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Netzwoche 13/2019

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32 Technology Aktuell

32 Technology Aktuell WWW.NETZWOCHE.CH Ab 2024 werden Rohstoffe für Auto-Akkus knapp mbr. Zukünftig wird die Nachfrage nach Elektroautos steigen. Prognosen sagen einen wachsenden Metallbedarf für die Batterieherstellung elektrischer Autos voraus. Marktforscher erwarten daher ab 2024 einen Rohstoffmangel, wie «Heise.de» berichtet. Schwachstelle in Intel- Chips entdeckt jor. Nach Bekanntwerden von «Meltdown» und «Spectre» haben Sicherheitsforscher von Bitdefender eine neue Sicherheitslücke in Intel-Prozessoren entdeckt. Angreifer könnten dadurch auf Passwörter und andere vertrauliche Daten zugreifen. Betroffen sind Windows-Rechner – Microsoft hat bereits Patches verteilt. NEC präsentiert Drohne für Menschen rja. Das japanische Unternehmen NEC entwickelt derzeit eine besondere Drohne, die zwei Menschen befördern kann. Anfang August tauchte ein Video auf, das erste Flugversuche des Prototyps zeigt. Die Passagier-Drohne wiege gerademal 150 Kilo, berichtet «Digitaltrends.com». Das Unternehmen Cartivator, an das NEC die Herstellung der Maschine auslagert, will 2026 mit der Massenproduktion starten. In Japan werden Entwicklungen wie jene bei NEC nicht nur beobachtet, sondern auch politisch gefördert. Für dicht besiedelte Länder wie Japan ergebe das durchaus Sinn, sagt ein NEC-Mitarbeiter dazu, denn fliegende Autos könnten dort den Strassenverkehr entlasten. NEC ist nicht das einzige Unternehmen, das an neuen Fluggeräten tüftelt. Eine bei Digitaltrends veröffentlichte Liste umfasst exemplarisch zehn weitere Unternehmen. Darunter sind bekannte Namen wie Uber oder Kitty Hawk. Viele dieser Unternehmen geben auch an, erste Prototypen gefertigt zu haben. Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch Die Drohnen von NEC sollen einst den Strassenverkehr entlasten. Anzeige Die schweizerische Jahrestagung für Digital Health La réunion annuelle suisse sur la santé numérique KURSAAL, BERN 12 SEPTEMBER 2019 PLUS COMMUNITIES DAY 11 SEPTEMBER LEADERS OF HEALTH UNITE 13 / 2019 @HIMSSEurope #ehealthsummit www.netzwoche.ch © netzmedien ag www.himss.eu

Technology Research 33 Software-defined Networks halten Einzug in Schweizer Unternehmen Den Netzen kommt heute im Unternehmen bei der Gestaltung von neuen und digitalen Businessmodellen eine zentrale Rolle zu. Denn eine flexible, sichere und leistungsfähige Connectivity bildet die Grundlage der Digitalisierung und Zukunftsfähigkeit jedes Unternehmens. Die Bedeutung der Unternehmensnetze widerspiegelt sich auch in der Festsetzung der entsprechenden Budgets für das laufende Jahr. Die Ausgaben für Netze (Hardwarekomponenten, Software, Server und Services) steigen mit einem prognostizierten Plus von 4,3 Prozent im Vergleich zu den gesamten ICT-Ausgaben (3,1 Prozent) überdurchschnittlich. Vorteile durch SDN Die laufend weiter steigenden Datenvolumen, die heute über die unternehmensweiten Netze laufen, verlangen nach rasch anpassbaren Netzwerkinfrastrukturen. Genau hier kann das Konzept von Software-defined Networks (SDN) ansetzen: Nach der Virtualisierung von Rechnerund Speicherumgebungen bringt die Technologie des SDN auch im Bereich der Netzwerke mehr Agilität, einen Abbau der Komplexität, ein einfacheres Management und Monitoring sowie schnellere Konfiguration. Die SDN-Technologie in Weitverkehrsnetzen, den sogenannten Wide Area Networks (SD-WAN) hat vorab auch mittlere und grössere Schweizer Unternehmen erreicht. Die Ziele der SD-WAN-Projekte sind hier Standort- und Filial-Vernetzung, die Integration von Sprache, Video oder einer PBX-Telefonanlage, die Vernetzung von Rechenzentren mit Cloud-Services sowie das einfachere Management der Inhouse-Vernetzung. Chancen für eine rasche Verbreitung Auch wenn SD-WAN noch nicht lange zu den zentralen Themen der ICT-Chefs zählt, so setzen heute rund 36 Prozent der im Rahmen unserer neuen Studie befragten Unternehmen SD-WAN ein oder planen entsprechende Vorhaben in den kommenden zwölf Monaten. Dabei rechnen sie im Vergleich zum herkömmlichen WAN mit einer ganzen Reihe von Vorteilen mit Blick auf die Kosten, Flexibilität und Konfiguration. Die hinter SD-WAN stehende Virtualisierungstechnologie wählt je nach Bedarf, Traffic und Policies die entsprechende Technologie für die Datenübertragung. Dabei werden unter anderem Netzwerkfunktionen wie Router oder Switches virtualisiert. Dies erlaubt den Unternehmen, ihre Weitverkehrsnetze mit SD-WAN gezielt und bedarfsgerecht zu ergänzen und zu konfigurieren. Damit wird SD-WAN ein grosses Poten zial haben, in Unternehmen mit bereits umgesetzten oder geplanten virtuellen Umgebungen auch im Netzbereich rasch Verbreitung zu finden. DER AUTOR Philipp A. Ziegler Geschäftsführer, MSM Research AG Den Artikel finden Sie auch online www.netzwoche.ch PRIMÄRE ZIELE VON SD-WAN Wenn Sie SD-WAN planen oder realisiert haben, was sind oder waren die primären Anwendungen / Ziele? Mehrfachantworten möglich (n=66) Standort-/Filialvernetzung im Inland 48 % Einbindung von anspruchsvollen Anwendungen wie Sprache / Video oder PBX-Funktionalität 43 % Vernetzung von DC und Clouds, Teil der Cloud-Strategie 38 % Das Management der Inhouse-Vernetzung (WAN / PWLAN) Standort-/Filialvernetzung im Ausland 19 % 29 % Quelle: MSM Research AG www.netzwoche.ch © netzmedien ag 13 / 2019

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