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Netzwoche 13/2016

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08 Business Aktuell

08 Business Aktuell WWW.NETZWOCHE.CH Swisscom ernennt Sieger der Start-up Challenge cgr. Die Sieger der diesjährigen Swisscom Start-up Challenge stehen fest. Wie der Telko mitteilt, setzten sich die Jungunternehmen Advanon, Fashwell, Nanolive, Qumram und Xsensio durch. Sie traten gegen fünf weitere Bewerber in einem Pitch an. Insgesamt bewarben sich 200 Unternehmen um den Preis, laut Veranstalter so viele wie noch nie. Der Event fand erstmals an der EPFL statt. ▸ Webcode DPF8_1223 «Rechenzentrum Ostschweiz» wird gebaut cgr. Der Verwaltungsrat der St. Gallisch-Appenzellischen Kraftwerke (SAK) hat einen Kredit für das Datacenter «Rechenzentrum Ostschweiz» genehmigt, wie es in einer Mitteilung heisst. SAK ist auch Betreiberin des RZ. Als Standort ist Gais in Appenzell Ausserrhoden vorgesehen. Mit dem RZ soll die Region Ostschweiz für IT- Unternehmen attraktiver werden, versprechen sich die Initianten. ▸ Webcode DPF8_1063 Kontingentpolitik gefährdet Schweizer ICT-Jobs cgr. Der Verband der ICT-Anbieter, Swico, hat in der Anhörung des Bundesrats zur Festlegung der Kontingente für ausländische Arbeitskräfte Stellung bezogen. In einem Schreiben an den Rat kritisiert der Verband die bisher beschlossenen Kontingente als «absolut ungenügend» und fordert deutliche Anpassungen. Nach der Annahme der Masseneinwanderungsinitiative kürzte der Bundesrat die Kontingente für Dienstleistungserbringer aus EU-/EFTA- und Drittstaaten deutlich. Dies war laut Swico rein politisch motiviert. «Dabei haben diese Kontingente mit Einwanderung nichts zu tun, handelt es sich doch um kürzere Aufenthalte von Spezialisten, die im Ausland angestellt bleiben und auch wieder dorthin zurückkehren. Sie wandern somit weder ins Sozialsystem ein noch haben sie Anspruch auf Familiennachzug», schreibt der Swico in einer Mitteilung. Deutliche Anhebung gefordert Da es an inländischen ICT-Fachkräften mangle, sei die Branche auf eine hohe Zuwanderung angewiesen. Die Kürzungen der letzten Jahre hätten die Mitgliedsunternehmen stark getroffen, betont Swico weiter. Die geringen Kontingente würden es erschweren, ausländische Spezialisten für internationale Projekte in die Schweiz zu holen. Schweizer Entwicklerteams hätten in der Folge keine internationalen Projekte übernehmen können. Auch seien Aufträge ins Ausland verlagert worden. Laut Swico gefährdet die bisherige Praxis mittelfristig in der Schweiz angesiedelte Stellen. Die Kontingentpolitik verschärfe den Mangel an ICT-Fachkräften in der Schweiz, sagt der Swico-Verband. Bild: Fotolia Der Verband fordert daher ein «rasches Handeln des Bundesrates und eine Rückkehr zu angemessenen Kontingentszahlen». Genauer verlangt der Verband eine «Verdreifachung der Kontingente für Dienstleistungserbringer aus EU/ EFTA sowie eine Verdoppelung der Drittstaatenkontingente» im Vergleich zu den vergangenen beiden Jahren. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode osiBd3qN DIGITALE TRANSFORMATION DER IT Hand aufs Herz: Würden Sie Ihre IT als Business betreiben wollen, bei dem das vorhandene Budget dem in Aussicht gestellten Umsatz entspricht? Glauben Sie, dass Sie die vorhandenen Ressourcen soweit im Griff haben, dass Sie genau wissen, was sie leisten und vor allem was sie kosten? Wissen Sie konkret, wie Kundenbedürfnisse in Ihrer Organisa tion abgestimmt, umgesetzt, bereitgestellt und betrieben werden? Und wären Sie bereit, mögliche Risiken zu tragen? Als Geschäftsführer Ihrer IT-Organisation müssten Sie genau dies tun. Die meisten CIOs sind dazu nicht in der Lage. Sie mögen wohl gute Applikationen und IT-Systeme entwickeln und bereitstellen. Wenn man aber in das Innere ihrer Werkstatt schaut, dann würden so manchem Geschäftsführer die Haare zu Berge stehen. Es fehlt an Daten und an Transparenz, wie die Planung, Entwicklung und Produktion zusammenhängt. Jedes involvierte Team hat seine eigenen Tools und Informationen, von denen andere keine Kenntnis haben. Niemand sieht die Zusammenhänge. Es mag zwar am Schluss irgendwie funktionieren, aber reicht dies für die Zukunft, in der Standards und Automatisierung vorausgesetzt werden? Das Business will von der digitalen Transformation profitieren und erwartet schnellere, bessere und sicherere Services. Neue Technologien wie Cloud, Big Data und Software-defined Anything (SDX) gilt es zu adaptieren. Zudem soll die Organisation auf agile, Lean-Methoden und DevOps getrimmt werden. Und statt einer Handvoll müssen künftig dutzende businesskritische Provider unter einen Hut gebracht und integriert werden. Mit dem heutigen IT-Betriebsmodell ist dies schlicht nicht möglich. Ohne standardisiertes Informationsmodell und transparente Value Streams wird es keine Automatisierung geben. Das Business der IT muss neu erfunden werden. CIOs müssen anfangen, ihre Rolle als Owner von Datacentern zu hinterfragen und stattdessen zum businessorientierten Broker von Services mutieren. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_1587 Das Business der IT Martin Andenmatten Gründer und Geschäftsführer, Glenfis 13 / 2016 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Business Aktuell 09 Microsoft zufrieden mit Start von Windows 10 in der Schweiz cgr. Vor einem Jahr hat Microsoft Windows 10 für die breite Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Ende Juli endete das einjährige kostenlose Upgrade-Programm. Laut Angaben von Microsoft laufen aktuell 350 Millionen Geräte mit dem neuen Betriebssystem. Windows 10 ist Nummer zwei weltweit Laut dem Portal Statcounter liegt Windows 10 mit einem Anteil von rund 20 Prozent weltweit auf Platz zwei. Windows 7 hat im Vergleich noch fast doppelt so viele Nutzer. In der Schweiz sieht es etwas anders aus. Auch hierzulande zeigt sich bei Statcounter zwar ein klarer Aufwärtstrend bei der Windows-10-Nutzung. Mit einem Anteil von rund 22 Prozent liegt Windows 10 jedoch nur leicht vor Apples OS X. Windows 7 hat einen Anteil von knapp 30 Prozent. Microsoft hält am Ziel fest Microsoft ist auf einem guten Weg, in den angepeilten zwei bis drei Jahren sein Ziel von einer Milliarde Geräten mit Windows 10 zu erreichen, wie Mediensprecherin Monika Staubli auf Anfrage mitteilte. Ende April 2015 hatte Microsoft diese Zielsetzung ihm Rahmen einer Entwicklerkonferenz genannt. Bisher erreichte Microsoft aber gerade ein Drittel davon. Vor allem die schlechten Verkaufszahlen von Windows Phones verhagelten die Bilanz. Laut Gartner und IDC kommen diese nicht einmal mehr auf 1 Prozent Marktanteil. Es könnte daher eine «kleine Verzögerung geben», sagte Staubli. Am Ziel halte Microsoft aber fest. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode QEHYKG4U Apple reisst Smartwatch-Markt runter cka. Der weltweite Markt für Wearables hat ein solides zweites Quartal 2016 abgeschlossen. Insgesamt wurden über 9 Millionen Einheiten ausgeliefert, wie die Analysten von Canalys mitteilen. Die Zahl beschränkt sich auf sogenannte Basic Bands. Also Geräte, die über eine beschränkte eigene Intelligenz verfügen und auf eine Verbindung zum Smartphone angewiesen sind. Im Geschäft mit Fitness-Trackern lief das Quartal für Fitbit besonders gut. Die Auslieferungen stiegen um 36 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der amerikanische Hersteller hat seine ärgsten Konkurrenten wie etwa Jawbone aus dem Markt gedrängt. Dies ermöglichte gemäss Mitteilung das Wachstum. An zweiter und dritter Stelle folgen Xiaomi und Garmin. Die Hersteller lieferten im zweiten Quartal fast 3 Millionen beziehungsweise 700 000 Einheiten aus. Apple verliert massiv Nicht so rund lief es im Smartwatch-Geschäft. Im zweiten Quartal 2016 wurden etwa 3,5 Millionen Smartwatches ausgeliefert, wie IDC mitteilt. Der Markt liegt somit 32 Prozent unter dem Vergleichswert vom Vorjahr. Dabei lieferten alle Hersteller in den Top 5 mehr Einheiten aus als im Vorjahr. Alle, bis auf Apple. Der Marktführer knickte ein und zog den gesamten Markt mit sich. Die Auslieferungen für Apple brachen um 55 Prozent ein. Der Vergleich hinkt jedoch etwas. Im Vergleichsquartal war zugleich die Markteinführung der Apple Watch. Damals lieferte der MARKTANTEIL DER SMARTWATCHES Der Marktanteil in Prozent für Smartwatches nach Hersteller. Fitbit Xiaomi Garmin Andere Hersteller Quelle: IDC 7,8 % 17,8 % 33,3 % 41,1 % Hersteller 3,6 Millionen Einheiten aus. Die Zahl fiel nun auf 1,6 Millionen, der Marktanteil von 72 auf 47 Prozent. Auf den Plätzen 2 bis 5 steigerte Samsung seine Auslieferungen derweil um 51 Prozent, Lenovo um 75 Prozent, LG um 26 Prozent und Garmin um 25 Prozent. Und dennoch kamen die vier Hersteller nicht an Apple heran: Gemeinsam lieferten sie nur 1,3 Millionen Einheiten aus. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode FSFJKPL7 WWW.NETZWOCHE.CH Kudelski verbessert Nettoeinkommen deutlich gcr. Die Kudelski-Gruppe hat ihre Halbjahreszahlen 2016 vorgelegt. Das Unternehmen steigerte sein Nettoeinkommen im Jahresvergleich um 115,2 Prozent von 9,8 auf 21 Millionen Franken, wie es mitteilt. Die Gesamteinnahmen mit den sonstigen betrieblichen Erträgen stiegen um 11,6 Prozent auf 481,8 Millionen Franken. Das Ergebnis führt Kudelski auf strategische Entscheidungen zurück, die im Vorfeld getroffen worden seien. ▸ Webcode DPF8_1398 Suissedigital vergrössert Telefongeschäft cwi. Die Kommunikationsnetze des Verbands Suissedigital haben in den letzten 12 Monaten 59 500 Telefonabonnenten gewonnen, wie dieser mitteilt. Dies entspricht einem Wachstum von 8,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch beim Breitbandinternet legten die Mitgliederzahlen des Verbands zu: 13 000 neue Kunden, ein Plus von 1,1 Prozent im Vorjahresvergleich. Dagegen mussten die Verbandsmitglieder insgesamt einen Verlust von 129 000 TV-Abonnenten (minus 5 Prozent) hinnehmen. ▸ Webcode DPF8_1346 Swisscom übertrifft Erwartungen cgr. Wie Swisscom mitteilt, ist der Nettoumsatz im ersten Halbjahr dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahr um 0,2 Prozent auf 5,76 Milliarden Franken gestiegen. Der Betriebsgewinn vor Abschreibungen, Steuern und Zinsen (Ebitda) kletterte um 2,7 Prozent auf rund 1,1 Milliarden Franken. Unter dem Strich blieb Swisscom ein Reingewinn von 788 Millionen Franken, 0,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Hierzu trug auch das Lösungsgeschäft mit Businesskunden bei. Hier kletterte der Umsatz um 4,4 Prozent. ▸ Webcode DPF8_1359 www.netzwoche.ch © netzmedien ag 13 / 2016

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