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Netzwoche 13/2019

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36 Products Neuheiten

36 Products Neuheiten WWW.NETZWOCHE.CH Samsung lanciert Notebook-Leichtgewicht lha. Im Zuge des Events Galaxy Unpacked hat Samsung das Notebook Galaxy Book S vorgestellt. Das Gerät richtet sich an Nutzer, die von unterwegs aus arbeiten. Es ist daher leicht und der Akku soll bis zu 23 Stunden lang durchhalten, wie der Hersteller verspricht. Das Galaxy Book S hat eine Bildschirmdiagonale von 13,3 Zoll und wiegt knapp 1 Kilogramm. Die beliebtesten Smartphones in der Schweiz sma. Eine Studie von moneyland.ch zeigt: Apple bleibt Marktführer im Schweizer Smartphone-Markt. 40,8 Prozent der Studienteilnehmer gaben an, ein iPhone zu nutzen. Dicht gefolgt vom weltweiten Marktführer Samsung mit einem Anteil von 35 Prozent. Auf dem dritten Platz befindet sich mit 8,8 Prozent der chinesische Anbieter Huawei. Bei der Zufriedenheit der Kunden führen laut Studie allerdings Huawei und Samsung. Während Frauen am zufriedensten mit ihrem Samsung-Smartphone sind, liegt bei den Männern Nokia an der Spitze. Erster Roboter für Wohnungsbesichtigungen « Seit SAM existiert, haben bereits über tausend Personen mit SAMs in der ganzen Schweiz Wohnungen besichtigt. » Alexandros Tyropolis, Mitgründer und CEO, Realbotengineering Mit SAM können potenzielle Mieter und Käufer Objekte bequem von Zuhause aus besichtigen. mil. Besichtigungstermine sind häufig weder für die Interessenten noch für die Anbieter von Immobilien attraktiv. Wohnungssuchende realisieren oft beim ersten Blick vor Ort, dass sich die Anfahrt nicht gelohnt hat; für Vermieter und Verkäufer ist die Organisation aufwendig und nicht klar, ob die Besucher ernsthaft interessiert sind. Die Lösung für das Problem heisst SAM und kommt vom Schweizer Jungunternehmen Realbotengineering. Wie «Startupticker» schreibt, verfügt der Roboter über eine hochauflösende Kamera, ein hochwertiges Mikrofon sowie weitere Sensoren, die Informationen über die Umgebung liefern. Um den Roboter über das Internet zu steuern, braucht es keine spezifische Software. Interessenten können einfach auf einen Link klicken, und nach einem kurzen Tutorial den Roboter durch die Wohnung kurven lassen. Immobiliengesellschaften profitieren von einer effizienten Vorselektion der Interessenten. Auf der anderen Seite können potenzielle Mieter und Käufer ohne Wartezeit und Anfahrt sofort Objekte besichtigen. Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch Erste Bestellungen im Frühjahr Gestartet ist die Entwicklung von SAM 2018. Im Februar 2019 wurde Realbotengineering offiziell gegründet. «In den darauffolgenden sechs Wochen konnten wir erste Bestellungen zum Beispiel von Espace Realestate, BVK, Engel & Voelkers Thalwil und Novac-Solutions – der Miteigentümerin von Realbotengineering entgegennehmen. Die meisten Bestellungen wurden im Juni ausgeliefert und sind aktuell im Einsatz, weitere Auslieferungen folgen», erklärt Mitgründer und CEO Alexandros Tyropolis. Aktuell werden die SAMs zur Miete angeboten. Die Miete beinhaltet alle Kosten für Hardware und Software sowie sämtliche Konnektivitätsgebühren. Auch bei Kauf- und Mietinteressenten findet die Möglichkeit der spontanen Wohnungsbesichtigung Anklang. Tyropolis kommentiert: «Seit SAM existiert und in Wohnungen zur Besichtigung für Interessenten zur Verfügung steht, haben bereits über tausend Personen mit SAMs in der ganzen Schweiz Wohnungen besichtigt.» MÜLLERS KLEINES ABC F wie Fehlermeldungen Christopher Müller Inhaber und VRP von Die Ergonomen Usability AG. Theorie: «Eine Fehlermeldung, englisch error message, ist eine Reaktion eines Computerprogramms auf einen erkannten Programmfehler oder eine bekannte Fehlersituation», sagt uns Wikipedia und bleibt damit schon arg im Technischen. Aus Sicht der Usability müsste es wohl eher heissen: «Eine Fehlermeldung informiert den Nutzer: 1. dass etwas klemmt, 2. wo es klemmt, 3. ob der Fehler bei ihm liegt und 4. was er jetzt tun soll.» Realität: Das Problem ist alt: Lausige Fehlermeldungen ärgern uns schon seit den Urzeiten der IT. Inzwischen sind zwar tausende Artikel darüber geschrieben und Tipps dazu verteilt worden, was es hier zu verbessern gäbe. Doch genützt hat das scheinbar nicht allzu viel. Surfen wir im Web, dann kullern uns noch immer diese ungeschminkten HTTP-Statusmeldungen entgegen, wenn es wo klemmt. Was um alles in der Welt will uns «411 Length required» sagen? Arbeiten wir lokal am Rechner, kriegen wir Meldungen wie «Error CC3PO2:0089 – parameter BB654(10.3) must have been executed» serviert. Explodiert jetzt gleich der PC, oder was? Also ehrlich: Hier hat man wieder mal die Anwender vergessen. Wenn Meldungen so kryptisch und wichtig daherkommen, verbreiten sie dort Angst und Schrecken. Weil sie keine Handlungsanweisung bieten, produzieren sie Stress und Blockaden. Manchmal wäre es wohl gescheiter, solche Meldungen einfach abzufangen und durch etwas Banales zu ersetzen wie: «Ein Fehler ist aufgetreten. Drücken Sie XY, um zurückzukehren.» Das ist zwar auch nicht sonderlich informativ, aber deutsch. Es klingt weniger bedrohlich und sagt, was man tun soll. Hilft das am Ende doch nicht, dann wird die Hotline hoffentlich wissen, wo sie die Detailinfos dazu findet. Fazit: Der Wert von nutzergerechten Fehlermeldungen scheint sich in der IT noch zu wenig herumgesprochen zu haben. Das ist tragisch, denn Fehler passieren garantiert. Und weil sie stets Emotionen auslösen, haben sie das Zeug dazu, sich tief ins Gedächtnis der Nutzer einzugraben. Die Kolumne finden Sie auch online www.netzwoche.ch 13 / 2019 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Products Hands-on 37 So schneidet das Oppo Reno 5G im Speedtest ab Ende April hat Oppo sein 5G-Handy in Zürich vorgestellt. Nun hatte die Redaktion Gelegenheit, eines der Geräte unter die Lupe zu nehmen und damit auch gleich Swisscoms 5G-Netzwerk auszuprobieren. Das Oppo-Gerät hat ausser 5G noch so einiges auf Lager. Autorin: Leslie Haeny Wo ist denn die Frontkamera? Das dürfte sich mancher User fragen, wenn er das Oppo Reno 5G zum ersten Mal sieht. Denn der chinesische Hersteller hat beim Premium-Handy nicht nur auf die Notch verzichtet, sondern die Frontkamera gleich komplett vom Bildschirm verbannt. Die 16-Megapixel- Frontkamera ist in der sogenannten «Pivot-Struktur» eingebaut – einem kleinen Flügel, der ausfährt, sobald man die Frontkamera aktiviert. Die Selfie-Kamera ist dabei in weniger als einer Sekunde startklar. Praktisch dabei: Rutscht einem das Gerät aus der Hand, wird die Kamera automatisch wieder eingezogen. Fällt einem das Handy im Stehen auf den Boden, schafft es das Reno 5G, die Pivot-Struktur komplett einzufahren. Lässt man das Handy allerdings im Sitzen fallen, könnte die Kamera trotzdem etwas abbekommen. Auf der Rückseite befinden sich drei weitere Kameras: eine 8-Megapixel-Weitwinkel-, eine 13-Megapixel-Telefotound eine 48-Megapixel-Kamera. Ausserdem verfügt das Gerät über einen 10-fach-Hybrid-Zoom und einen 60-fach- Digital-Zoom. Foto- und videotechnisch kann das Reno 5G gut mit den aktuellen Premium-Modellen anderer Hersteller mithalten. Auch bei 10-fachem Zoomen sind die Bilder scharf und farbintensiv. Mit dem 60-fach-Digital-Zoom ein scharfes Foto ohne Stativ zu schiessen, ist jedoch schlichtweg unmöglich. Hier macht sich jeder kleine Ruckler bemerkbar. Das ist bei Huaweis 50-fachem Digital-Zoom aber nicht anders. Der Nachtmodus sorgt dafür, dass auch bei wenig Licht gute Bilder entstehen. Durch die Funktion «Face Protection» werden auch Gesichter im Dämmerlicht klar dargestellt und vom Hintergrund hervorgehoben. Wird gezoomt, verlieren die Fotos allerdings schnell an Qualität und es entsteht Rauschen. Was ist denn nun mit 5G? Um herauszufinden, wie es mit der 5G-Verbindung steht, führte die Redaktion mehrere Speedtests durch. Einmal am vom Hersteller empfohlenen Escher-Wyss-Platz in Zürich und einmal in der Netzmedien-Redaktion. Obwohl die Speedtests innerhalb weniger Minuten mehrmals hintereinander starteten, variierten die Ergebnisse sehr stark. Die schnellste Download-Geschwindigkeit betrug 488 Megabit pro Sekunde (Mbps), das schnellste Upload-Ergebnis 83 Mbps. Damit war die Download-Geschwindigkeit 10 Mal Oppo Reno 5G Chip Snapdragon 855 Verfügbarkeit Seit Anfang Mai 2019 erhältlich Farbe Ocean Green, Jet Black Betriebssystem ColorOS 6 (Android Pie 9) Akku 4065 Milliamperestunden Preis 999 Franken Bildschirm 6,6-Zoll-OLED (162.0mm*77.2mm*9.3mm) 48 Megapixel Rückkamera 13 Megapixel Telephoto 8 Megapixel Weitwinkel Frontkamera 16 Megapixel Arbeitsspeicher Speicher 8 Gigabyte RAM 256 Gigabyte ROM höher als beim 4G-Handy, mit dem ebenfalls gleichzeitig der Speedtest gemacht wurde. Die Upload-Geschwindigkeit war jedoch nur zweimal so hoch wie beim 4G-Gerät. Die Latenz beim Reno 5G lag bei 12 Millisekunden. Beim anderen Handy waren es 18 Millisekunden. Beim schlechtesten Speedtest-Ergebnis war die Upload-Geschwindigkeit beim 4G-Phone leicht höher. Die Latenz war bei beiden Smartphones genau gleich hoch. Bei den Downloads machte aber wieder das Reno das Rennen. Bei regulärer Nutzung muss man das Reno 5G etwa alle zwei Tage aufladen. Der 4056-Milliamperestunden-Akku lädt sich innerhalb von eineinhalb Stunden komplett auf. Eine Audioklinke sucht man am Gerät vergebens. Stattdessen haben die mitgelieferten In-Ear-Kopfhörer einen USB- C-Anschluss. Einen Adapter für andere Kopfhörer liefert Oppo nicht mit. Dafür gibt es eine Schutzhülle zum 5G- Handy. Apropos Schutzhülle: Die dürfte für die meisten User nötig sein. Denn das matte Design des Phones gibt zwar optisch sehr viel her, sorgt aber auch dafür, dass einem das Handy leicht aus der Hand rutscht. Damit die Rückkameras nicht zerkratzen, wenn das Gerät flach hingelegt wird, hat Oppo dem Reno den sogenannten «O-Dot» verpasst. Damit ist ein kleiner Punkt auf der Rückseite gemeint, der dafür sorgt, dass das Handy nicht direkt flach aufliegt. Das Video zum Speed-Test finden Sie online www.netzwoche.ch www.netzwoche.ch © netzmedien ag 13 / 2019

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