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Netzwoche 13/2018

21. November

21. November 2018 Hallenstadion, Zürich WIR SUCHEN DIE BESTEN DER DIGITALEN SCHWEIZ Der Digital Economy Award sucht die Besten der digitalen Wirtschaft. Die Ausschreibung richtet sich an die digital reifsten Unternehmen der Schweiz und deren innovativste Projekte. Noch bis zum 17. September anmelden! Unsere Kategorien und Zertifikate: Digital Innovation Of The Year sucht das innovativste digitale Projekt der Schweiz Digital Transformation fragt nach der digitalen Reife von Unternehmen Highest Digital Quality hier stellen Unternehmen ihre Qualitäten in fünf Spezial-Disziplinen unter Beweis www.digitaleconomyaward.ch Veranstalter: Sponsoren: Medienpartner:

Editorial 05 Es braucht mehr Frauenpower in der ICT « Unser Anliegen ist es, aufzuzeigen, wie und dass Frauen in diesen Berufen erfolgreich sind. » Christoph Grau, stellvertretender Chefredaktor, Netzwoche Das Thema Frauenmangel in der Schweizer ICT-Branche ist ein Dauerbrenner. Nur etwas mehr als 10 Prozent der Beschäftigten in dieser Branche sind Frauen, ein Wert, der in den letzten Jahren nicht wesentlich gestiegen ist. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels braucht es auch Frauen, die sich in ICT-Berufen engagieren. Dass die ICT keine Männerdomäne sein muss, konnte ich kürzlich wieder einmal an der 5. «Swiss Conference on Data Science» erfahren. Am Panel mit dem Titel «Stories and Careers of Data Scientists» sprach Gundula Heinatz Bürki, Managing Director bei Swiss Alliance for Data-Intensive Services, über ihre Karriere. Sie begann 1987 in der damaligen DDR ihr Studium in Computerwissenschaften. 50 Prozent ihrer Kommilitonen waren Frauen. «Damals war es normal, dass Frauen Computerwissenschaften studierten», sagte sie. Es ist also vor allem eine Kultur- und Erziehungsfrage, dass die ICT oft nur mit männlichen Computernerds in Verbindung gebracht wird. Umso wichtiger ist es, diese Vorurteile aufzubrechen und mehr Frauen in die ICT zu bringen. Dies geht jedoch nur mit der gemeinsamen Anstrengung der Branche. Denn auch die Rahmenbedingungen müssen geschaffen werden, damit die ICT für Frauen attraktiv ist. Unternehmen wie Microsoft Schweiz machen es vor, indem Mitarbeiterinnen – und auch Mitarbeiter – deutlich längere Familienzeit als gesetzlich vorgeschrieben und flexible Arbeitsbedingungen erhalten. Dann gibt es bald auch hier mehr weibliche Vorbilder, an denen sich der Nachwuchs orientieren kann. Diese «Netzwoche»-Ausgabe widmet sich im Schwerpunkt «Women in Tech» dem Thema Frauen in ICT-Berufen. Unser Anliegen ist es, aufzuzeigen, wie und dass Frauen in diesen Berufen erfolgreich sind. Mit diesem Editorial verabschiede ich mich von den Lesern der «Netzwoche» . Nach viereinhalb Jahren bei den Netzmedien ist für mich die Zeit gekommen, weiterzuziehen. Ich habe in den Jahren viel gelernt, mich weiterentwickelt und vor allem auch spannende Menschen kennengelernt. Ich bleibe der Branche erhalten, werde mich jedoch in Zukunft der Unternehmenskommunikation widmen. Dem «Netzwoche»-Team wünsche ich viel Erfolg in einer aufregenden und bewegten Schweizer ICT-Welt! www.netzwoche.ch © netzmedien ag 13 / 2018

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