgerichtig bilden SAP-Berater mit einem Wert von 88 Punkten das Schlusslicht. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode 4TNmTHhG « Die Nachfrage nach IT-Spezialisten wird weiterhin steigen und zwar in einem ähnlichen Masse, wie wir es seit Mitte 2015 erleben. » Timo Kranz, Consultant Permanent im Bereich IT-Skills, Hays www.netzwoche.ch © netzmedien ag 13 / 2016

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