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Netzwoche 13/2016

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44 Service Event Plus

44 Service Event Plus KOMBINIEREN SIE JETZT IHREN EVENTEINTRAG (ONLINE UND PRINT) FÜR NUR CHF 860.– UNTER WWW.NETZWOCHE.CH/EVENTS Seminar Digitale Geschäftsmodelle mit Blockchaintechnologie Datum: 15. – 29.11.2016 Zeit: Ort: Kontakt: Veranstalter: Anmeldung: 08.30 – 18.00 Uhr Basel noemi.hess@fhnw.ch FHNW Institut für Wirtschaftsinformatik www.fhnw.ch/iwi/seminar-digitalegeschaeftsmodelle-mit-blockchaintechnologie Im Seminar «Digitale Geschäftsmodelle mit Blockchaintechnologie» von Prof. Walter Dettling werden Funktionsweise, Grundlagen und Anwendung von Blockchains bei Geschäftstransaktionen und beim Nachweis der Datenintegrität in regulierten Branchen erläutert. Mithilfe von Simulationen und konkreten Anwendungsfällen wird das Verständnis für Blockchains vertieft. Blockchaintechnologie hat das Potenzial, Geschäftsmodelle in allen Branchen zu verändern und wird bereits in anderen Ländern produktiv in E-Health und E-Goverment eingesetzt. Sie ermöglicht etwa Banken neue Modelle für den Handels- und Zahlungsverkehr, während Industrieunternehmen den Einsatz im Bereich Internet of Things (IoT) erforschen. Das Seminar spricht Teilnehmende an, die sich idealerweise bereits mit digitalen Entwicklungen auseinandergesetzt haben, sich in einer führenden Position befinden, IT-Projektverantwortung haben oder in Internet- und Mobile-Projekten mitarbeiten. In nur drei Kurstagen erhält man das Zertifikat «Seminar Digitale Geschäftsmodelle mit Blockchaintechnologie». CAS Mobilie Application Development Datum: 04.02. – 12.05.2017 Zeit: 09.00 – 17.00 Uhr (Fr./Sa.) Ort: HSR Rapperswil Kontakt: cas-mobile@hsr.ch Veranstalter: HSR Hochschule für Technik Rapperswil Anmeldung: www.hsr.ch/cas-mobile Werden Sie Expertin oder Experte für Mobile Software Engineering mit Swift, Android, Xamarin und Cordova. Die HSR Hochschule für Technik Rapperswil bietet mit diesem neuen top-aktuellen berufsbegleitenden Zertifikatslehrgang die Möglichkeit, die Fachkompetenz in der gesamten Breite der mobilen Technologien, Methoden und Prozessen anzueignen. Dies umfasst alle relevante Cross-Plattformen und native Technologien, Architekturen und Designs mobiler Anwendungen, Best Practices, Testing, Deployment, Mobile Security sowie Prozessaspekte für Mobile App Projekte. Angesprochen sind erfahrene Softwareentwickler oder -architekten, die sich verstärkt im Bereich mobile Applikationen betätigen wollen. Zudem richtet sich der Lehrgang an Projektleiter mit sehr starkem technischem Flair. Sehr gute Programmiererfahrung in mehreren gängigen Sprachen wird vorausgesetzt. Zugelassen sind Fachpersonen mit Hochschulabschluss in Informatik oder einschlägiger langjähriger Berufserfahrung als Softwareingenieur. Das Nachdiplomstudium wird modular angeboten. Es kann komplett (CAS) oder in Teilen (einzelne Module) gebucht werden. Der Unterricht und die betreuten Übungen finden verteilt auf drei Monate, jeweils Freitag und Samstag ganztags, an der HSR statt. Profis haben nie ausgelernt. Informieren Sie sich jetzt! Sie organisieren Ihren Event. Mit uns erreichen Sie Ihre Teil nehmer. Unser Veranstaltungskalender macht Ihren Event bekannt! Tragen Sie Ihre eigenen Veranstaltungen unkom pliziert online unter www.netzwoche.ch/ events ein; der Basis eintrag ist kostenlos. Mit einem «Event Plus»-Eintrag kombinieren Sie online und Print und werden nie mehr übersehen. Weitere Informationen finden Sie auf www.netzwoche.ch/events Events, Kurse, Seminare, Workshops und andere Termine für die Web- und ICT-Branche. 13 / 2016 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Wild Card 45 End User Computing am Ende? Die IT-Kompetenz des durchschnittlichen Mitarbeitenden steigt stetig. Trotzdem unterhalten wir nach wie vor grosse Abteilungen, die für die Bereitstellung und den Support von Standard-PC-Arbeitsplätzen zuständig sind. « Standard-IT-Arbeitsplätze gewährleisten die korrekte Funktionsweise und damit auch die richtige und sichere Verwendung der Firmenanwendungen und -daten. » Daniel Liebhart ist Dozent für Informatik an der ZHAW (Züricher Hochschule für Angewandte Wissenschaften), Experte für Enterprise-Architekturen und Solution Manager der Trivadis AG. Das Bundesamt für Statistik belegt anhand mehrerer Messgrössen, die als Indikatoren für die Informationsgesellschaft gelten, die zunehmende IT-Kompetenz der Bevölkerung. Knapp 89 Prozent aller Schweizer Haushalte verfügten bereits 2013 über einen Computer, mehr als 25 Prozent besitzen derer zwei und 24 Prozent sogar drei. Dazu kommt eine Vielzahl anderer Geräte wie Handys, Drucker, Gamekonsolen und andere, die unter dem Begriff «ICT-Ausstattung» zusammengefasst werden. Heute werden es nicht weniger sein – nur sind sie jetzt weit besser miteinander verbunden. Das Einrichten, Konfigurieren und Vernetzen dieser Gerätschaften gehört heute zu den normalen Aufgaben, die das tägliche Leben so mit sich bringt. BYOD keine Lösung? Es wäre also zu erwarten, dass Unternehmen diese Kompetenz zunehmend nutzen. Die schleppende Verbreitung von BYOD (Bring your own Device) in Schweizer Unternehmen spricht jedoch eine andere Sprache. International kann von einem Abflauen der BYOD-Euphorie gesprochen werden. So ergab eine Onlineumfrage des Branchenverbandes «CompTIA» sogar, dass immer mehr Unternehmen die Verwendung eigener Geräte für die Arbeit verbieten. Während im Jahr 2013 lediglich 34 Prozent aller Firmen BYOD ausschlossen, waren es im Jahr 2015 bereits 53 Prozent. Die Gründe dafür sind vielfältig. Sie reichen von der Zunahme der Risiken über die Schwierigkeiten des MDM (Mobile Device Management) bis hin zur Enttäuschung bezüglich der erwarteten Kostenersparnis. Da liegt es auf der Hand, dass viele Unternehmen am bewährten Standard-IT-Arbeitsplatz festhalten und sogar was die Wahl des Handys und Tablets betrifft Vorgaben machen und diese bereitstellen. Doppelte Kosten Moderne Unternehmen erlauben die Verwendung der Firmengeräte für private Zwecke. Dieser Trend hat sogar einen Namen: PUOCE – Private Use of Company Equipment. Für viele Angestellte sieht die Sache jedoch anders aus. Sie müssen je ein Gerät für die Arbeit und eines für private Zwecke verwenden. Volkswirtschaftlich eigentlich ein Unsinn, da doppelte Kosten entstehen. Die durchschnittlich etwas über 300 Franken, die jeder Haushalt pro Monat für die ICT-Ausstattung ausgibt, muss im Minimum vom Arbeitgeber noch einmal aufgewendet werden. Oftmals sind Standard-IT-Arbeitsplätze in Unternehmen weitaus teurer. IT ohne End User Computing? Die Verwendung von Standard-IT-Arbeitsplätzen gewährleistet die korrekte Funktionsweise und damit auch die richtige und sichere Verwendung der Anwendungen und Daten des Unternehmens. Genau diese Prämisse wird jedoch durch die gegenwärtige technologische und gesellschaftliche Entwicklung infrage gestellt. Trotz Verboten setzen immer mehr Mitarbeitende ihre Geräte und ihre oftmals selbst zusammengestellten Applikationen für die Arbeit ein – und sind damit weitaus produktiver und agiler, als wir von der IT das gerne hätten. Es wird Zeit, über eine IT ohne End User Computing nachzudenken! Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode 4TNmTHhG www.netzwoche.ch © netzmedien ag 13 / 2016

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