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Netzwoche 13/2017

52 Service Event Plus

52 Service Event Plus KOMBINIEREN SIE JETZT IHREN EVENTEINTRAG (ONLINE UND PRINT) FÜR NUR CHF 860.– UNTER WWW.NETZWOCHE.CH/EVENTS Webinare: Qualitätsmanagement und Vertragsmanagement Datum: 19./20.09.2017 Zeit: Ort: Kontakt: Veranstalter: Anmeldung: 11.00 – 12.00 | 14.00 – 15.00 Uhr online Dominik Lippuner: events@adeon.ch adeon ag www.adeon.ch/webinare Digitalisierung geschäftlicher Prozesse: Der zukünftige Erfolg von Unternehmen und Organisationen aller Art hängt entscheidend davon ab, ob und wie das gesamte fachliche und organisatorische Wissen zugänglich und nutzbar ist. Der intelligente Umgang mit Dokumenten und Informationen bildet dabei die wichtigste Grundlage. Auf diesem Gebiet gehört die adeon ag zu den renommierten Lösungsanbietern in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein. In den aktuellen Webinaren von adeon erhalten Sie einen Eindruck davon, wie Sie mit Enterprise Content Management (ECM) Ihre Prozesse digital automatisieren und dadurch optimieren sowie wertvolle Zeit und teures Geld sparen. Qualitätsmanagement mit d.3ecm: Gutes Qualitätsmanagement setzt eine durchgängige, verpflichtende, nachvollziehbare Verwaltung von Informationen im gesamten Unternehmen voraus. Mit d.3ecm lässt sich ein durchgängiges, ISO-konformes Qualitätsmanagement umsetzen. Dienstag, 19.09.2017, 11.00 – 12.00 Uhr | Mittwoch, 20.09.2017, 14.00 – 15.00 Uhr Vertragsmanagement mit d.3ecm: Das d.3ecm Vertragsmanagement ermöglicht den transparenten Überblick über alle aktiven Verträge, Fristen und Laufzeiten – über den gesamten Vertragslebenszyklus hinweg. Das verringert Recherchezeiten, erhöht die Prozesssicherheit und erfüllt die Nachweispflicht sowie rechtliche Vorgaben. Dienstag, 19.09.2017, 14.00 – 15.00 Uhr | Mittwoch, 20.09.2017, 11.00 – 12.00 Uhr Die Teilnahme ist kostenlos. Industrie 4.0 und die Chancen Datum: 21.09.2019 Zeit: 08.45 – 12.00 Uhr Ort: Radisson BLU, Zürich-Flughafen Kontakt: briefing@msmag.ch Veranstalter: MSM Research AG Anmeldung: www.msmag.ch Industrie 4.0 wird die Welt der traditionellen Businessmodelle auf den Kopf stellen und neue Gesetzmässigkeiten schaffen. Es materialisieren sich für die Unternehmen viele neue Marktchancen, Wettbewerbsvorteile und enormes Potenzial. Die ICT schafft dazu die notwendigen Grundlagen: sie ermöglicht die Vernetzung von Liefer- und ganzen Wertschöpfungsketten, sie schafft die Voraussetzung für die Fertigung individueller Kleinstserien zu Preisen der Serienfertigung oder für die vorausschauende Wartung (Predictive Maintenance). Industrie 4.0 geht aber über die ICT hinaus und fordert eine Transformation des unternehmerischen Denkens und Handelns, der Kultur, Arbeitswelt und der Workplaces. Wer den Anschluss im Business nicht verpassen und das Feld dem Wettbewerber überlassen will, sollte sich rechtzeitig Gedanken machen, wie Industrie 4.0 sein Unternehmen transformieren kann, wie neue Businessmodelle geschaffen und zum Laufen gebracht werden können. Erfahren Sie von unseren Experten am Briefing, was Industrie 4.0 für Ihr Unternehmen bedeuten kann, wie Sie das Thema angehen, welche Ressourcen Sie benötigen, wie neue Businessmodelle aussehen und monetarisiert werden können, was es für den erfolgreichen Einstieg braucht und welche Grundlagen die ICT bereitstellen muss. Die Teilnahme ist kostenlos für ICT-Verantwortliche, Fachbereichsleiter und CEOs aus industriellen Unternehmen, die sich mit dem Thema und den Auswirkungen auf ihr Unternehmen konkret beschäftigen. CAS Mobile Application Development Datum: 22.09. – 09.12.2017 Zeit: 09.00 – 17.00 Uhr (Fr. / Sa.) Ort: HSR Rapperswil Kontakt: cas-mobile@hsr.ch Veranstalter: HSR Hochschule für Technik Rapperswil Anmeldung: www.hsr.ch/cas-mobile Werden Sie Expertin oder Experte für Mobile Software Engineering mit Swift, Android, Xamarin und Cordova. Die HSR Hochschule für Technik Rapperswil bietet mit diesem neuen topaktuellen berufsbegleitenden Zertifikatslehrgang die Möglichkeit, die Fachkompetenz in der gesamten Breite der mobilen Technologien, Methoden und Prozessen anzueignen. Dies umfasst alle relevante Cross-Plattformen und native Technologien, Architekturen und Designs mobiler Anwendungen, Best Practices, Testing, Deployment, Mobile Security sowie Prozessaspekte für Mobile-App-Projekte. Angesprochen sind erfahrene Softwareentwickler oder -architekten, die sich verstärkt im Bereich mobile Applikationen betätigen wollen. Zudem richtet sich der Lehrgang an Projektleiter mit sehr starkem technischem Flair. Sehr gute Programmiererfahrung in mehreren gängigen Sprachen wird vorausgesetzt. Zugelassen sind Fachpersonen mit Hochschulabschluss in Informatik oder einschlägiger langjähriger Berufserfahrung als Softwareingenieur. Das Nachdiplomstudium wird modular angeboten. Es kann komplett (CAS) oder in Teilen (einzelne Module) gebucht werden. Der Unterricht und die betreuten Übungen finden verteilt auf drei Monate, jeweils Freitag und Samstag ganztags, an der HSR statt. Profis haben nie ausgelernt. Informieren Sie sich jetzt! 13 / 2017 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Wild Card 53 Pop out der Gig-Economy? Prominente Vertreter der Gig-Economy wie Uber und Airbnb kämpfen hierzulande mit Gegenwind. Arbeitsmodelle, Märkte und Firmen werden beeinflusst. Der neue Wirtschaftszweig hat es in sich. « Der zunehmende Erfolg des neuen Wirtschaftszweigs ruft die traditionelle Konkurrenz und ihre Lobbyorganisationen auf den Plan. » Daniel Liebhart ist Dozent für Informatik an der ZHAW (Züricher Hochschule für Angewandte Wissenschaften), Experte für Enterprise-Architekturen und Solution Manager der Trivadis AG. Artikel online auf www.netzwoche.ch Webcode DPF8_53041 Aus und vorbei! In Zukunft werden wir nicht mehr von sympathischen privaten Fahrern in gepflegten Fahrzeugen freundlich und sensationell preiswert von A nach B chauffiert. Zurück in die Zeit des Anstehens am Taxistand, zu den grotesk horrenden Preisen und zu unfreundlichen oder wie in Genf und Basel gar die Konkurrenz verprügelnden Taxifahrern. Eine der Ikonen der Gig-Economy – Uber – stellte seinen günstigsten Service «Uber Pop» Anfang August in Zürich ein. Zu gross waren offenbar die gesetzlichen Hürden und zu stark war die Gegenwehr der Taxi-Lobby. Ähnliches droht auch Airbnb, da ein Verwaltungsgericht im Mai in Basel einen Entscheid «mit Signalwirkung» für deren Businessmodell fällte. Aufgrund des Urteils könnte die Nutzung von privaten Wohnungen als günstige Alternative zur Hotellerie eingeschränkt werden. Und dies, obwohl die über 2 Millionen Airbnb-Übernachtungen im Jahr 2016 in der Schweiz beweisen, wie gefragt diese Gig-Economy- Plattform ist. Oder vielleicht gerade deshalb. Der zunehmende Erfolg des neuen Wirtschaftszweigs ruft die traditionelle Konkurrenz und ihre Lobbyorganisationen auf den Plan. Bleibt nur zu hoffen, dass uns der Branchenverband Hotelleriesuisse und die Gesetzgebung den Zugang zu charmanten und bezahlbaren Aufenthalten und deren gastfreundlichen Vermietern nicht zu verwehren vermag. Gig-Economy – die einmalige Leistung Die Gig-Economy hat ihren Nahmen aufgrund der Tatsache, dass eine einmalige Leistung – der Gig (Auftritt) – die Basis der Wertschöpfung darstellt. Laut Oxford Dictionary ist Gig-Economy «ein Arbeitsmarkt, der durch das Überhandnehmen von befristeten oder freelanceartigen Arbeitsverhältnissen gegenüber festen Anstellungen charakterisiert ist». Möglich wird diese Art der Wirtschaft durch technologische P2P-Plattformen, die Angebot und Nachfrage problemlos und schnell miteinander verbinden. Diese Verbindung wird zunehmend von intelligenten Algorithmen unterstützt, die zudem die Preisfindung massgebend beeinflussen. Der neue Wirtschaftszweig wächst stark. Der «Ultimate Guide to Gig Economy Data» von Robert McGuire geht davon aus, dass heute etwa 11 Prozent aller Beschäftigten der USA in der Gig-Economy tätig sind. In Europa und in der Schweiz werden die Zahlen ähnlich sein, wie etwa der Report «Self-employment and the gig economy» des Britischen Unterhauses zeigt, der den Anteil auf 15 Prozent beziffert. Tendenz steigend, wie eine Vielzahl von Untersuchungen, Umfragen und Studien bestätigen. Kein Wunder also, dass sich viele traditionelle Wirtschaftszweige Sorgen machen. Offene Fragen Die Gig-Economy verändert Märkte, Firmen und Arbeitsmodelle und bringt damit eine Vielzahl neuer Fragestellungen mit sich. Auf Ebene der Märkte sind es beispielsweise der Einfluss von Algorithmen auf bestehende Infrastrukturen, die mögliche Marktverzerrung durch Preismaschinen oder die Konsequenzen der Tendenz, von Produktherstellern zu Gig-Economy-Plattformbetreibern zu werden. Für Firmen werden Marktzugang und Personalpolitik auf den Kopf gestellt, und für uns als Individuen verändert sich nicht nur die Work-Life-Balance, sondern auch die Art und Weise der Karriere- und Vorsorgeplanung. Die Gig- Economy wird dem «Uber Pop out» nicht folgen – höchste Zeit also, sich mit den neuen Rahmenbedingungen anzufreunden und sich auf Neues einzustellen. www.netzwoche.ch © netzmedien ag 13 / 2017

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