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Netzwoche 13/2018

08 Business Aktuell

08 Business Aktuell WWW.NETZWOCHE.CH Huawei verdoppelt Umsatz in der Schweiz cka. Der chinesische Hersteller Huawei hat einige Kennzahlen für das erste Halbjahr 2018 verkündet. In der Schweiz verdoppelte die Consumer Business Group etwa ihren Gewinn gegenüber der Vergleichsperiode im Vorjahr, wie es in einer Mitteilung heisst. In den B2B-Bereichen Carrier und Enterprise habe Huawei ein starkes Wachstum verzeichnet. Der Umsatz sei im ersten Halbjahr um mehr als 35 Prozent gestiegen. ▸ Webcode DPF8_101640 Bechtles Schweiz- Geschäft brummt jor. Bechtle hat sein zweites Geschäftsquartal 2018 mit einem Umsatz- und Gewinnsprung bilanziert. Der IT- Dienstleister steigerte seinen Erlös im Vergleich zum Vorjahr um 17,4 Prozent auf 965 Millionen Euro. Bechtles Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern wuchs um 20,3 Prozent auf 43,9 Millionen Euro, wie das Unternehmen mitteilt. Den grössten Anteil am Gesamtumsatz erwirtschaftete Bechtle mit plus 18,1 Prozent auf fast 677 Millionen Euro im Segment IT-Systemhaus & Managed Services. ▸ Webcode DPF8_102190 Crealogix macht so viel Umsatz wie noch nie osc. Crealogix hat Zahlen für das Geschäftsjahr 2017/18 vorgelegt. Der Umsatz des Herstellers von Fintech-Lösungen betrug 87,1 Millionen Franken. Dies sei ein Anstieg von 16,4 Prozent und ein Rekordumsatz, heisst es in einer Mitteilung. Der Reingewinn betrage rund 900 000 Franken, schreibt Crealogix weiter – nach 1,4 Millionen im Vorjahr. Unzufrieden ist das Unternehmen mit der Entwicklung der Profitabilität. Die Ebitda-Marge liege mit 8,1 Prozent knapp unter 10 Prozent. ▸ Webcode DPF8_101316 Neues zum Betrugsfall bei Advanon osc. Das Zürcher Fintech-Start-up Advanon hat kürzlich über einen Betrugsfall in Millionenhöhe informiert. Wie die Firma in einer Mitteilung schreibt, verkaufte ein nicht genanntes Schweizer Handelsunternehmen für Elektroartikel auf der Advanon-Handelsplattform Debitorenrechnungen im Wert von rund 2,4 Millionen Franken. «Diese waren nach jetzigem Kenntnisstand weitestgehend gefälscht, ebenso wie allem Anschein nach die Bankauskünfte und zahlreiche E-Mails im Namen von renommierten Debitoren über angeblich erbrachte Leistungen und Güter», schreibt Advanon. 78 Investoren seien betroffen. «Bei dem Betrugsfall war viel kriminelle Energie und Arglist im Spiel – vom Aufbau der Kundenbeziehung bis zur Akribie, mit der all die Dokumente gefälscht wurden», lässt sich Advanon-CEO Phil Lojacono in der Mitteilung zitieren. «Sobald wir gemerkt hatten, dass etwas nicht stimmt, haben wir umgehend Beweise gesammelt und diese an die Staatsanwaltschaft übergeben.» Die fast 80 betroffenen Anleger müssen sich auf einen Totalausfall einstellen, wie es weiter heisst. Die ISE zügelt ans Mittelmeer cka. 14 Jahre lang hat die AV- und Digital-Signage-Messe Integrated Systems Europe (ISE) in Amsterdam im Messezentrum RAI stattgefunden. Allein in diesem Jahr besuchten 80 923 Personen die Messe in der niederländischen Hauptstadt. Jedes Jahr wuchs die Messe etwa 10 Prozent. 2021 soll diese Partnerschaft jedoch zu Ende gehen: Die Messe zieht um, wie die ISE mitteilt. Ihre neue Heimat wird das Kongresszentrum Gran Via in Barcelona sein. Das Kongresszentrum bietet in 8 Hallen über 200 000 Quadratmeter Nutzfläche. Zudem ist es laut Mitteilung leicht mit dem öffentlichen Verkehr zu erreichen und nahe dem internationalen Flughafen von Barcelona. Umzug aus Platznot «Das RAI und Amsterdam waren eine fantastische Location», lässt sich Mike Blackman, Managing Director von Integrated Systems Events, in der Mitteilung zitieren. «Sie waren grossartige Partner und trugen zum Erfolg der Show bei.» Angesichts der stetig wachsenden Besucherzahlen wurde der begrenzte Platz im Amsterdamer Messezentrum jedoch zu einem Problem. 2018 sprengte die ISE die Hallen des RAI. Für den Zeitraum der Veranstaltung musste eine provisorische zusätzliche Halle auf dem Parkplatz vor dem Messegebäude aufgebaut werden. Digitec und Fust betroffen Mittlerweile ist bekannt, dass unter den Debitoren, deren Rechnungen ein Unternehmen auf der Factoring-Plattform Advanon fälschte, Digitec und Fust sind. Der mutmassliche Betrüger hatte zu hohe Rechnungen an die beiden Händler ausgestellt und damit Investoren getäuscht. «Statt Beträgen von hunderttausenden Franken waren es in Tat und Wahrheit Rechnungen von wenigen Tausend gewesen», schreibt die «Handelszeitung». Da sich das beschuldigte Unternehmen dem Modell des «Silent Factoring» bediente, sei die Fälschung lange nicht aufgeflogen. Bei dieser Methode würden die Schuldner nicht über den Rechnungskauf informiert, was ein höheres Risiko für die Investoren berge. Advanon habe den Betrug erst bemerkt, als die Rückzahlungen der Debitoren ausblieben und man bei ihnen nachforschte. Die Fust-Mutter Coop prüfe das weitere Vorgehen. Digitec habe sich nicht äussern wollen. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_101532 Bevor die ISE 2021 fast 1400 Kilometer zügelt, findet die Messe noch zweimal – 2019 und 2020 – in Amsterdam statt. Blackman betont in der Mitteilung, dass die Messeleitung dafür sorgen werde, dass die letzten ISE-Veranstaltungen im RAI die besten werden, um die 14-jährige Partnerschaft würdevoll abzuschliessen. Die Integrated Systems Europe (ISE) zieht nach 14 Jahren von Amsterdam nach Barcelona. Artikel online: www.it-markt.ch ▸ Webcode DPF8_100424 13 / 2018 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Business Aktuell 09 Digitaltag geht in die zweite Runde Die Hauptpartner des ersten Digitaltags im «Digitalzug» der SBB. cgr/osc. Unter dem Motto «digital gemeinsam erleben» startet der Digitaltag am 25. Oktober in die zweite Runde. Die Schweizer Bevölkerung soll die Digitalisierung erleben können, wie die Veranstalter an einem Medienevent sagten. Im Vorjahr kamen 150 000 Besucher zum Digitaltag. Dieses Jahr beteiligen sich rund 70 Partner mit Aktivitäten cgr. Die Europäische Kommission hat eine Strafe in Höhe von 4,3 Milliarden Euro gegen Google verhängt. Als Begründung nennt die Kommission in einer Mitteilung «illegale Praktiken» beim Betriebssystem Android. Dadurch habe Google die beherrschende Stellung der Google-Suchmaschine weiter ausgebaut, was gegen das Kartellrecht verstosse. Drei Punkte beanstandet «Google hatte Herstellern von Android-Geräten und Betreibern von Mobilfunknetzen seit 2011 rechtswidrige Einschränkungen auferlegt, um seine beherrschende Stellung auf dem Markt für allgemeine Internet-Suchdienste zu festigen», schreibt die Kommission. Durch folgende drei Massnahmen schütze Google nach Ansicht der Kommission seine Marktmacht bei den Internet-Suchmaschinen: ·· Google verpflichtet Hersteller dazu, die Google-Suche und Google Chrome auf Android-Geräten vorzuinstallieren; ·· Google bezahlt Hersteller und Mobilfunkbetreiber dafür, dass sie ausschliesslich die Google-Suche auf ihren Geräten vorinstallieren; ·· Google schränkt bei sogenannten Android-Forks die Entwicklung neuer, quelloffener Android-Versionen ein. am Event. Dies sind 60 Prozent mehr als im Vorjahr. Veranstaltungen sind in zwölf Städten geplant, in doppelt so vielen wie im Vorjahr. Die Hauptpartner sind Google, Ringier, SBB, SRG und Swisscom. Bundespräsident Alain Berset und Bundesrat Johann Schneider-Ammann übernehmen die Schirmherrschaft für den Event. Unterstützt werden sie von Bundesrat Ignazio Cassis. «Der Digitaltag soll der Bevölkerung die Chancen der Digitalisierung aufzeigen. Selbstverständlich wollen wir die Herausforderungen nicht verschweigen. Der Dialog mit der Bevölkerung ist deshalb enorm wichtig», sagt Marc Walder, Ringier-CEO und Mitgründer von Digitalswitzerland. Zentraler Ort des Digitaltags ist der Hauptbahnhof Zürich. Weitere Zentren des Events sollen Genf und Lugano sein. Das Programm wird laufend weiterentwickelt. Der aktuelle Stand ist auf www.digitaltag.swiss zu finden. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_103415 Brüssel brummt Google eine Strafzahlung von 4,3 Milliarden Euro auf Dies führe dazu, dass die Verbraucher eine geringere Auswahl von Betriebssystemen, Browsern und Suchmaschinen hätten, heisst es weiter. Ein fairer Wettbewerb sei durch Google unterbunden worden. Die Höhe der Strafe richtet sich nach den «Einnahmen von Google aus Dienstleistungen im Bereich der Suchmaschinenwerbung auf Android-Geräten im EWR», zu dem die Schweiz nicht zählt. Google kann noch Berufung einlegen Innerhalb von 90 Tagen muss Google die angesprochenen Missstände endgültig beheben. Ansonsten droht dem Unternehmen eine Strafe von bis zu 5 Prozent des durchschnittlichen Tagesumsatzes der Muttergesellschaft Alphabet. Gegen die Strafe kann Google Berufung einlegen, was das Unternehmen gegenüber «The Verge» auch schon ankündigte. Die ausführliche Begründung der Strafe ist auf der Website der EU-Kommission veröffentlicht. Die Strafgelder fliessen übrigens in den EU-Haushalt. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_100849 WWW.NETZWOCHE.CH Schweizer Druckermarkt hinkt hinterher cka. Die Absatzzahlen im Schweizer Druckermarkt sind im zweiten Quartal 2018 leicht gesunken. Wie Marktforscher Context schreibt, fielen die Verkaufszahlen um 2,8 Prozent gegenüber dem Vergleichsquartal im Vorjahr. Die Schweiz hink damit nicht nur im DACH-Vergleich hinterher – in Deutschland schrumpfte der Markt um 1,6 Prozent, in Österreich um 0,6 Prozent. Auch im westeuropäischen Vergleich steht das Geschäft in der Schweiz nicht gut da. ▸ Webcode DPF8_101751 Zürcher Start-up akquiriert zwei Millionen Franken jor. Das Zürcher Start-up Yova hat zwei Millionen Franken eingesammelt. Yova bietet laut eigenen Angaben als weltweit einziger Anbieter personalisierte Aktienportfolios an, die vollautomatisiert und auch mit kleinem Anlagevolumen möglich sind. Einer der Geldgeber ist die Alternative Bank Schweiz. Sie investiert über ihren Verein Innovationsfonds in Yova. Mit dem Geld will das Jungunternehmen unter anderem sein Team in Zürich ausbauen, schreibt startupticker.ch. ▸ Webcode DPF8_102979 Lionstep kooperiert mit Impact Hub Zürich mur. Der Impact Hub Zürich und das Schweizer Recruiting- Start-up Lionstep sind eine Partnerschaft eingegangen. Sie planen gemeinsame Aktivitäten für Start-ups in Zürich wie beispielsweise Mentoring-Sessions und Events über Recruiting und Team-Entwicklung. Für Start-ups sei es herausfordernd, Mitarbeiter mit fachlichem Know-how zu finden, die mit ständiger Veränderung zurechtkommen und diese aktiv mitgestalten wollen, sagt Johanna Seeliger von Impact Hub. ▸ Webcode DPF8_100774 www.netzwoche.ch © netzmedien ag 13 / 2018

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