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Netzwoche 13/2019

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18 People Live Wie sieht

18 People Live Wie sieht Ihre strategische Vision für das Unternehmen aus? Tim Brown, CEO, Magnolia. Wie ist das Leben bei Magnolia im Vergleich mit dem US-Unternehmen Oracle? Ha! Es könnte nicht unterschiedlicher sein. Ich schätze, ob man gerne in grossen Konzernen oder in kleinen, wachstumsstarken Unternehmen arbeitet, ist Teil der eigenen DNA. Sie können sich wohl denken, wie ich ticke. Ich persönlich liebe, was ein Start-up bietet: ständig neue Herausforderungen, Erfolgserlebnisse und die totale Kontrolle über das eigene Schicksal. Wie beeinflusst der technologische Wandel Ihr Geschäft? Tiefgreifend. Zum Beispiel bedeutete die Einführung einer immer grösser werdenden Zahl von Endgeräten wie Handys und Smartwatches, dass wir unseren Fokus grundlegend von reinen Website-Inhalten, wie noch vor zehn Jahren, auf konsistente «Omnichannel»-Erlebnisse über alle Kanäle und Geräte hinweg verlagern mussten. Wer sind Ihre wichtigsten Kunden? Wir haben weltweit rund 350 Kunden, die meisten davon in den Bereichen Einzelhandel, Finanzen, Reisen und Medien. Namen, die Sie wahrscheinlich kennen werden, sind New York Times, Allianz, Tesco, Virgin Holidays, Fendi, Atlassian und Bechtle. Wir glauben, dass wir die Chance haben, ein führendes Unternehmen in einem neuen, gewaltigen Markt zu werden, zu dem sich der CMS-Markt gerade entwickelt: Digitale Kundenerfahrung. Das ist ein Multi-Milliarden-Dollar-Markt und unsere Produktstrategie in Kombination mit unseren etablierten Vertriebs- und Marketing-Teams gibt uns einen echten Vorteil gegenüber den zwar grösseren, aber auch langsameren Legacy-Suite-Playern. Die Zeit wird zeigen, wie gross wir werden können. Bevor Sie bei Magnolia anfingen, waren Sie Group Vice President, Product Management bei Oracle. Was hat Sie dazu bewogen, in ein viel kleineres Unternehmen zu wechseln? Vor meiner Tätigkeit bei Oracle war ich CEO von zwei weiteren wachstumsstarken und sehr erfolgreichen Marketing-Software-Unternehmen. Bei Oracle langweilten mich der Mangel an Dynamik und die Firmenbürokratie. Deshalb begann ich, eine kleine Anzahl von Start-up-Teams zu beraten. Ich arbeitete sechs Monate lang mit Magnolia zusammen und liebte die Arbeit mit dem Team, schätzte das solide Produkt, das es entwickelt hatte, und die Unternehmenskultur. Die Stelle als CEO wurde frei und ich stürzte mich natürlich auf diese Gelegenheit, als sie mir angeboten wurde. Was steht auf der Agenda von Magnolia für dieses und das kommende Jahr? Wir werden eine Reihe von Integrationen mit zugehörigen Softwareplattformen auf den Markt bringen. Diese machen Integrationen in Systeme so schnell und einfach wie menschenmöglich. Wir wollen dies in den kommenden zwölf Monaten abschliessen, aber daneben auch unsere Kernfunktionalität ausbauen. So wollen wir nicht nur das Content Management, sondern auch die Personalisierung und das Testen des Contents mit der neuesten künstlichen Intelligenz und Machine-Learning-Techniken ermöglichen. « Bei Oracle langweilten mich der Mangel an Dynamik und die Firmenbürokratie. » Tim Brown, CEO, Magnolia Wo möchten Sie Ihren persönlichen Schwerpunkt setzen? Ich bin erst seit sechs Monaten dabei, will also zunächst mal mehr vom Gleichen! Ich werde mich weiterhin darauf konzentrieren, wie wir den besten «Omnichannel Content Hub» der Welt mit erweiterter Personalisierungsfunktionalität aufbauen. Und parallel dazu will ich natürlich, dass unsere Fähigkeiten weltweit bekannter werden, sodass immer mehr globale Partner und Kunden uns wählen können, wenn wir der richtige Begleiter für sie sind. 13 / 2019 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

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