Aufrufe
vor 3 Jahren

Netzwoche 13/2016

  • Text
  • Unternehmen
  • Netzmedien
  • Webcode
  • Schweizer
  • Digitalisierung
  • Schweiz
  • Datacenter
  • Software
  • Laut
  • Millionen

10 Business Aktuell

10 Business Aktuell WWW.NETZWOCHE.CH Swiss Cloud Computing verdreifacht Umsatz cka. Swiss Cloud Computing hat seine Geschäftszahlen für das erste Halbjahr 2016 vorgelegt. Das Unternehmen verdreifachte den Umsatz, wie es mitteilt. Genaue Zahlen nennt der Anbieter nicht. Das Ziel sei, den Umsatz bis 2020 auf über 15 Millionen Franken auszubauen. ▸ Webcode DPF8_1607 Acer steigert Gewinn cgr. Das zweite Quartal ist bei Acer durchwachsen verlaufen. Wie das Unternehmen mitteilt, stieg der Gewinn nach Steuern auf rund 17 Millionen Franken. Gleichzeitig sank der Umsatz um 6,7 Prozent auf umgerechnet rund 1,7 Milliarden Franken. ▸ Webcode C4ZKQDE6 As-a-Service-Verträge überholen klassisches Outsourcing dkl. 1,6 Milliarden Euro. Das war das Volumen des traditionellen Outsourcing-Geschäfts in der EMEA-Region im zweiten Quartal dieses Jahres – 28 Prozent weniger als im Vorjahr, wie die Marktforscher der Information Services Group mitteilen. Gründe für den Rückgang sehen die Forscher in der geringen Zahl der Vertragsabschlüsse. Ausserdem seien «auffallend» weniger Verträge restrukturiert worden. EMEA-Markt im ersten Halbjahr stabil Der Markt für As-a-Service-Verträge legte im zweiten Quartal dagegen um 38 Prozent zu und erreichte ein Volumen von 600 Millionen Euro. Weltweit betrachtet würden die As-a- Service-Aktivitäten nun 36 Prozent des gesamten Outsourcing-Geschäfts ausmachen, schreiben die Forscher. Das jährliche Vertragsvolumen des EMEA-Marktes ging im zweiten Quartal insgesamt um 18 Prozent zurück. Mit Blick auf die ersten sechs Monate des Jahres verhielt sich der Markt nach Aussagen der Forscher jedoch stabil. Das Vertragsvolumen des EMEA-Gesamtmarktes belief sich im ersten Halbjahr auf knapp 5 Milliarden Euro. Das entspreche dem Vorjahreswert. Zurückhaltung im DACH-Raum In der Schweiz, Österreich und Deutschland stieg die Zahl der Vertragsabschlüsse um rund 30 Prozent. Das Geschäftsvolumen des traditionellen Outsourcing-Geschäfts sank im ersten Halbjahr 2016 jedoch um 71 Prozent und liegt 30 Prozent unter dem Vorjahreswert. Schuld seien grosse Unternehmen in der DACH-Region. Diese würden zurückhaltend auf einige der «neueren Transformationsservices» im Markt reagieren, erklärten die Marktforscher. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_998 Anzeige STANDARD MANAGED LAN cello:connect to a smarter future NUR DIE POWER DIE SIE BRAUCHEN! SPIE, sharing a vision for the future cello: steht für erstklassige Standard Managed Services von sicheren und zukunftsweisenden Lösungen für Netzwerk und Kommunikation – für mehr Flexibilität, Sicherheit und Kosteneffizienz. Somit können Sie sich vermehrt auf Ihre eigenen Kernkompetenzen konzentrieren und erhalten ein deutlich verbessertes Kosten- Nutzen-Verhältnis. Neugierig? Mehr erfahren unter: http://cello.spie-ics.ch/cw 13 / 2016 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Business Nachgefragt 11 «Entscheidend ist für uns der Effizienzgewinn durch die IT» Nach zehn Jahren hat die Stadt Zürich Anfang Juli dieses Jahres wieder eine IT-Strategie verabschiedet. Sechs strategische Strossrichtungen sollen die nächsten vier Jahre die Stadt-IT prägen. OIZ-Direktor Werner Breinlinger erklärt, was noch alles dahintersteckt. Interview: Marcel Urech und Christoph Grau Warum hat es zehn Jahre gedauert, bis Zürich eine neue IT-Strategie bekommen hat? Werner Breinlinger: Die IT-Strategie aus dem Jahr 2006 mit ihren wichtigen Elementen Zentralisierung, Standardisierung und Kosteneindämmung behält nach wie vor ihre Gültigkeit. Sie regelt die Organisation der Informatik der Stadt Zürich. Die IT-Strategie 2016 ist eine Erweiterung aufgrund der technischen Entwicklung und der Bedürfnisse der Bevölkerung und der Stadtverwaltung. Wie haben sich die Anforderungen an die Informatik in diesen zehn Jahren geändert? Die Durchdringung unserer Gesellschaft mit IT ist noch stärker geworden. Das gilt für Anwendungen für die Stadtverwaltung oder auch für Applikationen für die Bevölkerung, etwa im E-Government-Bereich. Dazu kommt, dass viele Services mobil bedienbar und 24 Stunden am Tag verfügbar sein müssen. Wieso ist die neue IT-Strategie auf einen Zeitrahmen von vier Jahren ausgelegt? Vier Jahre sind für die aktuelle IT-Strategie aufgrund von Lifecycle-Überlegungen und der dynamischen Entwicklung der Branche ein sinnvoller Zeitrahmen. Wer war alles an der Ausarbeitung der Strategie beteiligt? Die Strategie wurde durch ein Projektteam mit Vertretern aus der OIZ und verschiedenen Departementen und Dienstabteilungen der Stadt Zürich erarbeitet. Verabschiedet wurde sie durch den Stadtrat. Wie haben Sie die sechs Schwerpunkte der Strategie ausgewählt? Die Definition der Stossrichtungen basiert auf der Analyse von IT-Trends und den Anforderungen an die IT der Stadt Zürich. Gibt es eine Gewichtung der Punkte? Es ist eher so, dass eine rigide Hierarchie der Schwerpunkte hinderlich wäre. Die Stossrichtungen beeinflussen sich gegenseitig und sind voneinander abhängig. Eine Abstimmung der Massnahmen zu den Stossrichtungen ist daher entscheidender als ihre Priorisierung. « Die IT-Strategie 2016 wurde mit Vertretern aus allen Departementen erarbeitet. » Werner Breinlinger, Direktor OIZ Welcher Aspekt hat für Sie persönlich die höchste Priorität? Entscheidend für mich ist nicht ein einzelner Aspekt der IT-Strategie, sondern dass wir mit Informatik einen Effizienzgewinn erreichen können. Bisher ist die Finanzierung vieler Vorhaben noch nicht geklärt. Wer bezahlt was? Die Finanzierung erfolgt über das ordentliche Budget und den normalen Budgetprozess der IT der Stadt Zürich. Rechnen Sie mit Widerständen? Nein. Die alte und die neue IT-Strategie sind in der Stadt Zürich breit abgestützt. Die IT-Strategie 2016 wurde mit Vertretern aus allen Departementen erarbeitet und vom Stadtrat bewilligt. Mit welchen Partnern wollen Sie die neue Strategie umsetzen? Innerhalb der Stadtverwaltung wird die Strategie von der OIZ in Kooperation mit den Dienstabteilungen und Departementen umgesetzt. Bei Bedarf arbeiten wir mit externen Spezialisten zusammen. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_1661 www.netzwoche.ch © netzmedien ag 13 / 2016

Archiv