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Netzwoche 13/2017

42 Products Neuheiten

42 Products Neuheiten WWW.NETZWOCHE.CH Microsoft bringt Windows 10 Pro for Workstations mur. Microsoft hat eine neue Variante von Windows angekündigt. Windows 10 Pro for Workstations ist laut Microsoft eine «High-End-Version» von Windows 10 Pro, die für Server-Hardware und anspruchsvolle Workloads optimiert ist. Die wichtigste Neuerung ist eine bessere Hardware-Unterstützung. Das Betriebssystem soll Geräte mit «High-Performance-Konfigurationen» unterstützen. Microsoft meint damit für Server optimierte Intel-Xeon- und AMD-Opteron-Chips in mehrfacher Ausführung. ▸ Webcode DPF8_51801 AWS kündigt Security Service an jor. Amazon Web Services (AWS) hat am Cloud-Summit in New York ein neues Produkt angekündigt. Der Security-Dienst namens Macie soll Unternehmen dabei helfen, heikle Daten in der Cloud zu schützen. Der Service nutze Technologien aus dem Bereich Machine Learning. Unternehmen könnten mit dem Dienst ihre Daten weitgehend automatisiert verwalten und überwachen. Macie soll zudem Sicherheitsrisiken erkennen und unter Kontrolle halten, wie Amazon mitteilt. ▸ Webcode DPF8_52281 Samsung enthüllt 128-Terabyte-SSD osc. Der IT-Hersteller Samsung hat auf dem diesjährigen Flash Memory Summit in Santa Clara seine Pläne für die SSD-Sparte vorgestellt. Wie The Register schreibt, soll ein 1-Terabit-Chip mit Samsungs V-Nand-Technologie die Speicherkapazität der hauseigenen SSDs verdoppeln. So seien ab 2018 Medien mit bis zu 128 Terabyte Speicherplatz möglich. Das Unternehmen stellte zudem einen neues Format für 1U-Server vor. ▸ Webcode DPF8_51559 Asus Zenbook Flip S UX370. Asus bringt Zenbooks im Doppelpack osc. Asus hat seine Laptop-Reihe Zenbook um zwei Modelle erweitert. Das Zenbook Pro UX550 bringt in einem 14-Zoll-Formfaktor ein 4k-Display mit 15,6 Zoll Bildschirmdiagonale und eine Nvidia-GTX-1050-Grafikkarte unter, wie das Unternehmen mitteilt. Dem Grafikchip zur Seite stehen ein Intel-Core-i7-Prozessor, bis zu 1 Terabyte SSD-Speicher sowie bis zu 16 Gigabyte RAM. Das Zenbook Pro UX550 ist 1,8 Kilogramm schwer, 18,9 Millimeter dick und verfügt über ein Soundsystem von Harman Kardon mit vier Lautsprechern. Der Akku hält nach Herstellerangaben bis zu 14 Stunden lang. An Schnittstellen stehen AC-WLAN, zwei USB-3.1-Ports, HDMI und zwei USB-C/Thunderbolt-3-Ports zur Verfügung. Das Zenbook Pro UX550 ist laut Asus ab 1599 Franken erhältlich. Ein Convertible ist das neue Zenbook Flip S UX370. Auch hier verbaut Asus nach Wunsch verschiedene i7-Prozessoren, bis zu 1 Terabyte SSDs und bis zu 16 Gigabyte RAM. Das 13,3-Zoll-Touch-Display des Geräts löst mit 1920x1080 Pixeln auf und soll sich um 360 Grad nach hinten drehen lassen. Der Hersteller verspricht eine Akkulaufzeit von bis zu 11,5 Stunden. Wie Asus schreibt, ist das Zenbook Flip S UX370 mit 10,9 Millimetern Dicke und 1,1 Kilogramm Gewicht besonders kompakt. Es ist aus einer Aluminium-Legierung gefertigt, die leichter und dennoch robuster sei als üblicherweise verwendetes Metall. Das Gerät hat zwei USB-C- Buchsen. Preislich startet das Zenbook Flip S UX370 bei 1299 Franken. HP präsentiert A3-Drucker für KMUs Der Officejet Pro 7730 von HP Inc verfügt über zwei Papierfächer. Artikel online auf www.netzwoche.ch Webcode DPF8_51782 cka. HP Schweiz hat über zwei neue Drucker informiert: den Officejet Pro 7720 und den Officejet Pro 7730. Die Geräte sollen professionelle Ausdrucke bis zu A3, also etwa 30 x 42 Zentimeter, für KMUs und auch Kleinstunternehmen erschwinglicher machen, wie HP mitteilt. Beide Modelle drucken doppelseitig, randlos und in Farbe. Zudem verfügen sie über einen Flachbettscanner im A4-Format und unterstützen eine automatische Zuführung von 25 Seiten. Die Features beider Modelle sind identisch bis auf das Papierfach. Das Modell 7720 verfügt über ein Papierfach, das bis zu 250 Seiten fasst. Das Modell 7730 verfügt über zwei solcher Papierfächer. Für mobiles Drucken entwickelt Der Fokus beider Geräte liege auf dem mobilen Drucken, schreibt HP. Ausser dem farbigen Touchscreen mit Gestensteuerung lassen sich die Geräte etwa auch mit dem Smartphone bedienen. Zu diesem Zweck kündigte der Hersteller die HP Smart App an. Dabei handelt es sich um eine komplett überarbeitete Version der All-in-One Printer Remote App. Mit der App können Nutzer über lokale WLAN-Netzwerke direkt von Dropbox oder Google Drive Dokumente drucken, den Tintenvorrat überprüfen und neue Verbrauchsmaterialien bestellen. Die Preise liegen bei 199 Franken für den Officejet Pro 7720 und 229 Franken für den Officejet Pro 7730. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_51647 13 / 2017 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Products Hands-on 43 Schnappschüsse mit Sonys Superzeitlupe rkn. Mit dem neuen Xperia XZ bringt Sony sein neues Smartphone-Flaggschiff auch auf den Schweizer Markt. Das Highlight beim neuen Xperia-Phone: die Kamera. Sie soll Videos mit bis zu 960 Bildern pro Sekunde aufnehmen. Die Redaktion sah sich diese Superzeitlupen-Funktion genauer an. Die grosse Enttäuschung vorab: Im Modus für Superzeitlupe nimmt die Kamera laut Sony nur 182 Millisekunden lang beziehungsweise kurz auf, also etwa 175 Bilder. Danach kehrt sie in den normalen Aufnahmemodus zurück und man muss erneut die Zeitlupe aktivieren, wenn man weitere Superzeitlupen-Aufnahmen machen möchte. Die 182 Millisekunden ergeben beim Abspielen eines so aufgenommenen Filmchens dann rund 6 Sekunden. Die angepriesenen 960 Bilder pro Sekunde sind demnach eine rein «technische Spezifikation», wie de Jong auf Anfrage klarstellt. Er ist Head of Marketing & PR Austria, Switzerland & Adriatics Markets bei Sony Mobile Communications. Längere Zeitlupenaufnahmen könnten Benutzer bei 120 Bildern pro Sekunde filmen. Eine neue Art «Schnappschuss» Es gibt zwei Varianten der Superzeitlupe. Die erste ist die reine Zeitlupenaufnahme. Der zweite Modus ermöglicht kontinuierliche Aufnahmen mit dazwischengeschalteter Zeitlupe. Das heisst, dass das Video in Echtzeit startet und der Besitzer dann die Superzeitlupe aktivieren kann. So wechselt das daraus resultierende Video dann zwischen Echtzeit und extremer Zeitlupe hin und her. Bei beiden Varianten der Superzeitlupe muss man den Moment für die Aktivierung der Superzeitupe genau erwischen, wenn man die gewünschten 182 Millisekunden stark verlangsamt sehen will. Das ist leider sehr schwierig und macht den «Schnappschuss» fast unmöglich. Es ist aber gleichzeitig diese Herausforderung, die den Modus interessant macht. Wenn man etwa das Haustier bei einer für das menschliche Auge schon nicht mehr sichtbaren Bewegung oder den Stein beim Eintauchen ins Wasser filmen möchte, braucht es viel Übung und gute Reflexe. Umso belohnender ist es, wenn man die Aufnahme nach dem 15. Versuch dann endlich doch hinbekommt. Die kurze Aufnahmezeit der Xperia-Kamera im Superzeitlupen-Modus ist aber nicht überraschend. Vergleichbare Super-Slow-Motion-Kameras (allerdings zu mehr als dem doppelten Preis) nehmen immerhin einige Sekunden am Stück auf. Hier gibt es technische Limitierungen, insbesondere durch die Schreibgeschwindigkeit auf das Speichermedium. Dass die Handykamera die Superzeitlupen- Videos nur in HD-Auflösung speichert, ist schade, aber unter diesem Aspekt verständlich. Sonys Smartphone- Flaggschiff: Xperia XZ Premium. Sony übertrumpft trotzdem die Zeitlupenmodi der Konkurrenz, die üblicherweise 120 oder 240 Bilder pro Sekunde bieten. Wem schon einmal ein schöner Schnappschuss in Superzeitlupe gelungen ist, der wird sich mit diesen vergleichsweise bescheidenen Bildraten allerdings kaum zufrieden geben. Fazit Das Xperia XZ Premium befindet sich mit einem UVP von 799 Franken in direkter Konkurrenz zu Apples und Samsungs Spitzenmodellen. Damit drängt sich die Frage auf, was das Flaggschiff von Sony besser kann als die anderen Geräte. Die Antwort ist klar: die Superzeitlupe. Wer mit Superzeitlupe experimentieren will, ob mit dem Smartphone oder einer anderen Kamera, wird wohl kaum ein günstigeres Gerät auf dem Markt finden als das Xperia XZ Premium. Zwar schränkt die Hardware die Funktionalität noch ein, aber es sind trotzdem bereits ordentliche Ergebnisse möglich. Wer zudem Wert auf hohe Leistung und ein erstklassiges Display legt, für den ist dieses Modell geeignet. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_51413 WWW.NETZWOCHE.CH Eizo bringt 27-Zoll-Bildschirm für Profis osc. Der japanische Hersteller von Computermonitoren Eizo hat mit dem CG2730 Swiss Garantie ein neues Modell seiner Coloredge-CG-Reihe vorgestellt. Der 27-Zoll-Bildschirm sei für «anspruchsvolle bis professionelle Anwender in den Bereichen Fotografie, Webpublishing und Grafik» konzipiert, wie das Unternehmen mitteilt. Zudem biete der CG2730 Swiss Garantie mit einem LED-Backlight eine hohe Farbverbindlichkeit, einen weiten Betrachtungswinkel sowie eine Abdeckung von 99 Prozent des Adobe-RGB-Farbraums. ▸ Webcode DPF8_51658 BenQ bringt Multi-Touch- Displays mit Soundbar mur. BenQ hat sein Portfolio an Multi-Touch-Displays um vier Modelle erweitert. Sie laufen standardmässig auf dem Betriebssystem Android 5.1. Die Bildschirme haben eine 4k-UHD-Auflösung (3840 x 2160 Pixel) im 16:9-Format und eine Helligkeit von 330 Candela pro Quadratmeter. Sie sollen 20 Touch-Punkte parallel verarbeiten können und keimresistent sein. Die integrierte Soundbar bietet Lautsprecher mit zweimal 16 Watt. ▸ Webcode DPF8_51576 NECs neuer LCD-Laserprojektor mur. NEC hat den Projektor PA803UL veröffentlicht. Er soll sich vor allem für Anwender in Unternehmen und Bildungseinrichtungen eignen. Das Gerät kombiniert LCD- Technologie mit einer Laserlichtquelle, die laut Hersteller für den langfristigen Betrieb konzipiert ist. Der Projektor hat eine Lichtleistung von 8000 ANSI-Lumen und wiegt 18 Kilogramm. Er unterstützt 4k/60Hz, HDR10 und eine Farbraumkonvertierung von REC2020 zu REC709. ▸ Webcode DPF8_51450 www.netzwoche.ch © netzmedien ag 13 / 2017

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